DE606288C - Mischvorrichtung fuer Spielkarten - Google Patents

Mischvorrichtung fuer Spielkarten

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DE606288C
DE606288C DEG86345D DEG0086345D DE606288C DE 606288 C DE606288 C DE 606288C DE G86345 D DEG86345 D DE G86345D DE G0086345 D DEG0086345 D DE G0086345D DE 606288 C DE606288 C DE 606288C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A63F1/00Card games
    • A63F1/06Card game appurtenances
    • A63F1/12Card shufflers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Coin-Freed Apparatuses For Hiring Articles (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

Es sind bereits Kartenmischmaschinen bekanntgeworden, bei denen die Karten in einem Kasten über Stufen hin und her geschwenkt werden, auch solche, bei denen die Karten durch Zungen oder Finger mit Gummibelag vom Stapel abgezogen und dann durch Kippen oder senkrechtes Abfallen in einen Sammelbehälter gelangen. Alle diese Einrichtungen mischen die Karten stets nur in derselben Reihenfolge.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Mischvorrichtung, bei welcher die Karten einzeln oder in kleinen Päckchen in verschiedene Räume einfallen, welche mechanisch abwechselnd geschlossen oder geöffnet werden. Aus diesen Räumen werden die Karten nochmals, je nach Anordnung weiterer Räume, mehrere Male gemischt, um dann endgültig in den Sammelbehälter zu fallen.
Die Mischung erfolgt in mehreren verschiedenen Arten durch verschieden angeordnete Kurvensysteme. Die verschiedenen Mischarten haben den Zweck, das sogenannte Kartenpacken beim Einlegen unschädlich zu machen. Eine vollständige Durchmischung der Karten erfolgt bei 120° Drehung der Kurven. Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι einen Längsschnitt durch die Mischvorrichtung,
Fig. 2 eine Draufsicht,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. i,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie C-D der Fig. ι und
Fig. 5 die drei verschiedenen Kurvensysteme.
Die Vorrichtung ist auf einer Grundplatte 5 aufgebracht. Das zu mischende Kartenspiel K wird oben bei α in die Vorrichtung eingelegt, dann wird der seitlich vorstehende Handgriffe bis zum Ende des Schlitzes y, das ist um etwa 120°, verschwenkt. Dadurch wird die Feder d (Fig. 1) gespannt. Die Zugfeder d ist an einem Ende durch ein Seil m mit der Rillenscheibe Z"1 verbunden und in deren Rille um die Rillenscheibe herumgelegt, welche mit der Klinkenscheibe f fest verbunden ist. Der Mischvorgang ist dann folgender: Riegel r1 läßt durch ruckweises Niedergehen Karten abfallen, diese fallen nach dem Raum s1 oder s2, je nach Stellung der Klappe v1. Nach einem Kurvenweg von etwa 30°, je nach Anordnung der Kurven, sind die Karten in die Raumes1 oder s2 gefallen. Nachdem die Kurven weitere 300 zurückgelegt haben, fallen die Karten aus dem Raum s1 auch nach dem Raum s2, so daß die einmal gemischten Karten nunmehr alle im Raum s2 liegen. Bei der weiteren Drehung der Kurven um etwa 30 ° fallen sämtliche Karten aus dem Raum s2 nach dem Rartm s3 oder s4, wiederum je nach Stellung der Klappe w2. Bei den restlichen 30 ° ν der Kurvenbewegung fallen die im Raum s3 liegenden Karten nach dem Sammelbehälters4, aus welchem die gemischten Karten durch Anheben der Klappe χ entnommen werden. Der Riegel r1'steht wieder oben und schließt den Raum α ab, um ein neues Kartenspiel einlegen zu können.
Das nächste Kartenspiel wird dann, da ein anderes Kurvensystem in Tätigkeit tritt, in anderer Reihenfolge gemischt. Die Mischung kann
noch verschiedener erfolgen, wenn jeder Riegel r und jede Klappe υ eine besondere Kurve erhält. Letztere Anordnung ist nur der Einfachheit wegen nicht eingezeichnet.
An der Klinkenscheibe f, welche sich lose auf Welle I dreht, ist die Klinke e angebracht. Klinke e legt sich in den nächsten in der Zahnscheibe g eingearbeiteten Zahng1, g2 oder g3 und betätigt dadurch die Kurven h, i, t, die ίο Zahnscheibe g und das Zahnrad k. Die Zahnscheibe g, die Mischkurve h, die Klappenkurve i, das Zahnrad k und die Kurve t für den Sperrriegel r5 sind zusammen verbunden und drehen sich gemeinsam auf der Welle I. Die Klinkenscheibe f beginnt sofort nach dem Spannen die Kurven h, i, t und das Zahnrad k in Bewegung zu setzen. Das Zahnrad k treibt in bekannter Weise einen Regulator η an, um die Geschwindigkeit, wie z. B. bei Sprechmaschinen, regu-Heren zu können.
Die Kurven h, i und t sind auf den Umfang mit je drei Kurvensystemen versehen, so daß bei jedesmaligem Mischen ein anderes Kurvensystem in Tätigkeit tritt.
Die Mischkurve h wirkt durch die Rolle o1 (Fig. ι und 5), welche am Doppelhebel φ1 (Fig. 1 und 5) angeordnet ist, durch die Zugstange q auf den Doppelhebel -p2 (Fig. 1) und dadurch gleichzeitig auf die Riegel rx bis rl. Diese Anordnung ist nur zur Vermeidung weiterer Kurven so gezeichnet.
Fig. ι zeigt den Riegel rx im Anfang der Mischstellung, in der die ersten Karten Anfallen. Der Riegel rz ist so weit hochgehoben, daß er den Raum s1 (Fig. 1) abriegelt. Im Räume s2 ist ein Riegel r5 außerdem angeordnet, welcher durch eine besondere Kurve t und den Hebel u gesteuert wird (Fig. 1 und 4), um das Kartenspiel im Raum s2 zu sammeln, da der Riegel r3 die Karten durchlassen würde und dadurch vermeidet, daß die Karten sofort nach dem Raum ss fallen. Der Riegel r5 und die Kurve t fällt dann fort, wenn Riegel r1 bis r4 besondere Kurven erhalten.
Die Klappen wxund v2 werden durch die Kurve i und die Hebel ze·1 und wz gemeinsam bewegt, so daß je nach Kurvenanordnung (Fig. 1, 4, 5) die fallenden Karten in die Räume s1 oder s2 fallen. Die im Räume α oder in den Räumen s1 bis s3 lose liegenden Karten werden durch langsames oder schnelles Niedergehen der Riegel r1 bis r* freigegeben und fallen durch eigene Schwere in den Raum s1, s2, s3 oder s4.
Die Klappen v1 und z/2 lassen die Karten in gehobener, ausgezogener Stellung (Fig. 1) in den Raum s1 oder s3 fallen, während die Karten K in der punktiert gezeichneten Stellung der Klappen v, v2 einen Raum überspringen, demnach sofort in den Raum s2 oder s4 fallen. Dadurch werden die oben- oder untenliegenden Karten in die Mitte gemischt, demnach auch ein besseres Mischen erreicht.
Die Kurven h, i, t für die Steuerung der Riegel r1 bis rB und der Klappen v1 und v2 sind auf dem Umfang in drei verschiedene Kurvensysteme von je 120° eingeteilt. Jedes der drei Kurvensysteme (Fig. 5) ist verschieden angeordnet; dadurch erfolgt selbsttätig stets eine andere Mischreihenfolge, zum Zweck, dadurch Unregelmäßigkeiten beim Karteneinlegen zu verhindem.
Die zu mischenden Karten liegen von Anfang bis Ende im geschlossenen Raum.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Mischvorrichtung für Spielkarten im geschlossenen Raum, dadurch gekennzeichnet, daß ein bei («, Fig. 1) eingelegtes Kartenspiel über eine schiefe Ebene hinweg durch verschieden angeordnete Kurven (Fig. 5) mehrere Male gemischt werden, derart, daß durch Anheben oder Senken der Riegel (r1 bis r4) die obenliegenden Karten zuerst, je nach Stellung der in gleicher Weise gesteuerten Klappen (v1 und v2), nach den Räumen (s1, s2, ss oder s4) geleitet werden, so daß die zuerst fallenden Karten entweder einen Raum überspringen oder in den ersten Raum (s1) fallen und so entweder oben, unten oder in die Mitte des Spieles zu liegen kommen und aus dem Sammelraum (s4) durch die Klappe (x) entnommen werden können.
2. Mischvorrichtung für Spielkarten mit Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch Niederdrücken des Spannhebels (c) und Einfallen einer Klinke (e) wechselweise in einen der Zähne [g1, g2 oder g3) eine Feder (d) gespannt wird, die die ganze Vorrichtung in Betrieb setzt und nach jedesmaligem Verschwenken des Spannhebels (c) um 1200 durch Anstoßen im Schlitz (y) wieder stillsetzt.
3. Mischvorrichtung für Spielkarten nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere verschieden angeordnete Kurvensysteme (h, i, t) nacheinander in Tätigkeit treten und somit verschiedene Misch- . reihenfolgen erzielt werden, um Unregel- no mäßigkeiten seitens der Spieler beim Einlegen der Karten zu verhindern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEG86345D 1933-09-05 1933-09-05 Mischvorrichtung fuer Spielkarten Expired DE606288C (de)

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