CH154537A - Lichtsetzverfahren. - Google Patents

Lichtsetzverfahren.

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CH154537A
CH154537A CH154537DA CH154537A CH 154537 A CH154537 A CH 154537A CH 154537D A CH154537D A CH 154537DA CH 154537 A CH154537 A CH 154537A
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Uher Jun Edmond
Uhertype A G
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Uher Jun Edmond
Uhertype A G
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Description


      Lichtsetzverfahren.       Die Erfindung betrifft ein     Lichtset7ver-          fahren,    welches sich dadurch auszeichnet,  dass die Einzelexpositionen der Druckzeichen  durch vom Setzer bewirkte Betätigung von       Druckzeichentasten    fortlaufend maschinell  veranlasst werden,

   wobei die     mittelst    der       Tasten    getroffene Wahl     erst    nach Abklopfen  einer Zeile oder einer     sonstigen        Justierein-          heit    in maschinelle     Steuerimpulse    umge  wandelt und der     auszuschliessende    Rückstand  einer jeden vorangehenden Zeile oder andern       Justiereinheit    inzwischen während des fort  laufenden     Abklopfens    der nächstfolgenden  selbsttätig ermittelt, aufgeteilt und Steuer  impulsen unterstellt     wird.     



  Die     Zeichnungen    zeigen Schemen zur       beispielsweisen    Durchführung des Verfah  rens gemäss der Erfindung. Dieselben sind  nur Beispiele, um den neuen Werdegang des  Lichtsatzes näher beschreiben zu können.  



       Fig.    1 bis 3 sind Schaubilder, welche der  Reihe nach eine vom Setzer     unmittelbar    von    Hand betätigte schreibmaschinenartige Setz  vorrichtung     (Fig.    1), weiters eine eigens zum  Anzeigen der jeweils besetzten Zeilenlänge  dienende Vorrichtung     (Fig.    2), schliesslich  den übrigen Teil einer Setzeinrichtung be  stehend aus je einer     Vorrichtung    zur selbst  tätigen Regelung der     Justierungsweiten,    zur  schrittweisen     Vorschaltung    der in Form eines  Filmbandes dargestellten lichtempfindlichen  Unterlage und zur Exposition zeigen       (Fig.        3);

          Fig.    4 ist ein     Schaltplan    zu den  Vorrichtungen nach     Fig.    1 bis 3, und     Fig.    5  zeigt eine Anordnung der     Druckzeichen-          schablonen.     



  Es sei zunächst der Schaltplan nach       Fig.    4     beschrieben,    da man an der Hand  desselben die ganze Einrichtung am leich  testen überblicken kann. Diese hat folgende  Bestandteile: Die schreibmaschinenartige       Setzvorrichtung    A, welche vom Setzer     mit-          telst    einer üblichen Klaviatur     betätigt    wird  und deren Trommel in Phase mit dem T a-  
EMI0001.0039     
           stenabklopfen    nach Pfeilrichtung vorgeschal  tet     wird;

      die     druckzeichenweise    betätigte     Zei-          lenraumanzeigevorrichtung        B    zum Anzeigen  des jeweils     verbrauchten    Zeilenraumes;

       -die     bloss bei Wortzwischenräumen und an jedem  Zeilenende betätigte     Ausschlessungsvorrich-          tung    C zur selbsttätigen Bestimmung      & r          Ausschliessungsweiten;    die     druckzeichen-          weise    betätigte Vorrichtung D zur schritt  weisen     Vorschaltung    des     Trägers    der licht  empfindlichen Unterlage F; die zur druck  zeichenweisen     Exposition    dienende photo  graphische Kamera F;

   endlich das Hemm  werk G,     welches        .zum        .augenblicklichen    An  halten des um die lotrechte Achse H stetig  umlaufenden     Lichtreflexionsmitteis    I     dient:.     Die Einzelheiten von     Vorrichtungen    der an  gegebenen     Art    sind an sich bereits aus den  folgenden schweizerischen Patenten bekannt:  Die     Vorrichtung    A aus dem Patent  Nr.     139839,    die     -Vorrichtung    C aus dem Pa  tent Nr. 147489, die Vorrichtung F     .ans    ,dem  Patent Nr. 141348 und das Hemmwerk G  aus dem     Patent    Nr 139838.

   Die beiden Vor  richtungen     B    und<I>D</I> sind wieder aus dem  deutschen Patent Nr.     502622    bekannt.  



  Mit     Ausnahme    der     Ausschliessungswr-          richtung    C werden     sämtliche    übrigen     Vor-          richtungen        drn:

  ckzeichenweise    betätigt und  die     Einzelverrichtungen    werden teils     Unmit-          telbar,        teils        aber    vermittelst     Niederdrücken     von     Buchstabentasten        veranlasst.        Beim     Drücken einer Taste wird je eine .das zu  gehörige     Druckzeichen    stellvertretende Kon  taktkugel von unten auf Eine Trommel auf  gegeben,

   diese in der Pfeilrichtung um eine  Kugelteilung     verdreht        und    ein den verbrauch  ten     Weitenwert    anzeigender Massstab     ,der    Vor  richtung B um die     diesem        Druckzeichen    ent  sprechende Weite vorgeschaltet.

   Die unmit  telbaren     Fosen    eines Tastendruckes sind mit  diesen     drei    Wirkungen .erschöpft. welche sich  zunächst gar nicht     weiterpflanzen.    Steuer  impulse     für        -weitere        Verrichtungen    setzen       selbsttätig    erst nach einer     bestimmten    An  zahl     nacheinanderfolgender    Tastendrücke,  und zwar     dann    ein,

   nachdem die in Pfeil  richtung     wandernden    Kugeln     -Etwa        eisae    Drei-         vserteluumdrehung    der     Trommel    bis zu den  mit ihnen zum Zusammenwirken bestimmten       Kontakten    zurückgelegt haben.

   Die     Kon-          takäe    schliessen Stromkreise, welche einer  seits (das Exponieren der den an geschlagenen       Tasten        entsprechenden        Druckzeichen    veran  lassen und anderseits die lichtempfindliche       Unterlage    (den Satzträger) mit Hilfe der  Vorrichtung D entsprechend     weiterschalten.     



  Der Weg der Kugeln von der Aufgabe  stelle bis zu den Kontakten bedeutet keinen  Zeitverlust, da während dieser Zeit der Set  zer das Anschlagen der     Tasten    fortsetzen  kann.     Tier    dem Leerweg entsprechende Bo  genwinkel der Trommel wird     nämlich    im  vornherein derart bestimmt,     dass    seine Länge  die Aufbringung von soviel Kugeln auf die  Trommel ermöglicht, als die längste über  haupt zu setzende Zeile erfordert. Dies hat  den Vorteil, dass das Ausschliessen einer Zeile  in an sich bekannter Weise am Ende des  Satzes der Zeile durch die     Vorrichtung    C  erfolgen kann und erst hierauf das Expo  nieren der ersten Type dieser Zeile vor sich  geht.  



  Der Setzer hat somit in     .an    sich bekann  ter Weise nur .die     Klaviatur    der Maschine  A, ähnlich wie die einer gewöhnlichen  Schreibmaschine, in     einem    fort zu     betätigen     und die druckrichtigen     Expositionen    erfolgen  sodann im Rhythmus auch des raschesten       Abklopfens    selbsttätig, da     die        .erforderlichen          Ausschdiessungsweiten    an den hierzu be  stimmten Stellen der     Zeile    selbsttätig von  der Vorrichtung C     bestimmt    werden. Der  Leerweg der Kugeln ist somit von Zeile zu  Zeile ausgenützt.

   Der Setzer muss jedoch  nach dem Satz der letzten Zeile des     Textes     eine     Zeilenlänge    leer     nachklopfen,    damit die  letzte Zeile exponiert wird.  



       Fig.    1 stellt die schreibmaschinenartige       Setzvorrichtung        (vergleiche    schweizerisches       Patent    Nr.     1,39839)    A dar. Um die Welle 1  dreht sich die Trommel 2, die     Schrie    für  Schritt     mittelst    des     Klinkwerkes    3 in     Pftil-          richtung    vorgeschaltet     -wird.    Der Trommel  mantel ist mit     genau        eingeteilten    Rasten 4      versehen, welche je .eine     Kugel.        -"    aufnehmen  können,

   die     unter    dem Schutze der     Hülle    6       mitgenommen        werden.    Im Isolierblock 7 sind  Kontakte 8 eingelassen, welch unten ,zutage  treten und mit     .dem    .einen Arm des     gebels     9 geschlossen werden, dessen     :analerer        Arm     mit der herankommenden Kugel 5 zusammen  wirkt.

   Jede Kugel     fällt    nach Betätigung     cles     Hebels     .9    von der Trommel 2 herab und  rollt in den Kanälen 10, 11 in die Führung  12 zurück, woselbst sie mit Hilfe der bei  13     angelenkten    Taste 14 und des Stössels  15 wieder auf die Trommel 5     aufgegeben     werden kann. Die angeschlagene Taste .L4  bedient auch den Kontakt     1'6    und     o-ibt        c'ie     Kugeln     'S    einzeln auf.  



  Der Kontakt 16 vermittelt die     Betätigung     der Vorrichtung B, die Kontakte 8 aber die  Betätigung der Vorrichtung G und D. Zu  einer jeden Type und ebenso zu je .einer     vom.     Setzer zu     verrichtenden    andern Betätigung,  z. B. zum     Sehalten    :der     1Tortzwischenräum@e     oder des Zeilenendes, dient     jeeine    Taste mit  den     zugehörigen        Kontakten    8, 16, je     Einem          Gürtel    von Rasten 4 und mit je einem Satz       Kugeln    5.

   Der     von.    der     Kugelaufgabestelle    12  bis zu den     Kontakten    8 zu     :durchschreitende          Vreg    bietet auch Zeit und     Gelegenheit         m     die     gegebenenfalls        falsch        aufgegebenen        Nu-          geln        berichtigen    zu können.

   Zu diesem  Zwecke dient zum     Beispiel    .der üben in der  Hülle 6     angebrachte        Längsschlitz    17, wo  die     vorbeifahrenden        Kugeln        ä    offen     .Liegen     und     mit    einer     Zange        ausgehoben        und        richtig     verlegt werden     können.     



       Fig.    2 zeigt die     Zeilenraumanzeigevor-          richtung    B     (vergleiche    D.     R.        P..    Nr.     ä02622),     welche     hier    in an     sich    bekannter Weise     keine     andere Aufgabe hat, als     anzuzeigen,    welcher  Teil der     ZreälenlängeWeite)    bereits ver  braucht ist     und        weiter    .den     Zeilenrest    au     die          Ausschliessv,

  orrizhtung   <B>C</B> zu     übermitteln.    Der  als     Anzeigeorgan    dienende     Anschlagwinkel     18 der     Vorrichtung    B wird, wie     nachstehend          beschrieben,    zur Tätigkeit gebracht.  



  In der     Führung    19     ;gleitet    hin und her  der bei 20     abgetfederte        .Schlitten    21. Das         Drücken    einer jeden     Druckzeichentaste    14       (F'ig.    1) löst stets :einen     -abgepufferten    läng  sten Vorwärtshub ,des     :Schlittens    aus. der  durch den einen ,oder andern der     mitausge-          lös;ten    Anschläge 22 verschieden abgekürzt  wird.

   Die     Druckzeichenkontakte    16 sind des  wegen nach Massgabe des Weitenwertes der       betreffenden    Typen usw. in Scharen an       einen        entsprechenden    Anschlag 22     ange-          schlossen.    Die Schlittenhübe sind somit ein       fair    allemal     festgelegt.    Sie werden dem     An-          schlagwinkel    18 mit     Hilf    einer     nachstell-          baren        Übersetzung    mitgeteilt,

   um den Ver  schiedenheiten der     vorkommenden    Typen  arten und     photographischen    Vergrösserungen       Rechnung    zu tragen. Der Schlitten 19 trägt  den bei 23 an ihm     angelenkten    Winkelhebel  24, der sich     mittelst    des Handrades 25 und  der Spindel     2ss    verstellen     lIsst.    Die Spindel  256 ist bei 27     ,zur        Ermöglichung    der Schlit  tenhübe     aufgeschlitzt.     



  Der Winkelhebel 24 bildet eine Anschlag  bahn     fier        idie        Rolle    .28     :des        in    der Führung  29     hin    und her gleitenden und ebenfalls     ab-          gefederten        Querschlittens    30, der von dem       andern        -Schlitten    21 ausgelöst wird und des  sen Hublängen     sich,

  aus        .denen    -des letzteren  nach Massgabe der     jeweiligen        Schrägstellung     des     Winkelhebels    24     ableiten.    Der     Q,uer-          schlitten   <B>3</B>0     @s6hleppt        mittelst    der an ihm       befestigten    beiden     Elektromagneten    31 den       weüüheisernen        Anschlagwinkel    18 in     Pfeil-          richtung    schriftweise mit,

   indem die     Magnete     bei jedem Tastendruck von dem untern Kon  takt 16     (Fig.    1) aus mit-erregt werden. Die  Magnete 31 stehen mit den ortsfest ange  brachten beiden Gegenmagneten 32 in einer  solchen Wechselschaltung, dass stets     nur,das          eine    oder     rudere    Paar erregt wird.

   Wäh  rend des     Vorschaltens    wird der Anschlag  winkel 18 von den ortsfesten Magneten 32  losgelassen, von den fahrenden Magneten '31  aber     erfasst,    während des Leerhubes des  Querschlittens     30    .aber     umgekehrt,    von den  ortsfesten Magneten 32     erfasst    und von     den          fahrenden        losgelassen.    Der     Anschlagwinkel     18     rückt    daher -schriftweise lückenlos vor  und     wird    in jeder Lage festgehalten.

        Der Anschlagwinkel 18 wird beim Be  ginn jeder Zeile mit Hilfe des Stössels 33  von Hand oder maschinell bis zum Anschlag  34 vorgeschoben, der der Zeilenlänge gemäss  als Zeilenanfang eingestellt wird. Der  Stössel 33 wird gleich zurückgezogen und  das Setzen geht wie gewöhnliche Maschi  nenschrift von statten. Der Anschlagwinkel  18 verschiebt sich in Pfeilrichtung um den  jeweiligen     Typenbreitenwert,    bei Wortzwi  schenräumen aber um eine Mindestweite       (Spati-en-Normalweite).    Beim Zeilenausgang  bleibt der Anschlagwinkel 18 stehen und  jene Länge, mit welcher er von dem ebenfalls  im vornherein eingestellten Zeilenende ab  steht, ist der aufzuteilende     Zeilenausschlie-          ssungsbetrag.     



       Fig.    3 zeigt, wie der Zeilenrückstand  zur Ausschliessung verwendet wird. Gegen  über dem linken Ende des Anschlagwinkels  18 (Zeilenzeiger) befindet sich eine Gabel 35  einer im Gestell 36 geführten Schiene 37.  Die Gabel 3,5 legt das Zeilenende fest. (Der  Zeilenanfang ist durch den Anschlag 34,       Fig.    2, bestimmt.) Am Schluss der Zeile       wird    die Schiene 37 durch den     Stössel    38  in Pfeilrichtung so weit vorgeschoben, bis  die Gabel 35 das linke Ende des Anschlag  winkels 18 trifft.

   Die Gabelverschiebung,  die somit dem aufzuteilenden Zeilenrück  stand gleich ist,     verpflanzt    sich sofort auf  eine zweite Schiene 39, und zwar mit Hilfe  des bei 40 an dem     Schlitten    41     angelenkten     zweiarmigen Hebel 42, in den die beiden       Schienen    37, 39 mit ihren Rollen 43     bezw.     44 eingreifen.

   Damit die Bewegungsübertra  gung mit einer der Zahl der Wortzwischen  räume entsprechenden Übersetzung erfolgt,  ist ein     Hilfsschlitten    45 vorgesehen, der     mit-          telst    des Magnetes 46 und dem     Klinkwerk     <B>-17</B> bei jedem Wortzwischenraum um einen  Zahn in Pfeilrichtung vorgeschaltet     wird.     Der Hilfsschlitten 45 trägt mit dem Ende  48 des Schlittens 41 zusammenwirkende An=       schläge    49, die derart eingeteilt und abge  stuft sind,

   dass die nach Massgabe der Ver  schiebung des Schlittens 41 wechselnden       Hebelarmverhältnisse    stets die richtige Auf-         teilung    des jeweiligen Zeilenrückstandes er  geben sollen. Die richtige     Ausschlussweite     zeigt sich somit in einer entsprechenden  Linksverschiebung des Hakens 50 der  Schiene 39, von wo sie unmittelbar abge  nommen werden kann. Die Schiene 39 wird  in ihrer eingestellten Lage mit Hilfe des  Feststellhebels 51 so lange zurückgehalten,  bis die fragliche Zeile zu Ende exponiert  wurde.  



  Die zum     richtigen        Fortschalten    der  lichtempfindlichen Unterlage dienende Vor  richtung D (18' bis 34') ist im Wesen genau       wie    die in     Fig.    2 dargestellte Vorrichtung B  (18 bis 34), nur mit dem Unterschiede,  dass die Vorrichtung D maschinell, und zwar  im Verein mit der Vorrichtung G durch die  Kontakte 8, 9 der Vorrichtung A gesteuert  wird, während die Vorrichtung B     Schritt     für Schritt unmittelbar durch die Tasten  drücke     bezw.    die Kontakte 16 betätigt wird.  Der Querschlitten der Vorrichtung D setzt  sich aus zwei Teilen 30' und 30" zusammen,  welche je einen Elektromagneten 52, 53 mit  Kernstiften 54, 55 tragen.

   Beim     Exponieren     einer Type kuppelt der Stift 54 die beiden  Schlitten 30' und 30" miteinander und der  Stift 55 ist hochgezogen, beim Setzen von  Wortzwischenräumen     bezw.    sonstigen leeren       Spatien    aber, welche einer     Ausschlusserwei-          terung    unterliegen, wird der Stift 54 hoch  gezogen und der Stift 55 niedergelassen, der  sodann dem jetzt allein     arbeitenden    Schlit  ten 30" nur einen solchen Hub ermöglicht,  bis der Stift 55 am     Hälzen    50 anschlägt.

    Der Schlitten 30" bewegt sich daher um den  Betrag     .einer    ausgeschlossenen     Spatienweite.          Diese        Anschlag"    des Schlittens 30" wird im  Verlaufe einer     Zeilenexposition    so oft wie  derholt. als eine     Spatie    zum Setzen gelangt,  weil ja die Schiene 39 mit Hilfe des He  bels 51 während der     Reproduktion    einer  Zeile festgehalten     wird.     



       Fig.    3 zeigt auch die     Satzträger-Schalt-          vorrichtung    E. Der lichtempfindliche Satz  träger ist ein Filmband 56, welches mit  Hilfe des Schaltwerkes 57 von der Rolle 58      über die<B>Ei</B>     xpositionsstelle    59 auf die Rolle  60 umgewickelt wird. Bei einem mehrzeili  gen Satzträger wäre natürlich ähnlich, wie  bei den gewöhnlichen Schreibmaschinen,  auch eine     Zeilenschaltvorrichtung    vorzu  sehen.  



  Aus der     Fig.    3 sind auch die übrigen  Teile F, I der     Lichtsetzvorrichtung    (ver  gleiche schweizerische Patente Nr. 141348  und Nr.     139$38)    zu entnehmen. Die Typen  schablonen befinden sich in mehreren Gür  teln 61 an der der Höhe nach verstellbaren  Trommel 62 und werden mit Hilfe des um  laufenden schiefen Spiegels 63 durch das  Objektiv 64 nach der     Expositionsstelle    59  projiziert. Die Einstellung der Typen  schablonen und das Anhalten des Spiegels  63 erfolgt durch ein durch die Scheibe 65  angedeutetes maschinell gesteuertes     Remm-          werk.     



  Die der jeweiligen     Exposition    nachfol  gende     druckzeichengemässe    Verstellung des  Filmbandes 56 oder eines sonstigen licht  empfindlichen Satzträgers in Zeilenrichtung,  wird im Anschluss, an jenen maschinellen  Steuerimpuls ausgelöst, der die     betreffende     Exposition selbst auslöst. Dabei lässt sich  erreichen, dass der Anfangsrand einer jeden  Zeile trotz .der     verschiedenen        Weite    der Ein  zeltypen stets auf die     eingestellte    Linie fällt.

    Hierzu sind die an ihren Trägern gleich  mässig verteilten Typenschablonen derart ein  zuordnen, dass die Anfangsränder der Typen  stets um den gleichen Betrag von der Tei  lungsmitte entfernt stehen     (Fig.    5).  



       Fig.    5     zeigt    diese     Typenschablonen-An-          ordnung    an drei     übereinandergestellten   <B>Ty-</B>  penbildern mit gemeinsamer Teilungsachse  66 und mit gleich grossen Teilungsfeldern  67. Die linken, das heisst die Anfangsränder  der Typen sind von der Achse 66 überall  dem Betrag 68 entsprechend verschoben.  



  Aus den     Fig.    1 bis 3 lässt sich entnehmen.  dass die von     Setzerhand    bewirkten Registrie  rungen von Druckzeichen und Fixierungen  von endgültigen     Ausschluss-weiten,    nachdem  sie maschinelle Steuerimpulse selbsttätig ab-    gegeben haben, zum spurlosen Verschwin  den gebracht werden, und zwar nach der  schrittweise erfolgten     Photographierung     einer jeden Zeile oder sonstigen     Justierein-          heit,    um die besagten Registrierungen, wel  che hier nichts als vorübergehende Zwischen  auslösungen sind, mit denselben Mitteln, das  heisst also mit denselben Kugeln 5,     bezw.     der Schiene 39,

   dem Haken 50 und dem  Kernstift 55 praktisch unendlich vielmal  wiederholen zu können. Damit soll der Ver  brauch an teuren und umständlichen Loch  streifen und dergleichen vermieden werden.  



  Die das     Lichtsetzen    betreffenden bisher  bekannten Vorschläge lösen entweder bloss  die eine oder die andere optische oder me  chanische Teilaufgabe, oder aber beschrän  ken sich auf die Einführung der einen oder  andern Einrichtung. Demgegenüber sind bei  dem dargelegten Verfahren die für das Licht  setzen ausschlaggebenden Massnahmen vom       buchdruckerischen    Standpunkt derart ein  heitlich geordnet, dass sämtliche Obliegen  heiten, welche ein Setzer bis zur Fertigstel  lung eines druckfähigen Satzes zu verrichten  hat, in die übliche und sogar eine noch leich  tere und geläufigere Satzarbeit zurückge  führt werden. Mit Hilfe des beschriebenen  Verfahrens kann die weitestgehende Gleich  mässigkeit und Geläufigkeit für die zu einem  druckfähigen Lichtsatz gehörige Setzarbeit  gesichert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Lichtsetzverfahren, dadurch gekennzeich net, dass die Einzelexpositionen der Druck zeichen durch vom Setzer bewirkte Betäti gung von Druckzeichentasten fortlaufend maschinell veranlasst werden, wobei die mit- telst der Tasten getroffene Zahl erst nach Abklopfen einer Zeile oder einer sonstigen Justiereinheit in maschinelle Steuerimpulse umgewandelt und der auszuschiless'ende Rück stand einer jeden vorangehenden Zeile oder andern Justiereinheit inzwischen während des fortlaufenden Abklopfens der nächst folgenden Justiereinheit <RTI
    ID="0005.0039"> selbttätig ermittelt, aufgeteilt und Steuerimpulsen unterstellt wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die der jeweiligen Exposition nachfolgende druckzeichen- gemässe' Verstellung der lichtempfind lichen Setzunterlage in Zeilenrichtung durch denselben maschinellen Steuer impuls wie die betreffende Exposition ausgelöst wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die mittelst der Druckzeichentasten verzeichnete Typen wahl, wie auch die damit Hand in Hand gehende Einstellung der wechselnden Ausschliessungslängen je eine vorüber gehende ist und die erstere nach Erre gung des zugehörigen Steuerimpulses, die letztere aber nach Beendigung der Ex- position der betreffenden Zeile oder an dern Justiereinheit zum spurlosen Ver schwinden gebracht wird, um sowohl die Typen-Wahlverzeichnung, wie auch die Ausschliessungslängeneinstellung nachher mit denselben Mitteln praktisch unend liche Male wiederholen zu können.
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