DE502834C - Spiegel fuer eine punktfoermige Lichtquelle - Google Patents

Spiegel fuer eine punktfoermige Lichtquelle

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DE502834C
DE502834C DEZ17792D DEZ0017792D DE502834C DE 502834 C DE502834 C DE 502834C DE Z17792 D DEZ17792 D DE Z17792D DE Z0017792 D DEZ0017792 D DE Z0017792D DE 502834 C DE502834 C DE 502834C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V7/00Reflectors for light sources
    • F21V7/04Optical design

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Optical Elements Other Than Lenses (AREA)

Description

  • Spiegel für eine punktförmige Lichtquelle Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit einer Spiegelfläche die von einer punktförmigen Lichtquelle ausgesandten Lichtstrahlen durch einmalige Ablenkung so zurückzuwerfen, daß damit ein längliches Feld mit einer sich nach einem bestimmten Gesetze ändernden Beleuchtungsstärke bestrahlt wird, also beispielsweise mit auf dem ganzen Felde gleicher Flächenbeleuchtung oder mit gleicher Normalbeleuchtung, d. h. gleicher Beleuchtungsstärke, aller in den einzelnen Punkten des Feldes auf der Beleuchtungsrichtung senkrecht stehend gedachten Flächenelemente. Der Erfindungsgegenstand stellt eine strenge Lösung der Aufgabe dar mit der Einschränkung, daß die beleuchtete Fläche in bezug auf ihre Form und Beleuchtung symmetrisch zu einer Ebene durch die Lichtquelle ist. Eine angenäherte Lösung dieser Aufgabe mit der weiteren Einschränkung, daß die beleuchtete Fläche selbst eben und außerdem in bezug auf Form und Beleuchtung zu einer zweiten Ebene durch die Lichtquelle symmetrisch ist, ist bereits bekannt. Die diese Lösung darstellende Spiegelfläche besteht aus stufenförmig gegeneinander versetzten spiegelnden Zonen, die eine Beleuchtung des Feldes ergeben, bei der sich die Beleuchtungsstärke von Zone zu Zone dieses Feldes, also sprungweise nach einem bestimmten Gesetze ändert. Der Erfindungsgegenstand dagegen hat eine stetig gekrümmte Spiegelfläche, die im allgemeinen einfacher als eine der genannten Stufenflächen herzustellen ist und die eine stetig sich ändernde Beleuchtung zu erzielen erlaubt.
  • Zur Lösung der Aufgabe führt folgende Überlegung, bei welcher von dem Sonderfall ausgegangen wird, daß die von der Lichtquelle nach allen Richtungen ausgesandten Lichtstrahlen nach der Ablenkung an der Spiegelfläche sämtlich parallel zur Symmetrieebene verlaufen sollen. Das zurückgeworfene Strahlenbündel kann man sich aus einzelnen Strahlengruppen zusammengesetzt denken, die zueinander parallele Strahlen enthalten. Soll eine solche Strahlengruppe von einem zusammenhängenden Flächenstück der Spiegelfläche herrühren, dann muß dieses Flächenstück notwendigerweise einem Umdrehungsparaboloid angehören, in dessen Brennpunkt die Lichtquelle liegt und dessen Umdrehungsachse parallel zur Strahlenrichtung der Gruppe liegt. Das Paraboloid ist vollständig bestimmt durch seinen Parameter p und den Winkel t!1, den seine Umdrehungsachse und damit die Strahlen der betrachteten Strahlengruppe mit einer Geraden durch die Lichtquelle, beispielsweise der in der Symmetrieebene liegenden Achse des gesamten vom Spiegel ausgesandten Lichtbündels einschließen.
  • Ein zweites Umdrehungsparaboloid mit den Bestimmungsgrößen p1 und ip1, welches einer Strahlengruppe zugehört, die den Winkel v" mit derselben Geraden einschließt, schneidet das durch die Bestimmungsgrößen P und v gekennzeichnete Paraboloid in einer Ebene, die auf der Symmetrieebene senkrecht steht und durch die folgende Gleichung ihrer Spur in dieser Ebene, bezogen auf die genannte Gerade als Ordinatenachse und die dazu in der Lichtquelle senkrecht stehende Gerade der Symmetrieebene als Abszissenachse, bestimmt ist: x (sin 4"1- sin @) + y (cos q". - cos P) =P, -p. Nimmt man nunmehr an, daß die Richtungswinkel der beiden betrachteten Strahlengruppen und die Parameter der zugehörigen Paraboloide nur um einen unendlich kleinen Betrag voneinander abweichen sollen, dann lassen sich die Beziehungen der Bestimmungsgrößen beider Paraboloide zueinander durch die Gleichungen IV, = ib -I- dtp pi=p+dp ausdrücken.
  • Der Abstand y. der Lichtquelle von der Schnittebene der beiden Paraboloide, die nunmehr parallel der durch den Winkel ih bestimmten Richtung verläuft, hat die Länge Bei stetiger Änderung von P in Abhängigkeit von lL entsprechend der gewollten Verteilung der Beleuchtungsstärken ergibt sich eine Schar von Umdrehungsparaboloiden, zu der eine krumme Fläche als Hüllfläche gehört. Eine solche Hüllflache wird von ihrer Symmetrieebene in einer Hüllkurve geschnitten, der die Schnittlinie der Symmetrieebene mit dem beleuchteten Felde zugeordnet ist. Ist die Hüllfläche als Spiegel ausgebildet und verteilen die Linienelemente der genannten Hüllkurve das darauffallende Licht nach dem zugrunde gelegten Gesetze auf der zugeordneten Schnittlinie des beleuchteten Feldes, dann hat der Spiegel die einleitend genannten Eigenschaften. Ist das zu beleuchtende Feld eben, dann ist die zugeordnete Schnittlinie eine Gerade. Ist die Schnittlinie dagegen gekrümmt, dann kann das Feld z. B. die Form einer Zylinderfläche haben, deren Leitlinie die Schnittlinie ist und deren Mantellinien auf der Leitlinie senkrecht stehen. Es wird dann für ein solches zylindrisches, der Ausdehnung des Spiegels in der Richtung der Mantellinien entsprechendes Feld wegen der Parabelform der Elemente der Hüllfläche das Beleuchtungsgesetz in gleicher Weise erfüllt. _ Ebenso wie bei Umdrehungsparaboloiden ist auch bei den anderen Umdrehungsflächen zweiten Grades (Ellipsoiden, Hyperboloiden) die Schnittkurve gleichartiger Umdrehungsflächen, die einen gemeinsamen Brennpunkt haben und deren Umdrehungsachsen die Symmetrieebene bestimmen, eine ebene Kurve, deren Ebene senkrecht auf der Symmetrieebene steht. Hieraus ergibt sich für den geometrischen Ort der zweiten Brennpunkte dieser Umdrehungsflächen, der eine in- der Symmetrieebene gelegene Kurve darstellt, wie leicht ersichtlich, ein gesetzmäßiger Zusammenhang mit der dazugehörigen Hüllkurve, der den Weg zur Nachprüfung des auf einer beliebigen Fläche von dem so beschaffenen Spiegel verwirklichten Beleuchtungsgesetzes weist.
  • Ist das zu beleuchtende Feld, was vielfach der Fall sein wird, symmetrisch zu einer Geraden, die im Schnittpunkte der Achse des ausgestrahlten Lichtbündels mit der Schnittlinie des Feldes mit der Symmetrieebene senkrecht steht, dann folgt daraus eine Symmetrie des Spiegels in bezug auf eine zweite Ebene. Diese Ebene schneidet die erstgenannte Symmetrieebene senkrecht in der Achse des ausgestrahlten Lichtbündels, die dabei selbst senkrecht in ihrem Schnittpunkte auf der Tangente der Schnittlinie der erstgenannten Symmetrieebene mit dem Felde steht.
  • In den weitaus am häufigsten praktisch vorkommenden Fällen ist das zu beleuchtende Feld eben. Man bildet dann den Spiegel am zweckmäßigsten so aus, daß die Spiegelfläche die Hüllfläche einer Schar von Umdrehungsparaboloiden .ist. Die räumliche Ausdehnung aller praktisch zur Verfügung stehenden Lichtquellen wirkt dabei im Sinne einer Verbreiterung des Feldes, die deshalb erwünscht ist, weil man den Spiegel naturgemäß nur in den seltensten Fällen in Richtung senkrecht zur ersten Symmetrieebene gleich breit mit dem von einer wirklich punktförmigen Lichtquelle beleuchteten Felde machen kann.
  • Um dem Felde nur vom Spiegel zurückgeworfenes Licht zuzuführen, kann es zweckmäßig sein, die Lichtquelle mit einem Hilfsspiegel auszustatten, der den Einfall direkter Lichtstrahlen auf das Feld verhütet, ohne jedoch diese Lichtstrahlen . ungenutzt verlorengehen zu lassen.
  • Es steht nichts entgegen, die Spiegelfläche im Bedarfsfalle aus mehreren Teilen zusammenzusetzen, deren jeder für sich den obigen Ableitungen entspricht. Solche Spiegel können insbesondere bei verhältnismäßig großer Ausdehnung der zur Verwendung gelangenden Lichtquelle mit Vorteil angewandt werden.
  • In der. Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt. Abb. = gibt einen Aufriß, Abb. 2 einen Grundriß und Abb. 3 einen Seitenriß der als erstes Ausführungsbeispiel gewählten Spiegelfläche wieder. Entsprechende Ansichten des zweiten Ausführungsbeispiels sind in- den Abb. q. bis 6 angegeben, doch ist der Grundriß dieses Beispiels in Abb. 5 nur zur Hälfte ausgeführt.
  • Beim ersten Beispiel -dient die Spiegelfläche zur Beleuchtung eines ebenen, angenähert rechteckigen Feldes, dessen längere Seiten parallel zu der durch die Pfeile a, a (Abb. 2) angedeuteten Linie liegen: Entsprechend einem dem Beispiele zugrunde gelegten Gesetze der Lichtverteilung auf dem Felde ist die in der Symmetrieebene (parallel der Zeichenebene in Abb. z) liegende Hüllkurve b, c, d bestimmt worden. Eine punktförmig angenommene Lichtquelle liegt im Punkte e. Die Spiegelelemente gehören Umdrehungsparaboloiden an, so daß die kurzen Seiten des beleuchteten Feldes von der Länge der Spiegelbreite f , g bzw. h, i sind. Der Spiegel ist so über dem zu beleuchtenden Felde angebracht gedacht, daß die Achse k des gesamten ausgestrahlten Lichtbündels auf der Ebene des Feldes senkrecht steht und der -Spiegel symmetrisch in bezug auf eine zweite Ebene durch die Lichtquelle e ist, die auf der erstgenannten Symmetrieebene in der Achse h senkrecht steht (sie liegt parallel der Zeichenebene in Abb. 3)." Von den der Konstruktion der Spiegelfläche zugrunde gelegten Umdrehungsparaboloiden sind in Abb. r deren drei durch punktierte Linien 1, m und n angegeben. Sie sind bestimmt durch ihren gemeinsamen Brennpunkt (die Lichtquelle e), die Berührungspunkte o', o", o"' mit der Hüllkurve b, c, d und die Richtungen ihrer Umdrehungsachsen q', q", q"', die den Richtungen der in den Berührungspunkten o', o", o"' von den Elementen der Hüllkurve zurückgeworfenen Strahlen parallel sind. Die Konstruktion der Paraboloide aus den genannten Bestimmungsstücken ergibt die. Brennweiten Die Umdrehungsachsen q', q", q"' der Paraboloide 1, m und n bilden die Winkel p', V" und y"' mit der Achse h des ausgestrahlten Lichtbündels.
  • Die die Spiegelfläche bildende Hüllfläche ist nach unten durch den Schnitt mit einer Ebene begrenzt, die dem zu beleuchtenden Felde parallel angenommen ist. Diese Ebene schneidet die Spiegelfläche in den beiden Kurven f, h und g, i. Je größer der Abstand der Lichtquelle e von dieser Ebene ist, um so größer ist die kurze Seite des beleuchteten, angenähert rechteckigen Feldes.
  • Zur Beleuchtung eines streng rechteckigen Feldes müßte man unter Zugrundelegung einer streng punktförmigen Lichtquelle demISpiegel eine solche Form geben, daß die Grundrißprojektion der beiden Spiegelkanten f, h und g, i gerade Linien ergäbe. Das läßt sich, wie leicht ersichtlich, dadurch erreichen, daß man die die Spiegelfläche bildende Hüllfläche nach unten durch den Schnitt mit einer entsprechend gewählten gekrümmten Fläche begrenzt.
  • Das zweite Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens (Abb. q., 5 und 6) ist auf einem anderen Gesetz der Lichtverteilung aufgebaut als das erste. Es sollen auf die von der Lichtquelle am weitesten entfernten Teile des beleuchteten Feldes größere Lichtströme gesandt werden, 'als dies nach dem Beispiel der Abb. z, 2 und 3 der Fall ist. Bei Zugrundelegung einer solchen Lichtverteilung ergeben sich für zunehmende Winkel dL wachsende Parameter Die Folge ist, daß die Hüllfläche nunmehi im Gegensatz zum ersten Beispiel im Innern der erzeugenden Paraboloide liegt, also von ihnen umschlossen wird. Die Bezeichnungen entsprechen im allgemeinen denen des ersten Beispieles, nur sind die erzeugenden Paraboloide nicht wie bei den Abb. z, 2 und 3 durch ihre Brennweiten gekennzeichnet, sondern durch ihre Parameter p'= e s, e t und @"' = e u.
  • Abweichend von dem ersten Beispiele ist die die Spiegelfläche bildende Hüllfläche durch die Berührungskurve h, b, i des unter dem Winkel 0,"' ausstrahlenden Paraboloides mit der Hüllfläche begrenzt. Die Ebene, in der die Kurve h, b, i liegt, ist parallel zur Achse q"' des entsprechenden Paraboloides und senkrecht zu der durch die Längsachse des beleuchteten Feldes und die Lichtquelle bestimmten Ebene. Da die Kurve h, b, i ferner dem Paraboloid mit der Achse q"' angehört, ist die kurze Begrenzungslinie des beleuchteten Feldes unter Zugrundelegung einer streng punktförmigen Lichtquelle eine Gerade von der Länge der Projektion der Kurve h, b, i bzw. f , d, g. Auch die langen Seiten des beleuchteten Feldes sind unter Zugrundelegung einer streng punktförmigen Lichtquelle gerade Linien, da die seitlichen Begrenzungskurven f, v, h bzw. g, w, i der die Spiegelfläche bildenden Hüllfläche in einer Ebene liegen, die parallel zu der durch die Achse k und die Linie at-d gegebenen Ebene ist.
  • Durch einen Spiegel nach dem in den Abb. q., 5 und 6 dargestellten zweiten Ausführungsbeispiele wird demnach mit einer streng punktförmigen Lichtquelle ein genau rechteckiges ebenes Feld nach dem hier gewählten Gesetze der Lichtverteilung ausgeleuchtet.

Claims (3)

  1. PATE NTANSYRÜcIIR: z. Spiegel für eine punktförmige Lichtquelle zur Beleuchtung eines länglichen Feldes mit reflektiertem Lichte, die auf diesem Felde eine sich nach einem bestimmten Gesetze ändernde Beleuchtung ergibt, wobei die spiegelnde Fläche mit Bezug auf eine die Achse des ausgestrahlten Lichtbündels enthaltende Ebene symmetrisch ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Spiegelfläche als Hüllfläche von gleichartigen Umdrehungsflächen zweiten Grades ausgebildet ist, von denen ein Brennpunkt in die Lichtquelle fällt und deren Umdrehungsachsen in der Symmetrieebene liegen. '
  2. 2. Spiegel nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Spiegelfläche in bezug auf eine zweite Ebene symmetrisch ist, die die erstgenannte Symmetrieebene in der Achse des ausgestrahlten Lichtbündels senkrecht schneidet.
  3. 3. Spiegel nach Anspruch 2 zur Beleuchtung eines ebenen Feldes, dadurch gekennzeichnet, daß die Spiegelfläche als Hüllfläche einer Schar von Umdrehungsparaboloiden ausgebildet ist.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1195246B (de) * 1958-10-17 1965-06-24 Samuel Leon Perret Reflektor
DE1275493B (de) * 1962-01-17 1968-08-22 Eclairage Tech Strassenleuchte
EP0268117A3 (de) * 1986-11-12 1989-12-27 AUER-SOG Glaswerke GmbH Reflektor für zahnärztliche und chirurgische Operationsleuchten

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