DE607789C - Zettelrohrpostempfaenger fuer Saugluftbetrieb - Google Patents

Zettelrohrpostempfaenger fuer Saugluftbetrieb

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DE607789C
DE607789C DEM118053D DEM0118053D DE607789C DE 607789 C DE607789 C DE 607789C DE M118053 D DEM118053 D DE M118053D DE M0118053 D DEM0118053 D DE M0118053D DE 607789 C DE607789 C DE 607789C
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air
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G51/00Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
    • B65G51/02Directly conveying the articles, e.g. slips, sheets, stockings, containers or workpieces, by flowing gases

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Zettelrohrpostempfänger für Saugluftbetrieb Es sind Zettelrohrpostempfänger für Saugluftbetrieb bekannt, bei -denen der ankommende Zettel die Saugluft abstellt. Dies geschieht beispielsweise dadurch, daß durch den Zettel ein Kontakt umgelegt wird, welcher einen Stromkreis für den das Luftventil steuernden Magneten schließt. Zusammen mit dem Luftstrom muß bei Saugluftempfängern die Auslaßklappe gesteuert werden, .denn solange die Saugluft eingeschaltet ist, muß die Öffnung des Rohres am Empfänger verschlossen sein, da sonst an dieser Stelle Frischluft angesogen würde. Bei Druckluftbetrieb ist dagegen eine Abschlußklappe nur am Sender erforderlich. Mit der Steuerung der Luft Hand in Hand gehen muß die Steuerung der Auslaßkläppe des Empfängers. Die Erfindung bezieht sich auf eine neuartige Steuerung der Auslaßklappe.
  • Es wurde bereits zur Steuerung der Auslaßklappe vorgeschlagen, die Klappe freipendelnd aufzuhängen, derart, daß im Ruhezustand, also dann, wenn der Schwerpunkt der Klappe unter dem Aufhängepunkt liegt, das Rohr geöffnet ist, so daß der Zettel herausfallen kann. Während des Saugluftbetriebes entsteht ein Luftstrom,. der in das Rohr hineingerichtet ist und infolgedessen die Klappe zumacht. Die Klappe ist so leicht ausgebildet, daß sie durch den im Rohr befindlichen Unterdruck geschlossen gehalten wird. Wenn ein Zettel am Empfänger ankommt und infolgedessen die Saugluft abgestellt wird, hört der Unterdruck auf. Infolgedessen öffnet sich die in ihre Ruhelage einpendelnde Klappe, der Zettel kann herausfallen. Bei dieser Anordnung schließt sich die Klappe geräuschvoll, weil sie während des Schließvorganges dauernd beschleunigt wird, bis sie hart gegen die Gegenlage anschlägt.
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein neues Lösungsprinzip zur Steuerung der Klappe eines Zettelrohrpostempfängers. Gemäß der Erfindung wird zum Öffnen der durch Schwer-oder Federkraft geschlossen gehaltenen Auslaßklappe nur der beim Abstellen der Saugluft entstehende Luftstoß benutzt. Die Klappe bewegt sich dabei so, wie es durch den Verlauf des Luftstoßes bestimmt wird. Beim Anwachsen des Luftstoßes klappt sie auf, und wenn der Luftstoß wieder abnimmt schließt sie sich allmählich. Eine weitere Vervollkommnung läßt sich dadurch erreichen, daß die Steuerung des Luftventils nicht nur von dem Zettelkontakt, sondern auch noch von der Klappe abhängig gemacht wird. Dies geschieht gemäß der Erfindung elektrisch dadurch, daß der vom Zettel eingeschaltete Stromkreis für die elektromagnetische Sperrung des Saugrohres über einen durch die Auslaßklappe gesteuerten Kontakt aufrechterhalten wird, bis die Klappe wieder ihre Verschlußlage erreicht.
  • Durch die Zeichnung ist ein Beispiel der neuen Anordnung veranschaulicht.
  • Das Faltrohr i hat in einer Kammer 2, an welche das Saugrohr 3 angeschlossen ist, Öffnungen q.. Die Auslaßklappe 5 des Rohres i ist starr mit einer elektrisch leitenden Scheibe 6 vereinigt, deren Drehungsachse auch die der Klappe ist. Die Scheibe 6 ist von dieser Drehungsachse aus mit dem positiven Pol einer Stromquelle verbunden und enthält ein Isolierstück 7. Eine Schleiffeder 8 liegt an dieser Scheibe und ist in Reihe geschaltet mit der Wicklung eines Relais 9. Diese liegt in Reihe mit einem Rohrkontakt To des Fahrrohres i. Ein Kontakt i i des Relais 9 ist in Reihe geschaltet mit der Wicklung eines Elektromagneten 12, dessen Kern den Ventilkörper 13 eines Absperrventils des Rohres 3 trägt. Das Rohr 3 ist durch dieses Ventil an d?.s nicht gezeichnete Gebläse angeschlossen.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Die Saugluft wirkt durch das Rohr 3, die Kammer 2 und die Öffnungen q. auf den durch einen Pfeil x angedeuteten Zettel, der in dem Rohr i ankommt. Dieser Zettel schließt vor.-übergehend den Kontakt io und schaltet hierdurch das Relais 9 ein. Der Kontakt i i schließt infolgedessen den Stromkreis des Magneten 12, so daß der Ventilkörper 13 das Rohr 3 absperrt. Der Luftstrom, welcher in der Richtung des Pfeiles x durch die Rohre 1, 3 fließt, wird daher vorübergehend, d. h. als Luftstoß, gegen die Klappe 5 gerichtet. Diese wird hierdurch geöffnet. Der Luftstoß befördert zugleich den Zettel, der mithin ausgeschleust wird.
  • In der Ruhelage der Klappe 5 liegt die Feder 8 an dem Isolierstück 7. Die Scheibe 6 dreht sich mit der Klappe 5. Die Feder 8 gelangt daher auf den leitenden Teil der Scheibe 6. Das Relais g bleibt mithin über +, 6, 8, 9, - eingeschaltet. Die Klappe kehrt dann unter der Wirkung ihres eigenen Gewichts oder eines Gegengewichts oder einer Feder in die gezeichnete Stellung zurück. Das Isolierstück 7 kommt infolgedessen wieder gegen die Feder 8 und schaltet hierdurch das Relais 9 aus. Der Kontakt ii unterbricht daher den Stromkreis des Magneten 12, so daß auch der Ventilkörper 13 in die gezeichnete Stellung zurückkehrt und so das Rohr 3 freigibt. Hiermit sind alle Teile wieder in die Ruhelage gelangt.
  • Die Saugluft beginnt also erst wieder zu wirken, wenn die Klappe 5 ihre Verschlußlage erreicht. Die Klappe kann daher nicht unter dem Einfluß der Saugluft zuschlagen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zettelrohrpostempfänger, dessen Auslaßklappe beim Abstellen der Saugluft sich selbsttätig öffnet, dadurch gekennzeichnet, daß zum Öffnen der durch Schwer- oder Federkraft geschlossen gehaltenen Auslaßklappe nur der beim Abstellen der Saugluft entstehende Luftstoß benutzt wird.
  2. 2. Zettelrohrpostempfänger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der vom Zettel eingeschaltete Stromkreis für die elektromagnetische Sperrung (12, 13) des Saugrohres über einen durch die Auslaßklappe (5) gesteuerten Kontakt (7, 8) aufrechterhalten wird, bis diese Klappe wieder ihre Verschlußlage erreicht.
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