DE60669C - Elektrischer Ausrücker mit C-Feder und Kerbgesperre - Google Patents

Elektrischer Ausrücker mit C-Feder und Kerbgesperre

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DE60669C
DE60669C DENDAT60669D DE60669DA DE60669C DE 60669 C DE60669 C DE 60669C DE NDAT60669 D DENDAT60669 D DE NDAT60669D DE 60669D A DE60669D A DE 60669DA DE 60669 C DE60669 C DE 60669C
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Germany
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spring
housing
center
electromagnet
tensioned
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DENDAT60669D
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BERLIN-ANHALTISCHE MA- , SCHINENBAU - ACTIENGESELLSCHAFT in Dessau
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05GCONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
    • G05G17/00Mechanical devices for moving a member after being released; Trip or release mechanisms characterised thereby

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Electrophotography Configuration And Component (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
in DESSAU.
Der elektrische Ausrücker hat den Zweck, Kupplungen und Verbindungsglieder beliebiger Art von irgend einer Stelle des Arbeitsraumes aus mittelst elektrischen Stromes auszurücken, um dadurch ganze Abtheilungen oder auch nur einzelne Maschinen augenblicklich in Stillstand zu setzen.
Um dieses zu bewirken, wird in der Regel der Hebel des auszurückenden Verbindungsgliedes mit dem Auge B des Gehäuses A des elektrischen Ausrückers verbunden. Das Federgehäuse A ist drehbar auf dem Zapfen C des Kastens D angebracht. In ersterem befindet sich die Feder E, welche an .dem einen Ende, bei a, durch die auf dem Zapfen C festgekeilte Muffe F mit dem Kasten D, an dem anderen Ende, bei b, mittelst durchgesteckten Bolzens mit dem Gehäuse A fest verbunden ist. Wird nun das Gehäuse A in der Pfeilrichtung gedreht, so wird die Feder gespannt, indem sie aus der Lage a C1 dx ^1 in die Lage α c db gebracht wird, wodurch sich die Entfernung a bt der Endpunkte auf α b herabmindert. ' In der gespannten Stellung wird die Feder durch ein Sperrwerk festgehalten. Dieses Sperrwerk kann durch Schliefsen eines elektrischen Stromes ausgelöst werden, worauf die Feder in die ungespannte Lage zurückschnellt, das Gehäuse A in der dem Pfeile entgegengesetzten Richtung dreht und durch Bewegung des Angriffspunktes B nach B1 die Kupplung oder ein sonstiges Verbindungsglied ausrückt.
Die Einrichtung des Sperrwerkes ist folgende: In dem Kasten D befindet sich unterhalb des Elektromagneten G an dem Kniehebel H der Anker /. Der andere Schenkel hält mittelst einer kleinen Nase den Hebel K an. Der Zapfen des letzteren ragt durch die hintere Wandung des Kastens hindurch und trägt hier einen rechtwinkligen Ausschnitt, gegen dessen eine Wand sich die an dem Gehäuse A befestigte Klinke L stemmt.
In dieser Weise wird die Feder in der gespannten Lage festgehalten. Wird nun der Strom geschlossen, so macht der Elektromagnet durch Anziehen des Ankers den Hebel K frei, dieser schnellt nach oben, die um M drehbare Klinke L gleitet ab, und die Feder E kommt zur Wirkung, indem sie das Gehäuse A dreht. Zur richtigen Einstellung der Klinke ist unterhalb derselben die Stellschraube N und oberhalb die Feder O angebracht.
Beim Zurückgehen der Feder E verrichtet dieselbe so lange positive Arbeit, als die Entfernung von α b kleiner ist, als die Entfernung α £>j, d.h. so lange, bis das Auge b die Stelle f erreicht. Von da ab wird die Feder ausgedehnt, die Leistung derselben wird negativ, sie wirkt bei weiterer Bewegung hemmend und verrichtet zum Schlüsse wieder positive Arbeit. Durch richtige Anordnung der Punkte α b und bx kann mithin sowohl eine halbe Umdrehung des Gehäuses erreicht, als auch die. Feder dem Widerstand entsprechend gespannt werden.
Der Weg, den der Federendpunkt beschreiben soll, wird von der Spannung der Feder unabhängig gemacht.

Claims (1)

  1. Die Spannung der Feder wird durch Drehen des Gehäuses A bewirkt.
    Patenτ-Aνspruch:
    An elektrischen Ausrückern, bei welchen die Arbeit des Ausrückens durch Lösen einer vorher gespannten Feder mit Hülfe der Wirkung eines Elektromagneten erfolgt, nachfolgende Einrichtung: Die Anordnung einer C-förmig gebogenen Feder, deren Endpunkte so gegen einander gelagert sind, dafs der bewegliche Endpunkt b annähernd einen halben Kreisbogen beschreibt, dessen Mittelpunkt mit dem Mittelpunkt des Gehäuses A, in welchem die Feder gelagert ist, zusammenfällt, und welche durch den Eingriff einer federnden und verstellbaren Klinke in den bis zur Mitte reichenden Ausschnitt eines um seine Achse drehbbaren Zapfens so lange in Spannung gehalten wird, bis der Eingriff durch die Wirkung eines Elektromagneten gelöst wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT60669D Elektrischer Ausrücker mit C-Feder und Kerbgesperre Expired - Lifetime DE60669C (de)

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