DE602136C - Handgeraet zum Anformen von Stutzen an Glasflaschen - Google Patents

Handgeraet zum Anformen von Stutzen an Glasflaschen

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DE602136C
DE602136C DEG85259D DEG0085259D DE602136C DE 602136 C DE602136 C DE 602136C DE G85259 D DEG85259 D DE G85259D DE G0085259 D DEG0085259 D DE G0085259D DE 602136 C DE602136 C DE 602136C
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glass bottles
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Expired
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DEG85259D
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Glasfabrik Wilhelmshuette G M
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Glasfabrik Wilhelmshuette G M
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B9/00Blowing glass; Production of hollow glass articles
    • C03B9/30Details of blowing glass; Use of materials for the moulds
    • C03B9/32Giving special shapes to parts of hollow glass articles

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  • Materials Engineering (AREA)
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  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description

  • Handgerät zum Anformen von Stutzen an Glasflaschen Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine weitere Ausgestaltung des Handgerätes zum Anformen von Stutzen an Glasflaschen nach Patent 594 205 mit dem Zweck, mittels eines solchen Handgerätes Tubusse mit verstärktem und massivem Rand an geblasenen Hohlglasgefäßen herzustellen. Nach der Erfindung wird zu diesem Zweck die äußere Üffnung der Tubusform an dem Handgerät nach dem obengenannten Patent verschließbar eingerichtet.
  • Die Abbildung zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Handgerätes nach der vorliegenden Erfindung, und zwar Abb. z in Seitenansicht, Abb. 2 im Schnitt und Abb. 3 in Aufsicht.
  • Wie ersichtlich, ist die Ansatzform a mittels des Deckels d verschließbar; b ist der den Boden des Hohlkörpers stützende Teil der Zange c, während e den mit Stutzen zu versehenden Glaskörper darstellt. Die Herstellung eines Tubusses mit verstärktem und massivem Rand unter Benutzung eines solchen Handgerätes erfolgt in der. Weise, daß die Tubusform nach dem Einschneiden der zusätzlichen Glasmenge und -während des Ausblasens des Tubusses geschlossen ist, nach Ausblasen des T ubusses wieder geöffnet und hierauf die Öffnung des Tubusses unter erneutem Einsetzen des Blasdruckes durchgeblasen wird. Es ist zwar eine Preßblasevorrichtung zur Herstellung von Glasgegenständen mit seitlichen Ausgüssen bekannt, bei der die äußere öffnung der den rohrförmigen Ansatz bildenden Form mit einem Deckel verschließbar ist. In diesem bekannten Fall wird jedoch der Stutzen ohne verdickten Rand und nicht aus nachträglich aufgebrachter zusätzlicher Glasmasse geformt; außerdem dient der Verschlußdeckel nur dazu, während des Preßvorganges ein Herauspressen der Glasmasse zu verhindern, während er beim Ausblasen geöffnet ist. Demgegenüber bleibt der Deckel der Tubusform beim Handgerät nach der vorliegenden Erfindung während des eigentlichen Blasens des Stutzens zunächst verschlossen, wodurch die volle Ausfüllung der dem gewünschten verdickten Rand entsprechenden Aussparung in der Tubusform erreicht wird.
  • Aus den Abb. 4 bis 7 ist näher zu erkennen, welche ganz erheblichen technischen Fortschritte unter Benutzung eines Handgerätes entsprechend der vorliegenden Erfindung gegenüber den bisher bekannten Herstellungsweisen für Tubusse mit Rand erzielt werden. Wie unten noch näher ausgeführt wird, war es nämlich mittels der bisher bekannten Geräte und Verfahren zum Anformen eines Stutzens durch Ausblasen einer zusätzlichen Glasmasse in einer Tubusform nicht ohne weiteres möglich, einen Tubus mit verstärktbm Rand zu erzielen, ohne daß eine Querschnittsverminderung an der Innenseite des verstärkten Randes auftritt, wie dies in der Abb. 7 angedeutet ist. Bei der Benutzung des Handgerätes nach der Erfindung wird, wie Abb. 4 erkennen läßt, zunächst die Glasmasse eingeschnitten; dann wird, wie aus Abb. 5 ersichtlich, der Deckel geschlossen und die zusätzliche Glasmenge ausgeblasen. Dabei entsteht, wie aus Abb. 5 ersichtlich, ein ganz gleichmäßiger Querschnitt auch innerhalb des verstärkten Randes des Tubusses. Nach Ausblasen des Tubusses wird, wieg in Abb. 6 dargestellt, die Tubusform geöffnet und die Öffnung des Tubusses unter erneutem Einsetzen des Blasdruckes in bekannter Weise durchgeblasen. In dieser Stufe des Arbeitsganges ist die Wandung des Tubusses bereits soweit erstarrt, daß eine Querschnittsveränderung völlig vermieden bleibt. Die nach außen geblasene Glasmasse ist äußerst gering und so dünnwandig, daß sich eine weitere Nachbearbeitung des Randes des Tubusses praktisch erübrigt. Demgegenüber konnte man mit den bisher bekannten Geräten und Herstellungsverfahren niemals eine O_uerschnittsverminderung innerhalb des verstärkten Randes verhindern, wie dies aus der Abb. 7 zu erkennen ist. Weiterhin entstand bei dem Ausblasen des Tubusses eine derart dickwandige Glasblase, so daß, um diese zu entfernen und einen glatten Rand am Tubus zu erzielen, eine Nachbearbeitung notwendig war. Es mußte nämlich die in Abb.7 dargestellte Glaskuppe abgesprengt und der überstehende dickwandige Rand in Schleifarbeit beseitigt werden. Trotzdem blieb aber dann der Nachteil bestehen, daß innerhalb des verstärkten Randes stets eine erhebliche Querschnittsverminderung und Ausbuchtung des Tubusses vorhanden war, die den Gebrauchswert eines solchen Glasgerätes mit einem derartigen Tubus erheblich verminderte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Handgerät zum Anformen von Stutzen an Glasflaschen nach Patent 594:2o5, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Offnun- der Tubusform verschließbar ist.
DEG85259D 1932-12-06 1932-12-06 Handgeraet zum Anformen von Stutzen an Glasflaschen Expired DE602136C (de)

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