DE607969C - Kontaktuhr fuer die Betaetigung von Warnsignalen im See- und Luftverkehr - Google Patents

Kontaktuhr fuer die Betaetigung von Warnsignalen im See- und Luftverkehr

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DE607969C
DE607969C DEP60918D DEP0060918D DE607969C DE 607969 C DE607969 C DE 607969C DE P60918 D DEP60918 D DE P60918D DE P0060918 D DEP0060918 D DE P0060918D DE 607969 C DE607969 C DE 607969C
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Germany
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sea
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activation
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Expired
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DEP60918D
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Julius Pintsch AG
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Julius Pintsch AG
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B1/00Driving mechanisms
    • G04B1/10Driving mechanisms with mainspring
    • G04B1/22Compensation of changes in the motive power of the mainspring
    • G04B1/225Compensation of changes in the motive power of the mainspring with the aid of an interposed power-accumulator (secondary spring) which is always tensioned

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

  • Kontaktuhr für die Betätigung von Warnsignalen im See- und Luftverkehr Die Erfindung bezieht sich auf eine Uhr, von der Kontakte irgendwelcher Art betätigt werden sollen. Bei Betätigung von Warnsignalen für den See- und Luftverkehr ist es erwünscht, daß solche Uhren einen möglichst langen Gang haben, so daß ein häufigeres Aufziehen vermieden wird. Solche Uhren zeigen in der Hauptsache zwei Mängel. Einmal wird durch die Größe der Betriebsfeder der Gang der Uhr ungleichmäßig. Bei vergrößerter Betriebsdauer wird ferner die Feder unzulässig weit entspannt. Auch wird die Federkraft benötigt, um die Kontakte zu betätigen, wodurch eine sehr ungleichmäßige Beanspruchung der Feder auftritt.
  • Nach der Erfindung werden diese Nachteile dadurch beseitigt, daß, die Feder, die die Unruhe der Uhr betätigt, jeweils vors einer größeren und stärkeren Feder aufgezogen «wird, indem die Uhr hierfür eine Sperrung freigibt, Und daß die die Kontakte steuernden Teile von der größeren Aufziehfeder angetrieben werden.
  • Dadurch wird ein regelmäßiger Gang der Uhr erreicht, denn die Entspannung der eigentlichen Triebfeder wirkt sich nicht auf den Gang der Unruhe aus, und ebenso wird ein Einwirken der Kontaktbetätigung auf den Gang der Uhr vermieden.
  • Die Zeichnung zeigt ein schematisches Bild einer. solchen Uhr. i stellt das von der großen Feder angetriebene Zahnrad dar. Von hier aus geht eine Zahnradübersetzung 3, 4 an das Gehäuse der kleineren Feder, die ihrerseits das Zahnrad 2 antreibt. Dieses treibt ein Zahnrad 5, das auf einer Welle 7 sitzt und von der Unruhe 6 gesteuert wird. Auf der Welle 7 sitzt eine Vorrichtung 8, die auch in die Welle eingeschnitten werden kann. Die Vorrichtung besteht darin, daß die Welle Einkerbungen 9, i o, i i besitzt, wovon im dargestellten Schnitt die Einkerbung 9 zu erkennen ist. Die anderen liegen unterhalb dieser und sind gestrichelt angedeutet. Entsprechend der Höhe der Einkerbungen befinden sich die Arme 12, 13, 14 an -einer Welle 16, die über ein Zahnrad 15 von i aus angetrieben wird. 1 7 zeigt schematisch eine Kontakteinrichtung..
  • Der Gang der Unruhe 6 ist so geregelt, daß die We111Q 7 sich in i Minute einmal. umdreht. Dies ist nicht unbedingt nötig; es empfiehlt sich jedoch,' möglichst ganzzahlige Umdrehungszeiten zu benutzen. In der gezeichneten Stellung würde sich die Vorrichtung 8 gerade so weit gedreht haben, daß sie den Arm 12 freigibt. Die durch i über iS angetriebene Welle 16 dreht sich so lange, bis der Arm 13 gegen die Vorrichtung 8 schlägt. Die Welle 16 kann sich hiernach erst weiterdrehen, wenn die Einkerbung io den Arm 13 freiläßt. Die Welle 16 würde also bei den oben gemachten Annahmen und bei dem in der Zeichnung dargestellten Schema alle 2o Sekunden eine Winkeldrehung von i2o° machen. Gleichzeitig dreht sich jedoch das von dem Federgehäuse angetriebene Zahnrad i und zieht über 3 und 4 die _ Feder 2 -wieder um ein solches Stück auf, wie sie in den 2o Sekunden abgelaufen ist. Dadurch wird vermieden, daß die wechselnde Beanspruchung der Feder bei i auf den Gang der Uhr Einfluß bekommt. Selbstverständlich kann der zeitliche Schaltvorgang durch Einstellen des Ganges der Unruhe oder durch Vermehren der Hebel und Einkerbvorrichtungen geändert werden.
  • Durch geeignete Übersetzungen, wie sie bei Uhren im allgemeinen üblich sind, können außer den im Beschreibungsbeispiel gewählten Kontakten mit Kontaktzeiten von 20 zu 2o Sekunden Stunden- und Tageskontakte bewegt werden, wenn nur die bei i wirkende Feder entsprechend groß bemessen wird, ohne daß man durch diese größere Bemessung einen anderen Gang der Uhr zu befürchten hat, da die Spannkraft der Feder auf den Gang der Uhr keinen Einfluß besitzt. Die Spannung der Feder i kann so groß sein, daß sie elektrische Schalter direkt steuert, ohne daß, wie es bisher üblich war, ein Relais dazwischengeschaltet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kontaktuhr für die Betätigung von Warnsignalen im See- und Luftverkehr, dadurch gekennzeichnet, daß das Uhrwerk (2, 6) durch Freigeben einer Sperrung (8) die Entspannung einer Feder (i) steuert, die gleichzeitig sowohl die Kontakteinrichtung (17) betätigt als auch die Feder (2) für das Uhrwerk aufzieht.
DEP60918D Kontaktuhr fuer die Betaetigung von Warnsignalen im See- und Luftverkehr Expired DE607969C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2011113757A1 (fr) * 2010-03-17 2011-09-22 Complitime Sa Mouvement pour piece d'horlogerie a remontoir d'egalite

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