DE608907C - Reflexionswasserstandsglas mit prismatischen Aussenflaechen - Google Patents

Reflexionswasserstandsglas mit prismatischen Aussenflaechen

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DE608907C
DE608907C DEM117577D DEM0117577D DE608907C DE 608907 C DE608907 C DE 608907C DE M117577 D DEM117577 D DE M117577D DE M0117577 D DEM0117577 D DE M0117577D DE 608907 C DE608907 C DE 608907C
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DE
Germany
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water level
liquid
prismatic
prism
prismatic outer
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Expired
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DEM117577D
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Hopkinsons Ltd
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Hopkinsons Ltd
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    • G—PHYSICS
    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F23/00—Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm
    • G01F23/02—Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by gauge glasses or other apparatus involving a window or transparent tube for directly observing the level to be measured or the level of a liquid column in free communication with the main body of the liquid
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22—STEAM GENERATION
    • F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00—Component parts or details of steam boilers
    • F22B37/78—Adaptations or mounting of level indicators

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Description

  • Reflexionswasserstandsglas mit prismatischen Außenflächen Diese Erfindung betrifft einen Reflexionswasserstandsanzeiger für Dampfkessel und andere Flüssigkeitsbehälter. Es ist bereits vorgeschlagen worden, eine reflektierende, aus Glas bestehende Schaufläche anzuordnen, welche an der Innenseite eine in Berührung mit der anzuzeigenden Flüssigkeit stehende, einfache; prismatische Kante besitzt. - Die Lichtstrahlen, welche auf das Prisma treffen, erleiden dort eine doppelte Reflexion, wo das Wasser mit dem Prisma nicht in Berührung steht, werden aber dort zerstreut, wo das Wasser mit dem Prisma in Berührung steht, so daß dem Beobachter eine scharfe Trennungslinie an der Flüssigkeitsoberfläche dargeboten wird. In manchen Fällen wird die mit dem Wasser in Berührung stehende prismatische Kante mit mehreren prismatischen Vertiefungen versehen. Bei praktischem Betrieb hat sich gezeigt, daß bei unter hohen Drücken und Temperaturen stehenden Behältern die der Flüssigkeit und den Dämpfen oder dem Wasserdampf ausgesetzten prismatischen Flächen schnell fortgeätzt oder zerstört werden mit dem Ergebnis, daß die Wirkungsweise des Prismas, von welchem die Wirksamkeit des reflektierenden Wasserstandsanzeigers abhängt, schnell verschlechtert und schließlich -zerstört wird. Die früheren Vorschläge zeigen auch den Nachteil, daß die Lichtstrahlen einer doppelten Reflexion unterliegen, wodurch ein Verlust des Glanzes und der Kraft des Lichts bewirkt wird. Der Kontrast zwischen den Teilen des Prismas, wo das Licht reflektiert und wo es durch Brechung zerstreut wird, ist daher nicht so ausgesprochen, wie er sein könnte, wenn dieser Verlust vermieden wird. Außerdem ist die der Flüssigkeit und dem Dampf ausgesetzte Oberfläche des Prismas geneigt, sich mit einem Überzug oder Niederschlägen aus der Flüssigkeit zu bedecken, wodurch eine schnelle Verschlechterung der Wirkung des Prismas erfolgt.
  • Der Zweck der Erfindung besteht in der Schaffung einer neuartigen Einrichtung von reflektierenden Wasserstandsanzeigern, welche eine weniger schnelle Verschlechterung infolge der durch das Wasser und den Dampf auftretenden Einwirkung erleidet.
  • Die Erfindung besteht zu diesem Zwecke in einem reflektierenden Wasserstandsglas, welches ein reflektierendes Prisma besitzt, bei dem die der Flüssigkeit zugewandte Fläche flach oder eben ist, während die schrägen Flächen des Prismas an der Außenseite liegen und daher nicht der zerstörenden Wirkung der Flüssigkeit oder Dämpfe ausgesetzt sind. Wenn nämlich die prismatischen Flächen des Schauglases sich nächst der Wasserseite befinden, so findet eine Ätzwirkung auf beide prismatische Flächen statt. Da hierbei also das Anzeigen durch doppelte Reflexion an den prismatischen Flächen bewirkt wird, wenn sich diese nächst der Wasserseite befinden, so wird die schädliche Ätzwirkung verdoppelt. Erfindungsgemäß übt dagegen die Ätzung ihre geringste Wirkung auf die Anzeigen aus, da die Reflexion nur eine einfache, von der ebenen Seite aus erfolgende ist. Ferner hat sich beim praktischen Gebrauch ergeben, daß, wenn ein Schauglas, bei dem die prismatische Fläche nächst dem Wasser liegt, beginnt angeätzt zu werden, Teile der in die Flüssigkeit ragenden Kantenflächen des Prismas abblättern. Dies kann beim Schauglas nach der Erfindung nicht stattfinden, weil nur eine ebene Fläche mit der Flüssigkeit in Berührung steht.
  • An sich sind Wasserstandsgläser bekannt, bei denen die prismatischen Flächen dem Beschauer zugekehrt sind. Bei diesem bildet jedoch die der Wasserseite zugekehrte Seite keine ebene Fläche, wie es erfindungsgemäß zur Erreichung des Zweckes erforderlich ist.
  • Auf beiliegender Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht; es zeigt Fig. x eine Vorderansicht, Fig.2 eine teilweise geschnittene Seitenansicht, Fig.3 einen Querschnitt des neuen reflektierenden Wasserstandsanzeigers, Fig. q. eine ähnliche Ansicht wie Fig. 3 einer weiteren Ausführungsform des Wasserst andsanzeigers, Fig. 5 und 6 einen Querschnitt und eine Seitenansicht des in größerem Maßstabe gezeichneten prismatischen Reflektors dieser zweiten Ausführungsform, Fig. 7 einen Schnitt, ähnlich wie Fig. q., einer weiteren Ausführungsform des Wasserstandsanzeigers, welcher die prismatischen Reflektoren nach Fig. 5 und 6 enthält und Fig. 8 einen Querschnitt einer weiteren Ausführungsform, welche mit dem in. Fig. g besonders gezeichneten prismatischen Reflektor versehen ist.
  • Bei der Ausführungsform nach den Fig. r bis 3 hat der Wasserstandsanzeiger einen Metallkörper a mit einem Kanal b, dei' eine gerauhte oder gezahnte Fläche haben kann und in welchem sich die zu messende Flüssigkeit befindet, welche durch einen beliebig ausgebildeten Stutzen c zugeführt wird. Der Verbindungsstutzen für den Dampf ist mit d bezeichnet. Das reflektierende Prisma hat eine flache oder ebene Seite e, welche den Kanal b bedeckt, und zwei freiliegende schräge Seiten f und g, durch welche Lichtstrahlen zur ebenen Fläche e zwecks Reflexion oder Verteilung durch Brechung hindurchtreten können, je nachdem ob der Teil der ebenen Fläche e, welcher die Lichtstrahlen empfängt, durch Wasser oder durch Dampf oder Gase berührt wird. Aus der in Fig. 3 gestrichelt dargestellten Linie A-B ist erkennbar, daß die durch die Fläche f von A aus kommenden Strahlen nach Reflektierung durch die ebene Fläche e des Prismas durch die Fläche g nach b hingehen. Es findet daher nur eine einfache Reflexion dieser Strahlen statt, wodurch ein hoher Glanz an dem Teil des Prismas zu sehen ist, der nicht mit der Flüssigkeit in Berührung steht, während der nicht mit der Flüssigkeit in Berührung stehende Teil dunkel erscheint, da die Lichtstrahlen an der mit dem Wasser in Berührung stehenden Prismenoberfläche gebrochen werden und nicht durch die andere Prismenfläche zurückkehren, sondern zerstreut und verschluckt werden. Die gerauhte oder gezahnte Fläche des Wasserkanals unterstützt diese Zerstreuung der Strahlen.
  • Die Kante des Prismas ist zwischen den Flächen g und f fortgeschnitten, wodurch bei h eine Fläche entsteht, gegen die sich die Brücke i legt, welche in dem mittels Bolzen k am Körper a befestigten Rahmen festgeklemmt ist. Es ist erkennbar, daß an einer Seite der Brücke i in das Prisma eintretende Lichtstrahlen durch Reflexion an der andern Seite der Brücke durch das Prisma austreten. Es kann eine elektrische Lampe in Form einer Lichtlinie an einer Seite der Brücke zwecks Beleuchtung vorhanden sein und von der andern Seite der Brücke aus beobachtet werden.
  • Dadurch, daß eine ebene Fläche e eines Prismas der Flüssigkeit ausgesetzt ist, kann die ätzende oder zerstörende Wirkung, welche unvermeidlich scheint, wenn Glas Hohen Drücken und Temperaturen ausgesetzt ist, eine verhältnismäßig lange Zeit fortgesetzt werden, bevor der Glanz der Reflexion von solcher ebenen Fläche wesentlich verschlechtert wird. Hierzu kommt noch, daß die ebene Fläche dazu neigt, j im wesentlichen von Niederschlägen aus der Flüssigkeit frei zu bleiben, da eine solche Fläche für feste Niederschläge keinen genügenden Halt bietet.
  • In den Fig. q., 5 und 6 besitzt der reflektierende Teil eine ebene Fläche, die wie vorher der Flüssigkeit ausgesetzt ist, indessen ist hier eine Anzahl prismatischer Flächen auf dem äußeren oder der Flüssigkeit dargebotenen Teil vorhanden. Der Weg der Lichtstrahlen ist in. Fig. 6 dargestellt. Die prismatischen Flächen erstrecken sich nur auf eine kurze Entfernung über das Glas, und die ebenen Seiten dienen zum Festklemmen. Die allgemeine Bauart des vollständigen Wasserstandsanzeigers ähnelt derjenigen nach den Fig. x bis 3 mit dem Unterschiede, daß der reflektierende Teil durch die Platte i getragen wird.
  • Fig. 7 zeigt eine Ausführungsform des Wasserstandsanzeigers, der besonders für niedrigen Druck bestimmt ist. Der Kanal b ist hier im hinteren Teil des Wasserstandsanzeigers gebildet, gegen welchen der Vorderteil i den prismatischen Teil klemmt.
  • Fig. 8 zeigt eine ebenfalls für niedrigen Druck gedachte Bauart des Wasserstandsglases, bei welchem die Reflexion der Lichtstrahlen quer zum Wasserstandsanzeiger verläuft anstatt in senkrechter Richtung wie bei den Fig. q. bis 7. Die prismatischen Flächen erstrecken sich in der Längsrichtung des Glases.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Reflexionswasserstandsglas mit prismatischen Außenflächen, dadurch gekennzeichnet, da.ß die der zu messenden Flüssigkeit zugekehrte Fläche (e) des Schauglases eben ist, während die prismatischen Außenflächen (f, g) derart angeordnet sind, daß das an einer prismatischen Außenfläche eintretende Licht aus einer anderen prismatischen Außenfläche austritt, nachdem es an der ebenen Fläche (e) einfach reflektiert ist, wenn keine Flüssigkeit im Flüssigkeitskanal des Anzeigers vorhanden ist.
DEM117577D 1930-11-28 1931-11-12 Reflexionswasserstandsglas mit prismatischen Aussenflaechen Expired DE608907C (de)

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GB3580530A GB361629A (en) 1930-11-28 1930-11-28 Improvements in and relating to reflecting water level gauges

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DE608907C true DE608907C (de) 1935-02-04

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ID=10381722

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DEM117577D Expired DE608907C (de) 1930-11-28 1931-11-12 Reflexionswasserstandsglas mit prismatischen Aussenflaechen

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FR (1) FR726341A (de)
GB (1) GB361629A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2150927A (en) * 1983-12-07 1985-07-10 Standard Telephones Cables Ltd Renewable optical surfaces
US12085871B2 (en) * 2021-12-15 2024-09-10 Canon Kabushiki Kaisha Image forming apparatus with suppression of light quality attenuation

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FR726341A (fr) 1932-05-26
GB361629A (en) 1931-11-26

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