DE611364C - Abnehmbare Dichtungszwinge - Google Patents
Abnehmbare DichtungszwingeInfo
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- DE611364C DE611364C DEG76281D DEG0076281D DE611364C DE 611364 C DE611364 C DE 611364C DE G76281 D DEG76281 D DE G76281D DE G0076281 D DEG0076281 D DE G0076281D DE 611364 C DE611364 C DE 611364C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D45/00—Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members
- B65D45/02—Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members for applying axial pressure to engage closure with sealing surface
- B65D45/16—Clips, hooks, or clamps which are removable, or which remain connected either with the closure or with the container when the container is open, e.g. C-shaped
- B65D45/20—Clips, hooks, or clamps which are removable, or which remain connected either with the closure or with the container when the container is open, e.g. C-shaped pivoted
- B65D45/24—Clips, hooks, or clamps which are removable, or which remain connected either with the closure or with the container when the container is open, e.g. C-shaped pivoted incorporating pressure-applying means, e.g. screws or toggles
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Abnehmbare Dichtungszwinge Die Erfindung betrifft eine abnehmbare Dichtungszwinge, die aus einem elastischen Klemmbügel und einem daran durch eine Windung angelenkten abgebogenen Spannhebel besteht, und zwar soll die Dichtungszwinge für Gefäße bestimmt sein, deren Dichtungszone auf einem durch die Abstützpunkte für den Klemmbügel und den Spannhebel gehenden Kegelmantel verläuft, dessen Neigungswinkel nicht weniger als q.5' beträgt. Die erfindungsgemäße Zwinge ist dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke der Umkehrbarkeit der Zwinge der Stützpunkt des Spannhebels und der zur Anlage kommende Abknickungspunkt mit dem äußeren Umfang der Windung ungefähr in einer Geraden liegen, wobei der Begegnungspunkt der Windung am Gefäß gegenüberliegt.
- Es ist an sich bereits eine abnehmbare, aus einem Bügel und einem daran angelenkten Spannhebel bestehende Dichtungszwinge bekannt, doch ist der Erfindungsgegenstand dieser gegenüber bei Behältern der oben gekennzeichneten Art umkehrbar benutzbar, wodurch besondere Vorteile bedingt werden. Bei sehr niedrigen Gefäßen, wie sie zur Konservierung feiner Fleischwaren Verwendung finden, würde beispielsweise zur Abdichtung eine besonders konstruierte Zwinge benutzt werden müssen, da eine Dichtungszwinge gewöhnlicher Bauart mit ihrem Spannhebel bis unterhalb des Bodens des Gefäßes reichen würde, so däß das Gefäß nicht aufzustellen wäre oder der Verschluß sich überaus leicht lösen könnte, oder die bekannte Zwinge läßt sich mit ihrem Spannhebel nicht über den Deckel legen. Hier schafft die Erfindung Abhilfe; denn sie ermöglicht es, dieselbe Zwinge sowohl für höhere als auch für niedrige Gefäße zu verwenden, indem mit gleichem Dichtungseffekt als Anlagefläche für den Spannhebel die stets genügend Raum bietende Deckelfläche benutzt werden kann. Wenn es sich um höhere Gefäße -handelt, die an ihren Seitenflächen genügend Raum für den Spannhebel bieten, wird der Spannhebel vorteilhaft hier angelegt, damit die= mit den Dichtungszwingen versehenen Gefäße übereinandergestapelt werden können, was durch kleine Aushöhlungen an der Unterseite der Gefäße zur Aufnahme der Bügelenden ermöglicht wird.
- Die Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht.
- Fig. i zeigt eine sehr niedrige Schüssel mit der erfindungsgemäßen Dichtungszwinge und Fig. z einen Querschnitt durch die in Fig. i dargestellte Schüssel mit zwei erfindungsgemäßen Dichtungszwingen in Seitenansicht.
- In Fig. 3 ist ein Gefäß von gewöhnlicher Höhe mit der Dichtungszwinge von der Seite gesehen gezeichnet und in Fig. q. ein Querschnitt dieses Gefäßes mit zwei erfindungsgemäßen Dichtungszwingen, die umgekehrt wie in Fig. 2 angesetzt sind. Die erfindungsgemäße Dichtungszwinge besteht aus einem Klemmbügel i und einem Spannhebel 2 von besonderer Ausbildung. Die Enden 12 des Klemmbügels i, der aus einem in seiner Gesamtheit bügelartig zu einer Rundung gebogenen U-förmig ausgebildeten Draht besteht, sind nach innen gebogen (Fig. 3). An diese umgebogenen Enden ist mit je einer Windung 13 der Spannhebel 2 so aasgelenkt, daß der Begegnungspunkt der Windungen dem Anliegepunkt D der Windung am Gefäß gegenüberliegt. Der kürzere Arm des Spannhebels 2 ist bei il ebenfalls nach innen umgebogen und bildet dadurch kräftige Abstützpunkte. Der zweite, längere Arm des Spannhebels ist nach außen etwas abgeknickt und liegt mit diesem Knickungspunkt E am Deckel oder an der Gefäßwandung an.
- Das Gefäß, zu dessen Dichtung die Zwinge Verwendung finden soll, zeigt sowohl an dem oberen äußeren Umfang des Deckels als auch an dem oberen äußeren Rande des Gefäßes selbst ringsherum laufende Wulste 3 und q., die als Stützen zum Einhaken und Abstützen für die Dichtungszwinge dienen. Der am oberen Gefäßrande angesetzte Wulst zeigt an seiner Unterseite eine rillenartige Vertiefung, um ein Abrutschen der Zwinge zu verhindern. Deckel und Gefäß sind durch einen zweckmäßig aus Gummi bestehenden Dichtungsring 5 gegeneinander abgedichtet.
- Die erfindungsgemäße Zwinge findet Anwendung bei Gefäßen, deren Dichtungszone C sich auf einem Kegelmantel befindet, der durch die Abstützpunkte A des Spannhebels 2 und B des Klemmbügels i geht und dessen Neigungswinkel a nicht weniger als q.5° beträgt.
- Die Abknickungspunkte E des Spannhebels i und die äußeren Umfänge D der Windungen liegen nach der Erfindung mit dem Abstützpunkt A ungefähr auf einer Geraden.
- Beim Herunterklappen der Spannhebel 2 in ihre wirksame Lage übt man eine Kraft aus, die bestrebt ist, die Punkte A und 13 einander zu nähern.
- Am größten wird diese Kraft, wenn die Mittelpunkte F der `Findungen 13 durch die Verlängerung der Linie A-B bewegt werden, mit anderen Worten, der Klemmbügel i wird in dieser Stellung am weitesten auseinandergebogen. Kurz nach Überschreitung dieser Lage wird die nun durch geringes Wiederzusammenbiegen des Klemmbügels unterstützte Bewegung des Spannhebels dadurch aufgehalten, daß die äußeren Umfangspunkte D der Windungen und die Abknickungspunkte E beim Ansetzen der Zwinge in der in Fig. 3 und q. gezeigten Lage an der Gefäßwandung und bei der in Fig. i und 2 gezeigten Lage an der Deckeloberfläche anstoßen. Durch eine solche Anordnung wird ein kräftiges Andrücken des Dichtungsringes erzielt und durch den Einschnappvorgang und eine selbständige Rückbewegung des Spannhebels zur Unmöglichkeit gemacht.
- Die elastische Beanspruchung des Klemmbügels ist nur gering, so daß man sehr kräftige Zwingen benutzen kann, die ein sehr kräftiges Andrücken des Deckels auf das Gefäß ermöglichen.
- In den Figuren sind Dichtungszwingen aus Draht dargestellt, doch kann als Zwingenbaustoff natürlich auch gepreßtes oder gestanztes Metall verwendet werden, oder der Klemmbügel kann aus Draht und der Spannhebel aus gestanztem oder gepreßtem Blech hergestellt "sein oder umgekehrt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Abnehmbare Dichtungszwinge, bestehend aus einem elastischen Klemmbügel und einem daran durch eine Windung aasgelenkten abgebogenen Spannhebel für Gefäße, deren Dichtungszone auf einem durch die Abstützpunkte für den Klemmbügel und den Spannhebel gehenden Kegelmantel verläuft, dessen Neigungswinkel nicht weniger als 45° beträgt, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke der Umkehrbarkeit der Dichtungszwinge der Stützpunkt und der zur Anlage kommende Abknickungspimkt (E) des Spannhebels mit dem äußeren Umfang (D) der Windung ungefähr in einer Geraden liegen, wobei der Begegnungspunkt der Windung des Spannhebels dem Anliegepunkt der Windung am Gefäß gegenüberliegt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR611364X | 1929-03-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE611364C true DE611364C (de) | 1935-03-30 |
Family
ID=8978024
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG76281D Expired DE611364C (de) | 1929-03-21 | 1929-04-30 | Abnehmbare Dichtungszwinge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE611364C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE955747C (de) * | 1953-04-18 | 1957-01-10 | Auergesellschaft Ag | Schutzraumfilter mit auswechselbarem Gas- und Schwebstoffilter |
-
1929
- 1929-04-30 DE DEG76281D patent/DE611364C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE955747C (de) * | 1953-04-18 | 1957-01-10 | Auergesellschaft Ag | Schutzraumfilter mit auswechselbarem Gas- und Schwebstoffilter |
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