DE608124C - Mahlpendel - Google Patents

Mahlpendel

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DE608124C
DE608124C DEM124009D DEM0124009D DE608124C DE 608124 C DE608124 C DE 608124C DE M124009 D DEM124009 D DE M124009D DE M0124009 D DEM0124009 D DE M0124009D DE 608124 C DE608124 C DE 608124C
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DE
Germany
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pendulum
dust
crosshead
spherical surface
grinding
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Expired
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DEM124009D
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English (en)
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Neumann & Esser
BRUNO SOMMERFELDT DIPL ING
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Neumann & Esser
BRUNO SOMMERFELDT DIPL ING
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C15/00Disintegrating by milling members in the form of rollers or balls co-operating with rings or discs
    • B02C15/02Centrifugal pendulum-type mills

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Pendelmühlen, deren Mahlpendel am Ouerhaupt der . Mühlenwelle angehängt sind und mit der Mühlenwelle umlaufen, und bezweckt, einen guten Schutz der Lagerstellen vor eindringendem Staub herbeizuführen. Es handelt sich dabei vor allem um das Lager der Mahlrolle und um die Lager, in denen die Pendel hängen. Es ist bekannt, die Lager der Rollen vollkommen einzuschließen, so daß sie mit Öl gefüllt werden können. Sodann wird durch das Pendel hindurch ein von außen kommender reiner Luftstrom hindurchgeleitet, damit keine Staubluft in das öl eintreten kann.
Auch die Schwingzapfen am oberen Ende der Pendel werden so geschützt, nur ist bisher noch keine wirksame Abdichtung nach dem Staubluftraum gefunden worden; denn da das Pendel durch das zwischen die Mahlbahn und die Mahlrolle gelangende Mahlgut, vor allem aber durch die Abnutzung der Mahlrolle und der Mahlbahn, erhebliche radiale Ausschläge macht, bleibt ein breiter Spalt zwischen Querhaupt und Mahlpehdel, der bisher nur unvollkommen oder in sehr verwickelter Weise abgedichtet werden konnte.
Die Erfindung besteht in der Anordnung einer Kugelfläche, deren Mittelpunkt in der Mitte des Pendelschwingzapfens liegt, und eines gegen sie anliegenden Kragens an je einem der beiden den Spalt bildenden Teile, dem Ouerhaupt und dem Mahlpendel. An dieser Kugelfläche kann der Spalt, durch den die reine Luft nach dem Staubraum hindurchtritt, beliebig eng gehalten werden, ohne daß er sich bei Bewegungen des Pendels ändert. Das Pendel kann sowohl radial ausschlagen als auch sich um die Achse drehen; der Spalt bleibt unverändert. Es ist dadurch ein sehr wirksamer Schutz der Lager geschaffen, und man kommt mit einer sehr kleinen Sperrluftmenge aus. Auch der letztere Umstand ist von großem Vorteil, da die Sperrluft nicht unter die Mahlbahn gelangt und für den Mahlprozeß selbst keinen Wert hat. Auch wird durch eine größere Menge von Sperrluft der Unterdruck in der Mühle schädlich beeinflußt.
Die Zeichnung stellt den Gegenstand der Erfindung an einem Beispiel dar. Abb. 1 ist ein Querschnitt durch die Mühle. Der hohle Schaft ι gehört zum Gehäuse und steht fest, ebenso auch die Mahlbahn 2. Im Gehäuse dreht sich die Welle 3, die am oberen Ende das Ouerhaupt 4 trägt. Am Querhaupt sind ringsherum die Pendel verteilt. Ein Pendel ist in der Zeichnung im Querschnitt dargestellt. Am Schwingzapfen 5 hängt die Pendelwelle 6. Auf der Pendelwelle befindet sich die Mahlrolle 7, die sich auf der Mahlbahn 2 abwälzt.
Das Ouerhaupt 4 ist hohl, und in der Höhlung, vollkommen umschlossen, befindet sich der Schwingzapfen. Unterhalb des Schwingzapfens ist eine Durchtrittsöffnung 8 im Ouerhaupt, die so groß ist, daß die Pendelwelle genügend weit in radialer Richtung ausschlagen kann. Die Öffnung ist durch einen
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Schirm 9 an der Mahlrolle abgedeckt. Dieser Schirm besitzt einen Kragen, der sich mit ganz geringem Spiel gegenüber der Kugelfläche 10 am Querhaupt bewegt. Das Pendel kann so alle erforderlichen Bewegungen machen, ohne daß sich der Spalt zwischen Mahlrplle und Querhaupt verändert.
Infolge des Unterdrucks in der Mühle strömt Frischluft durch die hohle Welle oder von einer anderen Stelle her, die konstruktiv leicht zu schaffen ist, in das Querhaupt, umströmt die Schwingzapfen und tritt dann durch den schmalen Spalt 11 an der Kugelfläche in die Mühle ein. Innerhalb der abdichtenden Ringkante ist zur Sicherheit nochmals ein Ringraum 12 geschaffen, in den etwa durchtretende kleine Staubteilchen hineingelangen. Diese werden durch die öffnung 13, durch die ebenfalls dauernd reine Luft von innen nach außen strömt und durch die Fliehkraft wieder in den Staubluftraum zurückgefördert. Das innerhalb der Mahlrolle befindliche öl kann daher nicht mit der Staubluft in Berührung kommen und hält sich wie bei einem Ringschmierlager lange Zeit rein und frisch, ebenso kommt auch an die Schwingzapfen kein Staub, so daß sie ohne Abnutzung dauernd erhalten bleiben. Ob sie mit Schmiermitteln versehen werden oder nicht, ist für die Erfindung ohne Belang.
Es ist grundsätzlich gleichgültig, ob die Kugelfläche am Querhaupt und der ringförmige Kragen am Pendel oder die Kugelfläche am Pendel und der ringförmige Kragen am Querhaupt angebracht wird. Abb. 2 zeigt letztere Ausführung. Es können auch beide Teile, Pendel und Querhaupt, mit Kugelflächen ausgebildet werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Mahlpendel, dessen Lager an einem mit der Mühlenwelle umlaufenden Querhaupt aufgehängt und durch einen Reinluftstrom gegen eindringenden Staub geschützt sind, wobei das Querhaupt hohl ausgebildet und in dem Hohlraum die Aufhängelagerung angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdichtung an der Durchtrittsöffnung des Pendels nach dem Staubraum von einer mit einem ringförmigen Kragen zusammenarbeitenden Kugelfläche gebildet ist, deren Mittelpunkt im Schwingungsmittelpunkt des Pendels liegt.
  2. 2. Mahlpendel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch der ringförmige Kragen als Kugelfläche ausgebildet wird.
  3. 3. Mahlpendel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des von der Abdichtungsstelle eingeschlossenen Reinluftraumes eine ringförmige # Kammer angeordnet ist, aus der Öffnungen zur Rückleitung etwa angesammelter Staubteilchen in den Staubraum führen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEM124009D 1933-06-01 1933-06-01 Mahlpendel Expired DE608124C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009000439A1 (de) * 2009-01-27 2010-07-29 Neuman & Esser Gmbh Mahl- Und Sichtsysteme Pendelmühle

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009000439A1 (de) * 2009-01-27 2010-07-29 Neuman & Esser Gmbh Mahl- Und Sichtsysteme Pendelmühle
DE102009000439B4 (de) * 2009-01-27 2011-06-16 Neuman & Esser Gmbh Mahl- Und Sichtsysteme Pendelmühle

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