DE60879C - Durch Kesseldruckwasser wirkende zwei- oder mehrtheilige Schmiervorrichtung mit gleichmäfsiger Oelvertheilung - Google Patents

Durch Kesseldruckwasser wirkende zwei- oder mehrtheilige Schmiervorrichtung mit gleichmäfsiger Oelvertheilung

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DE60879C
DE60879C DENDAT60879D DE60879DA DE60879C DE 60879 C DE60879 C DE 60879C DE NDAT60879 D DENDAT60879 D DE NDAT60879D DE 60879D A DE60879D A DE 60879DA DE 60879 C DE60879 C DE 60879C
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Germany
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lubricating device
pressure water
boiler pressure
working
oil distribution
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Expired - Lifetime
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DENDAT60879D
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English (en)
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H. KESSLER in Oberlahnstein a. Rh
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N7/00Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated
    • F16N7/30Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated the oil being fed or carried along by another fluid

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  • Combustion & Propulsion (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATE NTA MT.\%
Vorliegende Schmiervorrichtung bezweckt eine ganz gleichmäfsige Vertheilung des zur Verwendung kommenden Schmiermaterials entweder für zwei Dampfcylinder oder zwei Schieberkasten, bewirkt durch Zuführung von Kesseldruckwasser.
Die Schmiervorrichtung besteht. aus einem Gehäuse A, welches, durch eine mittlere Scheidewand q. in zwei durch eine untere Oeffnung verbundene, sonst aber unabhängige Räume ρ getheilt ist. In der Verstärkung an der oberen Scheidewand sind vier Fülllöcher s eingebohrt, wie aus Fig. 4, Schnitt e-f, ersichtlich, wovon je zwei nach einem der durch die Scheidewand q hergestellten Räume ρ führen. Die Füll- sowie auch Verschlufsschraube r verschliefst die vier Fülllöcher s, damit dieselben ganz unabhängig von einander sind. Oben am Gefäfs sind rechts und links zwei Regulirspindeln t angebracht; die beiden Röhren O mit eingesetzten Düsen vermitteln den Oelabgang. y sind die Schaugläser, ν ein Oelverschlufs- Rückdruckventil, w eine unter dem Gefäfs angebrachte Regulirspindel, χ eine Prüfungsschraube (s. Fig. 2) und u eine Wasserabflufsschraube.
Die Schmiervorrichtung arbeitet auf folgende Weise:' Nachdem das Gehäuse A durch die Füll- sowie auch Verschlufsschraube r mit Schmiermaterial gefüllt ist, dreht man die beiden rechts und links oben angebrachten Regulirspindeln t etwas auf, so dafs dem OeI der Zutritt zu den Cylindern oder Schieberkasten durch die Abgangsröhren O offen steht.
Darauf wird die Regulirspiridel w, sowie der Wasserhahn am Kessel geöffnet. Es lassen sich an der Prüfungsschraube x, wenn dieselbe geöffnet ist, die Tropfen Wasser genau zählen, welche durch den Kesselhahn zu dem Apparat gelassen werden und hiernach auch das nach den beiden Cylindern oder Schieberkasten zu gehende verdrängte OeI schätzen, denn eben so viel OeI geht auch zur einen Hälfte nach dem rechten, zur anderen Hälfte nach dem linken Cylinder oder Schieberkasten, da sich das einströmende Wasser unter dem OeI in die beiden Behälter gleichmäfsig vertheilt. Bei dieser Prüfung kann auch das im Apparat befindliche Schmiermaterial nicht austreten, da, sobald die Prüfungsschraube χ geöffnet wird, das kleine Ventil ν seine Spielöffnung schliefst. Ist die Prüfung geschehen, so schliefst man die Prüfungsschraube x, und das aus dem Kessel strömende Wasser steigt nun in den Becher, indem es das kleine Ventil ν hebt. Da der Druck, in den Cylindern oder Schieberkästen durch die Leitung schon abgeschwächt, bedeutend schwächer ist als der stete Druck im. Kessel, so ist demnach die regelmäfsige Vertheilung des' Schmiermaterials zu den reibenden Flächen sicher hergestellt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine Schmiervorrichtung für zwei oder mehrere Dampfcylinder oder Schieberkästen, welche durch eine oder mehrere Mittelwände in zwei oder mehrere unten in
    Verbindung stehende Abtheilungen getrennt ist und im unteren Theile durch eine für alle Abtheilungen gemeinsame Rohrleitung Kesseldruckwasser empfängt, welches das OeI in allen Abtheilungen verdrängt und durch gesonderte Leitungen auf die einzelnen Verbrauchsstellen gleichmäfsig vertheilt.
    An der unter i. gekennzeichneten Schmiervorrichtung die Anordnung einer Prüfungsschraube x, welche eine aus der Leitung des Kesseldruckwassers nach aufsen führende Oeffnung verschliefst, und durch welche in Verbindung mit einem den Oelrückflufs hindernden Rückschlagventil ν der Wasserzuflufs geprüft und festgestellt werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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