DE607014C - Bunkerstandanzeigevorrichtung - Google Patents
BunkerstandanzeigevorrichtungInfo
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- DE607014C DE607014C DE1930607014D DE607014DD DE607014C DE 607014 C DE607014 C DE 607014C DE 1930607014 D DE1930607014 D DE 1930607014D DE 607014D D DE607014D D DE 607014DD DE 607014 C DE607014 C DE 607014C
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- Expired
Links
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
- G01F23/00—Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm
- G01F23/0023—Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm with a probe suspended by a wire or thread
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- Physics & Mathematics (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Measurement Of Levels Of Liquids Or Fluent Solid Materials (AREA)
Description
- Bunkerstandanzeigevorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Bunkerstandanzeigevorrichtung mit an einer Seiltrommel befestigtem Tastkörper, welcher in der Gleichgewichtslage gehalten wird.
- Bei den bekannten Anzeigern dieser Art wurde zur Anzeige der Tastkörper vom Bunkergut in eine innerhalb des Bunkers angeordnete Führungshülse gedrückt. Für die Befestigung der Führungshülse muß jedoch, insbesondere bei großen und hohen Bunkern, eine außerordentlich starke Konstruktion angewendet werden, da bei Entleerung des Bunkers das Schüttgut versucht, die Stützkonstruktion mit in die Tiefe zu reißen. Außerdem eckt der Tastkörper in der Führungshülse, wenn das einlaufende Bunkergut nicht genau zentral auf den Tastkörper gerichtet ist. Auch ist es nicht zu vermeiden, daß Teile des Bunkergutes zwischen Führungshülse und Tastkörper gelangen, wodurch sich der Tastkörper festklemmt. Durch diese Mängel ist aber eine sichere Anzeige des Bunkergutstandes im Betrieb nicht zu erreichen.
- Nach der Erfindung ist der Tastkörper als Hohlkörper ohne Boden ausgebildet und besitzt in bekannter Weise die Form einer Pyramide oder eines Kegels mit anschließender prismatischer bzw. zylindrischer Verlängerung. Hierdurch bedarf es einer Führungskonstruktion für den Tasukörper nicht mehr, wodurch dieselbe an sich gespart und damit die durch sie gegebenen Nachteile vermieden werden.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung gemäß der Erfindung dargestellt.
- In :dem Bunker ist ein an einem Stahlband oder Draht aufgehängter hohler Tastkörper a derart an einem um seine Achse drehbaren Federgehäuse b befestigt, daß die Spannung der im Innern des Gehäuses angebrachten Bandfederspirale c dem Gewicht des Kegels das Gleichgewicht hält. Die Achse d, an der diese Feder mit ihrem inneren Ende befestigt ist, steht dabei fest, kann aber durch eine geeignete Vorrichtung gedreht werden, um die oben sichtbare Kontaktzunge e zwischen die Kontakte f und g einzustellen, derart, daß weder der eine noch der andere in Funktion tritt, so lange der Tastkörper die Spiralfeder nur durch sein Eigengewicht belastet. Der Tastkörper a ist als Hohlkörper und in seinem oberen Teile verhältnismäßig schlank ausgebildet, damit beim Entleeren des Bunkers kein Material auf ihm liegenbleibt, wodurch die Gleichgewichtslage, in der sich das System bei leerem Bunker befindet, gestört würde. Er besitzt unten eine zylindrische oder prismatische Verlängerung und ist unten- offen, so daß er sich leicht in das Bunkergut eindrücken läßt, insbesondere, da das gedrückte Material in den Hohlraum des Tastkörpers entweichen kann. Steigt das Material im Bunker beim Füllen bis an den Kegel a, so erhält dieser dadurch zunächst eine Auflage. Das weiter aufgegebene Füllgut drückt den Tastkörper, da dieser hohl ist -und unten äffen, in das Barunterliegende Füllgut, wodurch sich die Kontaktzunge e an den Kontakt f anlegt und dadurch einen Stromkreis schließt, der entweder ein optisches oder akustisches Signal oder auch beide zugleich auslöst. Bei Entleerung des Bunkers gibt das Bunkergut den Tastkörper wieder frei, wodurch die Feder c den Stromschluß wieder löst und den Tastkörper in seine Anfangsstellung bringt.
- Es ist bei gewissen Stapelgütern, z. B. schlammigem Material, nicht immer vorauszusehen, ob dasselbe den Tastkörper in das Barunterliegende Material eindrückt. Findet das Eindrücken- nicht statt, so wird zwangläufig der Tastkörper als Schwimmer wirken, d. h. vom ansteigenden Bunkerstand gehoben werden. Damit würde die Feder c entlastet und die Zunge e nach der anderen Seite gedreht werden. Ordnet man für diesen Fall auf dieser Seite ebenfalls einen Kontakt g, und zwar desselben Stromkreises an, so erfolgt eine sichere Anzeige in jedem Falle. Die neue Vorrichtung ist außerordentlich betriebssicher, da r. die Gleichgewichtslage des Systems nur durch das Füllgut selbst gestört werden kann; 2. diese Störung immer eintritt, wenn das Gut den Kegel erreicht; 3. die Betätigung nur sehr geringe Kräfte erfordert und q.. die Kontaktgebung so lange anhält, bis das Gut den -Kegel wieder freigibt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Bunkerstandanzeigevorrichtung, insbesondere für feinkörniges Gut, mit einem an einer Seiltrommel befestigten, in Gleichgewichtslage gehaltenen Tastkörper, bei der das Bunkergut durch Belastung des Tastkörpers selbsttätig den Stromkreis einer Signalanlage schließt, dadurch gekennzeichnet, daß der Tastkörper als Hohlkörper ohne Bbden ausausgebildet ist und in bekannter Weise die Form einer Pyramide oder Kegels mit anschließendem prismatischem oder zylindrischem Ansatz besitzt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE607014T | 1930-11-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE607014C true DE607014C (de) | 1934-12-15 |
Family
ID=6575572
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930607014D Expired DE607014C (de) | 1930-11-06 | 1930-11-06 | Bunkerstandanzeigevorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE607014C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1007699B (de) * | 1956-02-18 | 1957-05-02 | Koppers Gmbh Heinrich | Einrichtung zum Beschicken von Vorratsbehaeltern mit Schuettgut |
| DE1087080B (de) * | 1955-09-22 | 1960-08-11 | Friedrich Huelsmann | Bunker fuer Hobel- und Saegespaene od. dgl. |
| US5297428A (en) * | 1992-08-13 | 1994-03-29 | Tridelta Industries, Inc. | Salt level monitoring device |
-
1930
- 1930-11-06 DE DE1930607014D patent/DE607014C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1087080B (de) * | 1955-09-22 | 1960-08-11 | Friedrich Huelsmann | Bunker fuer Hobel- und Saegespaene od. dgl. |
| DE1007699B (de) * | 1956-02-18 | 1957-05-02 | Koppers Gmbh Heinrich | Einrichtung zum Beschicken von Vorratsbehaeltern mit Schuettgut |
| US5297428A (en) * | 1992-08-13 | 1994-03-29 | Tridelta Industries, Inc. | Salt level monitoring device |
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