DE608941C - Druckeinrichtung an Strangzigarettenmaschinen - Google Patents

Druckeinrichtung an Strangzigarettenmaschinen

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DE608941C
DE608941C DEM126551D DEM0126551D DE608941C DE 608941 C DE608941 C DE 608941C DE M126551 D DEM126551 D DE M126551D DE M0126551 D DEM0126551 D DE M0126551D DE 608941 C DE608941 C DE 608941C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C5/00Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
    • A24C5/14Machines of the continuous-rod type
    • A24C5/20Reels; Supports for bobbins; Other accessories

Landscapes

  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

Description

Druckeinrichtungen an Strangzigarettenmaschinen, bei denen das von einer Bobine kommende, gegebenenfalls mit einem Mundstückbelag versehene Zigarettenpapier einer Druckwalze zugeführt wird, sind bekannt. Diese Druckwalze besteht aus dem Stempelfutter, auf dem ein oder mehrere segmentartige Druckstöcke befestigt sind. Entsprechend den Massenauflagen, die bei der Herstellung von Zigaretten auf Strangmaschinen in Betracht kommen, werden allgemein handgeschnittene Druckstöcke aus Stahl verwendet. Es sind auch Tiefdruckvorrichtungen bekanntgeworden, bei denen die Druckwalzen eingravierte Druckzeichen auf-
t5 weisen. Alle diese Druckstöcke stellen sich verhältnismäßig hoch im Preis. Dies fällt aber bei den im allgemeinen in Frage kommenden großen Auflagen nicht ins Gewicht. Dagegen würde durch die Anwendung solcher Druckwalzen bei Herstellung kleiner Auflagen der Preis der Zigaretten stark erhöht.
Um nun auch bei der Herstellung von kleinen Auflagen die Beschriftung entsprechend den Wünschen des jeweiligen Käufers ohne wesentliehe Erhöhung der Herstellungskosten vornehmen zu können, werden erfindungsgemäß an Stelle der bisher allgemein verwendeten handgeschnittenen Stempel auf chemischem Wege hergestellte angeordnet, die um das Stempelfutter herumgelegt werden. Derartige Druckfolien, beispielsweise Zinkätzungen oder Autotypien, lassen sich schnell und billig herstellen, so daß es ohne weiteres möglich ist, jedem Kunden ohne wesentliche Preiserhöhung seine Privatzigarette zu liefern. Es handelt sich hierbei selbstverständlich stets um die gleiche Zigarette, die lediglich mit einer anderen Beschriftung zu versehen ist.
Das Wesen der Erfindung besteht also darin, die im Druckgewerbe längst bekannten Druckfolien bei Zigarettenmaschinen anzuwenden.
Diese Übertragung der an sich bekannten Maßnahme auf den Zigarettenmaschinenbau lag keineswegs nahe, da man bisher allgemein von dem Gesichtspunkt ausging, wegen der großen Massenauflagen nur widerstandsfähige Einzelteile verwenden zu können, die naturgemäß sich hoch im Preise stellen. Man dachte infolgedessen auch im Zusammenhang mit Strangzigarettenmaschinen niemals an Kleinauflagen, da diese dem Wesen der Strangzigarettenmaschinen zuwiderlaufen.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführung des Erfindungsgegenstandes.
Abb. ι zeigt eine als Zinkätzung ausgebildete Druckfolie α, deren Enden c und d abgeflacht sind. Die Druckfolie liegt gemäß Abb. 2 auf dem Stempelfutter b, wobei die abgeflachten Enden durch eine Klemmvorrichtung β gehalten werden. Die Folie hat in der Mitte eine Führungsöffnung g, durch die ein im Stempelfutter angeordneter Stift α greift. Durch Lösen der Klemmschraube/" ist es möglich (vgl. Abb. 3), in kürzester Zeit die Folie gegen eine andere auszuwechseln, so daß mit nur ganz kurzer, durch die Auswechslung bedingter Arbeitsunterbrechung eine große Anzahl verschiedener Privatmarken hergestellt werden können.
Die Druckeinrichtung läßt sich auch bei Zigarettenhülsenmaschinen verwenden sowie an allen denjenigen Maschinen, die einen Aufdruck auf einer den Tabak einschließenden Umhüllung herstellen sollen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Druckeinrichtung an Strangzigarettenmaschinen, Zigarettenhülsenmaschinen o. dgl., gekennzeichnet durch eine um das Stempelfutter (b) der Druckwalze herumgelegte, vorzugsweise auf chemigraphischem Wege hergestellte, an sich bekannte Druckfolie (a).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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