DE60360C - Bremsvorrichtung mit Schraubenfeder und Winkelhebel für Kupplungen und Bremswerke - Google Patents
Bremsvorrichtung mit Schraubenfeder und Winkelhebel für Kupplungen und BremswerkeInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D13/00—Friction clutches
- F16D13/08—Friction clutches with a helical band or equivalent member, which may be built up from linked parts, with more than one turn embracing a drum or the like, with or without an additional clutch actuating the end of the band
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Verwendung von Schraubenfedern zur
Uebertragung von Kraft oder zum Bremsen von Kraft.
Fig. i, 2, 3 und 4 zeigen, auf welche Weise
Kraft von einer Welle C auf · eine lose auf dieser sitzende Riemscheibe P übertragen werden
kann. Es geschieht dies durch die Kupplung D, welche auf' der Welle C fest aufgekeilt
ist und die ihr zugeführte Kraft von der Welle C ■ nach der Riemscheibe P durch die
Schraubenfeder A überträgt, welche um die verlängerte Nabe B der Riemscheibe P gewunden
ist. Der Kupplungskörper D trägt die beiden Enden der Schraubenfeder A, welche
sich frei um die Riemscheibennabe drehen kann.
Das Kopfende der Schraubenfeder, welches durch einen an den Kupplungskörper D angegossenen
Ansatz α gezogen ist, ist mit einer Platte b versehen. Zwischen dieser und dem
Ansatz a■ befindet sich die Bufferfeder c, Fig. 1,
.2 und 3.
Der Angriffsbeginn, d. h. das Zusammendrehen der Schraubenfeder A wird am Fufsende
der Schraubenfeder vermittelst eines T-förmigen Hebelarmes egg1 erzeugt, dessen
Drehpunkt auf dem Kupplungskörper D bei f liegt, Fig. 3. An dem einen Arm e des Hebels
ist das Fufsende der Schraubenfeder vermittelst des Zapfens d, Fig. 4, befestigt. Das Zusammendrehen
der Schraubenfeder A wird bewerkstelligt, indem das Fufsende der Schraubenfeder
in tangentialer Richtung durch den Druck, welche die im Kupplungskörper D gelagerte
Feder k auf den Arm g1 ausübt, bewegt wird.
Die Feder k wird regulirt durch den anderen Arm g des Hebels vermittelst des auf dem
Kupplungskörper verstellbaren Ringes F.
Soll die Kupplung ausgerückt werden, so bewegt man den Ring F durch irgend eine
bekannte Vorrichtung, beispielsweise durch eine Gabel gegen den Arm g des T-förmigen Hebels
genügend weit, um nicht nur den Druck der Feder k aufzuheben, sondern auch die Schraubenfedern
zu öffnen, d. h. aufzudrehen, so dafs dieselbe frei um die Riemscheibennabe B rotiren
kann.
Soll die Kupplung Kraft übertragen, so wird der Ring F von dem Hebelarm g entfernt;
die Feder k tritt darauf in Wirkung, dreht den Hebel eg g1 so, dafs der Arme das Fufsende
der Schraubenfeder anzieht und dadurch dieselbe zusammendreht. Auf diese Weise schliefst
die Schraubenfeder A die Nabe B infolge der entstehenden Reibung fest ein, so dafs eine
Kupplung zwischen Welle C und Riemscheibe P bewirkt wird.
Die Stellung des Ringes F kann nicht willkürlich, sondern mufs so gewählt werden, dafs
Arm g des Hebels egg1 gegen den Ring F
stofsen mufs, wenn der Widerstand in der Riemscheibe P das für die Kupplung berechnete
Maximum überschreitet. Diese Wirkung wird erreicht durch ein aufsergewöhnliches
Zusammenpressen der Bufferfeder c, welches dem das berechnete.Maximum überschreitenden
Widerstand entspricht. Dieses aufsergewöhnliche Zusammenpressen ruft ein geringes.
Zurückbleiben der Schraubenfeder auf der Nabe B hervor, was ein Zurückschwingen des
Hebels egg1 um seinen Drehpunkt/" bewirkt,
bis der Arm g gegen den Ring F stöfst. Der Druck der Feder A- auf den Hebelarm g1 wird
dadurch aufgehoben und der Arm e drückt, als wenn er fest an D geschlossen wäre, das
Fufsende der Schraubenfeder zurück und setzt es so lange aufser Thätigkeit, wie der unzulässige
Widerstand andauert. An der Bufferfeder kann die Stärke des Zusammenpressens, welche der zulässigen Maximalkraftübertragung
entspricht, direct gemessen werden, und es ist damit ein Mittel an die Hand gegeben, die
richtige Stellung des Ringes F bei Beginn des Angriffes der Schraubenfeder genau festzustellen.
Wenn χ die Stärke der Zusammenpressung der Bufferfeder bezeichnet, e und g die Länge
der Hebelarme, dann ergiebt sich als richtige Entfernung des Ringes von der Nase des Ar-
CT
mes g das MafsxX-^-·
Es ist ersichtlich, dafs, wenn die Kupplung zwei Wellen mit einander verbinden soll, eine
ähnliche Vorrichtung, wie die vorhin beschriebene , zur Anwendung gebracht werden
kann.
Auf der mit Welle C zu kuppelnden Welle sitzt alsdann eine Büchse aufgekeilt von der
Form wie die Nabe B der Riemscheibe P.
Bei der beschriebenen Kupplung ist die Friction zwischen Schraubenfeder A und Nabe B
durch Zusammendrehen der Feder A erzeugt, und letztere mufs daher auf der inneren Seite
genau cylindrisch angefertigt werden.
Fig. 5 und 6 zeigen, wie man den gleichen Mechanismus mit geringen Abweichungen benutzen
kann, wenn umgekehrt die Schraubenfeder losgelöst werden soll, sobald der Ring F
von der Kupplung abgerückt wird.
Bei dieser Construction legt sich eine zweite Feder k1 gegen den Körper D der Kupplung
und gegen den Arm g des T-förmigen Hebels egg1 derart, dafs, wenn der andere Arm g1
freigelassen wird, die Feder k1 das Bestreben hat, die Schraubenfeder aufzudrehen, Fig. 5.
: Die Feder k legt sich anstatt gegen den Körper D der Kupplung gegen einen Bolzen ?,
der in einer durchgehenden Oeffhung des genannten Körpers geführt ist. Der Bolzen t
tritt nach der Seite des Ringes F aus dem Körper D hervor. Wird der Ring F gegen
die Kupplung bewegt, so wird die Feder k durch den Bolzen t zusammengedrückt. Auf
diese Weise hat man es in der Hand, durch die Stellung des Ringes F genau den Druck
zu begrenzen, welchen die Feder k ausüben, und um welchen sie den Druck der Feder k1
übertreffen soll. Hierdurch wird auch das Anpressen der Schraubenfeder A bestimmt. Entfernt
man den Ring F so weit von der Kupplung, dafs er nicht mehr auf die Feder k bezw.
den Bolzen t drückt, dann wirkt allein die Feder k1 auf Loslösung der Schraubenfeder.
Es kann erwünscht' sein, an der Kupplung
zur Begrenzung des Druckes eine Sicherung gegen Mifsbrauch der beschriebenen Vorrichtung,
wenn die Feder k durch Anpressen des Ringes F zusammengedrückt wird, anzubringen.
Zu diesem Zweck wird der Arm g des Hebels egg1 mit einer Stellschraube q versehen,
welche gegen den Körper D der Kupplung stöfst und die Wirkung der gegen den T-förmigen
Hebel g g'{ e drückenden Feder k beschränkt.
Die Stellschraube q kann auch in den Körper D der Kupplung anstatt in den Arm g
eingeschraubt werden.
Ein Beispiel von der Anwendung der vorliegenden Erfindung an Bremsen, insbesondere
zur Veränderung oder zum Anhalten von Bewegung ist an den in Fig. 7 bis 12 gezeichneten
Aufzügen gegeben.
Die Schraubenfeder wirkt mit der Innenfläche durch Zusammenziehen der Feder, und
sie dreht sich, sobald der Apparat eine Last bewegt, umgekehrt zu derjenigen Richtung, bei
welcher eine Lösung der Kupplung erfolgt.
In Fig. 7 bis 9 ist D auf die Aufzugswelle c gekeilt, welche die Aufzugstrommel T trägt,
und mit der Schraubenfeder wie in den Fig. 1 und 2 verbunden.
An der Aufsenseite von D sitzt das Seilrad F, durch dessen Nabe ein Keil ν gezogen
ist, welcher das Rad verhindert, sich auf der Welle seitlich zu bewegen. Da aber die Keilöffnung
in der Nabe einen Schlitz in der Drehungsrichtung bildet, kann das Seilrad unabhängig
von D ein wenig rotiren, und zwar so weit, wie die in der Nabe des Seilrades angebrachte
Höhlung, welche die Nase des Armes g des T-förmigen Hebels aufnimmt, solche
Drehung gestattet. Der andere Arm e des Hebels ist an dem Fufsende der Schraubenfeder
durch den Zapfen d befestigt. Der Drehpunkt des Hebels bei f ist an D befestigt.
Die Höhlung in der Nabe des Seilrades ist schräg auslaufend geformt, damit die Nase des
Hebelarmes g herausgedrückt werden kann, wenn die Last sich nach unten senken oder
sich heben soll. Die Bremsbüchse B, an welche die Schraubenfeder angreift, ist in geeigneter
Weise an dem Gestell der Abzugsvorrichtung befestigt. Das Zusammendrehen der Schraubenfedef
A findet am Fufsende derselben statt und wird durch die Feder k vermittelst des Hebelarmes
hervorgerufen.
Befindet sich der Aufzug in Ruhe, so nehmen das Seilrad und der Hebelarm die bereits beschriebene
Stellung ein, die Schraubenfeder
greift an B an infolge der Kraft, welche durch die Feder k ausgeübt wird. .
Soll die Last gehoben werden, so wird das Seilrad in der Richtung des Pfeiles y bewegt.
Mit dem Seilrad bewegt sich die Achse und die Aufzugstrommel T, und das Seil oder die
Kette, an welcher die Last hängt, wird aufge-. wunden. . In dieser Zeit befindet sich die
Schraubenfeder aufser Thätigkeit, weil sie durch die abgeschrägte Fläche an der Nase g geöffnet
ist und aufserdem auf der Bremsbüchse B rückwärts rotirt, indem jede Reibung zwischen
den beiden das Bestreben hat, die Schraubenfeder aufzudrehen, also zu öffnen.
Wenn durch Zufall oder mit Absicht behufs Anhaltens der Last das Seilrad aufser Betrieb
gesetzt wird, so bewirkt k durch Vermittelung von g e g1, dafs die Nase von g auf der
schrägen Oberfläche abwärts gleitet und F rückwärts geht, bis e das Fufsende der Schraubenfeder
bewegt, welches B ergreift und die Last anhält.
Soll die Last gesenkt werden, so ist das
Seilrad in der entgegengesetzten Richtung des Pfeiles y zu drehen. Es drückt dann die
konische Fläche in der seitlichen Höhlung der Nabe gegen die Nase des Armes g, und der
Druck der Feder k wird dadurch aufgehoben. Die Schraubenfeder öffnet sich, schleift auf der
Bremsbüchse B, die Aufzugstrommel kann sich rückwärts drehen und die Last sinken lassen.
Das Seilrad F schleift mit und gestattet der Nase des Armes g, wieder ganz in die Höhlung
der Nabe einzutreten. Dadurch tritt die Feder k wieder in Thätigkeit, und die Bremsung durch
die Schraubenfeder hindert die Last am weiteren Niedersinken.
Wenn aber die lebendige Kraft der Last durch schnellen Fall zu grofs geworden ist
und .den Widerstand übersteigt, für welchen der Apparat construirt ist, so wird ein besonderes
Zusammendrücken der Bufferfeder c erzeugt, welche eine stärkere Bremsung verhindert. Die
Schraubenfeder schleift nun auf der Bremsbüchse, und die Nase des Hebelarmes drückt
gegen den Boden der Nabenöffnung so lange, bis die lebendige Kraft der Last auf das zulässige
Mafs abgeschwächt ist. Ist dies erreicht, dann wirkt die Bufferfeder c wieder, und die
Bremsung der Schraubenfeder bringt die Last zum Stillstand.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:Bei solchen Kupplungen und Bremsvorrichtungen, bei welchen eine Schraubenfeder A durch Zusammendrehen Reibung an dem zu kuppelnden oder zu bremsenden Körper B hervorruft, die Anordnung eines Hebels e g gl, welcher mit Arm e an dem Fufsende der Feder angreift, am Arm g1 durch Feder k so beeinflufst ist, dafs Schraubenfeder A zusammengedreht wird, und im Zusammenwirken mit einem verstellbaren Ring F das Zusammen- bezw. Aufdrehen der Schraubenfeder A dadurch bewirkt, dafs Ring F von dem dritten Arm g des Hebels egg1 entfernt oder an den Arm g angedrückt wird.
Bei der in Anspruch i. gekennzeichneten Anordnung die Einfügung einer zweiten Feder k1 zwischen dem Körper D der Kupplung und dem Arm g des T-förmigen Hebels e g g\ sowie eines Bolzens t in eine durchgehende Oeffnung des Körpers»!) nach der Seite des Ringes F hin, wodurch eine Umkehrung der Wirkungsweise des Ringes F bedingt wird.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE60360C true DE60360C (de) |
Family
ID=334505
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT60360D Expired - Lifetime DE60360C (de) | Bremsvorrichtung mit Schraubenfeder und Winkelhebel für Kupplungen und Bremswerke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE60360C (de) |
-
0
- DE DENDAT60360D patent/DE60360C/de not_active Expired - Lifetime
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