DE605281C - Vorrichtung zum Auffangen herabspringender Personen, insbesondere zur Rettung aus Feuersgefahr - Google Patents

Vorrichtung zum Auffangen herabspringender Personen, insbesondere zur Rettung aus Feuersgefahr

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DE605281C
DE605281C DEST50434D DEST050434D DE605281C DE 605281 C DE605281 C DE 605281C DE ST50434 D DEST50434 D DE ST50434D DE ST050434 D DEST050434 D DE ST050434D DE 605281 C DE605281 C DE 605281C
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ALFRED FINSTERER
ENNO ADLER
WALTER STERNITZKY
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ALFRED FINSTERER
ENNO ADLER
WALTER STERNITZKY
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B1/00Devices for lowering persons from buildings or the like
    • A62B1/22Devices for lowering persons from buildings or the like by making use of jumping devices, e.g. jumping-sheets, jumping-mattresses

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Auffangen herabspringender Personen, insbesondere zur Rettung aus Feuersgefahr Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auffangen herabspringender Personen, die mehrere übereinander angeordnete Fangtücher aufweist. Gegenüber bekannten Vorrichtungen dieser Art bestehen die wesentlichen Merkmale des Erfindungsgegenstandes darin, daß die Fangtücher an vier an gegenüberliegenden Stellen einer Grundplatte angelenkten Holmen befestigt sind, die durch Lenker mit dem oberen Ende eines in der Mitte der Grundplatte längs verschiebbar geführten und in seiner Endstellung feststellbaren senkrechten Gleitstabes verbunden sind. Eine auf diese Weise ausgebildete Auffangvorrichtung bietet den bekannten Vorrichtungen zum Auffangen herabspringender Personen gegenüber den Vorteil, daß sie mit wenigen Handgriffen auseinander- und wieder zusammengeklappt werden kann und in diesem Zustand verhältnismäßig wenig Platz beansprucht. Die Vorrichtung kann daher auf beliebigen Fahrzeugen, u. a. auch auf Anhängerwagen von Feuerwehrfahrzeugen, mitgeführt werden. Auch weisen die einzelnen Teile der Vorrichtung verhältnismäßig geringe Abmessungen und geringes Gewicht auf, so daß die Vorrichtung im Bedarfsfalle von den Bedienungsleuten getragen werden kann und auch an solchen Stellen, z. B. engen Höfen, aufgestellt werden kann, die für ein Fahrzeug nicht erreichbar sind. Trotz der geringen Abmessungen der einzelnen Teile ist aber die Vorrichtung auch für große Belastungen ausreichend tragfähig, so daß ein sicheres Auffangen der herabspringenden Personen gewährleistet ist.
  • Zur Abstützung der Vorrichtung auf dem Boden dienen zweckmäßig je zwei an den Holmen angelenkte Abstützstangen, die durch Streben gegeneinander feststellbar sind und mittels an den Holmen angelenkter, in ihrer Länge einstellbarer Streben in der Abstützstellung gehalten werden. Hierdurch wird in einfacher Weise erreicht, daß die Vorrichtung auch auf unebenem Gelände aufgestellt werden kann und sicher in der Gebrauchsstellung gehalten wird.
  • Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ergibt sich, wenn der Gleitstab in einer mit der Grundplatte fest verbundenen, sie durchdringenden Hülse geführt ist und an seinem unteren Ende mit einer Nut versehen ist, in die ein in einem waagerechten hülsenartigen Ansatz der Hülse gelagerter, unter der Wirkung einer Druckfeder stehender Sperrbolzen eingreift, sobald die Holme nach außen bis in ihre Endstellung =geklappt sind.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Abb. r zeigt einen senkrechten Schnitt durch die Auffangvorrichtung in der Gebrauchsstellung.
  • Abb. 2 zeigt ebenfalls in senkrechtem Schnitt den unteren Teil der zusammengeklappten Vorrichtung in größerem Maßstab. In den Abb. 3, q. und 5 ist die Grundplatte in der Ansicht von oben, in senkrechtem Schnitt und in der Ansicht von unten dargestellt.
  • Die Abb.6 und 7 zeigen in senkrechtem Schnitt den Gleitstab mit dem Sperrbolzen bei zusammengeklappter und aufgeklappter Vorrichtung.
  • Abb. 8 zeigt zwei zusammengehörige Abstützstangen in der Ansicht.
  • Abb.9 zeigt einen Schnitt durch die Vorrichtung nach der Linie A-B der Abb. i und Abb. io den Grundriß der Vorrichtung in der Gebrauchsstellung.
  • Die Vorrichtung besteht aus einer Grundplatte io (Fig. 2), die in der Mitte durchbohrt ist. In die Bohrung der Grundplatte ist eine mit dieser fest verbundene und aus der Grundplatte nach oben herausragende Hülse ii eingesetzt, in der ein Gleitstab 30 senkrecht geführt ist. Die Grundplatte io weist an vier einander gegenüberliegenden Stellen Füße 18 auf (Abb. q.), in deren Gewindebohrungen mit Handrädern 2o versehene Einstellspindeln ig eingreifen, die zur waagerechten Einstellung der Grundplatte, z. B. bei Geländeunterschieden, dienen.
  • An der Grundplatte io sind ferner ebenfalls an gegenüberliegenden Steilen vier Holine 50 mittels der Lager 1q., der Lagerhülsen 51 und der Bolzen 53 angelenkt. Die Holme So dienen als Trag- und Spannstützen für die übereinander angeordneten Sprungnetze i2o, 121 und das unter diesen liegende Sprungtuch 125. Unterhalb des Sprungtuches 125 sind die Holme So mittels der Lenker 69 mit dem an seinem oberen Ende mit einem Kreuzkopf 32 versehenen Gleitstab 30 verbunden, der in der Buchse 12 der die Grundplatte io durchdringenden Hülse ii senkrecht nach oben und unten verschiebbar gelagert ist. Die Verbindung der Lenker 69 mit den Holmen 50 und dem Gleitstab 3o erfolgt dabei in ähnlicher Weise wie die Verbindung der Holme mit der Grundplatte. An dem unteren Ende ist der Gleitstab 30 mit einer Nut 34 versehen (Abb. 6 und 7), in die, sobald die Holme So nach außen bis in ihre Endstellung geklappt sind, ein unter der Wirkung einer Druckfeder 39 stehender Sperrbolzen 38 eingreift, der den Gleitstab 30 in der zum Gebrauch der Auffangvorrichtung erforderlichen Stellung festhält (Abb. 7) und der in einem hülsenartigen Ansatz 37 der Hülse ii gelagert ist. Das freie Ende des Ansatzes 37 ruht in einer Lagerplatte 41, die mit dem auf der Grundplatte io befestigten, mit einer Bohrung zur Durchführung des Sperrbolzens 38 versehenen Lagerbock 40 fest verbunden ist. An dem aus dem Lagerbock qo herausragenden Ende ist der Sperrbolzen 38 mit einem Handgriff 4g versehen, mittels dessen der Sperrbolzen 38 aus der Nut des Gleitstabes 30 herausgezogen wird, wenn die Vorrichtung zusammengeklappt werden soll. An jedem der Holine 50 sind ungefähr in deren Mitte je zwei Abstützstarigen go mittels der Lagerteile 6o und gi angelenkt. Je zwei zusammengehörige Abstützstangen go sind durch eine Strebe 99 gegeneinander feststellbar, die mit ihrem einen Ende an der einen Abstützstange angelenkt ist und am anderen Ende mit einer hakenartigen Abbiegung versehen ist, die in eine an der anderen Abstützstange befestigte Öse rot eingehakt wird (Abb. 8). Zum Festhalten der Abstützstangen 9o in der Abstützstellung (Abb. i) dienen Streben 93, die mit ihrem einen Ende an den Holmen So angelenkt sind und deren andere, mit rastenartigen Einschnitten versehene Enden in Führungslaschen 95 geführt sind, die an den Abstützstangen unterhalb der Streben 99 bzw. der Ösen zog befestigt sind. Die Streben 93 werden mit ihren rastenartigen Einschnitten mit in den Führungslaschen 95 angeordneten Querstegen in Eingriff gebracht und gegen Hochklappen durch Steckbolzen 98 gesichert (Abb. 8): Die Sprungnetze i2o, 121 (Abb. i und io) sind mit Eckenschutzledern i22 versehen, durch die Ösenstäbe 123 hindurchgesteckt sind. Diese Stäbe sind mittels Karabinerhaken 1zq. mit Ösenstäben 68 verbunden, die auf der Außenseite der Holme So mittels der Laschen 66 befestigt sind.
  • Das unter den Sprungnetzen angeordnete Sprungtuch 125 (Abb. g) ist in ähnlicher Weise wie die Sprungnetze an den Holmen So befestigt. Nur sind statt der Karabinerhaken Zugfedern 127 angeordnet, so daß das Sprungtuch beim Aufspringen einer Person nachgeben kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Auffangen herabspringender Personen, bestehend aus mehreren übereinander angeordneten Fangtüchern, dadurch gekennzeichnet, daß die Fangtücher (i2o, 121, 125) an vier an gegenüberliegenden Stellen einer Grundplatte (io) angelenkten Holmen (5o) befestigt sind, die durch Lenker (69) mit dem oberen Ende eines in der Mitte der Grundplatte (io) längs verschiebbar geführten und in seiner Endstellung feststellbaren senkrechten Gleitstabes (30) verbunden sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an den Holmen (50) je zwei Abstützstangen (go) angelenkt sind, die durch Streben (99) gegeneinander feststellbar sind und mittels an den Holinen (50) angelenkter, in ihrer Länge einstellbarer Streben (g3) in der Abstützstellung gehalten werden.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitstab (30) in einer mit der Grundplatte (io) fest verbundenen, sie durchdringenden Hülse (ii) geführt ist und an seinem unteren Ende mit einer Nut (3q.) versehen ist, in die ein in einem waagerechten hülsenartigen Ansatz (37) der Hülse (ii) gelagerter, unter der Wirkung einer Druckfeder (39) stehender Sperrbolzen (38) eingreift, sobald die Holme (5o) nach außen bis in ihre Endstellung geklappt sind.
DEST50434D 1933-01-27 1933-01-27 Vorrichtung zum Auffangen herabspringender Personen, insbesondere zur Rettung aus Feuersgefahr Expired DE605281C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4743007A (en) * 1985-12-05 1988-05-10 Free Motion Designs Corporation Recreational device for producing the thrill of a series of consecutive free falls
CN109464759A (zh) * 2018-11-19 2019-03-15 齐鲁工业大学 一种高空楼宇快速救援装置

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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