Lichtsetzverfahren. Die Erfindung betrifft ein Lichtset7ver- fahren, welches sich dadurch auszeichnet, dass die Einzelexpositionen der Druckzeichen durch vom Setzer bewirkte Betätigung von Druckzeichentasten fortlaufend maschinell veranlasst werden,
wobei die mittelst der Tasten getroffene Wahl erst nach Abklopfen einer Zeile oder einer sonstigen Justierein- heit in maschinelle Steuerimpulse umge wandelt und der auszuschliessende Rückstand einer jeden vorangehenden Zeile oder andern Justiereinheit inzwischen während des fort laufenden Abklopfens der nächstfolgenden selbsttätig ermittelt, aufgeteilt und Steuer impulsen unterstellt wird.
Die Zeichnungen zeigen Schemen zur beispielsweisen Durchführung des Verfah rens gemäss der Erfindung. Dieselben sind nur Beispiele, um den neuen Werdegang des Lichtsatzes näher beschreiben zu können.
Fig. 1 bis 3 sind Schaubilder, welche der Reihe nach eine vom Setzer unmittelbar von Hand betätigte schreibmaschinenartige Setz vorrichtung (Fig. 1), weiters eine eigens zum Anzeigen der jeweils besetzten Zeilenlänge dienende Vorrichtung (Fig. 2), schliesslich den übrigen Teil einer Setzeinrichtung be stehend aus je einer Vorrichtung zur selbst tätigen Regelung der Justierungsweiten, zur schrittweisen Vorschaltung der in Form eines Filmbandes dargestellten lichtempfindlichen Unterlage und zur Exposition zeigen (Fig. 3);
Fig. 4 ist ein Schaltplan zu den Vorrichtungen nach Fig. 1 bis 3, und Fig. 5 zeigt eine Anordnung der Druckzeichen- schablonen.
Es sei zunächst der Schaltplan nach Fig. 4 beschrieben, da man an der Hand desselben die ganze Einrichtung am leich testen überblicken kann. Diese hat folgende Bestandteile: Die schreibmaschinenartige Setzvorrichtung A, welche vom Setzer mit- telst einer üblichen Klaviatur betätigt wird und deren Trommel in Phase mit dem T a-
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stenabklopfen nach Pfeilrichtung vorgeschal tet wird;
die druckzeichenweise betätigte Zei- lenraumanzeigevorrichtung B zum Anzeigen des jeweils verbrauchten Zeilenraumes;
-die bloss bei Wortzwischenräumen und an jedem Zeilenende betätigte Ausschlessungsvorrich- tung C zur selbsttätigen Bestimmung & r Ausschliessungsweiten; die druckzeichen- weise betätigte Vorrichtung D zur schritt weisen Vorschaltung des Trägers der licht empfindlichen Unterlage F; die zur druck zeichenweisen Exposition dienende photo graphische Kamera F;
endlich das Hemm werk G, welches .zum .augenblicklichen An halten des um die lotrechte Achse H stetig umlaufenden Lichtreflexionsmitteis I dient:. Die Einzelheiten von Vorrichtungen der an gegebenen Art sind an sich bereits aus den folgenden schweizerischen Patenten bekannt: Die Vorrichtung A aus dem Patent Nr. 139839, die -Vorrichtung C aus dem Pa tent Nr. 147489, die Vorrichtung F .ans ,dem Patent Nr. 141348 und das Hemmwerk G aus dem Patent Nr 139838.
Die beiden Vor richtungen B und<I>D</I> sind wieder aus dem deutschen Patent Nr. 502622 bekannt.
Mit Ausnahme der Ausschliessungswr- richtung C werden sämtliche übrigen Vor- richtungen drn:
ckzeichenweise betätigt und die Einzelverrichtungen werden teils Unmit- telbar, teils aber vermittelst Niederdrücken von Buchstabentasten veranlasst. Beim Drücken einer Taste wird je eine .das zu gehörige Druckzeichen stellvertretende Kon taktkugel von unten auf Eine Trommel auf gegeben,
diese in der Pfeilrichtung um eine Kugelteilung verdreht und ein den verbrauch ten Weitenwert anzeigender Massstab ,der Vor richtung B um die diesem Druckzeichen ent sprechende Weite vorgeschaltet.
Die unmit telbaren Fosen eines Tastendruckes sind mit diesen drei Wirkungen .erschöpft. welche sich zunächst gar nicht weiterpflanzen. Steuer impulse für -weitere Verrichtungen setzen selbsttätig erst nach einer bestimmten An zahl nacheinanderfolgender Tastendrücke, und zwar dann ein,
nachdem die in Pfeil richtung wandernden Kugeln -Etwa eisae Drei- vserteluumdrehung der Trommel bis zu den mit ihnen zum Zusammenwirken bestimmten Kontakten zurückgelegt haben.
Die Kon- takäe schliessen Stromkreise, welche einer seits (das Exponieren der den an geschlagenen Tasten entsprechenden Druckzeichen veran lassen und anderseits die lichtempfindliche Unterlage (den Satzträger) mit Hilfe der Vorrichtung D entsprechend weiterschalten.
Der Weg der Kugeln von der Aufgabe stelle bis zu den Kontakten bedeutet keinen Zeitverlust, da während dieser Zeit der Set zer das Anschlagen der Tasten fortsetzen kann. Tier dem Leerweg entsprechende Bo genwinkel der Trommel wird nämlich im vornherein derart bestimmt, dass seine Länge die Aufbringung von soviel Kugeln auf die Trommel ermöglicht, als die längste über haupt zu setzende Zeile erfordert. Dies hat den Vorteil, dass das Ausschliessen einer Zeile in an sich bekannter Weise am Ende des Satzes der Zeile durch die Vorrichtung C erfolgen kann und erst hierauf das Expo nieren der ersten Type dieser Zeile vor sich geht.
Der Setzer hat somit in .an sich bekann ter Weise nur .die Klaviatur der Maschine A, ähnlich wie die einer gewöhnlichen Schreibmaschine, in einem fort zu betätigen und die druckrichtigen Expositionen erfolgen sodann im Rhythmus auch des raschesten Abklopfens selbsttätig, da die .erforderlichen Ausschdiessungsweiten an den hierzu be stimmten Stellen der Zeile selbsttätig von der Vorrichtung C bestimmt werden. Der Leerweg der Kugeln ist somit von Zeile zu Zeile ausgenützt.
Der Setzer muss jedoch nach dem Satz der letzten Zeile des Textes eine Zeilenlänge leer nachklopfen, damit die letzte Zeile exponiert wird.
Fig. 1 stellt die schreibmaschinenartige Setzvorrichtung (vergleiche schweizerisches Patent Nr. 1,39839) A dar. Um die Welle 1 dreht sich die Trommel 2, die Schrie für Schritt mittelst des Klinkwerkes 3 in Pftil- richtung vorgeschaltet -wird. Der Trommel mantel ist mit genau eingeteilten Rasten 4 versehen, welche je .eine Kugel. -" aufnehmen können,
die unter dem Schutze der Hülle 6 mitgenommen werden. Im Isolierblock 7 sind Kontakte 8 eingelassen, welch unten ,zutage treten und mit .dem .einen Arm des gebels 9 geschlossen werden, dessen :analerer Arm mit der herankommenden Kugel 5 zusammen wirkt.
Jede Kugel fällt nach Betätigung cles Hebels .9 von der Trommel 2 herab und rollt in den Kanälen 10, 11 in die Führung 12 zurück, woselbst sie mit Hilfe der bei 13 angelenkten Taste 14 und des Stössels 15 wieder auf die Trommel 5 aufgegeben werden kann. Die angeschlagene Taste .L4 bedient auch den Kontakt 1'6 und o-ibt c'ie Kugeln 'S einzeln auf.
Der Kontakt 16 vermittelt die Betätigung der Vorrichtung B, die Kontakte 8 aber die Betätigung der Vorrichtung G und D. Zu einer jeden Type und ebenso zu je .einer vom. Setzer zu verrichtenden andern Betätigung, z. B. zum Sehalten :der 1Tortzwischenräum@e oder des Zeilenendes, dient jeeine Taste mit den zugehörigen Kontakten 8, 16, je Einem Gürtel von Rasten 4 und mit je einem Satz Kugeln 5.
Der von. der Kugelaufgabestelle 12 bis zu den Kontakten 8 zu :durchschreitende Vreg bietet auch Zeit und Gelegenheit m die gegebenenfalls falsch aufgegebenen Nu- geln berichtigen zu können.
Zu diesem Zwecke dient zum Beispiel .der üben in der Hülle 6 angebrachte Längsschlitz 17, wo die vorbeifahrenden Kugeln ä offen .Liegen und mit einer Zange ausgehoben und richtig verlegt werden können.
Fig. 2 zeigt die Zeilenraumanzeigevor- richtung B (vergleiche D. R. P.. Nr. ä02622), welche hier in an sich bekannter Weise keine andere Aufgabe hat, als anzuzeigen, welcher Teil der ZreälenlängeWeite) bereits ver braucht ist und weiter .den Zeilenrest au die Ausschliessv,
orrizhtung <B>C</B> zu übermitteln. Der als Anzeigeorgan dienende Anschlagwinkel 18 der Vorrichtung B wird, wie nachstehend beschrieben, zur Tätigkeit gebracht.
In der Führung 19 ;gleitet hin und her der bei 20 abgetfederte .Schlitten 21. Das Drücken einer jeden Druckzeichentaste 14 (F'ig. 1) löst stets :einen -abgepufferten läng sten Vorwärtshub ,des :Schlittens aus. der durch den einen ,oder andern der mitausge- lös;ten Anschläge 22 verschieden abgekürzt wird.
Die Druckzeichenkontakte 16 sind des wegen nach Massgabe des Weitenwertes der betreffenden Typen usw. in Scharen an einen entsprechenden Anschlag 22 ange- schlossen. Die Schlittenhübe sind somit ein fair allemal festgelegt. Sie werden dem An- schlagwinkel 18 mit Hilf einer nachstell- baren Übersetzung mitgeteilt,
um den Ver schiedenheiten der vorkommenden Typen arten und photographischen Vergrösserungen Rechnung zu tragen. Der Schlitten 19 trägt den bei 23 an ihm angelenkten Winkelhebel 24, der sich mittelst des Handrades 25 und der Spindel 2ss verstellen lIsst. Die Spindel 256 ist bei 27 ,zur Ermöglichung der Schlit tenhübe aufgeschlitzt.
Der Winkelhebel 24 bildet eine Anschlag bahn fier idie Rolle .28 :des in der Führung 29 hin und her gleitenden und ebenfalls ab- gefederten Querschlittens 30, der von dem andern -Schlitten 21 ausgelöst wird und des sen Hublängen sich,
aus .denen -des letzteren nach Massgabe der jeweiligen Schrägstellung des Winkelhebels 24 ableiten. Der Q,uer- schlitten <B>3</B>0 @s6hleppt mittelst der an ihm befestigten beiden Elektromagneten 31 den weüüheisernen Anschlagwinkel 18 in Pfeil- richtung schriftweise mit,
indem die Magnete bei jedem Tastendruck von dem untern Kon takt 16 (Fig. 1) aus mit-erregt werden. Die Magnete 31 stehen mit den ortsfest ange brachten beiden Gegenmagneten 32 in einer solchen Wechselschaltung, dass stets nur,das eine oder rudere Paar erregt wird.
Wäh rend des Vorschaltens wird der Anschlag winkel 18 von den ortsfesten Magneten 32 losgelassen, von den fahrenden Magneten '31 aber erfasst, während des Leerhubes des Querschlittens 30 .aber umgekehrt, von den ortsfesten Magneten 32 erfasst und von den fahrenden losgelassen. Der Anschlagwinkel 18 rückt daher -schriftweise lückenlos vor und wird in jeder Lage festgehalten.
Der Anschlagwinkel 18 wird beim Be ginn jeder Zeile mit Hilfe des Stössels 33 von Hand oder maschinell bis zum Anschlag 34 vorgeschoben, der der Zeilenlänge gemäss als Zeilenanfang eingestellt wird. Der Stössel 33 wird gleich zurückgezogen und das Setzen geht wie gewöhnliche Maschi nenschrift von statten. Der Anschlagwinkel 18 verschiebt sich in Pfeilrichtung um den jeweiligen Typenbreitenwert, bei Wortzwi schenräumen aber um eine Mindestweite (Spati-en-Normalweite). Beim Zeilenausgang bleibt der Anschlagwinkel 18 stehen und jene Länge, mit welcher er von dem ebenfalls im vornherein eingestellten Zeilenende ab steht, ist der aufzuteilende Zeilenausschlie- ssungsbetrag.
Fig. 3 zeigt, wie der Zeilenrückstand zur Ausschliessung verwendet wird. Gegen über dem linken Ende des Anschlagwinkels 18 (Zeilenzeiger) befindet sich eine Gabel 35 einer im Gestell 36 geführten Schiene 37. Die Gabel 3,5 legt das Zeilenende fest. (Der Zeilenanfang ist durch den Anschlag 34, Fig. 2, bestimmt.) Am Schluss der Zeile wird die Schiene 37 durch den Stössel 38 in Pfeilrichtung so weit vorgeschoben, bis die Gabel 35 das linke Ende des Anschlag winkels 18 trifft.
Die Gabelverschiebung, die somit dem aufzuteilenden Zeilenrück stand gleich ist, verpflanzt sich sofort auf eine zweite Schiene 39, und zwar mit Hilfe des bei 40 an dem Schlitten 41 angelenkten zweiarmigen Hebel 42, in den die beiden Schienen 37, 39 mit ihren Rollen 43 bezw. 44 eingreifen.
Damit die Bewegungsübertra gung mit einer der Zahl der Wortzwischen räume entsprechenden Übersetzung erfolgt, ist ein Hilfsschlitten 45 vorgesehen, der mit- telst des Magnetes 46 und dem Klinkwerk <B>-17</B> bei jedem Wortzwischenraum um einen Zahn in Pfeilrichtung vorgeschaltet wird. Der Hilfsschlitten 45 trägt mit dem Ende 48 des Schlittens 41 zusammenwirkende An= schläge 49, die derart eingeteilt und abge stuft sind,
dass die nach Massgabe der Ver schiebung des Schlittens 41 wechselnden Hebelarmverhältnisse stets die richtige Auf- teilung des jeweiligen Zeilenrückstandes er geben sollen. Die richtige Ausschlussweite zeigt sich somit in einer entsprechenden Linksverschiebung des Hakens 50 der Schiene 39, von wo sie unmittelbar abge nommen werden kann. Die Schiene 39 wird in ihrer eingestellten Lage mit Hilfe des Feststellhebels 51 so lange zurückgehalten, bis die fragliche Zeile zu Ende exponiert wurde.
Die zum richtigen Fortschalten der lichtempfindlichen Unterlage dienende Vor richtung D (18' bis 34') ist im Wesen genau wie die in Fig. 2 dargestellte Vorrichtung B (18 bis 34), nur mit dem Unterschiede, dass die Vorrichtung D maschinell, und zwar im Verein mit der Vorrichtung G durch die Kontakte 8, 9 der Vorrichtung A gesteuert wird, während die Vorrichtung B Schritt für Schritt unmittelbar durch die Tasten drücke bezw. die Kontakte 16 betätigt wird. Der Querschlitten der Vorrichtung D setzt sich aus zwei Teilen 30' und 30" zusammen, welche je einen Elektromagneten 52, 53 mit Kernstiften 54, 55 tragen.
Beim Exponieren einer Type kuppelt der Stift 54 die beiden Schlitten 30' und 30" miteinander und der Stift 55 ist hochgezogen, beim Setzen von Wortzwischenräumen bezw. sonstigen leeren Spatien aber, welche einer Ausschlusserwei- terung unterliegen, wird der Stift 54 hoch gezogen und der Stift 55 niedergelassen, der sodann dem jetzt allein arbeitenden Schlit ten 30" nur einen solchen Hub ermöglicht, bis der Stift 55 am Hälzen 50 anschlägt.
Der Schlitten 30" bewegt sich daher um den Betrag .einer ausgeschlossenen Spatienweite. Diese Anschlag" des Schlittens 30" wird im Verlaufe einer Zeilenexposition so oft wie derholt. als eine Spatie zum Setzen gelangt, weil ja die Schiene 39 mit Hilfe des He bels 51 während der Reproduktion einer Zeile festgehalten wird.
Fig. 3 zeigt auch die Satzträger-Schalt- vorrichtung E. Der lichtempfindliche Satz träger ist ein Filmband 56, welches mit Hilfe des Schaltwerkes 57 von der Rolle 58 über die<B>Ei</B> xpositionsstelle 59 auf die Rolle 60 umgewickelt wird. Bei einem mehrzeili gen Satzträger wäre natürlich ähnlich, wie bei den gewöhnlichen Schreibmaschinen, auch eine Zeilenschaltvorrichtung vorzu sehen.
Aus der Fig. 3 sind auch die übrigen Teile F, I der Lichtsetzvorrichtung (ver gleiche schweizerische Patente Nr. 141348 und Nr. 139$38) zu entnehmen. Die Typen schablonen befinden sich in mehreren Gür teln 61 an der der Höhe nach verstellbaren Trommel 62 und werden mit Hilfe des um laufenden schiefen Spiegels 63 durch das Objektiv 64 nach der Expositionsstelle 59 projiziert. Die Einstellung der Typen schablonen und das Anhalten des Spiegels 63 erfolgt durch ein durch die Scheibe 65 angedeutetes maschinell gesteuertes Remm- werk.
Die der jeweiligen Exposition nachfol gende druckzeichengemässe Verstellung des Filmbandes 56 oder eines sonstigen licht empfindlichen Satzträgers in Zeilenrichtung, wird im Anschluss, an jenen maschinellen Steuerimpuls ausgelöst, der die betreffende Exposition selbst auslöst. Dabei lässt sich erreichen, dass der Anfangsrand einer jeden Zeile trotz .der verschiedenen Weite der Ein zeltypen stets auf die eingestellte Linie fällt.
Hierzu sind die an ihren Trägern gleich mässig verteilten Typenschablonen derart ein zuordnen, dass die Anfangsränder der Typen stets um den gleichen Betrag von der Tei lungsmitte entfernt stehen (Fig. 5).
Fig. 5 zeigt diese Typenschablonen-An- ordnung an drei übereinandergestellten <B>Ty-</B> penbildern mit gemeinsamer Teilungsachse 66 und mit gleich grossen Teilungsfeldern 67. Die linken, das heisst die Anfangsränder der Typen sind von der Achse 66 überall dem Betrag 68 entsprechend verschoben.
Aus den Fig. 1 bis 3 lässt sich entnehmen. dass die von Setzerhand bewirkten Registrie rungen von Druckzeichen und Fixierungen von endgültigen Ausschluss-weiten, nachdem sie maschinelle Steuerimpulse selbsttätig ab- gegeben haben, zum spurlosen Verschwin den gebracht werden, und zwar nach der schrittweise erfolgten Photographierung einer jeden Zeile oder sonstigen Justierein- heit, um die besagten Registrierungen, wel che hier nichts als vorübergehende Zwischen auslösungen sind, mit denselben Mitteln, das heisst also mit denselben Kugeln 5, bezw. der Schiene 39,
dem Haken 50 und dem Kernstift 55 praktisch unendlich vielmal wiederholen zu können. Damit soll der Ver brauch an teuren und umständlichen Loch streifen und dergleichen vermieden werden.
Die das Lichtsetzen betreffenden bisher bekannten Vorschläge lösen entweder bloss die eine oder die andere optische oder me chanische Teilaufgabe, oder aber beschrän ken sich auf die Einführung der einen oder andern Einrichtung. Demgegenüber sind bei dem dargelegten Verfahren die für das Licht setzen ausschlaggebenden Massnahmen vom buchdruckerischen Standpunkt derart ein heitlich geordnet, dass sämtliche Obliegen heiten, welche ein Setzer bis zur Fertigstel lung eines druckfähigen Satzes zu verrichten hat, in die übliche und sogar eine noch leich tere und geläufigere Satzarbeit zurückge führt werden. Mit Hilfe des beschriebenen Verfahrens kann die weitestgehende Gleich mässigkeit und Geläufigkeit für die zu einem druckfähigen Lichtsatz gehörige Setzarbeit gesichert werden.