DE60737C - - Google Patents
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D16/00—Control of fluid pressure
- G05D16/04—Control of fluid pressure without auxiliary power
- G05D16/06—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule
- G05D16/063—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane
- G05D16/0644—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting directly on the obturator
- G05D16/0663—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting directly on the obturator using a spring-loaded membrane with a spring-loaded slideable obturator
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das in Fig. 1 und 2 dargestellte Auslafsventil dient insbesondere für den Auslafs
flüssiger Kohlensäure. Es wird mit dem Gewindestutzen χ auf den Behälter geschraubt.
Durch Bethätigung des Dreiweghahnes α öffnet oder schliefst man den Durchlauf oder stellt
die Verbindung mit der Aufsenluft her. Bei der in Fig. 1 angegebenen Stellung tritt die
Kohlensäure in den Kanal b, dann in den Raum des Stutzens c und von hier durch den
Durchgang d in das Gehäuse e, von dem die Kohlensäure mittelst des Stutzens f abgeleitet
wird. ■
Die Regelung des Druckes geschieht durch das Ventil g, welches in dem Rohrstutzen c
beweglich ist. Es wird durch die Feder h beständig gegen die Oeffhung d gedrückt, kann,
diese aber nicht verschliefsen, weil der durch . die Oeffnung d tretende Dorn k1 dies verhindert.
Das Ventil g spielt übrigens ganz frei in den Rohrstutzen c und die Kohlensäure
kann vor und hinter dasselbe gelangen. Der Dorn k1 bewegt sich zugleich mit dem
Kolben k, welcher dem Druck der ausfliefsenden Kohlensäure ausgesetzt ist; diese sucht ihn
zurückzutreiben. Sobald dies infolge zu grofsen Druckes geschehen würde, geht auch der
Dorn kl zurück, so dafs die Feder h das Ventil g' gegen dessen Sitz drücken müfste.
Dem Druck der Kohlensäure entgegen wirkt aber die Plattenfeder 0 , gegen welche der
Kolben k mit der Schraube m geprefst wird. Um den Kolben k also zurückzudrücken, mufs
die Kohlensäure einen Druck gleich dem Unterschiede des Druckes der Plattenfeder 0 und
des Druckes der Feder h überwinden'. Die Anordnung der Feder h ist nicht unbedingt
nothwendig, sie erscheint zweckmäfsig, damit das Ventil sich leicht bewegt und zusammenstellen
läfst.
Der Kolben k sitzt verschiebbar in dem Cylinder i, welcher luftdicht in das Gehäuse
eingepafst ist, sich aber in demselben drehen läfst. Dies geschieht mit Hülfe des an dem
Cylinder i vorgesehenen Zahnkranzes i1, in
welchen das Schneckenrad Z1, Fig. 3, eingreift. Mittelst des Handrades L bethätigt man das
Schneckengetriebe. Alsdann dreht sich der Cylinder i, und die durch letzteren gehende
Schraube s zwingt auch den Kolben k, sich mitzudrehen. Die Schraube s greift in den
Schlitz t, so dafs dabei das Spiel des Kolbens nicht behindert wird. Bei der Drehung des
Kolbens k schraubt sich die Schraube m in demselben aus oder ein, da sie mit dem Vierkant
η in der Platte q nur verschiebbar, nicht aber drehbar geführt ist.
. Dreht man das Handrad L so,- dafs die Schraube m sich aus dem Kolben k herausschraubt
, so macht dieser eine Vorwärtsbewegung und drückt das Ventil g weiter von seinem Sitz zurück, wobei gleichzeitig
auch die Feder mehr zusammengedrückt wird. Die Folge ist, dafs jetzt das Ventil g weniger
leicht seinen Sitz erreicht, indem die Feder 0 stärker durch den Druck der Kohlensäure angespannt
oder zurückgedrückt werden mufs. Die Kohlensäure tritt infolge dessen mit höherem Druck aus. Dreht man das Handrad
L entgegengesetzt, so schraubt man die Schraube m in den Kolben h hinein, das
VentiLwird seinem Sitz näher gebracht und
die Kohlensäure fliefst mit geringerem Druck aus. Mit Hülfe des Ventils g kann man auch
jede andere Druckflüssigkeit oder Gasart mit jedem gewünschten Druck ausströmen lassen.
Fig. 4 zeigt eine Abänderung, welche die Verwendung des Ventils auch zum Einlassen
von Kohlensäure, z. B. zum Füllen von Flaschen oder Behältern, gestattet. Die Kohlensäure
nimmt alsdann ihren Weg in umgekehrter Richtung. Sie tritt durch den Rohrstutzen
f ein; infolge des auf dem Kolben k lastenden Druckes würde dieser den Schlufs
des Ventils g veranlassen; um dies jedoch zu vermeiden, ist über der elastischen Scheibe ο
eine Prefsscheibe y angeordnet, welche sich mittelst der Schraube J^' gegen die erstere anpressen
läfst. Geschieht dies, so wird das Ventil g geöffnet, die Scheibe ο und der
Kolben k gegen die Venlilstange g2 gedrückt.
Die elastische Scheibe ο findet an der Prefsscheibe y Gegenlage und vermag nicht zurückzufedern
unter der Einwirkung des Gasdruckes; das Ventil wirkt nicht druckregelnd. Sobald
man die Prefsscheibe y wieder zurückschraubt, ist das Ventil wieder als Druckregler
verwendbar.
Eine fernere Abänderung von der in Fig. ι angegebenen Construction besteht darin, dafs
der Hahn α fortfallen kann, indem das Auslafsventil nicht unmittelbar über dem Behälter
mit der flüssigen Kohlensäure, sondern an einer entfernten Stelle der Kohlensäureleitung angebracht
wird, bei Bierschrankapparaten z. B. am Büffet oder auf dem Bierfafs.
Claims (2)
1. Ein Druckregler für unter Druck stehende
Flüssigkeiten oder Gase, bei welchem ein Kolben (k) durch den geminderten Druck
gegen eine Feder (o) geprefst wird und durch einen Schubstift k1 bezw. g2 das
druckregelnde Spiel des aufserhalb seines Cylinders befindlichen Ventils (g) veranlafst,
welches durch eine der Feder ο entgegenwirkende Feder (h) belastet ist, wobei noch
zum Zweck der Regelung des Abstandes des Ventils (g) von . der Feder (o) eine
Vorrichtung zur Verstellung der in einander geschraubten Theile k m des Kolbens vorgesehen
sein kann.
2. Bei dem unter i. gekennzeichneten Ventil die über der Federplatte ο, Fig. 4, angeordnete
Prefsscheibe (yj, welche beim Vorschrauben das Spiel der Federplatte unterbricht
und dadurch die Benutzung des Ventils zum Einlassen von Druckflüssigkeiten oder Gasen ermöglicht.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE60737C true DE60737C (de) |
Family
ID=334850
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT60737D Active DE60737C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE60737C (de) |
-
0
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