DE60338C - Hebevorrichtung für die Brennergallerie von Lampen - Google Patents
Hebevorrichtung für die Brennergallerie von LampenInfo
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- DE60338C DE60338C DENDAT60338D DE60338DA DE60338C DE 60338 C DE60338 C DE 60338C DE NDAT60338 D DENDAT60338 D DE NDAT60338D DE 60338D A DE60338D A DE 60338DA DE 60338 C DE60338 C DE 60338C
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- Germany
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F21V37/00—Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for
- F21V37/0004—Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for using liquid fuel
- F21V37/0075—Fastening or safety devices for reflectors, cover glasses or chimneys
- F21V37/0087—Devices for lifting chimneys or cover glasses
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F21V17/00—Fastening of component parts of lighting devices, e.g. shades, globes, refractors, reflectors, filters, screens, grids or protective cages
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Wick-Type Burners And Burners With Porous Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4: Beleuchtungsgegenstände.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. December 1890 ab.
Zum Erleichtern desAnzündens der Petroleumlampen sind bekanntlich Vorrichtungen vorhanden,
welche es ermöglichen, die Gallerie, welche den Glascylihder trägt, über die Dochtscheidenoberkante
emporzuheben. An den in der hiermit beiliegenden Zeichnung (Fig. 1
bis 6) dargestellten Brennern besteht diese Vorrichtung aus einer an der Dochtscheide
senkrecht angesetzten Prismenführung für die Gallerie.
An der Dochtscheide, aufsen im Durchmesser sich gegenüber, schieben sich (Fig. 1)
zwei Stützen α a1 in den sie umfangenden,
parallel der Achse befestigten Hülsen b bl.o
Die Stützen tragen oben die Lampenglasgallerie g. Eine der Stützen hat an einer
ihrer Längskanten Zahnstangenverzahnung, in welche ein Triebrad c, das fest auf der Schlüsselwelle
d sitzt, eingreift.
Ist die Gallerie mit dieser Hebevorrichtung emporgehoben, so dafs man unterhalb derselben
zum Anzünden des Dochtes an diesen gelangen kann (Fig. 3), so wäre es nöthig, dafs
die am Schlüssel d anhebend wirksam gewesene Hand diesen Schlüssel bis zum erfolgten Anzünden
festhielte, wenn nicht eine Vorrichtung vorgesehen wäre, welche in der angehobenen
Lage die Gallerie mit dem Lampenglase abstützte. Diese Vorrichtung besteht in einer
sperrklinkenartig wirkenden Schleppfeder, die am .unteren Ende der Stütze α ausgebildet ist.
Bei der Einrichtung, die Fig. 2 und 3 zeigen, ist die Stütze α unten gegabelt und der eine
nach aufsen federnde Zweig e der Gabel endet in eine rundliche Nasenausbiegung.
Dieser Ausbiegung entspricht eine Herausdrückung der Hülse b am unteren Theil, da,
wo der Gabelzweig in sie hineinläuft, wenn die Gallerie in die Höhe geht. Bei der
höchsten Gallerielage schnappt der Nasenvorsprung in die Hülse b ein und stützt die gehobenen
Körper ab.
Erst beim Niederdrehen am Schlüssel zwingt man die Nasenmündung aus der Ausbeulung
zum Weichen, um dem Senken der Gallerie nicht mehr hinderlich zu sein. «
Statt der Gabelung der Stütze α ist bei der
Einrichtung, welche die Fig. 4 bis 6 zeigen, an α eine Schleppfeder e1 mit nasenartig angebogenem
unteren Ende angesetzt, die in eine Ausbeulung bl der Hülsenwand entsprechend
abstützend einschnappt.
Eine andere Abart der beschriebenen Einrichtung zeigen die Fig. 7 bis 9. Statt mittelst
einer Zahnstange wird die Hebung der Gallerie, wie es bekannt ist, mittelst eines Kurbelarmes k auf der Schlüsselachse d und der
Koppel h bewirkt. In der Prismenhülle b ist unten eine emporgerichtete Feder η befestigt.
Seitlich an dieser sitzt ein Arm i, der zu einer entsprechenden Oeffnung in der Hülle b herausragt
und unter der Schlüsselachse d endigt.
Ist der Schlüssel s, so weit als es der Mechanismus erlaubt, nach rechts herumgedreht,
so befindet sich die Lampenglasgallerie in höchster Lage (Fig. 7). Der Kurbelarm und
die Koppel stehen so, wie es punktirt gezeichnet ist. Die Feder η ist so ganz frei und
liegt, so weit sie kann, nach aufsen. Auf ihre Ausbiegung η ], Fig. 8, stützt sich dann oben
das untere Ende der Prismastange α auf, und
die Gallerie kann nicht niedersinken.
Will man sie indessen in ihre gewöhnliche Lage hinunterbringen, so preist man einen
kleinen, mit auf der Schlüsselachse festsitzenden Daumen m vor den Arm i, indem man den
Schlüssel s um so viel dreht, dafs die in festen Linien gezeichnete Lage der Theile k und h
eintritt. Bei solcher geringen Drehung findet, wie die Zeichnung leicht erkennen Mst, noch
keine Senkung der Gallerie statt. Die Feder η weicht unter dem Druck des seitlich wirkenden
Daumens m gegen die Brennerachse hin zurück und läfst die Stütze α an ihrer Ausbiegung n1
vorbei und tief in die Hülle b hinab, wenn der Schlüssel s weiter links herumgedreht und
dadurch mit dem Kurbelarm und der Koppel die Lampenglasgallerie hinabgezogen wird.
Gegenüber der mit dem Patente No. 23743 bekannt gewordenen Vorrichtung bieten die
hiermit vorliegenden eine wesentliche Verbesserung, die darin liegt, dafs nicht, wie bei
der Einrichtung der genannten Patentschrift, zwei Hände erforderlich sind, das Gallerieheben
und -Senken zu bewerkstelligen, sondern lediglich die eine am Schlüssel d drehend wirkende
Hand. Es ist dies darum von Belang, weil die dargestellten Einrichtungen nur an Hängelampen
benutzt werden, die häufig nur von einer Leiter aus von unten her bedient werden
können. Die bedienende Person hat da gewöhnlich nur eine Hand frei, während sie die
andere braucht, um sich selbst festzuhalten. Sie könnte also gar nicht die Vorrichtung des
Patentes No. 23743 handhaben, bei der eine Hand die Festklinkung der Galleriestützen auslösen
mufs, während die andere an der Gallerie selbst nach oben oder nach unten schiebend
wirken mufs.
Bei der Einrichtung, welche die Fig. 2 und 3 erkennen lassen, kann auch der untere
Theil der Hülse b aufgeschnitten sein und dadurch kann ihr die Herausdrückung für die
rundliche Nasenausbiegung tragendes Stück fedeind wirken.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Hebevorrichtung für die Brennergallerie von Lampen,, bestehend aus einem Hebemechanismus (Kurbel und Pleuelstange u. dergl.) in Verbindung mit einer in der Prismenführung der Gallerie an der Dochthülse sitzenden Feder η mit seitlichem Arm i, welche nach Anhebung der Gallerie unter der Führungsstange α vorspringt und so ein· unbeabsichtigtes Niedersinken der Gallerie verhindert, beim Senken der Gallerie aber durch einen gegen ihren Arm i drückenden Daumen m der Welle d nach innen zurückgedrückt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE60338C true DE60338C (de) |
Family
ID=334483
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT60338D Expired - Lifetime DE60338C (de) | Hebevorrichtung für die Brennergallerie von Lampen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE60338C (de) |
-
0
- DE DENDAT60338D patent/DE60338C/de not_active Expired - Lifetime
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