DE612801C - Drillschnurkreisel - Google Patents

Drillschnurkreisel

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Publication number
DE612801C
DE612801C DEH135224D DEH0135224D DE612801C DE 612801 C DE612801 C DE 612801C DE H135224 D DEH135224 D DE H135224D DE H0135224 D DEH0135224 D DE H0135224D DE 612801 C DE612801 C DE 612801C
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DE
Germany
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cords
handles
twisted
cord
twist
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Expired
Application number
DEH135224D
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English (en)
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MAX HOWALD
Original Assignee
MAX HOWALD
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Publication date
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Publication of DE612801C publication Critical patent/DE612801C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H1/00Tops
    • A63H1/32Whirling or spinning discs driven by twisted cords

Landscapes

  • Golf Clubs (AREA)

Description

  • Drillschnurkreisel Es sind bereits Drillschnurkreisel bekanntgeworden, bei denen Scheiben dadurch in Umdrehung versetzt werden, daß, man zwei durch-Bohrungen der Scheibe hindurchgezogene Schnüre verdrillt und sie dann strammzieht. Die bekannten Einrichtungen haben jedoch den Nachteil, daß sie schwierig in Gang zu setzen sind und daß auch die Schnüre leicht reißen, wodurch schwerere. Ausführungen für den damit Spielenden zu einer gewissen Gefahr werden können, wenn die Schnur reißt, während die Scheibe gerade ihre höchste Umlaufgeschwindigkeit hat. Zwar wird unter Umständen infolge der dauernden Verdrillung bei den Schnüren die Neigung bestehen, auch im entspannten Zustande sich in gewisser Weise umeinander zu drehen. Diese Verwindung der Schnüre genügt indessen nicht, um beim Strammziehen die Scheibe leicht in Gang zu setzen.
  • Die verschiedenen Nachteile werden nach der Erfindung dadurch beseitigt, daß zum unmittelbaren Anlauf des Umlaufkörpers aus dem Stillstand heraus außer den Hauptschnüren. noch zusätzliche Schnüre vorgesehen sind, die in dem unverdrillten Zustand der Hauptschnüre Vordrall besitzen. An Stelle dieser zusätzlichen Schnüre oder auch zur Unterstützung der durch deren Vordrall erzielten Wirkung können die Schnurenden an Platten befestigt sein, an denen mit Hilfsgriffen versehene gegenläufige Gewindebolzen angeordnet sind; bei Spielbeginn werden dann die Hilfsgriffe gefaßt und gegen die an den Außenenden befindlichen Hauptgriffe gezogen, wodurch sie die Gewindebolzen und damit die Befestigungspunkte der Schnüre in Drehung versetzen und so die Drehbewegung des' Umlaufkörpers einleiten. Bei Verwendung dieser Doppelgriffe kann man an sich auf die Anordnung zusätzlicher Schnüre verzichten. Man kann aber auch trotzdem die zusätzlichen mit Vordrall arbeitenden Schnüre beibehalten, so daß die Doppelgriffe nur zur Unterstützung der Wirkung dieser Zusatzschnüre dienen.
  • Die Zeichnung zeigt einige Ausführungsformen.
  • In der Abb. r sind drei Schnüre vorgesehen, von denen das eine Paar c auch in der Ruhelage miteinander verdrillt ist, während die dritte Schnur d in der Ruhelage freiliegt und sich nur bei Benutzung des Kreisels wechselweise mit dem Schnurpaar c verdrillt. Die Schnur d wird dabei zweckmäßig durch eine Mittelbohrung h der Scheibe a geführt, während die beiden Schnüre c durch je eine exzentrisch liegende Bohrung b gehen.
  • Die Scheibe a kann als volle Scheibe ausgebildet sein oder mehrteilig und z. B. mit Durchbrechungen i versehen werden, die bei der Umdrehung entweder dazu dienen, einen Inhalt der Scheibe zu zerstäuben oder alleine oder in Verbindung mit einer Tonscheibe h ein tönendes Geräusch hervorzurufen.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. z und 3 kommen zwei Schnurpaare oderDoppelschnüre zur Verwendung, von denen in der Ruhelage die eine verdrillt, die andere offen ist. Die Abb. i und 2 lassen verschiedene Ausführungsformen für die Handgriffe erkennen" wobei die einfachste Ausführung mit den Handgriffen e aus gebogenem Draht in Abb. i dargestellt ist. Der Handgriff g nach Abb. 2 eignet sich besonders für Sportgeräte mit großer Scheibe, die einseitig in einen festen Haken eingehangen werden sollen, während der Spieler nur an dem andern Griff f zu ziehen hat, der wegen des bei großen Ausführungen erforderlichen Kraftaufwandes durch eine Umkleidung irgendwelcher Art handlich gemacht ist.
  • Zur Unterstützung der mit den Zusatzschnüren erreichten Wirkung, aber auch an Stelle dieser Zusatzschnüre kann man eine .Doppelgriffeinrichtung gemäß Abb. q. verwenden. Der Umlaufkörper a sitzt entweder auf zwei Schnüren d, wie es in Abb. q. dargestellt ist, oder aber, wenn die Einrichtung nur zur LTnterstützung der Zusatzschnüre dienen soll, auf einem Schnursystem gemäß Abb. i oder 2. Die verschiedenen Schnüre enden an Tragplatten p, die zu den Doppelhandgriffen gehören. Die Handgriffe u sind mit Gewindebolzen nt versehen, an denen die Tragplatten p zur Befestigung der Schnurenden angebracht sind. Auf dem Gewindebolzen m sitzen Hilfsgriffe o, an denen man den Kreisel zum Ingangsetzen zunächst festhält, nachdem sie in die Innenstellung gemäß Abb. q. gebracht sind. Zieht man den Kreisel nun, an diesen Hilfsgriffen o fassend, stramm, so werden die Schnüre d bei der gegenläufigen Steigung der Gewinde auf dem Bolzen m in Umdrehung versetzt und im Verein mit der dabei erzeugten Schwungkraft der Scheibe a. verdrillt. Sobald die Griffe o gegen die Griffe u zur Anlage gekommen sind, faßt man auch die Griffe u, so daß man an beiden Griffen zugleich zieht. Alsdann kann das Spiel 'durch Nachlassen und Wiederstraminziehen der Schnüre beliebig lange fortgesetzt werden. Der Gewindebolzen m mit dem Hilfsgriff o ergibt demnach die gleiche Wirkung wie die vorgedrillten Schnurpaare c und ersetzt dieselben oder aber verstärkt als zusätzliche Einrichtung die Wirkung derselben.
  • Die Anordnung nach der Erfindung hat den Vorteil, daß man die Vorrichtung durch einfaches Strammziehen in Gang setzen kann; insbesondere die Ausführung mit mehr als zwei Schnüren gibt dem Ganzen eine erhöhte Sicherheit, so daß man den Kreisel auch in größeren Abmessungen als Sportgerät ausführen kann, dessen Wirkung auf die Muskulatur derjenigen .des bekannten Expanders ähnelt, da sich ein starker Gegenzug bemerkbar macht. Man kann auch eine der Schnüre etwas; länger halten und durch eine zentrische Bohrung der Scheibe hindurchführen, die dann als Sicherheitsschnur wirkt, da sie weniger beansprucht wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Drillschnurkreisel für Spiel und Sport, bei dem ein oder mehrere Umlaufkörper auf Schnüren gehalten und durch Verdrillen und Wiederöffnen der Schnüre in Umdrehung versetzt und gehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß zum unmittelbaren Anlauf des Umlaufkörpers (a) aus dem Stillstand an den Griffen außer den Schnüren (d) zusätzliche Schnüre (c) befestigt sind, welche in dem unverdrillten Zustand der Schnüre (d) Vordrall besitzen.
  2. 2. Drillschnurkreisel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle oder zur Unterstützung der durch den Vordrall der Schnüre (c) erzielten Wirkung die Schnuren.den an Tragplatten (p) befestigt sind, an denen mit bei Spielbeginn zu erfassenden Hilfsgriffen (o) versehene gegenläufige Gewindebolzen (m) mit an den äußeren Enden befindlichen Griffen (u) angeordnet sind.
DEH135224D 1933-02-15 1933-02-15 Drillschnurkreisel Expired DE612801C (de)

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DEH135224D DE612801C (de) 1933-02-15 1933-02-15 Drillschnurkreisel

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DEH135224D DE612801C (de) 1933-02-15 1933-02-15 Drillschnurkreisel

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Publication Number Publication Date
DE612801C true DE612801C (de) 1935-05-04

Family

ID=7177235

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DEH135224D Expired DE612801C (de) 1933-02-15 1933-02-15 Drillschnurkreisel

Country Status (1)

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DE (1) DE612801C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4189862A (en) * 1978-05-05 1980-02-26 Ana Lopez String top

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US4189862A (en) * 1978-05-05 1980-02-26 Ana Lopez String top

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