DE60248C - Netzstrickmaschine für Waare mit unverschieblichen Doppelknoten - Google Patents
Netzstrickmaschine für Waare mit unverschieblichen DoppelknotenInfo
- Publication number
- DE60248C DE60248C DENDAT60248D DE60248DA DE60248C DE 60248 C DE60248 C DE 60248C DE NDAT60248 D DENDAT60248 D DE NDAT60248D DE 60248D A DE60248D A DE 60248DA DE 60248 C DE60248 C DE 60248C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- goods
- knitting machine
- loop
- knot
- fixed double
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- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 238000009940 knitting Methods 0.000 title claims 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04G—MAKING NETS BY KNOTTING OF FILAMENTARY MATERIAL; MAKING KNOTTED CARPETS OR TAPESTRIES; KNOTTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D04G1/00—Making nets by knotting of filamentary material
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der sogenannte Knoten des Hand- und Maschinenknüpfens hat die in Fig. 1 gezeichnete
Fadenverbindung. In derselben bildet keiner der beiden Fäden einen eigentlichen Knoten,
Fig. 2, sondern nur eine Schleife, und zwar der eine α eine, offene und der andere b eine
gekreuzte Schleife, und es steckt die erstere a in der letzteren b und wiederum ein einzelnes
Stück von b in der Schleife a. Werden alle vier Enden.α und b straff angespannt, so zieht
sich die Verbindungsstelle dicht, wie zu einem Knoten, zusammen; wird aber nur der Faden a
angespannt und gerade gestreckt, so rutscht seine Schleife α durch die Schleife b zurück
und nimmt auch die Fadenstrecke b mit durch dieselbe hindurch, so wie Fig. 3 zeigt. Dann
läfst sich aber der Knoten b längs des geraden Fadens, α hin- und herschieben, und folglich
ist die Verbindung zwischen α und b nicht eine genügend feste zu nennen.
Im vorliegenden Falle wird deshalb zur Verknüpfung zweier Fäden ein Doppelknoten angewendet,
welcher sich nicht verschiebt und durch die in den Fig. 4 bis 7 dargestellten Fadenlegungen zu Stande kommt.
Die zwei bei α und b, Fig. 4, von der
Waare herkommenden Fäden werden zunächst bei flj und bx von zwei Stiften .erfafst und gekreuzt
über einander gelegt; dann führt man sie über a2 b2 nach unten und seitlich hinter
den gekreuzten Lagen, Fig. 5, hinweg, so dafs a3 durch die Schleife χ und bs aufserhalb der
Schleife ^ wieder nach vorn herauskommt. Hierauf führt man nach Fig. 6 b3 nach links
durch .die Schleife χ nach hinten und aB nach
rechts durch die Schleife ^ ebenfalls nach hinten, nimmt die Fadenlagen von den Stiften ab und
zieht ai b 4 straff an, so bildet sich der Doppelknoten,
Fig. 7. In demselben ist jeder Faden zu einem wirklichen Knoten, wie Fig. 2 zeigt,
geschlungen, aber jeder dieser beiden Knoten umfafst auch den anderen Faden innerhalb
seiner Knotenverschlingung mit und hält ihn fest. Ein Verschieben der Verbindungsstelle ist gänzlich
ausgeschlossen.
Das Verfahren kann von Fig. 5 ab noch insofern verändert werden, als man, anstatt
einen Faden a3 in der Schleife χ und den anderen
bs aufserhalb der Schleife ζ zurückkehren
zu lassen, auch beide Fäden in den Schleifen (also a% in χ und £3 in z) oder auch
beide aufserhalb der Schleifen (also az links aufserhalb χ und b3 rechts aufserhalb z) nach
vorn zurücknehmen kann. Es entsteht auch in diesen beiden Fällen ein von Fig. 7 wenig
verschiedener und unverschiebbarer Doppelknoten, und es.ist diese Aenderung weder einfacher
noch der Knoten besser als der in Fig. 7 gezeichnete, sie sei nur der Vollständigkeit
wegen erwähnt.
Die Maschine, welche dieses Verfahren ausübt, enthält die Fäden α und b in zwei Schiffchen
α und b, Fig. 8, 9 und 10, und zwei solche Schiffchenreihen α b neben (oder auch
über) einander. Jede Reihe wird von einem verschiebbaren Bett getragen, die α von c und
die b von d, und diese Betten werden in ihrer Längsrichtung verschoben durch Schneidräder
c.2d.2, Fig. g, d. h. Scheiben mit stufenförmig
ausgeschnittenem Umfang, gegen welche die Betten durch Federn C3 angedrückt werden.
Hierdurch erhalten die Fäden die seitliche Ver-
Schiebung, wie sie oben in Fig. 5 und 6 bei (J2 a3, b2 b3, as <z4 und bz bi sich findet. Damit
die Fäden auch abwechselnd vor und hinter die Kreuzlagen gelangen, also in Fig. 5 bei
a2 b2 nach hinten und bei a3 b3 wieder nach
vorn gehen, sind vier Schiffchenbetten cd und C1 d1 vorhanden, von denen zwei vor
und zwei hinter der Mittelebene der Maschine liegen, und die Schiffchen, welche unten Zahnstangen
enthalten, werden durch Räder e in ihren Bahnen vor- und zurückgeschoben, also
die α von c nach C1 und die b von d nach
J1 und zurück. Auch die hinteren Betten C1 dl
sind wie die vorderen edm ihrer Längsrichtung
durch Schneidräder verschiebbar. Die Treibrädchen e stecken mit Nuth und Feder auf den Wellen C1 und werden von den
Schiffchenbetten c d C1 J1 bei deren Längsverschiebung
mit fortgenommen. Die Wellen O1 erhalten ihre Drehungen vor- und rückwärts
durch Räder Z1 g1, Fig. 9, und Sectoren/g·,
Fig. 8 und 9, von Excentern der Triebwelle t. Die in den Fig. 4 bis 6 angedeuteten Fadenhalter
Ci1 bl sind in den Stäben h i, Fig. 8
und 9, befestigt, und diese werden in seitlichen Lagern k und Führungen am Gestell gesenkt
und gehoben durch die Hebel Im no von Excentern der oberen Welle p. In ihrer tiefsten
Lage legen sich die Fäden α b auf die Halter ax b1, und diese letzteren rücken beim Heben
zugleich in ihrer Längsrichtung fort, da sie an die schiefen Ebenen V1 v, Fig. 9, anstofsen, sie
bilden also damit die in Fig. 4 schon angegebenen Kreuzlagen (Xa1, bbx der Fäden.
Endlich ist noch ein Kamm r mit den Stiften oder Fadenhaltern a2 b2, Fig. 8 und 5 und 6,
vorhanden, welcher von r, und r2 bewegt wird und zu geeigneter Zeit die seitlich verschobenen
Fäden nach Fig. 5 und 6 hält. Ist ein Knoten vollendet, so zieht eine von MM1
gedrehte Stiftenwalze s die Waare n> nach unten ab, und die von einer umgewickelten Schnur
mit Fallgewicht gedrehte Waarenrolle S1 wickelt sie dann auf. Die Maschine führt somit alle
im obigen Verfahren, Fig. 4 bis 7, vorkommenden Bewegungen der einzelnen Theile aus und
bildet die neuen Doppelknoten reihenweise nach einander.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Netzstrickmaschine, in welcher zwei Reihen von Kettenfäden durch unverschiebliche Doppelknoten in solcher Art verbunden werden, dafs von je zwei zu vereinigenden Fäden jeder einen einfachen Knoten bildet, die einander sowohl durchdringen als umschliefsen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE60248C true DE60248C (de) |
Family
ID=334398
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT60248D Expired - Lifetime DE60248C (de) | Netzstrickmaschine für Waare mit unverschieblichen Doppelknoten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE60248C (de) |
-
0
- DE DENDAT60248D patent/DE60248C/de not_active Expired - Lifetime
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