DE310052C - - Google Patents

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DE310052C
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mixing
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L5/00Solid fuels
    • C10L5/02Solid fuels such as briquettes consisting mainly of carbonaceous materials of mineral or non-mineral origin
    • C10L5/06Methods of shaping, e.g. pelletizing or briquetting
    • C10L5/08Methods of shaping, e.g. pelletizing or briquetting without the aid of extraneous binders

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Solid Fuels And Fuel-Associated Substances (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH AUSGEGEBEN AM 5. DEZEMBER 1921
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVi 310052 KLASSE 10 b GRUPPE
Naßpreß-Gesellschaft m. b. H. in Wiesbaden. Verfahren zur Nutzbarmachung von Kohlenschlamm. Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. November 1916 ab.
Kohlenschlamm, Koksgrus und die sogenannten Mittelprodukte sind Abfälle der Steinkohle, die als Brennstoffe wegen ihrer charakteristischen Beschaffenheit durchaus minderwertig ,sind, obwohl sie erbebliche Mengen Kohlenstoff enthalten. Beim Schlamm hindert der klebrigzäiie, gumtmiartige Zustand!, dien er durch das Absetzen in den Klärteichen erhält, beim'Beschicken und Verfeuern ebenso sehr, wie der ihm anhaftende Wassergehalt seinen Heizwert herabmindert. Der Koksgrus verbrennt wegen seiner geringen Korngröße äußerst schwierig, da er im Feuer infolge des kleinen Kornes zu dicht liegt und der natürliche Schornsteinzug nicht ausreicht, genügend! Verbrennungsluft durch die Brennstoffschicht hindurchzuziehen. Man kann ihn nur mit Gebläsewind unter erheblicher
'Herabmiridterung seines eigentlichen Heizwertes verfeuern. Ähnliches gilt für die Mittelprodukte.
Bei dem Verfahren .·> gemäß der Erfindung werden · durch einen Arbeitsgang die genannten .Brennstoffe "physikalisch! .derart geändert, daß man sie als hochwertige Brennstoffe benutzen kann. Es ist bekannt, in Becken abgesetzte Schlämme mit Koksgrus zu mischen und die Mischung durch Pressen zu entwässern und für die Verbrennung geeignet zu machen, ferner Schlammwasser durch Koksfilter zu klären, und hierdurch eine Mischung von Schlamm und Koks zu erhalten. Beide Verfahren sind technisch von mehr oder weniger geringer Bedeutung. 'Während das Koksfilterverfähren zu keinem brauchbaren, brennfähigen Endprodukt führt und eine weitere veredelnde Behandlung desselben verlangt, ist beim bekannten Kohlenschlammverfahren durch die ungünstige Beschaffenheit des Ausgangsproduktes, des ab- · gesetzten Schlammes, die technische Durchführung so schwierig, daß es betriebsmäßig kaum angewandt werden· kann. Der Schlamm erhält durch das Absetzen in den Klärbecken einen derart zähen, gumimiartigen Charakter, daß er in diesem Zustand schwer mit.Koksgrus zu mischen und! zu pressen ist. Die kleinsten Teilchen haben infolge der Ablagerung zueinander eine bestimmte Stellung eingenommen und setzen jeder Verschiebung untereinander erheblichen Widerstand entgegen. Sie erschweren das für eine gute Ent-Wässerung erforderliche Mischen mit Koksgrus und beeinflussen in ihrem Bestreben, ihre Lage beizubehalten, die Wasserauspressung in ungünstigstem Sinne.
Bei der Erfindung wird als Neuheit auf diesem technischen Gebiete nicht von dem abgesetzten Schlamm ausgegangen, während bislang nach der Natur der Sache die Industrie !bestrebt war, die Konzentration der. festen Teilchen des Kohlenwaschwassers mögliehst weit zu treiben, bevor man an eine weitere technische Verarbeitung ging. Unbekümmert um die scheinbaren Nachteile durch die Bewältigung erheblicher Wassermassen soll nach dem neuen Verfahren der flüssige Schlamm, dessen Teilchen jeder Verschiebung untereinander den geringsten Widerstand entgegensetzen, unmittelbar be-
■' handelt, d. h. mit Koksgrus oder Mittelprodukten angerührt und diese Flüssigkeit in Preßformen entwässert werden. Trotz der grundverschiedenen physikalischen Beschaffenheit dieser Flüssigkeit von der obenerwähnten Mischung auts abgesetztem Schlamm und Kokisgrus, ist! auch bei ersterer die Entwässerung diurch Pressen möglich. Sie gestaltet sich noch intensiver als bei letzterer wegen der leichteren Abführung des Wassers aus dem Innern des Preßkuchens zur Oberfläche hin, da die festen Teilchen noch' während des Fressens selbst verschiebbar sind und Kanäle im Innern gestatten. Die Preßstücke sind in ihrer Beschaffenheit gleichmäßiger als die aus abgesetztem Schlamm, sowohl in ihrer Feuchtigkeit als auch in ihrer Mischung des Koksgruses mit der verbleibenden Trockensubstanz das nun entwässerten Schlammes. Somit ist auch dieses Produkt infolge der für .die Verbrennung richtigen gleichmäßigen Mischung edler, hochwertiger. Jedes Koksgrusstück ist mit Schlammtrockensubstanz genügend umkleidet und wird beim Verbrennen fest gebacken. Nester von Koksgruskörnern, die beim Verfeuern wegen des ungenügenden Vermischens mit dem backenden Schlamm ein unrationelles Durchregnen von unverbranntem Koksgrus verursachen, sind vollständig vermieden.
Das Arbeitsverfahren ist von vornherein höchst einfach', da der flüssige Schlamm jede mechanische Behandlung zuläßt, und der Aufwand an Kraft ist auf das geringste Maß beschränkt. Die Erkenntnis, daß sich auch flüssiger Schlamm als Ausgangsprodukt für die Herstellung von Preßistücken aus Kohlenschlamm und Koksgrus eignet, die ,im Feuer die bekannte günstige Eigenschaft besitzen, macht gewissermaßen die Herstellung dieser hochwertigen Preßstücke erst großtechnisch möglich. Versuche haben gezeigt, daß die Verarbeitung des abgesetzten Schlammes fast unmöglich1 ist und erhebliche Unkosten für Mischapparate und Kraftaufwand erfordert. Schließlich liegt das Mischungsverhältnis von Kohlenschlamm und! Koksgrus bei der Erfindung, das für 'die Wasserauspressung zugründe gelegt werden muß, in so weiten Grenzen, daß es durch dieses Verfahren möglich ist, diese beiden Produkte in allen abfallenden Mengen restlos aufzubrauchen, was nach dem erwähnten früheren Verfahren wegen der unangenehmen Eigenschaften des zähen abgesetzten Schlammes nicht möglich war.

Claims (1)

  1. Patent-An SPRU c 11:
    Verfahren zur Nutzbarmachung von Kohlenschlamm durch Mischen des Schlammes mit Koksgrus o. dgl. und Entwässerung der Mischung durch Pressen, dadurch gekennzeichnet, daß-von flüssi-. gern, nicht abgesetzten Schlamm ausgegangen wird. '
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4667977A (en) * 1983-03-04 1987-05-26 Skis Lacroix S.A. Method of manufacturing laminated skis with built-in metal blades, and skis thus obtained

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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