DE604251C - Eiserner Rammpfahl von I-foermigem Querschnitt - Google Patents
Eiserner Rammpfahl von I-foermigem QuerschnittInfo
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- DE604251C DE604251C DEV29004D DEV0029004D DE604251C DE 604251 C DE604251 C DE 604251C DE V29004 D DEV29004 D DE V29004D DE V0029004 D DEV0029004 D DE V0029004D DE 604251 C DE604251 C DE 604251C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
- E02D5/00—Bulkheads, piles, or other structural elements specially adapted to foundation engineering
- E02D5/22—Piles
- E02D5/24—Prefabricated piles
- E02D5/28—Prefabricated piles made of steel or other metals
Landscapes
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- Piles And Underground Anchors (AREA)
Description
- Eiserner Rammpfahl von I-förmigem Querschnitt In neuerer Zeit werden die bisher bei Tief-und Wasserbauten gebräuchlichen Holz- oder Eisenbetonpfähle. häufig durch Pfähle aus Profileisen ersetzt. Den gewöhnlichen Profileisen und auch den I-Eisen haftet der Nachteil an, daß sie eine ungenügende Reibung mit dem Baugrund besitzen und daher ihre Tragfähigkeit ungenügend ist.
- Die Erfindung vermeidet diese Nachteile dadurch, daß bei den bekannten eisernen Pfählen von I-förmigem Querschnitt die von dem Steg und den Flanschen umschlossenen Räume durch Zusammenbiegen der Flanschen oder auf sonst geeignete Art nach außen verengt werden. Auf diese Weise wird erreicht, daß sich der Boden beim Einrammen eines solchen Pfahles in den Baugrund in die jetzt unterschnittenen Nuten nach verhältnismäßig geringer Rammtiefe derart fest einpreßt und verspannt, daß er mit dein Pfahl einen Verbundkörper bildet und wie ein Pfahl mit vollem Ouerschnitt wirkt. Diese vom Pfahl selbst gebildete Pfahlverdickung bewirkt zudem beim Tieferrammen eine Verdichtung des ihn umgebenden Baugrundes und damit eine größere Tragfähigkeit des Pfahles. Die verdichteten Erdkerne haben, was besonders wichtig ist, mit dem sie umgebenden Erdreich einen hohen Reibungswert und erhöhen so weiter die Tragfähigkeit des Pfahles. Das Einpressen des Baugrundes in die beiderseitigen Nuten und die Verspannung des Bodens in diesen Nuten kann man beim Einrammen des Pfahles noch dadurch beschleunigen und verstärken, daß man die unteren Stirnflächen der Trägerflanschen als Keilschneiden mit außenliegender Schneide ausbildet.
- Die beiderseitig längs des Pfahles verlaufenden Nuten mit nach außen verengtem Schlitz kann man leicht dadurch schaffen, daß man die Flansche derart nach innen biegt, daß sie im Querschnitt eine gerade, gebrochene oder gekrümmte Linie bilden, wie es bei Trägern zu anderen Zwecken schon bekannt ist. Die gleichen Nuten kann man auch erhalten, wenn man die Flansche, wie ebenfalls bei Trägern schon bekannt, im Querschnitt keilförmig ausbildet. Eine solche Ausbildung der Flansche hat noch den weiteren Vorteil, daß dadurch die Trägheitsmomente des Pfahles, bezogen auf seine beiden Hauptachsen, annähernd gleich groß ausfallen, was besonders für- -Pfähle, die hauptsächlich auf Knicken beansprucht werden, von großem Nutzen ist. Man kann die gewühschten Nuten auch dadurch herrichten,' indem man auf die Innenflächen der Flansche gewöhnliche Träger, Vierkant- oder Dreikantleisten, mit dem Keilrücken nach außen aufschweißt. In diesem Falle brauchen die Leisten nur von solcher Länge zu sein, wie zur Erreichung der Bodenverspannung erforderlich ist.
- Für gewisse Bodenarten kann es zweckmäßig sein, die beiden Nuten des Pfahles durch Einbau eines Eisens quer abzuschließen oder einen Betonpfropfen einzubauen oder die beiden Nuten auf irgendeine andere Art quer abzuriegeln. Diese Abriegelung der beiden Nuten erfolgt zweckmäßig in Höhe oder kurz unterhalb der Oberfläche der tragfähigen Bodenschicht. Sie ist besonders dann zweckmäßig, wenn das Pfahlende von der Pfahlspitze bis zur Abriegelung der Nuten verhältnismäßig kurz ist.
- Das Einpressen des Bodens in die Pfahlnuten und die Verdichtung des Baugrundes am Pfahlumfang bewirkt, daß die chemische Verbindung, die Eisen beim Anrosten mit dem Baugrund eingeht, viel rascher erfolgt, als wenn der Boden lose am Pfahl liegt. Dieser beschleunigte Vorgang zur Bildung der Eisenverbindung bringt aber die sehr beachtlichen Vorteile, daß die Eisenverbindung, die sehr fest am Eisenpfahl haftet, diesen gegen weitere Verrostung schützt und außerdem die früher glatte Oberfläche des Pfahles rauh macht, wodurch wiederum die Oberflächenreibung am Pfahlumfang verstärkt und somit seine Tragfähigkeit vergrößert wird.
- In der beiliegenden Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele gezeigt, und zwar in Abb. i bis 5 Querschnitte und in Abb. 6 eine Längsansicht, die Anschärfungen mit außen liegender Schneide an den unteren Stirnflächen der Flansche erkennen läßt.
- Ein Pfahl der beschriebenen Art nutzt die Tragkraft des Baugrundes mit der vollen Fläche des Verbundkörpers aus, ferner verdichtet er als Pfahl mit vollem Querschnitt den Baugrund stärker als ein gewöhnlicher I-Pfahl und verstärkt somit die Umfangsreibungskraft; darüber hinaus besitzt er eine größere Umfangsreibungskraft z. B. als ein Hohlpfahl, weil die verdichteten Erdkerne des Pfahles mit dein sie umgebenden Erdreich einen höheren Reibungswert haben als ein eiserner Pfahlmantel.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Eiserner Rammpfahl von I-förmigem Querschnitt, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden von dem Steg und den Flanschen umschlossenen Räume sich nach außen verengen.
- 2. Eiserner Rammpfahl nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Flansche derart nach innen abgebogen sind, daß sie im Querschnitt eine gerade, gekrümmte oder gebrochene Linie bilden.
- 3. Eiserner Rammpfahl nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Flansche im Querschnitt keilförmig ausgebildet sind (Abb. q.). q..
- Eiserner Rammpfahl nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die sich nach außen verengenden Räume durch auf den Innenflächen der Flansche aufgeschweißte Vierkant- oder Dreikantleisten gebildet sind (Abb. 5).
- 5. Eiserner Rammpfahl nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Stirnflächen der Flansche Anschärfungen mit außen liegender Schneide aufweisen (Abb. 6).
- 6. Eiserner Rammpfahl nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden sich verengenden Räume in einer bestimmten Höhe durch Querwände unterteilt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV29004D DE604251C (de) | 1932-12-31 | 1932-12-31 | Eiserner Rammpfahl von I-foermigem Querschnitt |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV29004D DE604251C (de) | 1932-12-31 | 1932-12-31 | Eiserner Rammpfahl von I-foermigem Querschnitt |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE604251C true DE604251C (de) | 1934-10-17 |
Family
ID=7584553
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV29004D Expired DE604251C (de) | 1932-12-31 | 1932-12-31 | Eiserner Rammpfahl von I-foermigem Querschnitt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE604251C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2576938A1 (fr) * | 1985-02-01 | 1986-08-08 | Bloch Christian | Procede de realisation industrialisable de fondations et d'infrastructures de constructions a rez-de-chaussee et a un etage |
-
1932
- 1932-12-31 DE DEV29004D patent/DE604251C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2576938A1 (fr) * | 1985-02-01 | 1986-08-08 | Bloch Christian | Procede de realisation industrialisable de fondations et d'infrastructures de constructions a rez-de-chaussee et a un etage |
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