DE203459C - - Google Patents
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- DE203459C DE203459C DENDAT203459D DE203459DA DE203459C DE 203459 C DE203459 C DE 203459C DE NDAT203459 D DENDAT203459 D DE NDAT203459D DE 203459D A DE203459D A DE 203459DA DE 203459 C DE203459 C DE 203459C
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- 239000000969 carrier Substances 0.000 description 2
- QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N mercury Chemical compound [Hg] QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 229910052753 mercury Inorganic materials 0.000 description 2
- 241000854350 Enicospilus group Species 0.000 description 1
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G51/00—Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
- B65G51/04—Conveying the articles in carriers having a cross-section approximating that of the pipe or tube; Tube mail systems
- B65G51/36—Other devices for indicating or controlling movements of carriers, e.g. for supervising individual tube sections, for counting carriers, for reporting jams or other operating difficulties
- B65G51/40—Automatically distributing the carriers to desired stations
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Jet Pumps And Other Pumps (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 203459 KLASSE 81 e. GRUPPE
GUSTAF VALLEY in MALMÖ, Schweden.
Hin- und Rückleitung.
Es sind Rohrpostanlagen bekannt, bei denen die Hin- und Rückleitung der Rohre zu einem
geschlossenen Kreislauf vereinigt sind. Ferner sind auch bei derartigen pneumatischen Rohrpostanlagen
Vorrichtungen zum Anlassen und Abstellen des Elektromotors bekannt, bei denen die Absendestelle mit einer Kontaktvorrichtung
in der Weise in Verbindung steht, daß nach Einsetzen einer Büchse und Schließen der
ίο Absendestelle ein Stromkreis über einen Elektromagneten
geschlossen wird, der den Antriebsmotor so lange in Bewegung setzt, bis die Büchse die Empfangsstelle erreicht hat.
Den Gegenstand der Erfindung bildet nun eine Verbesserung der bereits bekannten pneumatischen Rohrposteinrichtungen, und ist sie im besonderen für derartige Anlagen kleineren Umfangs bestimmt, wie solche z. B. in größeren Warenhäusern und Bankhäusern benutzt zu werden pflegen. Von diesen bekannten Rohrpostanlagen unterscheidet sich die neue Einrichtung im wesentlichen dadurch, daß der Anker des Elektromagneten zu einem in dessen Bohrung auf und nieder bewegbaren Kolben ausgebildet ist, der am oberen Ende der Bohrung ein mit einer feinen öffnung versehenes Auslaßventil hat. Dieses soll sich erfindungsgemäß selbsttätig schließen, sobald der Kolben durch Anzug des Magneten seine höchste Stellung erreicht hat und infolge seiner feinen Öffnung nur ein langsames Herabsinken des Kolbens gestattet. Hierdurch wird eine Unterbrechung des Motorstromkreises erst dann bewirkt, wenn die eingesetzte Rohrpostbüchse ihren Bestimmungsort sicher erreicht hat.
Den Gegenstand der Erfindung bildet nun eine Verbesserung der bereits bekannten pneumatischen Rohrposteinrichtungen, und ist sie im besonderen für derartige Anlagen kleineren Umfangs bestimmt, wie solche z. B. in größeren Warenhäusern und Bankhäusern benutzt zu werden pflegen. Von diesen bekannten Rohrpostanlagen unterscheidet sich die neue Einrichtung im wesentlichen dadurch, daß der Anker des Elektromagneten zu einem in dessen Bohrung auf und nieder bewegbaren Kolben ausgebildet ist, der am oberen Ende der Bohrung ein mit einer feinen öffnung versehenes Auslaßventil hat. Dieses soll sich erfindungsgemäß selbsttätig schließen, sobald der Kolben durch Anzug des Magneten seine höchste Stellung erreicht hat und infolge seiner feinen Öffnung nur ein langsames Herabsinken des Kolbens gestattet. Hierdurch wird eine Unterbrechung des Motorstromkreises erst dann bewirkt, wenn die eingesetzte Rohrpostbüchse ihren Bestimmungsort sicher erreicht hat.
Auf der Zeichnung stellen dar:
Fig. ι eine pneumatische Rohrpostanlage in schematischer Darstellung,
Fig. 2 und 3 die zum Empfang bzw. zur Absendung dienende Vorrichtung in zwei parallelen
senkrechten Schnitten und
Fig. 4 den Grundriß der Vorrichtung nach Fig. 2.
Bei der in Fig. 1 schematisch dargestellten Rohrpostanlage wird die Luft mittels einer
Pumpe oder eines Ventilators c durch das Rohr g nach der Absendestelle h der Zentrale I
und von dort zur Empfangsstelle i der Station j, durch die Absendestelle k dieser Station zu- ■
rück zu dem Empfänger 0 der Zentrale I und dort durch deren Empfänger η zu einer anderen
Station m gepreßt. Es wird hierzu ständig dieselbe Luftmenge benutzt, da solche nach
Passieren des ganzen Leitungsnetzes durch das Rohr p von neuem nach der Pumpe oder
dem Ventilator c gelangt. Dasselbe Luftquantum macht in dieser Weise einen ständigen
Kreislauf durch das ganze Rohrsystem; es kommen hierdurch alle dem bisherigen System
anhaftenden Nachteile in Fortfall, und die ganze Anlage arbeitet vollständig geräuschlos.
Wegen der verhältnismäßig geringen in Bewegung . zu setzenden Luftmenge genügt bei
der neuen Anlage eine wesentlich kleinere Antriebskraft als bei den . älteren Systemen,
welche das Aussenden besonderer Luftströme nach einer jeden einzelnen Station erforderten.
Außerdem gestattet das vorliegende System das selbsttätige Anlassen der Kraftquelle von
irgendeiner Senderstelle ohne nachteilige Be-
einflussung der anderen Stationen, und der Motor braucht dementsprechend nur während
der Zeit zu arbeiten, in welcher Rohrpostbüchsen unterwegs sind.
Da die Leitungen im Zusammenhange hintereinander angeordnet sind, so sind Vorkehrungen
erforderlich, welche gestatten, die Rohrpostbüchsen ohne Luftverlust einzusetzen oder
herauszunehmen, und ohne daß dabei das
ίο Passieren der Luft an den betreffenden Stellen
behindert wird.
In den Fig. 2, 3 und 4 ist eine Ausführungsform einer Vorrichtung veranschaulicht, welche
dem genannten Zweck entspricht.
Der die Empfangs- und Sendervorrichtung nebeneinander enthaltende Behälter q ist in
der Fig. 4 in einem Horizontalschnitt dargestellt. Die Einrichtung des Senders (Fig. 2)
besteht aus dem drehbaren Hohlzylinder r, in den diametral ein Rohr s eingebaut ist,
welches zur Aufnahme der abzusendenden Büchsen dient. Die Preßluft wird durch den
Behälter q mittels des Vertikalrohres t in die obere Kappe u geführt, von wo sie nach unten
durch ein Rohr ν zu dem den Zylinder r genau umfassenden Mantel χ gelangt. Gegenüber der
Mündung des Rohres υ besitzt der Zylinder r eine öffnung. Durch diese und durch die
Löcher y gelangt die Luft in das Rohr s und in das Laufrohr z, das gegenüber der unteren
öffnung des Rohres s mündet.
Beim Drehen des Zylinders r bis zu einer bestimmten Stelle tritt das obere Ende des
Rohres s einer öffnung 16 in dem Außenzylinder χ gegenüber, während das Rohr υ
mit einer Öffnung 17 und das Rohr ζ mit einer öffnung 18 des Zylinders r korrespondiert.
In dieser Stellung kann die Rohrpostbüchse durch die von außen zugängige Öffnung 16
in das Rohr s eingesetzt werden, ohne daß dabei Preßluft aus der Leitung zu entweichen
vermag. Die Druckluft zirkuliert währenddessen von dem. Rohr υ durch die öffnung 17
um das Rohr s herum durch die öffnung 18 nach dem Laufrohr z. Sobald der Zylinder r
in die Anfangsstellung zurückgedreht ist, wird die eingesetzte Rohrpostbüchse vermöge der
durch die Löcher y in das Rohr s eindringenden Preßluft durch das Laufrohr ζ befördert.
Läuft in dem betreffenden Augenblick der Motor nicht durch Sendungen von anderen
Stationen aus, so wird er selbsttätig durch die in der Fig. 2 schematisch angegebene Vorrichtung
angelassen.
Beim Drehen des Zylinders r mittels des Griffes 1 schließt nämlich eine mit diesem in
geeigneter Weise verbundene Kontaktstange 2 bei 3 einen elektrischen Stromkreis. Der in
diesen eingeschaltete Elektromagnet 4 zieht einen Hebel 5 an, durch welchen wiederum
in irgendeiner geeigneten Weise, z. B. mittels der Quecksilberkontakte 6 der Stromkreis des
Antriebsmotors w geschlossen und dieser in Tätigkeit gesetzt wird.
Um die Gewähr zu bieten, daß die Anlage während der zur Beförderung der ,betreffenden
Büchse erforderlichen Zeit zuverlässig arbeitet, nachdem der Zylinder r in seine Anfangsstellung zurückgedreht und der Elektromagnet
4 wieder ausgeschaltet ist, ist der Hebel 5 für seine Rückbewegung mit einer eigenartigen Bremsvorrichtung versehen. Wie
aus der Zeichnung ersichtlich, wirkt der Zug des Magneten auf den Hebel 5 vermittels des
als Anker dienenden Kolbens 8. Dieser bewegt sich dichtschließend in einer achsialen,
zylindrischen Bohrung 10 des Elektromagneten. Sobald der Kolben 8 seine höchste Stellung
in der Bohrung 10 durch den Anzug des Elektromagneten 4 erreicht hat, schließt sich
selbsttätig das am oberen Ende der Bohrung 10 vorgesehene Auslaßventil 9 und läßt nur eine
ganz feine öffnung für den Luftaustritt frei. Je nach der Bemessung der Weite dieser
öffnung ist demnach genau die Zeit vorauszubestimmen, welche der Kolben 8 infolge
dieser Luftbremsung zu seinem völligen Niedergange durch sein Eigengewicht oder bis zur
Unterbrechung des Motorstromkreises durch Abheben des Hebels 5 von den Quecksilberkontakten
6 gebraucht. Im Falle eine Büchse in dem Rohrnetz bereits unterwegs war, während
eine zweite abgesandt wird, so läuft der Motor infolge dieser Anordnung naturgemäß
so lange, bis auch die letztere ihren Bestimmungsort erreicht hat, da der .Kolben 8 beim
Einsetzen der letzten Büchse ebenfalls selbsttätig wieder in seine höchste Stellung gehoben
worden ist.
In der Fig. 3 ist als· Ausführungsbeispiel ein Empfänger dargestellt, der so eingerichtet
ist, daß beim Herausnehmen der eingetroffenen Büchse das Entweichen der Preßluft ebenfalls vermieden wird. Die in dem Laufrohr I
nach oben gelangenden Büchsen werden gegen die Kappe u geworfen und fallen durch die
Öffnung 11 in eine Kammer 12. Diese öffnung
11 kann durch die in beliebiger Weise von dem äußeren Griff 13 aus zu bewegende
Klappe 14 geschlossen werden, so daß beim no Herausnehmen der Büchsen aus der Kammer 12
diese von der Preßluftleitung abgesperrt ist. Die die Kammer 12 nach außen abschließende
Tür 15 ist zweckmäßig mit dem Griff 13 in der Art zwangläufig verbunden, daß die Tür 15
nicht eher geöffnet werden kann, bis die Klappe 14 geschlossen ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Rohrpostanlage mit einer zu einem geschlossenen Kreislauf vereinigten Hin-^und Rückleitung, bei welcher beim Einsetzeneiner Rohrpostbüchse in die Sendevorrichtung der Stromkreis eines Elektromagneten geschlossen wird, der das Anlassen des Antriebsmotors bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker des Elektromagneten (4) zu einem in dessen Bohrung (10) dicht auf und nieder bewegbaren Kolben (8) ausgebildet und am oberen Ende der Bohrung (10) ein mit einer feinen Öffnung im Ventilkörper ausgerüstetes Auslaßventil (9) vorgesehen ist, welches sich selbsttätig schließt, sobald der Kolben durch Anzug des Magneten seine höchste Stellung erreicht hat und infolge seiner feinen Öffnung nur ein langsames Herabsinken des Kolbens gestattet und damit eine Unterbrechung des Motorstromkreises erst dann bewirkt, wenn die eingesetzte Rohrpostbüchse ihren Bestimmungsort sicher erreicht hat.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE203459C true DE203459C (de) |
Family
ID=465868
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT203459D Active DE203459C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE203459C (de) |
-
0
- DE DENDAT203459D patent/DE203459C/de active Active
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