DE611786C - Trockenelement - Google Patents
TrockenelementInfo
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- DE611786C DE611786C DE1930611786D DE611786DD DE611786C DE 611786 C DE611786 C DE 611786C DE 1930611786 D DE1930611786 D DE 1930611786D DE 611786D D DE611786D D DE 611786DD DE 611786 C DE611786 C DE 611786C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01M—PROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
- H01M6/00—Primary cells; Manufacture thereof
- H01M6/04—Cells with aqueous electrolyte
- H01M6/06—Dry cells, i.e. cells wherein the electrolyte is rendered non-fluid
- H01M6/08—Dry cells, i.e. cells wherein the electrolyte is rendered non-fluid with cup-shaped electrodes
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
23. APRIL 1935
23. APRIL 1935
REiCHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21b GRUPPE lOoi
21 b D 2l6. JO
Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 21. März
Cyril Paul Deibel in Lakewood, Ohio, V. St. A. Trockenelement
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Dezember 1930 ab
ist in Anspruch genommen.
Die Erfindung richtet sich auf ein Trockenelement mit Depolarisationsmasse zwischen
Kohlen- und Becherelektrode.
Es ist bekannt, bei derartigen Elementen über der Depolarisationsmasse eine Dichtschicht
vorzusehen und das Ganze in ein Außengehäuse einzusetzen, welches den Becher mit Zwischenraum umgibt und sich
über dessen Oberkante erstreckt. Zum Abschluß des oberen Endes des Außengehäuses
verwendet man dabei eine weitere, völlig dichte Schicht, welche in Abstand von der die
Depolarisationsmasse abdeckenden Schicht angeordnet ist, so daß zwischen beiden Schichten
ein Luftraum besteht; diesem Luftraum gibt man eine Verbindung mit dem Raum zwischen dem Becher und dem Außengehäuse.
Solche Elemente werden in gewissem Maße der Forderung gerecht, ein Austrocknen der
Depolarisationsmasse zu verhindern, anderseits aber den in dieser Masse auftretenden
Gasen einen Ausweg zu bieten.
Bekannte Ausführungsformen leiden jedoch daran, daß die Porosität der Elektrodenkohle
nicht berücksichtigt ist; durch die Poren des oberen Endes der Kohlenelektrode können
Gase in die Luftkammer zwischen den beiden Dichtschichten gelangen, so daß das Element
doch noch in Gefahr ist auszutrocknen.
Die Erfindung beseitigt diesen Übelstand und kennzeichnet sich wesentlich dadurch, daß
von der aus plastischem Stoff bestehenden, die Depolarisationsmasse abdeckenden Dichtschicht
auch das obere Ende der Kohlenelektrode bedeckt ist, und daß durch die zum Abschluß des oberen Endes des Außengehäuses
dienende Dichtschicht das Innere des Elements gegen die Außenluft abgeschlossen
ist.
Dadurch wird eine wesentlich längere Lebensdauer des Elements erzielt, ohne daß
dem Entweichen verformender Gase aus der Depolarisationsmasse etwa ein stärkeres Hindernis
entgegengesetzt wäre.
Weitere Merkmale der Erfindung beziehen sich auf die Ausgestaltung der Luftkammer
sowie auf die einwandfreie Verbindung der Becherelektrode mit der oberen Dichtschicht.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht; es sind:
Fig. ι senkrechter Schnitt durch ein bevorzugtes
Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 2 Schnitt ähnlich Fig. 1, etwas übertrieben, damit deutlich wird, in welcher
Weise das Dichtmittel Blasen bildet und nach außen zwischen den - Zinkbehälter und das
Außengehäuse zu entweichen und zu fließen sucht,
Fig. 3 bis 5 Teilschnitte, gleichfalls etwas
übertrieben, zur Veranschaulichung dreier abgeänderter Ausführungsformen.
In einem vorzugsweise runden Zinkbehälter ι befindet sich eine Depolarisiermischung
2, die durch eine Auskleidung 3 aus Papier o. dgl. von dem Zinkbehälter isoliert
ist. In der Mitte sitzt eine Kohlenelektrode 4. Eine Scheibe 5 rings um die Elektrode deckt
die Mischung ab, und darüber liegt eine Dichtschicht 6, vorzugsweise aus weichem
Teer oder Pech, das mit dem Zinkbehälter bindet und das Ende der Kohlenelektrode vorzugsweise
vollständig bedeckt. Eine zweite Scheibe 7, die von Scheibe 6 einen kleinen
Abstand besitzt, und so eine Ausdehnungskammer 8 entstehen läßt, deckt das obere
Ende des Zinkbehälters ab.
Den Zinkbehälter umgibt ein Außenkarton 9, vorzugsweise aus Papier, von solcher
Größe, daß. der Zinkbehälter locker hineinpaßt. Die Oberkante des Außenkar^ons erstreckt
sich ein beträchtliches Stück über die Oberkante des Zinkbehälters hinaus. Das obere Ende des Außengehäuses ist durch eine
Schicht 10 aus hartem Dichtstoff abgeschlossen, der mit dem Außengehäuse bindet.
An der Kohlenelektrode 4 sitzt ein Messingstab 11, der die obere Deckschicht 10 durchsetzt
und als Anschlußpol dient. Am Zinkbehälter ist, vorzugsweise durch Löten, eine Messingleitung 12 befestigt, deren oberes
Ende winklig gebogen gleichfalls die obere Deckschicht 10 durchsetzt. Die Polen und
12 können Feder- oder Schraubenklemmen aufweisen. Zu beachten ist, daß das obere
Ende des Pols 12 von der Kante des Außengehäuses oder Mantels Abstand besitzt.
Tritt in der Zelle übermäßiger Druck auf, so dringt das Gas durch das plastische Pech
in die Ausdehnungskammer 8. Das Pech sinkt nach dem Entweichen des Gases wieder zusammen und bildet einen Abschluß, während
sonst dauernd ein Durchgang verbliebe, welcher den Eintritt von Luft in die Zelle
gestatten würde. Die Schicht des plastischen Dichtstoffs hat das Bestreben, beim Durchgang
des Gases Blasen zu bilden; die Blasen suchen sich zu vergrößern und aus dem Zinkbehälter
zu entweichen. Da die obere Dichtung 10 mit dem Kartonmantel bindet, kann
die Blase nicht die Zelle verlassen und sucht über die Oberkante des Zinkbehälters an der
oberen Scheibe 7 vorbei zu entweichen und dann nach unten in den Raum zwischen dem
Zinkbehälter und dem Außenkarton zu dringen, etwa so wie in Fig. 2 angedeutet ist. Der
Teer bzw. das Pech schädigt die Zelle nicht und sucht sich in diesem Raum zu sammeln,
da die obere Dichtung ein Entweichen aus der Zelle nicht zuläßt. 6g
In Fig. 3 ist eine etwas abgeänderte Ausführungsform dargestellt; der Zinkbehälter ia ist
oben an seinem Umfang mit einer Anzahl kleiner öffnungen 13 versehen, durch welche
der weiche Dichtstoff beim Auftreten übermäßigen Drucks in der Zelle austreten kann.
Im übrigen stimmt diese Ausführungsform mit derjenigen nach Fig. 1 und 2 überein.
Fig. 4 zeigt eine weitere Abänderung. Die Oberkante des Zinkbehälters i& ist bei ic
zweckmäßig um mehr als 900 nach innen umgebogen und besitzt im oberen Teil öffnungen
13°, etwas unterhalb der oberen Scheibe 7ß, die im vorliegenden Falle in den
Behälter hineinpaßt. Bei dieser Ausführungsform ist die Behälteroberkante in die obere
Dichtung 10 eingebettet und wird von ihr umgeben, und die weiche Dichtung vermag
durch die Öffnungen 13° auszutreten, sobald übermäßiger Druck auftritt. Im übrigen
herrscht wiederum Übereinstimmung mit dem Beispiel der Fig. 3.
In Fig. 5 ist eine noch weitere Ausführungsform veranschaulicht, die im wesentlichen
mit derjenigen nach Fig. 3 übereinstimmt, nur daß das obere Ende des Zinkbehälters
id nach oben in die obere Dichtung
hinein übersteht und von ihr umgeben wird. Die obere Scheibe 7° paßt dabei in den Behälter,
statt, wie in Fig. 1 und 2, auf seiner Oberkante aufzuliegen.
Trockenelemente gemäß der Erfindung sind besonders vorteilhaft und nützlich, wenn die
Elemente auf der Seite liegen sollen, denn dann ist das Streben der weichen Dichtung,
auszutreten, größer. Man erkennt, daß ein Element geschaffen ist, das die anfangs erläuterten
Zwecke der Erfindung zu erfüllen vermag.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Trockenelement mit Depolarisationsmasse zwischen Kohlen- und Becherelektrode, einer Dichtschicht über der Depolarisationsmasse und mit einem Außen- no gehäuse, welches mit Zwischenraum den Becher umgibt und sich über dessen Oberkante erstreckt, sowie mit einer im Abstand von der die Depolarisationsmasse abdeckenden Dichtschicht vorhandenen Dichtschicht zum Abschluß des oberen Endes des Außengehäuses und einem zwischen den beiden Schichten befindlichen Luftraum, der mit dem Raum zwischen dem Becher und dem Außengehäuse in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß von der aus plastischem Stoffbestehenden, die Depolarisationsmasse (2) abdeckenden Dichtschicht (6) auch das obere Ende der Kohlenelektrode (4) bedeckt ist, und daß durch die zum Abschluß des oberen Endes des Außengehäuses dienende Dichtschicht (10) das Innere des Elementes gegen die Außenluft abgeschlossen ist.
- 2. Element nach Anspruch r, gekennzeichnet durch eine Anzahl von Öffnun- ι ο gen (13, 13") im Luftkammerteil der Becherelektrode.
- 3. Element nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Kante der Becherelektrode um mehr als 900 nach innen umgebördelt und mit der Bördelung in die obere Dichtschicht (10) eingebettet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US611786XA | 1930-09-11 | 1930-09-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE611786C true DE611786C (de) | 1935-04-23 |
Family
ID=22034139
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930611786D Expired DE611786C (de) | 1930-09-11 | 1930-12-05 | Trockenelement |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE611786C (de) |
-
1930
- 1930-12-05 DE DE1930611786D patent/DE611786C/de not_active Expired
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