DE603C - Zichorien- und Runkelrüben-Darre - Google Patents

Zichorien- und Runkelrüben-Darre

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DE603C
DE603C DE000000000603DA DE603DA DE603C DE 603 C DE603 C DE 603C DE 000000000603D A DE000000000603D A DE 000000000603DA DE 603D A DE603D A DE 603DA DE 603 C DE603 C DE 603C
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Description

1877.
Klasse 82.
BERNHARD KLEINAU in NIEDERNDODELEBEN bei MAGDEBURG.
Cichorien- und Runkelrübendarre.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17· August 1877 ab.
Die im Querschnitt, Längenschnitt und Grundrifs vorliegende Zeichnung stellt eine neue Cichorien- und Runkelrübendarre dar.
α sind die Feuerungen für die zu darrenden Cichorien und Runkelrüben. Das Feuer geht unter dem Gewölbe b b rechts und links entlang, durch die kleinen Oefihungen c c nach d, durch die sechsfach übereinander liegenden Darrgitter e e in den Sammelschaft /, von hier in den Schornstein g.
Zur Erzeugung eines grofsen Zuges im Schornstein sind zwei Feuerungen h angelegt, welche in ein Rauchrohr i führen, das sich in dem Hauptschornstein befindet, k k sind Gerüste, um zu den einzelnen Darrgittern gelangen zu können. // sind Vorsetzer, welche hochgezogen werden können, um das Material von einem Darrgitter auf die darunter befindlichen bewegen zu können.
Diese neue Darre unterscheidet sich von allen bisherigen Cichorien- und Runkelrübendarren dadurch, dafs sechs Stück übereinanderliegende Darrgitter e e mit dem Schornstein g, welcher stark erwärmt wird, in Verbindung stehen, dafs das zu verdampfende Wasser von den auf den Darrgittern liegenden geschnittenen Cichorien und Runkelrüben abgesaugt wird; bei allen bisherigen Darren ist nur ein Darrgitter in Anwendung gekommen, das verdampfte Wasser mufste sich selbst einen Weg in die Atmosphäre suchen. Hierdurch entstand ein ungeheurer Verbrauch an Brennmaterial. Bei der neuen Darre wird das verdampfte Wasser mit Gewalt aus dem Schornstein geführt. Hierdurch wird das drei- auch vierfache an Cichorien mit demselben Brennmaterial gedarrt. Einen grofsen Vortheil bringt diese neue Darre ferner dadurch mit sich, dafs die Cichorien und Rüben sofort, nachdem sie geerntet, gedarrt werden können; bei den alten Darren liegen die Cichorien zehn bis zwölf Wochen unter freien Himmel, dadurch werden sie unansehnlich, lassen sich schlecht schneiden, und einen grofsen Cichoriengehalt führen die Luft und der Regen mit sich fort.
Die Darrgitter e e sind auf T-Eisen befestigt und sind drehbar. Die Cichorien werden vom Dachraum auf das oberste Gitter geschüttet, woselbst sie zwei Stunden gedarrt werden, dann wird das Darrgitter gedreht, so dafs das Material auf das zweite Gitter, fällt, das erste wird dann wieder beschüttet. Nach ferneren zwei Stunden wird das zweite Gitter gedreht, das Material fällt auf das dritte Gitter und so fort, bis alle Gitter beschüttet sind, vom letzten Darrgitter wird das Material abgefahren.
Die Neuheit und Eigenthümlichkeit dieser Darre bilden:
1. Die sechsfach übereinander liegenden Darrgitter. - . ·
2. Die Verbindung der Ventilation mit den zu darrenden Cichorien und Runkelrüben.
3. Ersparnifs an Brennmaterial.
4. Die schnelle Verarbeitung der Cichorien und Runkelrüben, wodurch die Güte derselben gewinnt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE000000000603DA 1877-08-16 1877-08-16 Zichorien- und Runkelrüben-Darre Expired - Lifetime DE603C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1121512B (de) * 1960-07-15 1962-01-04 Spinnerei Karl Marx Veb Antrieb fuer Spindeln von Spinn-, Zwirn- und aehnlichen Maschinen mit einer Antriebs- und einer Abtriebsscheibe, die gegenpolar dauermagnetisch sind
  • 1877

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1121512B (de) * 1960-07-15 1962-01-04 Spinnerei Karl Marx Veb Antrieb fuer Spindeln von Spinn-, Zwirn- und aehnlichen Maschinen mit einer Antriebs- und einer Abtriebsscheibe, die gegenpolar dauermagnetisch sind

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