DE607296C - Selbstregelnder Transformator - Google Patents

Selbstregelnder Transformator

Info

Publication number
DE607296C
DE607296C DES104043D DES0104043D DE607296C DE 607296 C DE607296 C DE 607296C DE S104043 D DES104043 D DE S104043D DE S0104043 D DES0104043 D DE S0104043D DE 607296 C DE607296 C DE 607296C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
winding
self
transformer
regulating transformer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES104043D
Other languages
English (en)
Inventor
Max Schwaiger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES104043D priority Critical patent/DE607296C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE607296C publication Critical patent/DE607296C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05FSYSTEMS FOR REGULATING ELECTRIC OR MAGNETIC VARIABLES
    • G05F3/00Non-retroactive systems for regulating electric variables by using an uncontrolled element, or an uncontrolled combination of elements, such element or such combination having self-regulating properties
    • G05F3/02Regulating voltage or current
    • G05F3/04Regulating voltage or current wherein the variable is AC
    • G05F3/06Regulating voltage or current wherein the variable is AC using combinations of saturated and unsaturated inductive devices, e.g. combined with resonant circuit

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Soft Magnetic Materials (AREA)

Description

  • Selbstregelnder Transformator Die Erfindung betrifft einen selbstregelnden Transformator, der beispielsweise eine Spannung ohne Zuhilfenahme von Regulierschaltern, veränderlichen Widerständen usw. auf stets gleicher Größe hält oder die zu regelnde Spannung in gewünschter Weise von der vorhandenen Spannung abhängig macht, z. B. die Spannungsschwankungen überkompensiert.
  • Der Transformator kann mit besonderem Vorteil überall dort angewendet werden, wo es auf genaue Einhaltung einer bestimmten Spannung ankommt, also z. B. bei Meßeinrichtungen, Fahrplansteuerungen usw.; er Iäßt sich aber auch dort anwenden, wo es genügt, wenn die auftretenden Spannungsschwankungen so weit herabgesetzt werden, daß sie sich in vorgeschriebenen Grenzen halten, also z. B. bei Verbrauchsanlagen mit Lampen, bei Netzanschlußgeräten u. dgl. Die Erfindung geht besonders darauf aus, die Verluste, die Streuung und die primäre Stromaufnahme möglichst klein zu halten und mit einem Minimum an Eisen auszukommen.
  • Es ist eine Einrichtung zur Entnahme einer von einer gegebenen veränderlichen Primärspannung in weiten Grenzen nahezu unabhängigen Sekundärspannung vorgeschlagen worden, die zwei von einer gemeinsamen Primärwicklung erregte Magnetpfade mit je einer Sekundärwicklung hat. Diese Sekundärwicklungen sind in Reihe geschaltet. Der eine Magnetpfad enthält zwecks Erzeugung einer Spannungsregelung einen Luftspalt.
  • Diese bekannte Einrichtung leidet an dem Mangel, daß der Luftspalt den Wirkungsgrad beeinträchtigt und die Spannungsregelung stark von der sekundären Belastung abhängig macht.
  • Die Erfindung beseitigt diese Mängel. Zwei von einer gemeinsamen Primärwicklung erregte Eisenkerne, die einander entgegengeschaltete Sekundärwicklungen tragen, werden erfindungsgemäß luftspaltfrei ausgeführt und aus verschiedenem magnetischem Material zwecks Erzeugung voneinander verschiedener Charakteristiken hergestellt, also z. B. aus gewöhnlichem legiertem Eisenblech und einem Magnetmaterial mit hoher Anfangspermeabilität. Die eine Sekundärwicklung erzeugt eine Zusatz-, die andere eine Absatzspannung, die stets so aufeinander einwirken, daß die abgenommene Sekundärspannung in der gewünschten Weise selbsttätig geregelt wird.
  • Zweckmäßig wird der Erregerwicklung ein Ohmscher, induktiver oder gemischter Widerstand vorgeschaltet, falls die Sekundärspannung unabhängig von der sekundären Belastung sein oder sich in bestimmter Weise in Abhängigkeit von dieser ändern soll.
  • Die Wirkungsweise dieses Widerstandes erklärt sich daraus, daß dieser Widerstand einen um so höheren Spannungsabfall erzeugt, je größer die sekundäre Belastung ist, und daß infolgedessen die für die Magnetisierung übrigbleibende Erregerspannung und damit der Erregerstrom entsprechend herabgesetzt .wird.
  • Die Erfindung soll an Hand der Zeichnung erläutert werden.
  • Die Fig. i und 2 zeigen schematisch eine Ausführungsform des Transformators; i ist die Primärwicklung, die beispielsweise an ein Netz angeschlossen ist. 2 ist der eine Eisenkern mit der Sekundärwicklung 2o, 3 ist der andere Eisenkern mit der Sekundärwicklung 30.
  • Die Wicklungen sind gemäß Fig. 3 oder q. geschaltet. In Fig. q. ist der Primärwicklung i ein gemischter Widerstand io vorgeschaltet, um die Änderungen der Magnetisierung bei Belastungsänderungen zu steigern und um gegebenenfalls eine überkompensation zu erzielen.
  • Zur Erläuterung der- Wirkungsweise wird auf Fig. 5 Bezug genommen, in der in Abhängigkeit von den Magnetisierungs AW der Primärwicklung i die Flüsse Z bzw. die Spannungen E für die Kerne 2, 3 aufgetragen sind. Die von der Sekundärwicklung 2o erzeugte Spannung ist durch die Kurve 2i, die von der Wicklung 3o erzeugte durch die Kurve 31 dargestellt. Die Einrichtung wird so abgeglichen, daß die normalen Magnetisierungsschwankungen innerhalb des Bereiches h liegen.
  • Dann ergibt sich folgende Wirkungsweise: Steigt die Primärspannung an, so vergrößern sich die Magnetisierungs-AW. Durch die Wicklung 2o wird dann eine sekundäre "Peilspannung erzeugt, die nur sehr wenig bei -zunehmender Magnetisierung ansteigt. Diese Spannung E2 wird der primären Spannung zugesetzt.. Von der Summe dieser Spannungen wird die durch die Wicklung 30 erzeugte Spannung E3 abgesetzt, die, wie Fig. 5 zeigt, bei steigender Magnetisierung stark anwächst. Der Zuwachs der Primärspannung wird durch die sekundäre Teilspannung E3 ausgeglichen. Der verbleibende Spannungsrest, die eigentliche Sekundärspannung, ist deshalb von Schwankungen der Primärspannung praktisch unabhängig.
  • Bei der Schaltung nach Fig. q. kann die abgenommene Spannung E4 auch unabhängig von Belastungsschwankungen gemacht werden, da, wie eingangs erwähnt, der durch Belastungsschwankungen hervorgerufene Spannungsabfall im Widerstand io die Magnetisierung der Eisenkerne steuert, und da die Absatzspannung E3 um so kleiner ausfällt, je kleiner die Magnetisierung ist.
  • Je nachdem man die Absatz- oder die Zusatzspannung überwiegen läßt, kann man eine Gber- bzw. Unterkompensation erreichen. Man kann auch den Kompensationsgrad einstellbar machen, wenn man die Wicklungen 20, 3o regelbar macht. Allgemein kann als Mittel zur Abgleichung des Apparates neben die Änderung der Windungszahl auch die Änderung der Länge, des Querschnitts oder des Materials der Eisenkerne treten.
  • Im Diagramm der Fig. 5 ist angenommen, daß der Kern :2 aus einem bekannten Material mit hoher Anfangspermeabilität besteht, der Kern 3 aus normalem legiertem Transformatorblech.
  • Unter Umständen kann der Apparat auch dazu verwendet werden, die an sich auftretenden Spannungsschwankungen zu verstärken, um so z. B. die Empfindlichkeit von Span-. nungsüberwachungseinrichtungen zu steigern. In diesem Falle wird die EMK E3 als Zusatzspannung, die EMK E2 als Absatzspannung verwendet.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbstregelnder Transformator, bestehend aus wenigstens zwei von einer getneinsamen Erregerwicklung umschlossenen Eisenkernen, die einander entgegengeschaltete Sekundärwicklungen tragen, von denen die Sekundärwicklung des einen Kernes eine Zusatz-, die andere Sekundärwicklung eine Absatzspannung für die zu regelnde Spannung erzeugt, dadurch gekennzeichnet, daß die Eisenkerne luftspaltfrei ausgebildet sind und zwecks Erzielung voneinander verschiedener magnetischer Charakteristiken aus verschiedenem magnetischem Material, z. B. legiertem Eisenblech und Material mit hoher Anfangspermeabilität, bestehen.
  2. 2. Transformator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Erregerwicklung ein Ohmscher, induktiver oder gemischter Widerstand vorgeschaltet ist.
DES104043D 1932-04-07 1932-04-07 Selbstregelnder Transformator Expired DE607296C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES104043D DE607296C (de) 1932-04-07 1932-04-07 Selbstregelnder Transformator

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES104043D DE607296C (de) 1932-04-07 1932-04-07 Selbstregelnder Transformator

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE607296C true DE607296C (de) 1934-12-21

Family

ID=7525591

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES104043D Expired DE607296C (de) 1932-04-07 1932-04-07 Selbstregelnder Transformator

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE607296C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE756373C (de) * 1936-02-18 1953-04-09 Aeg Transformator
US2811689A (en) * 1955-04-27 1957-10-29 Anthony T Balint Magnetic transformer apparatus
DE1109268B (de) * 1955-10-10 1961-06-22 United Transformer Corp Klein- und Kleinstspule auf einem zylindrischen Spulenkoerper aus magnetisierbarem Blech
DE1114905B (de) * 1952-07-03 1961-10-12 Anthony T Balint Elektromagnetische Vorrichtung zur Messung der Regelabweichung sowie zur Konstanthaltung bzw. Regelung elektrischer Groessen

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE756373C (de) * 1936-02-18 1953-04-09 Aeg Transformator
DE1114905B (de) * 1952-07-03 1961-10-12 Anthony T Balint Elektromagnetische Vorrichtung zur Messung der Regelabweichung sowie zur Konstanthaltung bzw. Regelung elektrischer Groessen
US2811689A (en) * 1955-04-27 1957-10-29 Anthony T Balint Magnetic transformer apparatus
DE1109268B (de) * 1955-10-10 1961-06-22 United Transformer Corp Klein- und Kleinstspule auf einem zylindrischen Spulenkoerper aus magnetisierbarem Blech

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE607296C (de) Selbstregelnder Transformator
EP0349604B1 (de) Transformator
DE689251C (de) Einrichtung zum Regeln von parallel arbeitenden unander verbundenen Gleichstromerzeugern
DE714266C (de) Regeleinrichtung fuer elektromotorisch angetriebene Aufwickelvorrichtungen
DE754479C (de) Stufenregeleinrichtung fuer Regeltransformatoren oder Regeldrosseln
DE504739C (de) Einrichtung zur Kompoundierung von gasgefuellten oder Vakuum-Gleichrichtern
DE703967C (de) Selbsttaetige Aufladevorrichtung fuer Akkumulatorenbatterien bei Fahrzeugbeleuchtungsanlagen
AT113876B (de) Einrichtung zur Erzielung synchronen Ganges mehrerer von einer Gleichstromquelle gespeister Motoren in Parallel- oder Reihenschaltung durch Asynchronmaschinen.
DE936049C (de) Richtungsempfindlicher Magnetverstaerker
DE718239C (de) Einrichtung zur Regelung des Stromes eines Gleichstromerzeugers
DE641162C (de) Aus einem Haupt- und einem Zusatztransformator bestehender Transformatorsatz
AT160737B (de) Steuersystem zur Regelung einer elektrischen Größe.
DE960744C (de) Wechselstromerregtes Schaltgeraet, bzw. Schaltschuetz, mit Gleichstromdurchflutung
DE628995C (de) Einrichtung zur Spannungs- oder Drehzahlregelung von elektrischen Maschinen
DE699095C (de) Einrichtung zur selbsttaetigen Einstellung der Wendepolerregung von Wechselstromkommutatormaschinen
AT240986B (de) Regelungseinrichtung für ein aus einer Gleichspannungsquelle und einer parallelgeschalteten Speicherbatterie mit fester Zellenzahl bestehendes Stromversorgungssystem, insbesondere für Fahrzeugbeleuchtungsanlagen
DE905401C (de) Relaiseinrichtung fuer Gleichstrom-Hochspannungsleitungen
AT204135B (de) Stromversorgungseinrichtung, insbesondere für Schienenfahrzeuge
DE744933C (de) Einrichtung zur Entnahme einer nach Groesse und Phase annaehernd konstanten Wechselspannung aus einem Netz mit stark schwankender Spannung
DE1938053C3 (de) Verfahren zur Wechselstrom-Parallelfernspeisung von Luftkabelsystemen
DE731800C (de) Automatischer Spannungswaehler fuer Elektrogeraete
DE631727C (de) Einrichtung fuer den Parallelbetrieb von elektrischen Leuchtroehren oder anderen elektrischen Geraeten mit fallender E/I-Charakteristik unter Verwendung eines Transformators mit mehreren parallelen magnetischen Rueckschluessen
DE401844C (de) Spannungsregelung in Wechselstromnetzen
DE274289C (de)
DE499999C (de) Anordnung zur Schnellregelung von Phasenschiebern in elektrischen Verteilungsnetzen