-
Gebiet der Erfindung
-
Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Thermotransferempfangsblatt.
Insbesondere betrifft sie ein Thermotransferempfangsblatt (nachfolgend
der Einfachheit halber auch als "Empfangsblatt" bezeichnet), das
eine hohe Bildqualität
und eine hohe Bildstabilität
ebenso wie eine ausgezeichnete Antieinrolleigenschaft während des
Druckens aufweist und welches darüber hinaus kostengünstig ist.
-
Fachlicher Hintergrund
-
In
den letzten Jahren bestand ein erhöhtes Interesse an Thermodruckern
und insbesondere an Farbstoffthermotransferdruckern, die ein Drucken
von klaren vollfarbigen Abbildungen ermöglichen. Ein Farbstoffthermotransferdrucker
bildet eine Abbildung durch Platzieren einer farbstoffhaltigen Schicht
des Tintenblattes auf eine Bildempfangsschicht (nachfolgend der
Einfachheit halber auch als "Empfangsschicht" bezeichnet), die
ein Farbstoff-fixierfähiges
Harz umfasst, auf dem Empfangsblatt und dann Zuführen von Wärme von einem Thermokopf oder
dergleichen, um so den Farbstoff an einer vorbestimmten Stelle der
Farbstoffschicht des Tintenblattes auf die Empfangsschicht zu übertragen.
Die Tintenblätter
umfassen Farbstoffschichten von drei Farben: Gelb, Magenta und Cyan,
oder von vier Farben, wenn Schwarz ebenfalls enthalten ist. Eine
vollfarbige Abbildung wird erhalten durch wiederholtes Übertragen
des Farbstoffs von jeder der Farben der Reihe nach auf das Empfangsblatt.
Da Thermotransferfarbstoffsysteme eine qualitativ hochwertige Abbildungsaufzeichnung
ermöglichen
und auch geeignet sind für
ein digitales Drucken aus den seit kurzem beliebten Digitalkameras,
ersetzen solche Systeme allmählich
die Silbersalzfotografie.
-
Das
Empfangsblatt steht im Zusammenhang mit einem Nachteil einer schlechten
Bildstabilität,
da die auf die Empfangsschicht übertragenen
Farbstoffe mit der Zeit in die darunterliegende Schicht wandern
und dann im Substrat verteilt werden (nachfolgend auch als "Ausbluten" bezeichnet), wodurch
die Abbildung an Klarheit verlieren würde.
-
Dieser
Nachteil wird besonders ausgeprägt,
wenn versucht wird, die Dichte oder Qualität der aufgezeichneten Abbildung
zu erhöhen
durch Ausbilden einer Zwischenschicht, die hohle oder schaumartige
Teilchen umfasst, auf einem Basisblatt, um so dem Empfangsblatt
eine Dämpfungseigenschaft
zu verleihen (beispielsweise
japanische
ungeprüfte
Patentveröffentlichung
(Kokai) Nr. 1-27996 ,
japanische
ungeprüfte
Patentveröffentlichung
(Kokai) Nr. 63-87286 ).
-
Das
thermische Isolationsvermögen,
die Glätte
und das Dämpfungsvermögen sind
wesentliche Merkmale für
eine effiziente Verwendung der Wärme
des Thermokopfes zum Drucken, und sie beeinflussen signifikant die
Qualität
der gedruckten Abbildung und die Abbildungsdichte. Im Verlauf des
Druckens einer Abbildung kommt im Speziellen das Empfangsblatt über das
Tintenblatt in Kontakt mit dem Thermokopf und wird von der gegenüberliegenden
Seite mittels einer Gummiwalze, die als eine "Auflagewalze" bezeichnet wird, angepresst. Unter
dem von der Gummiwalze ausgeübten
Druck wird ein Empfangsblatt mit einer guten Dämpfungseigenschaft vollständig an
dem Tintenblatt anhaften, ohne die Anwesenheit von Lücken, und
wird eine gleichförmige Übertragung
der Tinte für
eine zufriedenstellende Bildqualität ermöglichen, wohingegen ein Empfangsblatt
mit einer schlechten Dämpfungseigenschaft
an dem Tintenblatt mit Lücken
zwischen ihm und dem in Kontakt stehenden Tintenblatt anhaftet,
wodurch die Tinte schlecht übertragen
wird aufgrund des Vorkommens von Lücken, was zu einer nicht gleichförmigen Abbildung
führt.
Somit ist das Dämpfungsvermögen eine
der bedeutendsten Qualitäten
eines Empfangsblatts. Die
japanische
ungeprüfte
Patentveröffentlichung (Kokai)
Nr. 9-99651 offenbart die bevorzugten Größen für hohle
Teilchen in der Zwischenschicht (Schaumschicht) zum Zweck des Erreichens
einer verbesserten Druckqualität.
-
Ein
Empfangsblatt, das hergestellt wird durch Bereitstellen einer Zwischenschicht,
die hohle oder schaumartige Teilchen enthält, besitzt den Nachteil einer
signifikant schlechten Bildstabilität, da die auf die Empfangsschicht übertragenen
Farbstoffe im Verlauf der Zeit in die darunterliegende Schicht eindringen
und dann dazu neigen, im Substrat verteilt zu werden (Ausbluten),
wodurch das Bild an Klarheit verlieren würde. Somit ist eine Schicht
mit hohen Sperreigenschaften (Sperrschicht) wesentlich, um ein Ausbluten
zu verhindern, insbesondere bei Empfangsblättern mit einer Zwischenschicht,
die hohle oder schaumartige Teilchen umfasst.
-
Die
japanische ungeprüfte Patentveröffentlichung
(Kokai) Nr. 6-227159 schlägt ein Verfahren vor, bei dem
eine Schicht, die ein lamellares anorganisches Pigment mit einem
Aspektverhältnis
von 5–90
enthält,
auf einer ein hohles Teilchen enthaltenden Grundierbeschichtungsschicht
(Zwischenschicht) bereitgestellt wird zum Zweck des Verhinderns
eines Eindringens der Beschichtungskomponenten der Empfangsschicht
oder des in der Beschichtungszusammensetzung der Empfangsschicht
verwendeten Lösungsmittels.
Eine Schicht, die ein derartiges lamellares anorganisches Pigment
mit einem Aspektverhältnis
in dem zuvor erwähnten
Bereich enthält,
ist jedoch nicht ausreichend, um ein Eindringen des die Abbildung
bildenden Farbstoffs in die Zwischenschicht oder das Substrat zu
verhindern, und weist somit praktisch keine Wirkung zur Verhinderung des
Ausblutens auf. Einer der Gründe
dafür ist
wahrscheinlich, dass im Gegensatz zu dem Eindringen der Beschichtungskomponenten
der Empfangsschicht oder des in der Beschichtungszusammensetzung
der Empfangsschicht verwendeten Lösungsmittels das Eindringen
des Farbstoffs im Hinblick auf einen bei einer Thermosublimationsübertragung
verwendeten Farbstoffs auf einem molekularen Niveau stattfindet.
Ein Ausbluten kann verhindert werden durch Erhöhung der Bedeckung der Sperrschicht.
Eine übermäßige Erhöhung der
Bedeckung der Sperrschicht wird jedoch die Wärmeisolationswirkung der Zwischenschicht
verringern, wodurch die Druckdichte verringert wird, was somit zu
unklaren Abbildungen führt.
Im Zusammenhang mit dem fortlaufenden Ersatz der Silbersalzfotografie
in den letzten Jahren existiert eine Nachfrage nach Empfangsblättern mit
hoher Bildqualität
und einer ausgezeichneten Bildstabilität, welches Ziele sind, die
bessere Techniken erfordern.
-
Offenbarung der Erfindung
-
Die
vorliegende Erfindung wurde im Lichte der zuvor erwähnten Umstände vollbracht,
und es ist ihre Aufgabe, ein Thermotransferempfangsblatt bereitzustellen,
das eine hohe Bildqualität
und eine hohe Bildstabilität
aufweist, ohne ein Ausbluten der gedruckten Abbildungen im Verlauf
der Zeit, und das darüber
hinaus kostengünstig
ist, während
es eine ausgezeichnete Antieinrolleigenschaft während des Druckens aufzeigt.
-
Als
ein Ergebnis einer gewissenhaften Forschung in Bezug auf die oben
beschriebenen Probleme haben die Erfinder der vorliegenden Erfindung
alle oben genannten Probleme gelöst
durch Bereitstellen eines Thermotransferblattes, umfassend ein Substrat,
eine auf das Substrat laminierte Sperrschicht und eine auf die Sperrschicht
laminierte Bildempfangsschicht, wobei die Sperrschicht und die Bildempfangsschicht
auf zumindest eine Seite des Substrats laminiert sind, dadurch gekennzeichnet,
dass die Hauptkomponenten der Sperrschicht eine quelifähige lamellare
anorganische Komponente und ein Klebstoff sind, wobei die quelifähige lamellare
anorganische Komponente einen mittleren Teilchendurchmesser von
mindestens 0,1 μm
und nicht mehr als 100 μm
und ein Aspektverhältnis
(Verhältnis
mittlerer Teilchendurchmesser/Dicke des lamellaren Verbunds) von
mindestens 100 und nicht mehr als 5000 aufweist.
-
Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
umfasst das Thermotransferempfangsblatt ferner eine Zwischenschicht,
die hohle Teilchen umfasst und zwischen die Sperrschicht und das
Substrat laminiert ist. Die mittlere Teilchengröße der hohlen Teilchen beträgt vorzugsweise
mindestens 0,1 μm
und nicht mehr als 20 μm, und
es wird in der Sperrschicht als der Klebstoff vorzugsweise eine
wässrige
Polymerverbindung verwendet, wobei die wässrige Polymerverbindung vorzugsweise
mindestens eine ist, die aus der aus Polyvinylalkohol, Ethylen-Vinylalkohol-Copolymerharzen
und Ethylen-Acrylsäure-Copolymerharzen
bestehenden Gruppe ausgewählt
ist.
-
Das
Thermotransferempfangsblatt kann darüber hinaus eine Klebstoffschicht
auf der Seite des Substrats aufweisen, die gegenüberliegend zu der Seite der
Bildempfangsschicht ist, und kann darüber hinaus auf der Klebstoffschicht
eine ein Trennmittel enthaltende Trennbeschichtung aufweisen, wobei
das Trennblatt mit seiner Trennbeschichtungsseite auf die Klebstoffschicht
laminiert ist.
-
Das
Empfangsblatt der vorliegenden Erfindung ist ein ultrahochqualitatives
Empfangsblatt, das qualitativ hochwertige Abbildungen erzeugt, eine
hohe Abbildungsstabilität
aufweist ohne ein Ausbluten der gedruckten Abbildungen im Verlauf
der Zeit und kostengünstig
ist, während
es eine ausgezeichnete Antieinrolleigenschaft während des Druckens aufzeigt.
Somit ist das vorliegende Empfangsblatt in hohem Maße wertvoll.
-
Beste Weise zur Durchführung der
Erfindung
-
Es
wird nun die vorliegende Erfindung ausführlicher beschrieben.
-
Die
Erfinder der vorliegenden Erfindung untersuchten verschiedene Sperrschichtmaterialien
mit dem Ziel, das zuvor erwähnte
Problem des Ausblutens der Thermotransferfarbstoffabbildungen zu überwinden.
Polyvinylalkohol und Acrylcopolymerharze können Filme auf Zwischenschichten
ausbilden; wenn jedoch ein Druckblatt mit einem derartigen darauf
ausgebildeten Film über
einen längeren
Zeitraum in eine Geldbörse oder
eine Bekleidungstasche gegeben wird oder wenn es durch Regen im
Freien angefeuchtet wird, leidet die Abbildung merklichen unter
einem Ausbluten. Das heißt,
das oben erwähnte
Harz zeigt kein angemessenes Sperrvermögen unter Bedingungen hoher
Feuchtigkeit oder bei einem direkten Aussetzen von Wasser auf und kann
daher ein Ausbluten nicht verhindern. Es sind auch hoch vernetzte
Urethanharze bekannt, die im Allgemeinen ein hohes Sperrvermögen aufweisen;
wenn jedoch versucht wird, diese als Sperrschicht der vorliegenden
Erfindung anzuwenden, wird eine Ausbildung eines Films auf der Zwischenschicht
schwierig und kann somit eine ange messene Sperreigenschaft nicht
aufgezeigt werden. Während
durch eine merkliche Erhöhung der
Bedeckung eine Filmbildung erreicht und somit ein Ausbluten der
Abbildungen verringert werden kann, verringert die Härte der
Urethanharze auch das Dämpfungsvermögen und
verschlechtert die Abbildungsqualität und führt in ernsten Fällen zu
einem Brechen der Schicht und zu einer merklich schlechten äußeren Erscheinung.
Darüber
hinaus sind Urethanharze teuer und daher aus wirtschaftlicher Sicht
nachteilig. Die Erfinder suchten daher nach einem Verfahren, welches
das Problem des Ausblutens mittels eines lamellaren Pigments löst. Als
ein Ergebnis einer sorgfältigen
Forschung wurde entdeckt, dass ein merklicher Effekt der Verhinderung
eines Ausblutens aufgezeigt wird durch Zugabe einer quellfähigen lamellaren
anorganischen Komponente zu der Sperrschicht. Dies hat seinen Ursprung
in der außerordentlich
hohen Kristallinität
der quellfähigen lamellaren
anorganischen Komponente, die einen Durchgang des Thermotransferfarbstoffes
nicht erlaubt. Durch paralleles Anordnen der quellfähigen lamellaren
anorganischen Komponenten zur Ausbildung von mehrfach laminierten
Schichten auf der Zwischenschicht unter gleichzeitigem Anhaften
der quellfähigen
lamellaren anorganischen Komponenten aneinander und auch an die
Zwischenschicht mittels einer Polymerverbindung wurde ein merklicher
Effekt der Verhinderung eines Ausblutens erhalten.
-
Als
spezifische Beispiele von quellfähigen
lamellaren anorganischen Komponenten können Graphit, Derivatverbindungen
auf Phosphatbasis (wie Verbindungen auf Zirconiumphosphatbasis),
Chalkogenverbindungen, Hydrotalcitverbindungen, Lithium-Aluminium-Komplexhydroxide,
Minerale auf Tonbasis (zum Beispiel synthetischer Glimmer und synthetischer
Smektit) und dergleichen genannt werden.
-
Graphit,
Verbindungen vom Induktor-Typ auf Phosphatbasis (wie Verbindungen
auf Zirconiumphosphatbasis), Chalkogenverbindungen, Hydrotalcitverbindungen
und Lithium-Aluminium-Komplexhydroxide sind Verbindungen oder Substanzen
mit lamellaren Strukturen, die gebildet werden durch aufeinandergestapelte Einkristallschichten,
wobei eine lamellare (lamellenförmige)
Struktur definiert wird als eine Struktur, bei der Ebenen, die jeweils
Atome aufweisen, welche miteinander durch kovalente Bindungen stark
verbunden sind und darin dicht angeordnet sind, grob parallel unter
schwachen Bindungskräften
wie Van-der-Waals-Kräften gestapelt
sind.
-
Eine "Chalkogenverbindung" ist eine Dichalkogenverbindung
eines Elements der Gruppe IV (Ti, Zr, Hf), der Gruppe V (V, Nb,
Ta) und/oder der Gruppe VI (Mo, W) und wird dargestellt durch die
Formel MX2 (wobei M das zuvor erwähnte Element
und X ein Chalkogen (S, Se, Te) ist).
-
Auf
Ton basierende Mineralien werden im Allgemeinen als ein Typ mit
einer Zweischichtstruktur, die eine oktaedrische Schicht aufweist,
die Aluminium, Magnesium oder dergleichen als Zentralmetall auf
einer tetraedrischen Schicht aus Siliciumdioxid umfasst, und als
ein Typ mit einer Dreischichtstruktur, bei der eine tetraedrische
Schicht aus Siliciumdioxid sandwichartig zwischen zwei oktaedrischen
Schichten angeordnet ist, die Magnesium oder dergleichen als das
Zentralmetall aufweisen, kategorisiert. Als der erstere Zweischichtstrukturtyp
können
Kaolinit und Antigorit genannt werden, und als der letztere Dreischichtstrukturtyp können in
Abhängigkeit
von der Zahl der Zwischenschichtkationen Smektit, Vermiculit und
Glimmer genannt werden.
-
Als
spezifische auf Ton basierende Mineralien können genannt werden Kaolinit,
Dickit, Nakrit, Halloysit, Antigorit, Chrysotil, Pyroferrit, Montmorillonit,
Hectorit, Tetrasilicium-Glimmer ("tetrasilicic mica"), Natriumtaeniolit, Margarit, Talk,
Vermiculit, Xanthophyllit, Chlorit und dergleichen. Andere Beispiele
sind zu finden in der Veröffentlichung "Nendo Kobutsugaku" [Clay Mineralogy]
von Haruo Shiromizu, 1988, Asakura Shoten.
-
Von
den auf Ton basierenden Mineralien werden als quellfähige lamellare
anorganische Komponenten der vorliegenden Erfindung vorzugsweise
Mineralien der Familien Smektit, Vermiculit und Glimmer verwendet. Von
der Smektitfamilie sind beispielsweise Montmorillonit, Beidellit,
Nontronit, Saponit, Eisensaponit, Hectorit, Sauconit, Stevensit
und dergleichen weiter bevorzugt.
-
Anstelle
von natürlich
vorkommenden Materialien (auf Ton basierende Mineralien) können diese
quellfähigen
lamellaren anorganischen Komponenten auch synthetische Formen oder
verarbeitete Formen (zum Beispiel mit einem Silankopplungsmittel
behandelte Oberfläche)
sein, und es kann zum Beispiel synthetischer Smektit erwähnt werden,
der dargestellt wird durch die Formel Na
0,1-1,0Mg
2,4-2,9Li
0,0-0,6Si
3,5-4,0O
9,0-10,6(OH
und/oder F)
1,5-2,5. Das Verfahren der Herstellung
von synthetischem Smektit oder synthetischem Glimmer kann ein Beliebiges
der drei folgenden Verfahren sein: eine hydrothermale Umsetzung
(siehe
japanische ungeprüfte Patentveröffentlichung
(Kokai) Nr. 6-345419 ), ein Festphasenreaktionsverfahren
oder ein Schmelzverfahren (siehe
japanische
ungeprüfte
Patentveröffentlichung
(Kokai) Nr. 5-270815 ).
-
Eine
hydrothermale Umsetzung ist ein synthetisches Verfahren, das eine
Umsetzung einer wässrigen Lösung oder
einer wässrigen
Aufschlämmung,
die verschiedene Rohmaterialien wie Silicate, Magnesiumsalze, Alkalimetallionen,
Alkalimetallsalze und Fluoridionen enthält, in einem Autoklaven oder
einem Rohrreaktor bei einer hohen Temperatur von 100–400°C unter hohem
Druck umfasst. Da das Kristallwachstum in einer hydrothermalen Umsetzung
langsam ist, ist es im Allgemeinen unmöglich, große Teilchen zu erhalten, und
praktisch weisen alle Teilchen Größen zwischen 10 und 100 nm
auf. Es ist jedoch dennoch möglich,
große
Teilchen von 1 μm
oder größer durch
eine hydrothermale Umsetzung zu erzeugen, wenn die Synthese bei
einer niedrigen Konzentration, geringen Temperatur und verlängerten
Zeit durchgeführt
wird. Jedoch sind in diesem Fall die übermäßig hohen Herstellungskosten
ein Hauptproblem.
-
Die
Festphasenreaktion ist ein Verfahren, bei dem synthetischer Glimmer
hergestellt wird durch Umsetzung von Talk, einem Alkalisilicofluorid
und anderen Rohmaterialien während
mehrerer Stunden in einem Temperaturbereich von 400–1000°C. Da eine
Festphasenreaktion Glimmer durch Bewirken einer Elementmigration
herstellt, während
die ursprüngliche
Talkstruktur (Topotaxie) erhalten bleibt, hängt die Qualität des resultierenden
synthetischen Glimmers von physikalischen Eigenschaften und Verunreinigungen
des ursprünglichen
Talks ab, und da eine Elementmigration nicht vollständig gesteuert
werden kann, ist die Reinheit und Kristallinität des synthetischen Glimmers
oft gering.
-
Ein
Schmelzverfahren ist ein Verfahren zur Herstellung von synthetischem
Glimmer oder synthetischem Smektit durch Schmelzen von wasserfreiem
Silicat, Magnesiumoxid, Aluminiumoxid, Kaliumsilicofluorid, Kaliumcarbonat
und anderem Rohmaterial bei dem Schmelzpunkt von Glimmer (zum Beispiel
1500°C) oder
höher und
dann langsames Abkühlen
zur Kristallisation. In Abhängigkeit
von dem gewählten
Erwärmungsschritt
kann dieses Verfahren erreicht werden durch ein Schmelzverfahren
mit externer Hitze oder ein Schmelzverfahren mit interner Hitze.
Ein Schmelzverfahren mit externer Hitze ist ein Herstellungsverfahren, bei
dem ein die Rohmaterialien enthaltender Tiegel in eine Kammer bei
einer Temperatur oberhalb des Schmelzpunkts gegeben und erhitzt
wird und dann in eine Kammer bei einer Temperatur unterhalb des Schmelzpunkts übertragen
wird, wobei jedoch dieses Verfahren aufgrund der Kosten für die Tiegel
teuer ist. Ein Schmelzverfahren mit interner Hitze erreicht ein
Erwärmen
der Rohmaterialien zum Schmelzen durch elektrische Energie in einem
Gefäß, das mit
Graphitelektroden (Kohlenstoffelektroden) oder Metallelektroden
bereitgestellt wird, gefolgt von einem Abkühlen, und Schmelzverfahren
mit interner Hitze werden üblicherweise für Schmelzsynthesen
verwendet. Schmelzsyntheseverfahren können synthetische Produkte
mit gesteuerter Teilchengröße erzeugen
durch Pulverisieren der gekühlten
und kristallisierten Masse und Sieben hinsichtlich der Größe. Da Schmelzsyntheseverfahren
Rohmaterialien von hoher Reinheit verwenden können und eine gleichförmige Mischung
der Rohmaterialien durch den Schmelzschritt ermöglichen, sind sie vorteilhaft
hinsichtlich der Fähigkeit
zur Herstellung von synthetischem Glimmer oder synthetischem Smektit
mit einem hohen Grad der Kristallinität, großen Teilchengrößen und
hoher Reinheit.
-
Als
Beispiele von synthetischen quellfähigen lamellaren anorganischen
Komponenten können
erwähnt
werden synthetische Glimmer wie Fluorophlogopit (KMg3AlSi3O10F, Schmelzverfahren
oder Festphasenreaktionsverfahren), Kaliumtetrasiliconglimmer ("potassium tetrasilicone
mica") (KMg2,5Si4O10F2, Schmelzverfahren), Natriumtetrasiliconglimmer
("sodium tetrasilicone
mica") (NaMg2,5Si4O10F2, Schmelzverfahren), Natriumtaeniolit (NaMg2LiSi4O10F2, Schmelzverfahren) und Lithiumtaeniolit
(LiMg2LiSi4O10F2, Schmelzverfahren) oder
synthetische Smektite wie Natriumhectorit (Na0,33Mg2,67Li0,33Si4,0O10(OH oder F)2, hydrothermale Umsetzung oder Schmelzverfahren),
Lithiumhectorit (Na0,33Mg2,67Li0,33Si4,0O10(OH oder F)2, hydrothermale
Umsetzung oder Schmelzverfahren) und Saponit (Na0,33Mg2,67AlSi4,0O10(OH)2, hydrothermale
Umsetzung).
-
Unter
diesen quellfähigen
lamellaren anorganischen Komponenten werden vorzugsweise synthetische
Glimmer wie Natriumtetrasiliconglimmer, Natriumtaeniolit und Lithiumtaeniolit,
synthetische Smektite wie Natriumhectorit, Lithiumhectorit und Saponit
und natürliche
Smektite wie Montmorillonit verwendet. Natriumtetrasiliconglimmer
wird unter diesen besonders bevorzugt, und die gewünschten
Teilchengrößen, Aspektverhältnisse
und Kristallinität
können
mittels der Schmelzsynthese erhalten werden.
-
Als
Beispiele von im Handel erhältlichen
Tonmineralien können
erwähnt
werden Bentonit, üblicherweise
als Natriumbentonit bekannt, Kunipia (Handelsbezeichnung von Kunimine
Industries Co., Ltd., natürlicher Montmorillonit),
Smekton (Handelsname von Kunimine Industries Co., Ltd., hydrothermal
synthetisierter Smektit), Veegum (Handelsname von Vanderbilt, Inc.),
Laponit (Handelsname von Laporte Industries Co., Ltd.), DM Clean
A, DMA-350, Na-Ts (Handelsnamen von Topy Industries Co., Ltd., alle
drei sind schmelzsynthetisierte Glimmer, Natriumtetrasiliconglimmer)
und Bengel (Handelsname von Hojun Corp.), wobei ein Beliebiger von diesen
allein oder in Mischungen aus zwei oder mehreren verwendet werden
kann.
-
Eine
quellfähige
lamellare anorganische Komponente, die bevorzugt für die vorliegende
Erfindung verwendet wird, ist eine quellfähige lamellare anorganische
Komponente, die leicht quillt, sich aufspaltet (aufblättert) und
in Wasser dispergiert. Der Grad des "Quellens und Aufspaltens" der quellfähigen lamellaren
anorganischen Kom ponente in dem Lösungsmittel kann bewertet werden
durch Tests zur Bestimmung der Eigenschaft des "Quellens/Aufspaltens". Das Quellen der quellfähigen lamellaren
anorganischen Komponente beträgt
vorzugsweise ungefähr
5 ml/2 g oder mehr und weiter bevorzugt ungefähr 20 ml/2 g oder mehr.
-
Im
Speziellen ist die Quellkraft der quellfähigen lamellaren anorganischen
Komponenten beispielsweise wie folgt: Kunipia (Quellkraft: 65 ml/2
g oder mehr), Smekton (Quellkraft: 60 ml/2 g oder mehr), DM Clean A,
DMA-350, Na-Ts (Quellkraft: 30 ml/2 g oder mehr), ME-100 (Handelsname
von Co-Op Chemical Co., Ltd., Quellkraft: 20 ml/2 g oder mehr) und
Bengel (Quellkraft: 38 ml/2 g oder mehr).
-
Es
wird nun der Quellfähigkeitstest
erläutert.
Unter Verwendung eines 100 ml Messzylinders als das Testgefäß werden
2 g der quellfähigen
lamellaren anorganischen Komponente langsam zu 100 ml an Lösungsmittel
gegeben, und man lässt
die Mischung stehen, und nach 24 Stunden bei 23°C wird das Volumen der Dispersionsschicht
der quellfähigen
lamellaren anorganischen Komponente durch Ablesen der Skala an der Grenzfläche der
erhaltenen Dispersionsschicht der quellfähigen lamellaren anorganischen
Komponente und der darüberstehenden
Schicht bestimmt. Ein großer
Zahlenwert (ml/2 g) ist bevorzugt und zeigt ein höheres Quellvermögen auf.
Das verwendete Lösungsmittel
ist Wasser.
-
Das
Spaltungsvermögen
der quellfähigen
lamellaren anorganischen Komponente beträgt vorzugsweise mindestens
ungefähr
5 ml und weiter bevorzugt mindestens ungefähr 20 ml. Das zur Messung der
Spaltung verwendete Lösungsmittel
ist ein Lösungsmittel
mit einer Dichte, die geringer als die Dichte der quellfähigen lamellaren
anorganischen Komponente ist, und ist vorzugsweise Wasser.
-
Es
wird nun der Test zur Bestimmung des Spaltungsvermögens erläutert. Nach
einer langsamen Zugabe von 30 g der quellfähigen lamellaren anorganischen
Komponente zu 1500 ml des Quelllösungsmittels wird
die Mischung während
90 Minuten unter Verwendung einer Dispergiervorrichtung (Handelsname:
DISPER MH-L, Produkt von Asada Iron Works Co., Ltd., Schaufeldurchmesser
52 mm, 3100 Upm, Gefäßvolumen 3
l, Abstand Boden-Schaufel 28 mm) bei einer Umfangsgeschwindigkeit
von 8,5 m/s (Lösungsmitteltemperatur:
23°C) dispergiert,
und es werden dann 100 ml der Dispersion in einen Messzylinder übertragen,
und man lässt
diesen während
60 Minuten stehen, wonach das Volumen der Dispersionsschicht der
quellfähigen
lamellaren anorganischen Komponente bestimmt wird durch Ablesen
der Skala an der Grenzflä che
der Dispersionsschicht der quellfähigen lamellaren anorganischen
Komponente und der darüberstehenden
Schicht.
-
Die
verwendete quellfähige
lamellare anorganische Komponente besitzt ein Aspektverhältnis von 100–5000 und
vorzugsweise ein Aspektverhältnis
von 500–5000.
Ein Aspektverhältnis
von weniger als 100 kann zu einem Ausbluten der Abbildungen führen, während ein
Aspektverhältnis
von größer als
5000 die Gleichmäßigkeit
des Bildes beeinträchtigen
kann. Das Aspektverhältnis
(Z) wird dargestellt durch das Verhältnis Z = L/a, wobei L der
mittlere Teilchendurchmesser der quellfähigen lamellaren anorganischen
Komponente in Wasser ist (gemessen mittels einer Laserdiffraktion
unter Verwendung eines LA-910 von Horiba Co., Ltd.; mittlerer Durchmesser
bei einer Volumenverteilung von 50%) und a die Dicke der quellfähigen lamellaren
anorganischen Komponente ist. Die Dicke ist der Wert, der bestimmt
wird durch Beobachtung einer mittels eines Rasterelektronenmikroskops
(SEM) oder eines Transmissionselektronenmikroskops (TEM) aufgenommenen Fotografie
des Querschnitts der Sperrschicht. Der mittlere Teilchendurchmesser
der quellfähigen
lamellaren anorganischen Komponente beträgt 0,1–100 μm, vorzugsweise 0,3–50 μm und weiter
bevorzugt 0,5–20 μm. Wenn der
mittlere Teilchendurchmesser weniger als 0,1 μm beträgt, wird das Aspektverhältnis zu
gering sein, und es kann schwierig sein, die Verbindung parallel
auf der Zwischenschicht abzulegen, was es unmöglich macht, das Ausbluten
der Abbildungen vollständig
zu verhindern. Wenn der mittlere Teilchendurchmesser größer als
100 μm ist,
kann die quellfähige
lamellare anorganische Komponente aus der Sperrschicht herausragen,
wodurch Unregelmäßigkeiten
auf der Sperrschichtoberfläche
erzeugt werden, wodurch somit die Glätte der Empfangsschicht beeinträchtigt und
die Bildqualität
verschlechtert wird.
-
Gemäß der vorliegenden
Erfindung ist der zur Ausbildung der Sperrschicht verwendete Klebstoff
vorzugsweise eine wässrige
Polymerverbindung wie ein wasserlösliches Polymer oder ein wasserdispergierbares Harz.
Es können
beispielsweise wasserlösliche
Polymere einschließlich
Stärke,
modifizierte Stärke,
Hydroxyethylcellulose, Methylcellulose, Carboxymethylcellulose,
Gelatine, Kasein, Gummiarabikum, Polyvinylalkohole wie vollständig verseifter
Polyvinylalkohol, teilweise verseifter Polyvinylalkohol, carboxymodifizierter
Polyvinylalkohol und acetoacetylmodifizierter Polyvinylalkohol,
Harze wie Ethylen-Vinylalkohol-Copolymerharz, Diisobutylen-Maleinsäureanhydrid-Copolymersalze,
Styrol-Maleinsäureanhydrid-Copolymersalze,
Styrol-Acrylsäure-Copolymersalze
und Ethylen-Acrylsäure-Copolymersalze,
Harnstoffharze, Urethanharze, Melaminharze und Amidharze und wasserdispergierbare
Harze wie Copolymerlatizes auf Styrol-Butadien-Basis, Latizes auf Acrylsäureesterharzbasis,
Copo lymerlatizes auf Methacrylsäureesterbasis,
Copolymerlatizes auf Ethylen-Vinylacetat-Basis, Polyester-Polyurethan-Ionomere
und Polyether-Polyurethan-Ionomere genannt werden. Diese wässrigen
Polymerverbindungen können
allein oder in Mischungen aus zwei oder mehreren verwendet werden.
-
Unter
diesen wässrigen
Polymerverbindungen werden vorzugsweise wasserlösliche Polymerverbindungen
verwendet und werden beispielsweise Polyvinylalkohol, Ethylen-Vinylalkohol-Copolymerharz
und Ethylen-Acrylsäure-Copolymerharz
bevorzugt werden für
einen merklichen Effekt der Verbesserung des Abbildungsausblutens.
Durch Verwendung von Ethylen-Vinylalkohol-Copolymerharzen und Ethylen-Acrylsäure-Copolymerharzen
kann darüber
hinaus eine ausgezeichnete Wirkung im Hinblick auf die Wasserbeständigkeit
erhalten werden. Die unter Verwendung einer wasserlöslichen
Polymerverbindung hergestellte Beschichtungslösung besitzt vorzugsweise eine
geringe Viskosität,
da aufgrund einer gleichförmigen
Dispersion der wasserquellfähigen
lamellaren anorganischen Komponente wahrscheinlich deutliche Abbildungen
erhalten werden können.
Im Fall eines vollständig
verseiften Polyvinylalkohols beträgt der Polymerisationsgrad
zum Beispiel vorzugsweise nicht mehr als 2000 und weiter bevorzugt
nicht mehr als 300–1000.
-
Gemäß der vorliegenden
Erfindung beträgt
das Mischungsverhältnis
der quellfähigen
lamellaren anorganischen Komponente und des Klebstoffs als der bildenden
Materialien der Sperrschicht vorzugsweise 1–100 Gewichtsteile und weiter
bevorzugt 5–50
Gewichtsteile der quellfähigen
lamellaren anorganischen Komponente zu 100 Gewichtsteilen des Klebstoffs.
Das Material der Sperrschicht kann irgendeines von verschiedenen
anorganischen oder organischen Pigmenten, Wachsen, Metallseifen
und dergleichen sein, und, falls notwendig, können auch verschiedene Additive
wie UV-Absorber, Fluoreszenzfarbstoffe, ölabweisende Mittel, Antischaummittel,
Viskositätsmodifikatoren,
Vernetzungsmittel, Härtungsmittel
und dergleichen in Bereichen verwendet werden, die den gewünschten
Effekt nicht beeinflussen.
-
Die
Feststoffbedeckung der Sperrschicht beträgt vorzugsweise 0,1–10 g/m2 und weiter bevorzugt 0,5–5 g/m2. Wenn die Feststoffbedeckung geringer als
0,1 g/m2 beträgt, wird die Sperrschicht keinen
ausreichenden Film ausbilden und wird der gewünschte Effekt der Verhinderung
einer Abbildungsausblutung nicht aufgezeigt werden. Die Feststoffbedeckung
ist vorzugsweise nicht größer als
10 g/m2, da der ein Ausbluten verhindernde
Effekt gesättigt
sein wird, was eine wirtschaftlich unerwünscht Situation erzeugt.
-
Das
für das
Empfangsblatt der vorliegenden Erfindung verwendete Substrat ist
ein Papier, das hauptsächlich
aus Cellulosepulpe besteht, oder eine synthetische Harzfolie. Beispielsweise
können
geeignet verwendet werden: holzfreies Papier (Säurepapier, säurefreies
Papier), holzhaltiges Papier, beschichtetes Papier, Kunstpapier,
Pergamentpapier oder harzlaminiertes Papier oder eine orientierte
Folie, die hauptsächlich
besteht aus Polyolefinen wie Polyethylen oder Polypropylen, Polyestern
wie Polyethylenterephthalat, Polyamiden, Polyvinylchlorid, Polystyrol
oder dergleichen, eine orientierte einlagige Folie oder mehrlagig
aufgebaute Folie, bestehend hauptsächlich aus thermoplastischen
Harzen wie Polyolefinen (synthetische Blätter), und Verbundfolie, die
erhalten wird durch Zusammenlaminieren dieser Folien oder durch
Laminieren von einer dieser Folien auf einen anderen Typ an Folie
oder auf Papier. Während
es hierbei keine besonderen Einschränkungen gibt, stellen Papiersubstrate,
die hauptsächlich
aus Cellulosepulpe bestehen, einen Kostenvorteil zur Verfügung und
ein ausgezeichneter Effekt der vorliegenden Erfindung kann ebenfalls
erreicht werden. Das für die
vorliegende Erfindung verwendete blattartige Substrat besitzt vorzugsweise
eine Dicke von 20–300 μm.
-
Gemäß der vorliegenden
Erfindung können
die in der optionalen Zwischenschicht verwendeten hohlen Teilchen
Mikrokapseln sein, die einen Kohlenwasserstoff mit niedrigem Siedepunkt
als den Kern, wie n-Butan, i-Butan, Pentan, Neopentan oder dergleichen,
und ein Homopolymer- oder Copolymerharz von beispielsweise Polyacrylnitril
oder Methylmethacrylat als die Hülle
umfassen.
-
Gemäß der vorliegenden
Erfindung beträgt
die mittlere Teilchengröße der hohlen
Teilchen nach einer Ausbildung der Zwischenschicht vorzugsweise
0,1–20 μm oder weiter
bevorzugt 0,5–20 μm. Die Zwischenschicht
kann beispielsweise ausgebildet werden durch Herstellen einer Zwischenschichtbeschichtung,
die vorexpandierte Teilchen umfasst, oder durch Ausbilden einer
Zwischenschichtbeschichtung, die nicht expandierte Teilchen umfasst,
Aufbeschichten der Zwischenschicht und dann Expandieren der Teilchen.
Wenn die mittlere Teilchengröße der hohlen
Teilchen in der Zwischenschicht 20 μm übersteigt, wird die Glätte beeinträchtigt werden
und kann die Qualität
schlecht sein. Wenn sie weniger als 0,1 μm beträgt, kann es unmöglich sein,
eine angemessene Wärmeisolierung
zu erreichen, kann weniger Tinte von dem Tintenblatt übertragen
werden und kann daher die Abbildungsdichte verringert sein. Die
Hohlraumvolumenfraktion (nachfolgend der Einfachheit halber auch
als die "Hohlraumfraktion" bezeichnet) der
hohlen Teilchen beträgt
vorzugsweise 30–95%,
da die Wärmeisolierung
unzureichend sein kann und eine angemessene Dichte nicht erreicht
werden kann, wenn die Hohlraumfraktion weniger als 30% beträgt. Wenn
sie größer als
95% ist, wird die Hüllendicke
der hohlen Teilchen verringert sein, wodurch eine Tendenz zu derartigen
Problemen auftritt, wie dem Zusammenfallen der hohlen Teilchen und
geringerer Wärmeisolierung.
Die Teilchengröße der hohlen
Teilchen wird mittels eines Laserdiffraktionsverfahrens gemessen,
auf dieselbe Weise, wie oben für
die quellfähige
lamellare anorganische Komponente erwähnt. Die Hohlraumfraktion der
hohlen Teilchen kann basierend auf der volumenspezifischen Dichte
der wässrigen
Dispersion der hohlen Teilchen, der Feststoffkonzentration und der
warenspezifischen Dichte des die Hüllen der hohlen Teilchen bildenden
Harzes bestimmt werden.
-
Gemäß der vorliegenden
Erfindung ist der in der optionalen Zwischenschicht verwendete Klebstoff gleichermaßen wie
bei der Sperrschicht vorzugsweise eine wässrige Polymerverbindung wie
ein wasserlösliches
Polymer oder ein wasserdispergierbares Harz. Unter wasserlöslichen
Polymerverbindungen ist Polyvinylalkohol bevorzugt, und unter wasserdispergierbaren
Harzen werden vorzugsweise Ethylen-Vinylacetat-Copolymerlatizes
und Latizes auf Acrylsäureesterharzbasis
verwendet. Die zuvor erwähnten
wasserlöslichen
Polymerverbindungen können
allein verwendet werden, oder es können Mischungen aus zwei oder
mehreren davon verwendet werden.
-
Gemäß der vorliegenden
Erfindung beträgt
das Mischungsverhältnis
der hohlen Teilchen und des Klebstoffs als der die optionale Zwischenschicht
bildenden Materialien vorzugsweise 10–300 Gewichtsteile und weiter
bevorzugt 80–250
Gewichtsteile der hohlen Teilchen zu 100 Gewichtsteilen des Klebstoffs.
Bei weniger als 10 Gewichtsteilen an hohlen Teilchen zu 100 Gewichtsteilen
des Klebstoffs kann eine ausreichende Wärmeisolierung nicht erhalten
werden und die Dichte der gedruckten Abbildungen kann verringert
sein, wodurch die Abbildungsqualität beeinträchtigt wird. Bei mehr als 300
Gewichtsteilen an hohlen Teilchen zu 100 Gewichtsteilen des Klebstoffs
kann die Festigkeit der beschichteten Folien verringert sein und
es kann ein Ablösen
oder Brechen der beschichteten. Folie auftreten. Das Material der
Zwischenschicht kann ein Beliebiges von verschiedenen anorganischen
oder organischen Pigmenten, Wachsen, Metallseifen und dergleichen
sein, und, falls notwendig, können
auch verschiedene Additive verwendet werden, wie UV-Absorber, Fluoreszenzfarbstoffe, ölabweisende
Mittel, Antischaummittel, Viskositätsmodifikatoren und dergleichen,
in Bereichen, welche den gewünschten
Effekt nicht beeinträchtigen.
-
Die
Feststoffbedeckung der Zwischenschicht beträgt vorzugsweise 1–50 g/m2 und weiter bevorzugt 5–20 g/m2.
Wenn die Feststoffbedeckung der Zwischenschicht weniger als 1 g/m2 beträgt,
werden eine ausreichende Wärmeisolierung
und ausreichende Dämpfungseigenschaften
nicht erhalten werden und wird die Dichte verringert sein, wodurch
somit die Abbildungsqualität
beeinträchtigt
wird. Die Feststoffbedeckung ist vorzugsweise nicht größer als
50 g/m2, da der Effekt auf die Wärmeisolierung
und die Dämpfungseigenschaften
gesättigt
sein wird, wodurch eine wirtschaftlich unerwünschte Situation erzeugt wird.
-
Gemäß der vorliegenden
Erfindung besitzt das Empfangsblatt einen Aufbau, umfassend eine
optionale Zwischenschicht, gefolgt von einer Sperrschicht und einer
Empfangsschicht, die in dieser Reihenfolge auf einem Substrat ausgebildet
sind, und die verwendete Empfangsschicht kann eine bekannte Sublimationsfarbstoffthermotransferempfangsschicht
sein. Das die Empfangsschicht bildende Harz ist ein Harz, das eine
hohe Affinität
für den
Farbstoff aufweist, der von dem Tintenblatt wandert, und das darüber hinaus
eine gute Farbstofffixierfähigkeit
besitzt. Als derartige farbstofffixierfähige Harze können Polyesterharze, Polycarbonatharze,
Vinylchloridcopolymere, Polyvinylacetalharze, Cellulosederivatharze
wie Celluloseacetatbutyrat und Acrylatharze verwendet werden. Um
ein Verschmelzen der Empfangsschicht mit dem Tintenblatt durch Erwärmen mittels
des Thermokopfs während
des Druckens zu vermeiden, ist es bevorzugt, zumindest eine Art
an Vernetzungsmittel, Gleitmittel und Trennmittel dem Harz zuzugeben.
Falls notwendig, können
ein oder mehrere Fluoreszenzfarbstoffe, Weichmacher, Antioxidanzien,
UV-Absorber oder Pigmente dem Harz zugegeben werden. Solche Additive
können
vor einem Beschichten mit den die Empfangsschicht bildenden Komponenten
vereinigt werden. Sie können
alternativ getrennt von der Empfangsschicht oberhalb und/oder unterhalb
der Empfangsschicht als bedeckende Schichten aufbeschichtet werden.
-
Die
Feststoffbedeckung der Empfangsschicht beträgt vorzugsweise ungefähr 1–15 g/m2 und weiter bevorzugt 3–10 g/m2.
Wenn die Bedeckung der Empfangsschicht weniger als 1 g/m2 beträgt,
kann es unmöglich
sein, die Substratoberfläche
mit der Empfangsschicht vollständig
zu bedecken, was zu einer verringerten Bildqualität oder zu
Verschmelzungsproblemen, bei denen das Tintenblatt und die Empfangsschicht
beim Erwärmen
mit dem Thermokopf miteinander verkleben, führen kann. Demgegenüber ist
eine Bedeckung von mehr als 15 g/m2 nicht
nur unwirtschaftlich aufgrund einer Sättigung des Effekts, sondern
die aufbeschichtete Empfangsschicht kann hinsichtlich der Festigkeit
schlecht sein oder die Empfangsschichtdicke wird zunehmen, wodurch
somit eine angemessene Wärmeisolierwirkung
für das
Substrat verhindert und möglicherweise die
Druckdichte verringert wird.
-
Das
Verfahren zur Ausbildung der aufbeschichteten Schichten für die Zwischenschicht,
Sperrschicht, Empfangsschicht und dergleichen kann eine Anwendung
der je weils hergestellten Beschichtungslösung einschließen, wobei
eine Beliebige der zahlreichen Beschichtungsvorrichtungen verwendet
werden kann, wie eine Luftbürstenstreichvorrichtung,
eine Varibar-Messerstreichvorrichtung, eine reine Messerstreichvorrichtung,
eine Stabrakelstreichvorrichtung, eine Short Dwell-Streichvorrichtung,
eine Vorhangstreichvorrichtung, eine Schmelzbeschichtervorrichtung,
eine Gravurstreichvorrichtung, eine Walzenstreichvorrichtung, eine Sprühstreichvorrichtung,
eine Tauchbeschichtungsvorrichtung, eine Balkenstreichvorrichtung,
eine Kommastreichvorrichtung, eine Offsetwalzenstreichvorrichtung,
eine Umkehrwalzenstreichvorrichtung, eine Lippenstreichvorrichtung,
eine Slide Bead-Streichvorrichtung oder dergleichen. Wenn ein Trocknen
erforderlich ist, kann dies durch ein herkömmliches Verfahren in Kombination
mit diesen Streichvorrichtungen durchgeführt werden. Wenn ein Strahlungshärten erforderlich
ist, kann eine Bestrahlungsvorrichtung wie eine UV-Bestrahlungsvorrichtung
oder eine Elektronenstrahl-Bestrahlungsvorrichtung geeignet verwendet
werden, um ein Härten
zu bewirken.
-
Das
Empfangsblatt der vorliegenden Erfindung kann, falls notwendig,
eine Grundierbeschichtungsschicht aufweisen, die vorab ausgebildet
wird zum Zweck der Verhinderung eines Eindringens der Zwischenschichtbeschichtungszusammensetzung
in das Substrat während
der Ausbildung der Zwischenschicht. Zum Zweck der Verhinderung einer
elektrischen Aufladung des Empfangsblattes, von Gleichrichtungskräuselungen
(rectifying curls) in dem Empfangsblatt und der Verhinderung einer
Mehrfachzufuhr des Empfangsblattes im Drucker während des Druckens kann darüber hinaus
eine Rückseitenschicht
auf der Rückseite des
Empfangsblattes bereitgestellt werden. Es kann darüber hinaus
natürlich
auch eine Superkalanderbehandlung durchgeführt werden.
-
Die
Ausbildung einer Rückseitenschicht
kann zu einem glatteren Vorgang des Zuführens des Empfangsblattes zu
dem Drucker, dessen Transports durch den Drucker und dessen Ausgabe
aus dem Drucker führen.
Die Rückseitenschicht
besteht vorzugsweise hauptsächlich
aus einem Harz zur Ausbildung einer Rückseitenschicht, falls notwendig,
mit einem oder mehreren Gleitmitteln, Trennmitteln, Antistatikmitteln,
organischen und/oder anorganischen Pigmenten oder dergleichen. Die
Feststoffbedeckung der Rückseitenschicht liegt
vorzugsweise im Bereich von 0,3–10
g/m2 und weiter bevorzugt im Bereich von
1–5 g/m2.
-
Das
Empfangsblatt der vorliegenden Erfindung kann darüber hinaus
eine Struktur aufweisen, bei der die Sperrschicht und die Empfangsschicht
in dieser Reihenfolge auf eine Seite des Substrats laminiert sind und
dann eine Klebstoffschicht (eine Haftkleb stoffschicht), Trennschicht
und Trennschichtbasis (innerhalb der vorliegenden Beschreibung wird
die Trennschichtbasis mit der Trennschicht auch als "Trennblatt" bezeichnet) in dieser
Reihenfolge auf die andere Seite des Substrats laminiert sind. Dieser
Aufbau bildet ein Empfangsblatt vom Siegeltyp oder Etikettentyp,
der ein Anhaften und Abziehen zwischen der Klebstoffschicht und
der Trennschicht ermöglicht.
Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
stellt die vorliegende Erfindung daher ein Empfangsblatt vom Siegeltyp
oder Etikettentyp (nachfolgend werden beide als "Siegeltyp" bezeichnet) bereit.
-
Ein
Empfangsblatt vom Siegeltyp besitzt vorzugsweise eine Gesamtdicke
von 100–300 μm. Wenn die Dicker
weniger als 100 μm
beträgt,
kann die mechanische Festigkeit und Steifheit des Empfangsblattes
unzureichend sein, und es kann sein, dass eine angemessene Vermeidung
eines während
des Druckens erzeugten Kräuselns
im Empfangsblatt nicht möglich
ist. Wenn die Dicke mehr als 300 μm
beträgt,
wird die Anzahl an Empfangsblättern,
die vom Drucker vorgehalten werden, gering sein, und es wird ein
Halter zur Aufnahme der Blätter
mit einem größeren Volumen
notwendig sein, um eine vorbestimmte Anzahl an Blättern aufzubewahren,
wodurch es schwierig wird, einen kompakten Drucker herzustellen.
-
Klebstoffschicht
-
In
einem Empfangsblatt vom Siegeltyp der vorliegenden Erfindung kann
das Klebstoffharz, das für
die Klebstoffschicht verwendet wird, ein bekanntes Klebstoffharz
sein, wie ein Harz auf Acrylbasis, ein Harz auf Gummibasis oder
ein Harz auf Siliconbasis. Harze auf Acrylbasis sind unter solchen
Klebstoffharzen bevorzugt. Als Harze auf Acrylbasis werden vorzugsweise
Harze verwendet, die hauptsächlich
bestehen aus 2-Ethylhexylacrylat, Butylacrylat oder Ethylacrylat,
erhältlich
durch Copolymerisation dieser mit einem oder mehreren anderen (Meth)acrylsäureestern
(nicht funktionalen oder (Meth)acrylsäureestern mit verschiedenen funktionalen
Gruppen) oder anderen copolymerisierbaren Monomeren. Falls notwendig,
können
Klebemittel (Tackifier) wie Kolophoniumverbindungen und dergleichen,
Vernetzungsmittel auf Isocyanatbasis und Epoxybasis, Mittel zur
Erhöhung
der Alterungsbeständigkeit,
Stabilisatoren, Weichmacher wie Öle,
Füllstoffe,
Pigmente, Färbemittel
und dergleichen diesen Klebstoffharzen zugegeben werden. Je nach
Notwendigkeit können
auch Kombinationen aus zwei oder mehreren davon verwendet werden.
-
Die
Feststoffbedeckung der Klebstoffschicht beträgt vorzugsweise 5–30 g/m2 und weiter bevorzugt 7–25 g/m2.
Die Klebstoffschicht kann ausgebildet werden unter Verwendung einer
Streichvorrichtung, die ausgewählt
ist aus Balkenstreichvorrichtungen, Gravurstreichvorrichtungen,
Kommastreichvorrichtungen, Messerstreichvorrichtungen, Luftbürstenstreichvorrichtungen,
Schmelzbeschichtern, Vorhangstreichvorrichtungen, Lippenstreichvorrichtungen
und Slide Bead-Streichvorrichtungen, zur Aufbringung der Klebstoffschichtbeschichtungslösung durch
ein übliches
Verfahren, gefolgt von einem Trocknen.
-
Im
Hinblick auf die Reihenfolge zur Ausbildung der Klebstoffschicht
kann zuerst die Klebstoffschichtbeschichtungslösung auf eine Trennfläche der
Trennschicht, die auf der Trennblattbasis ausgebildet ist, aufgebracht
und zur Ausbildung einer Klebstoffschicht getrocknet werden und
kann dann die Klebstoffschichtoberfläche durch Laminieren gegen
die Substratseite mit der Empfangsschicht auf der Oberfläche angebracht werden,
oder kann die Klebstoffschichtbeschichtungslösung auf die gegenüberliegende
Seite des Substrats mit der Empfangsschicht aufbeschichtet und zur
Ausbildung der Klebstoffschicht getrocknet werden und können dann
die Klebstoffschichtseite und die Trennoberfläche des Trennblattes durch
Laminieren aneinander befestigt werden.
-
Trennblattbasis
-
Die
für ein
Empfangsblatt vom Siegeltyp der vorliegenden Erfindung verwendete
Trennblattbasis kann dieselbe sein wie die für das Substrat des Empfangsblattes.
Bevorzugt ist ein laminiertes Blatt mit einer thermoplastischen
Harzschicht eines Polyolefinharzes oder dergleichen, ausgebildet
auf zumindest einer Seite, oder eine Folie, bestehend hauptsächlich aus
einem synthetischen Harz wie einem Polyester (beispielsweise Polyethylenterephthalat).
Die Dicke der Trennblattbasis liegt vorzugsweise im Bereich von
20–200 μm und weiter
bevorzugt 50–150 μm.
-
Trennschicht
-
Gemäß der vorliegenden
Erfindung kann das verwendete, in Bezug auf eine Trennung behandelte Trennblatt
beispielsweise eine Trennschicht sein, die auf einer Trennblattbasis
ausgebildet ist, und die Trennschicht kann ein bekanntes Trennmittel
einschließen.
Das verwendete Trennmittel ist vorzugsweise ein Siliconharz, Fluorharz
oder dergleichen vom Emulsionstyp, Lösungsmitteltyp oder lösungsmittelfreien
Typ. In diesem Fall wird die Trennschichtbeschichtungslösung auf
die Trennblattbasis bis zu einer Feststoffbedeckung der Trennschicht
von 0,1–3
g/m2 und weiter bevorzugt von 0,3–1,5 g/m2 aufgebracht und getrocknet und wird dann gehärtet durch
Wärmehärtung, Elektronenstrahlhärtung, UV-Härtung oder
dergleichen, um die Trennschicht auszubilden. Das Verfahren zur
Ausbildung der Trennschicht ist nicht besonders einge schränkt, und
es können beispielsweise
eine Streichvorrichtung wie eine Balkenstreichvorrichtung, eine
Direktgravurstreichvorrichtung, eine Offsetgravurstreichvorrichtung
oder eine Luftbürstenstreichvorrichtung
geeignet verwendet werden zum Aufbeschichten und Trocknen der Trennschichtbeschichtungsflüssigkeit
auf der Trennblattbasis.
-
Für ein Empfangsblatt
vom Siegeltyp kann eine Rückseitenschicht
auch auf der Seite der Trennblattbasis ausgebildet werden, die der
Seite gegenüberliegt,
auf welcher die Trennschicht ausgebildet wurde. Die Rückseitenschicht
der Trennblattbasis wird auf dieselbe Weise wie die Rückseitenschicht
des Empfangsblattes ausgebildet, und es kann auf eine Ausbildung
einer Rückseitenschicht
auf dem Empfangsblattabschnitt verzichtet werden.
-
Beispiele
-
Die
vorliegende Erfindung wird nun durch Beispiele ausführlicher
erläutert,
obwohl die vorliegende Erfindung natürlich nicht auf diese Beispiele
beschränkt
ist. Die in den Beispielen angegebenen Werte "Teile" und "%" beziehen
sich alle auf "Gewichtsteile" und "Gew.-%".
-
Beispiel 1
-
Bildung eines mit einer Zwischenschicht
beschichteten Blattes
-
Es
wurde eine Zwischenschichtbeschichtungslösung hergestellt durch Mischen
und Rühren
von 70 Teilen einer wässrigen
Dispersion (Feststoffkonzentration: 30%) an expandierten hohlen
Teilchen, umfassend ein thermoplastisches Harz, das hauptsächlich aus
Vinylidenchlorid und Acrylnitril besteht (mittlere Teilchengröße: 5,4 μm, Hohlraumfraktion:
60%), 15 Teilen einer wässrigen
Lösung
(Feststoffkonzentration: 10%) an Polyvinylalkohol (Handelsname:
PVA217, Kuraray Co., Ltd.) und 15 Teilen an Styrol-Butadien-Latex
(Handelsname: L-1537, Feststoffkonzentration: 50%, Asahi Kasei).
Diese wurde dann auf eine Seite eines Kunstpapierblattes (Handelsname:
OK Kinfuji-N, Flächengewicht:
186 g/m2, Oji Paper Co. Ltd.) als das Substrat
unter Verwendung eines Schmelzbeschichters auf eine Trockenbedeckung
mit 20 g/m2 aufgebracht und getrocknet,
um ein mit einer Zwischenschicht beschichtetes Blatt auszubilden.
-
Bildung eines mit einer Sperrschicht
beschichteten Blattes
-
Es
wurde eine Sperrschichtbeschichtungslösung hergestellt durch Mischen
und Rühren
von 100 Teilen einer wässrigen
Lösung
(Feststoffkonzentration: 10%) an Polyvinylalkohol (Handelsname:
PVA105, Polymerisationsgrad: ungefähr 500, Kuraray Co., Ltd.)
und 4 Teilen an Styrol-Butadien-Latex (Handelsname: L-1537, Feststoffkonzentration:
50%, Asahi Kasei) mit 100 Teilen einer wässrigen Dispersion der quellfähigen lamellaren
anorganischen Komponente Natriumtetrasiliconglimmer (mittlerer Teilchendurchmesser:
6,3 μm, wässrige Dispersion
von 5%). Die Sperrschichtbeschichtungslösung wurde dann unter Verwendung
einer Meyer-Balkenstreichvorrichtung bis zu einer Trockenbedeckung
von 3 g/m2 auf die Zwischenschicht des zuvor erwähnten mit
einer Zwischenschicht beschichteten Blattes aufgebracht und getrocknet,
um ein mit einer Sperrschicht beschichtetes Blatt auszubilden. Das
Aspektverhältnis
der quellfähigen
lamellaren anorganischen Komponente betrug 2700, berechnet aus der
Dicke, die durch eine Betrachtung des Querschnitts des mit einer
Sperrschicht beschichteten Blattes gemessen wurde.
-
Bildung eines mit einer Rückseitenschicht
beschichteten Blattes
-
Eine
Rückseitenschichtbeschichtungslösung wurde
hergestellt durch Mischen und Rühren
von 100 Teilen einer wässrigen
Lösung
(Feststoffkonzentration: 10%) an Polyvinylalkohol (Handelsname.
PVA117, Kuraray Co., Ltd.) und 20 Teilen an Zinkstearat (Handelsname:
Z-8-36, Feststoffkonzentration: 30%, Chukyo Yushi Co., Ltd.). Die
Rückseitenbeschichtungslösung wurde
dann unter Verwendung einer Meyer-Balkenstreichvorrichtung bis zu
einer Trockenbedeckung von 2 g/m2 auf die
Rückseite
des mit einer Sperrschicht beschichteten Blattes aufgebracht und
getrocknet, um ein mit einer Rückseitenschicht
beschichtetes Blatt auszubilden.
-
Bildung eines Empfangsblattes
-
Eine
Empfangsschichtbeschichtungslösung
wurde hergestellt durch Auflösen
von 100 Teilen eines Polyesterharzes (Handelsname: BYLON-200, Toyobo
Co., Ltd.), 2 Teilen eines Siliconöls (Handelsname: KF393, Shinetsu
Kagaku) und 6 Teilen einer Isocyanatverbindung (Handelsname: Takenate
D-110N, Takeda Pharmaceutical Co., Ltd.) in 200 Teilen eines Mischlösungsmittels
aus Toluol/Methylethylketon = 1/1 (Gewichtsverhältnis) und Mischen und Rühren der
Lösung.
Die Empfangsschichtbeschichtungslösung wurde unter Verwendung
einer Gravurstreichvorrichtung bis zu einer Trockenbedeckung von
6 g/m2 auf die Sperrschicht des mit einer
Sperrschicht beschichteten Blattes aufgebracht und getrocknet, um
ein Empfangsblatt zu erhalten.
-
Beispiel 2
-
Auf
dieselbe Weise wie in Beispiel 1 wurde ein Empfangsblatt hergestellt,
mit der Ausnahme, dass anstelle der expandierten hohlen Teilchen,
die ein thermoplastisches Harz umfassen, das hauptsächlich aus
Vinylidenchlorid und Acrylnitril besteht, (mittlere Teilchengröße 5,4 μm) zur Ausbildung
des mit einer Zwischenschicht beschichteten Blattes des Beispiels
1 eine wässrige
Dispersion (Feststoffkonzentration: 30%) an expandierten hohlen
Teilchen, die ein thermoplastisches Harz umfassen, das hauptsächlich aus
Vinylidenchlorid und Acrylnitril besteht, jedoch eine unterschiedliche
Teilchengröße aufweist
(mittlere Teilchengröße: 1,6 μm, Hohlraumfraktion:
50%), verwendet wurde.
-
Beispiel 3
-
Auf
dieselbe Weise wie in Beispiel 1 wurde ein Empfangsblatt hergestellt,
mit der Ausnahme, dass anstelle der expandierten hohlen Teilchen,
die ein thermoplastisches Harz umfassen, das hauptsächlich aus
Vinylidenchlorid und Acrylnitril besteht, (mittlere Teilchengröße 5,4 μm) zur Ausbildung
des mit einer Zwischenschicht beschichteten Blattes des Beispiels
1 eine wässrige
Dispersion (Feststoffkonzentration: 30%) an expandierten hohlen
Teilchen, die ein thermoplastisches Harz umfassen, das hauptsächlich aus
Vinylidenchlorid und Acrylnitril besteht, jedoch eine unterschiedliche
Teilchengröße aufweist
(mittlere Teilchengröße: 18,1 μm, Hohlraumfraktion:
65%), verwendet wurde.
-
Beispiel 4
-
Auf
dieselbe Weise wie in Beispiel 1 wurde ein Empfangsblatt hergestellt,
mit der Ausnahme, dass anstelle der wässrigen Dispersion der quellfähigen lamellaren
anorganischen Komponente Natriumtetrasiliconglimmer (mittlerer Teilchendurchmesser:
6,3 μm,
wässrige
Dispersion von 5%) zur Ausbildung des mit einer Sperrschicht beschichteten
Blattes des Beispiels 1 eine wässrige
Dispersion der quellfähigen
lamellaren anorganischen Komponente Natriumtetrasiliconglimmer mit
einem unterschiedlichen mittleren Teilchendurchmesser (mittlerer
Teilchendurchmesser: 14,5 μm,
wässrige
Dispersion von 5%) verwendet wurde. Das Aspektverhältnis der
quellfähigen
lamellaren anorganischen Komponente betrug 4800, berechnet aus der
Dicke, die durch Betrachtung des Querschnitts des mit einer Sperrschicht
beschichteten Blattes gemessen wurde.
-
Beispiel 5
-
Auf
dieselbe Weise wie in Beispiel 1 wurde ein Empfangsblatt hergestellt,
mit der Ausnahme, dass anstelle der wässrigen Dispersion der quellfähigen lamellaren
anorganischen Komponente Natriumtetrasiliconglimmer (mittlerer Teilchendurchmesser:
6,3 μm,
wässrige
Dispersion von 5%) zur Ausbildung des mit einer Sperrschicht beschichteten
Blattes des Beispiels 1 eine wässrige
Dispersion der quellfähigen
lamellaren anorganischen Komponente Natriumtetrasiliconglimmer mit
einem unterschiedlichen mittleren Teilchendurchmesser (mittlerer
Teilchendurchmesser: 1,5 μm,
wässrige
Dispersion von 5%) verwendet wurde. Das Aspektverhältnis der
quellfähigen
lamellaren anorganischen Komponente betrug 180, berechnet aus der
Dicke, die durch Betrachtung des Querschnitts des mit einer Sperrschicht
beschichteten Blattes gemessen wurde.
-
Beispiel 6
-
Auf
dieselbe Weise wie in Beispiel 1 wurde ein Empfangsblatt hergestellt,
mit der Ausnahme, dass als das in Beispiel 1 ausgebildete mit einer
Sperrschicht beschichtete Blatt ein durch das folgende Verfahren
ausgebildetes mit einer Sperrschicht beschichtetes Blatt verwendet
wurde.
-
Bildung eines mit einer Sperrschicht
beschichteten Blattes
-
Es
wurde eine Sperrschichtbeschichtungslösung hergestellt durch Mischen
und Rühren
von 100 Teilen einer wässrigen
Lösung
(Feststoffkonzentration: 10%) an Ethylen-Vinylalkohol-Copolymerharz
(Handelsname: Exceval 4105, Kuraray Co., Ltd.) mit 100 Teilen einer
wässrigen
Dispersion der quellfähigen
lamellaren anorganischen Komponente Natriumtetrasiliconglimmer (mittlerer
Teilchendurchmesser: 6,3 μm,
wässrige
Dispersion von 5%). Die Sperrschichtbeschichtungslösung wurde
dann unter Verwendung einer Meyer-Balkenstreichvorrichtung bis zu
einer Trockenbedeckung von 3 g/m2 auf die
Zwischenschicht des zuvor erwähnten mit
einer Zwischenschicht beschichteten Blattes aufgebracht und getrocknet,
um ein mit einer Sperrschicht beschichtetes Blatt auszubilden. Das
Aspektverhältnis
der quellfähigen
lamellaren anorganischen Komponente betrug 2700, berechnet aus der
Dicke, die durch eine Betrachtung des Querschnitts des mit einer
Sperrschicht beschichteten Blattes gemessen wurde.
-
Beispiel 7
-
Auf
dieselbe Weise wie in Beispiel 1 wurde ein Empfangsblatt hergestellt,
mit der Ausnahme, dass als das in Beispiel 1 ausgebildete mit einer
Sperrschicht beschichtete.
-
Blatt
ein durch das folgende Verfahren ausgebildetes mit einer Sperrschicht
beschichtetes Blatt verwendet wurde.
-
Bildung eines mit einer Sperrschicht
beschichteten Blattes
-
Es
wurde eine Sperrschichtbeschichtungslösung hergestellt durch Mischen
und Rühren
von 50 Teilen einer wässrigen
Lösung
(Feststoffkonzentration: 28%) an Ethylen-Acrylsäure-Copolymerharz (Handelsname: ET-1000,
Chuo Rika Kogyo Co., Ltd.) mit 100 Teilen einer wässrigen
Dispersion der quellfähigen
lamellaren anorganischen Komponente Natriumtetrasiliconglimmer (mittlerer
Teilchendurchmesser: 6,3 μm,
wässrige
Dispersion von 5%). Sie wurde dann unter Verwendung einer Meyer-Balkenstreichvorrichtung
bis zu einer Trockenbedeckung von 3 g/m2 auf
die Zwischenschicht des zuvor erwähnten mit einer Zwischenschicht
beschichteten Blattes aufgebracht und getrocknet, um ein mit einer
Sperrschicht beschichtetes Blatt auszubilden. Das Aspektverhältnis der
quellfähigen
lamellaren anorganischen Komponente betrug 2700, berechnet aus der
Dicke, die durch eine Betrachtung des Querschnitts des mit einer
Sperrschicht beschichteten Blattes gemessen wurde.
-
Vergleichsbeispiel 1
-
Auf
dieselbe Weise wie in Beispiel 1 wurde ein Empfangsblatt hergestellt,
mit der Ausnahme, dass als das in Beispiel 1 ausgebildete mit einer
Sperrschicht beschichtete Blatt ein durch das folgende Verfahren
ausgebildetes mit einer Sperrschicht beschichtetes Blatt verwendet
wurde.
-
Bildung eines mit einer Sperrschicht
beschichteten Blattes
-
Es
wurde ein mit einer Sperrschicht beschichtetes Blatt ausgebildet
unter Verwendung einer wässrigen
Lösung
(Feststoffkonzentration: 10%) an Polyvinylalkohol (PVA105, Kuraray
Co., Ltd.) als die Sperrschichtbeschichtungslösung und deren Aufbeschichten
und Trocknen auf die Zwischenschicht des mit einer Zwischenschicht
beschichteten Blattes unter Verwendung einer Meyer-Balkenstreichvorrichtung
bis zu einer Trockenbedeckung von 5 g/m2.
-
Vergleichsbeispiel 2
-
Auf
dieselbe Weise wie in Beispiel 1 wurde ein Empfangsblatt hergestellt,
mit der Ausnahme, dass anstelle der wässrigen Dispersion der quellfähigen lamellaren
anorganischen Komponente Natriumtetrasiliciumglimmer (mittlerer
Teilchendurchmesser: 6,3 μm,
wässrige
Dispersion von 5%) zur Ausbildung des mit einer Sperrschicht beschichteten
Blattes des Beispiels 1 eine wässrige
Dispersion von Muscovit als einem nicht quellenden Tonmineral (mittlerer
Teilchendurchmesser: 20 μm,
wässrige
Dispersion von 5%) verwendet wurde. Das Aspektverhältnis des
nicht quellenden Tonminerals betrug 55, berechnet aus der Dicke,
die durch Betrachtung des Querschnitts des mit einer Sperrschicht
beschichteten Blattes gemessen wurde.
-
Vergleichsbeispiel 3
-
Auf
dieselbe Weise wie in Beispiel 1 wurde ein Empfangsblatt hergestellt,
mit der Ausnahme, dass anstelle der wässrigen Dispersion der quellfähigen lamellaren
anorganischen Komponente Natriumtetrasiliconglimmer (mittlerer Teilchendurchmesser:
6,3 μm,
wässrige
Dispersion von 5%) zur Ausbildung des mit einer Sperrschicht beschichteten
Blattes des Beispiels 1 eine wässrige
Dispersion der quellfähigen
lamellaren anorganischen Komponente Natriumtetrasiliconglimmer mit
einem unterschiedlichen mittleren Teilchendurchmesser (mittlerer
Teilchendurchmesser: 105 μm,
wässrige
Dispersion von 3%) verwendet wurde. Das Aspektverhältnis der
quellfähigen
lamellaren anorganischen Komponente betrug 7600, berechnet aus der
Dicke, die durch Betrachtung des Querschnitts des mit einer Sperrschicht
beschichteten Blattes gemessen wurde.
-
Beispiel 8
-
Bildung eines Empfangsblattabschnitts
-
Auf
dieselbe Weise wie in Beispiel 1 wurde ein mit einer Zwischenschicht
beschichtetes Blatt hergestellt, mit der Ausnahme, dass als das
Substrat ein Kunstpapierblatt (Handelsname: OK Kinfuji-N, Flächengewicht:
104,7 g/m2, Oji Paper Co. Ltd.) anstelle
des Kunstpapierblattes (Handelsname: OK Kinfuji-N, Flächengewicht:
186 g/m2, Oji Paper Co. Ltd.) zur Ausbildung
des mit einer Zwischenschicht beschichteten Blattes verwendet wurde.
-
Der
Rest des Verfahrens wurde auf dieselbe Weise wie in Beispiel 1 zur
Ausbildung einer Sperrschicht und einer Empfangsschicht in dieser
Reihenfolge auf der Zwischenschicht des mit einer Zwischenschicht
beschichteten Blattes durchgeführt,
um einen Empfangsblattabschnitt zu erhalten. Es wurde jedoch auf
die Ausbildung der Rückseitenschicht
verzichtet.
-
Bildung einer Trennschichtbasis
-
Es
wurde ein Polyethylen mit niedriger Dichte das auch Titandioxid
umfasste (Handelsname: YUKALON LK50, Mitsubishi Chemical Co., Ltd.)
mittels einer Schmelzextrusion auf beide Seiten eines holzfreien
Papiers mit einer Dicke von 67 μm
(Handelsname: OK Woodfree Paper, Flächengewicht: 52,3 g/m2, Oji Paper Co. Ltd.) mit 20 μm auf jeder
Seite beschichtet, um eine Trennschichtbasis zu erhalten.
-
Bildung eines mit einer Trennschicht
beschichteten Blattes
-
Es
wurde dann ein Trennmittel auf Siliconbasis (Handelsname: KS830,
Shinetsu Kagaku) unter Verwendung einer Gravurstreichvorrichtung
bis zu einer Trockenbedeckung von 0,5 g/m2 auf
eine Seite der erhaltenen Trennschichtbasis beschichtet, um ein
mit einer Trennschicht beschichtetes Blatt auszubilden.
-
Bildung eines mit einer Rückseitenschicht
beschichteten Trennblattes
-
Eine
Rückseitenbeschichtungslösung wurde
hergestellt durch Mischen und Rühren
von 100 Teilen einer wässrigen
Lösung
(Feststoffkonzentration: 10%) aus Polyvinylalkohol (Handelsname:
PVA117, Kuraray Co., Ltd.) und 20 Teilen an Zinkstearat (Handelsname:
Z-8-36, Feststoffkonzentration. 30%, Chukyo Yushi Co., Ltd.). Die
Rückseitenbeschichtungslösung wurde
dann unter Verwendung einer Meyer-Balkenstreichvorrichtung bis zu
einer Trockenbedeckung von 2 g/m2 auf die
Seite des mit einer Trennschicht beschichteten Blattes ohne die
Trennschicht aufgebracht und getrocknet, um ein mit einer Rückseitenschicht
beschichtetes Blatt auszubilden.
-
Bildung eines Trennblattes
vom Siegeltyp
-
Es
wurde eine Klebstoffschichtbeschichtungslösung hergestellt durch Mischen
und Rühren
von 400 Teilen eines Klebstoffs auf Acrylbasis (Handelsname: PE115E,
Feststoffkonzentration: 23%, Nihon Carbide) und 3 Teilen eines Härtungsmittels
(Handelsname: CK101, Feststoffkonzentration: 75%, Nihon Carbide).
Die Klebstoffschichtbeschichtungslösung wurde dann unter Verwendung
einer Gravurstreichvorrichtung bis zu einer Trockenbedeckung von
15 g/m2 auf eine Seite des mit einer Rückseitenschicht
beschichteten Trennblattes beschichtet und getrocknet, um eine mit
einer Klebstoffschicht beschichtetes Trennblatt auszubilden.
-
Die
Klebstoffschichtseite des mit einer Klebstoffschicht beschichteten
Trennblattes wurde über
der Substratseite des Empfangsblattabschnitts (die Seite gegenüberliegend
der Empfangsschicht) angeordnet und klebelaminiert, um ein Empfangsblatt
vom Siegeltyp auszubilden.
-
Beispiel 9
-
Auf
dieselbe Weise wie in Beispiel 8 wurde ein Empfangsblatt vom Siegeltyp
hergestellt, mit der Ausnahme der Verwendung einer wässrigen
Dispersion (Feststoffkonzentration: 30%) an expandierten hohlen Teilchen
die ein hauptsächlich
aus Vinylidenchlorid und Acrylnitril bestehendes thermoplastisches
Harz umfassen (Teilchengröße: 1,6 μm, Hohlraumfraktion:
50%), wie bei der Verwendung in Beispiel 2, zur Ausbildung des mit
einer Zwischenschicht beschichteten Blattes.
-
Beispiel 10
-
Auf
dieselbe Weise wie in Beispiel 8 wurde ein Empfangsblatt vom Siegeltyp
hergestellt, mit der Ausnahme der Verwendung einer wässrigen
Dispersion (Feststoffkonzentration: 30%) an expandierten hohlen Teilchen
die ein hauptsächlich
aus Vinylidenchlorid und Acrylnitril bestehendes thermoplastisches
Harz umfassen (Teilchengröße: 18,1 μm, Hohlraumfraktion:
65%), wie bei der Verwendung in Beispiel 3, zur Ausbildung des mit
einer Zwischenschicht beschichteten Blattes.
-
Beispiel 11
-
Auf
dieselbe Weise wie in Beispiel 8 wurde ein Empfangsblatt vom Siegeltyp
hergestellt, mit der Ausnahme der Verwendung einer wässrigen
Dispersion der quellfähigen
lamellaren anorganischen Komponente Natriumtetrasiliconglimmer (mittlerer
Teilchendurchmesser: 14,5 μm,
wässrige
Dispersion von 5%), wie in Beispiel 4, zur Ausbildung des mit einer
Sperrschicht beschichteten Blattes.
-
Beispiel 12
-
Auf
dieselbe Weise wie in Beispiel 8 wurde ein Empfangsblatt vom Siegeltyp
hergestellt, mit der Ausnahme der Verwendung einer wässrigen
Dispersion der quellfähigen
lamellaren anorganischen Komponente Natriumtetrasiliconglimmer (mittlerer
Teilchendurchmesser: 1,5 μm,
wässrige
Dispersion von 5%), wie in Beispiel 5, zur Ausbildung des mit einer
Sperrschicht beschichteten Blattes.
-
Beispiel 13
-
Auf
dieselbe Weise wie in Beispiel 8 wurde ein Empfangsblatt vom Siegeltyp
hergestellt, mit der Ausnahme, dass die Sperrschicht auf dieselbe
Weise wie in Beispiel 6 ausgebildet wurde, zur Ausbildung des mit einer
Sperrschicht beschichteten Blattes.
-
Beispiel 14
-
Auf
dieselbe Weise wie in Beispiel 8 wurde ein Empfangsblatt vom Siegeltyp
hergestellt, mit der Ausnahme, dass die Sperrschicht auf dieselbe
Weise wie in Beispiel 7 ausgebildet wurde, zur Ausbildung des mit einer
Sperrschicht beschichteten Blattes.
-
Beispiel 15
-
Auf
dieselbe Weise wie in Beispiel 8 wurde ein Empfangsblatt vom Siegeltyp
hergestellt, mit der Ausnahme der Verwendung einer orientierten
porösen
Polyesterfolie mit einer Dicke von 100 μm die hauptsächlich aus Polyethylenterephthalat
besteht (Handelsname: W900E100, Mitsubishi Chemical Polyester Film
Co.) als die Trennblattbasis zur Bildung des mit einer Trennschicht
beschichteten Blattes.
-
Vergleichsbeispiel 4
-
Auf
dieselbe Weise wie in Beispiel 8 wurde ein Empfangsblatt vom Siegeltyp
hergestellt, mit der Ausnahme, dass das mit einer Sperrschicht beschichtete
Blatt durch dasselbe Verfahren wie in Vergleichsbeispiel 1 zur Ausbildung
des mit einer Sperrschicht beschichteten Blattes ausgebildet wurde.
-
Vergleichsbeispiel 5
-
Auf
dieselbe Weise wie in Beispiel 8 wurde ein Empfangsblatt vom Siegeltyp
hergestellt, mit der Ausnahme, dass eine wässrige Dispersion von Muscovit
(mittlerer Teilchendurchmesser. 20 μm, wässrige Dispersion von 5%) auf
dieselbe Weise wie in Vergleichsbeispiel 2 als ein nicht quellendes
Tonmineral zur Ausbildung des mit einer Sperrschicht beschichteten
Blattes ausgebildet wurde.
-
Vergleichsbeispiel 6
-
Auf
dieselbe Weise wie in Beispiel 8 wurde ein Empfangsblatt vom Siegeltyp
hergestellt, mit der Ausnahme, dass eine wässrige Dispersion der quellfähigen lamellaren
anorganischen Komponente Natriumtetrasiliconglimmer (mittlerer Teilchendurchmesser:
105 μm,
wässrige
Dispersion von 3%) auf dieselbe Weise wie in Vergleichsbeispiel
3 zur Ausbildung des mit einer Sperrschicht beschichteten Blattes
ausgebildet wurde.
-
Bewertung
-
Die
in den zuvor erwähnten
Beispielen und Vergleichsbeispielen hergestellten Trennblätter wurden mittels
der nachfolgend beschriebenen Verfahren bewertet, und die Ergebnisse
werden in Tabelle 1 aufgezeigt.
-
"Druckqualität" (Druckdichte, Gleichförmigkeit
der Abbildung)
-
Unter
Verwendung eines im Handel erhältlichen
Thermotransfervideodruckers (Handelsname: UP-DR100, Sony Corp.)
wurden Tintenblätter
mit jeweils einer auf einer 6-μm-dicken
Polyesterfolie ausgebildeten Tintenschicht, die einen von drei verschiedenen
Sublimationsfarbstoffen: Gelb, Magenta oder Cyan, zusammen mit einem
Bindemittel aufweist, nacheinander mit einem Empfangsblatt in Kontakt
gebracht, und die Wärme
wurde mittels eines Thermokopfes für den Thermotransfer einer
vorbestimmten Abbildung in das Empfangsblatt in Stufen gesteuert,
um ein Drucken einer Abbildung mit einfachen Halbtönen einer
jeden Farbe und übereinanderliegenden
Farben zu erreichen. Die Reflexionsdichte der auf das Empfangsblatt übertragenen aufgezeichneten
Abbildungen wurde unter Verwendung eines Macbeth-Refllexionsdensitometers
(Handelsname: RD-914, Kollmorgen Co.) für jede angewendete Energie
gemessen. Die Tabelle 1 zeigt die Druckdichte als die Konzentration
des Hochtonabschnitts entsprechend dem 15. Schritt ab der niedrigsten
angewendeten Energie.
-
Die
Gleichförmigkeit
der aufgezeichneten Abbildungen auf dem Tonabschnitt, der einer
optischen Dichte (Schwarz) von 0,3 entspricht, wurde auf Basis des
Vorkommens oder der Abwesenheit einer ungleichmäßigen Dichte und von Aussetzern
visuell bewertet. Die Bewertungsergebnisse wurden angegeben als "gut", "angemessen" oder "schlecht", wo merkliche Defekte
wie eine ungleichmäßige Dichte
und Aussetzer beobachtet wurden.
-
"Einrollen
nach dem Drucken"
-
Die
in den Beispielen und Vergleichsbeispielen hergestellten Empfangsblätter wurden
jeweils in Rollenform mit einer Breite von 127 mm einem Thermotransferdrucker
(Handelsname: UP-DR100, Sony) zum Drucken von schwarzen Abbildungen
zugeführt
und wurden auf eine Länge
von 179 mm geschnitten und ausgegeben. Das Einrollen der bedruckten
Empfangsblätter
wurde als ein Einrollen nach dem Drucken gemessen. Als das Verfahren
zur Messung des Einrollens nach dem Drucken wurden die bedruckten
Aufzeichnungsblätter
während
5 Minuten in einer Umgebung von 23°C, 50% relative Feuchtigkeit,
auf eine nivellierte Fläche
gegeben, entweder mit der Empfangsschichtseite nach oben (Einrollen
nach oben) oder der Empfangsschichtseite nach unten (Einrollen nach
hinten), und es wurde die maximale Höhe unter den vier Ecken eines
jeden Empfangsblattes als das Einrollen nach dem Drucken aufgezeichnet.
Der Grad des Einrollens nach dem Drucken wurde anhand der folgenden
Skala bewertet.
"gut": | Das Einrollen
nach hinten nach dem Drucken liegt in einem Bereich von 0–20 mm. |
"angemessen": | Das Einrollen
nach hinten nach dem Drucken liegt in einem Bereich von mehr als
20 mm und bis zu 30 mm, oder das Einrollen nach oben liegt in einem
Bereich von mehr als 0 mm und bis zu 10 mm. |
"schlecht": | Das Einrollen
nach hinten nach dem Drucken beträgt mehr als 30 mm oder das
Einrollen nach oben beträgt
mehr als 10 mm. |
-
"Stabilität nach dem
Drucken" (Ausbluten
der Abbildung)
-
Unter
Verwendung eines im Handel erhältlichen
Thermotransfervideodruckers (Handelsname: UP-DR100, Sony Corp.)
wurden Tintenblätter
mit jeweils einer auf einer 6-μm-dicken
Polyesterfolie ausgebildeten Tintenschicht, die einen von drei verschiedenen
Sublimationsfarbstoffen: Gelb, Magenta oder Cyan, zusammen mit einem
Bindemittel aufweist, der Reihe nach mit einem Empfangsblatt in
Kontakt gebracht, und es wurde die Wärme in Stufen mittels eines
Thermokopfes gesteuert, um eine thermische Übertragung einer vorbestimmten
Abbildung in das Empfangsblatt und ein Drucken von Abbildungen mit
schwarzen und blauen engen Linien zu erreichen. Diesem folgte ein
Stabilitätsbeschleunigungstest
nach dem Drucken, bei dem man das mit der Abbildung bedruckte Blatt
während
2 Wochen in einer Umgebung von 50°C,
95% relative Feuchtigkeit, stehen ließ. Die Rate des Ausblutens
der Abbildung wurde gemäß der folgenden
Formel (1) berechnet.
-
-
Eine
Rate des Ausblutens von weniger als 110% wurde als "gut" bewertet, eine Rate
des Ausblutens von mindestens 110% und weniger als 130% wurde als "angemessen" bewertet, und eine
Rate des Ausblutens von 130% oder mehr wurde als "schlecht" bewertet. Tabelle 1
| Druckdichte (schwarz) | Gleichförmigkeit der
Abbildung | Einrollen
nach dem Drucken | Ausbluten
der Abbildung |
Beispiel
1 | 2,24 | gut | gut | gut |
Beispiel
2 | 2,12 | gut | gut | gut |
Beispiel
3 | 2,39 | gut | gut | gut |
Beispiel
4 | 2,21 | gut | gut | gut |
Beispiel
5 | 2,29 | gut | gut | gut |
Beispiel
6 | 2,29 | gut | gut | gut |
Beispiel
7 | 2,34 | gut | gut | gut |
Vergleichsbeispiel 1 | 2,23 | gut | schlecht
(oben) | schlecht |
Vergleichsbeispiel 2 | 1,98 | angemessen | angemessen (oben) | schlecht |
Vergleichsbeispiel 3 | 1,88 | schlecht | gut | gut |
Beispiel
8 | 2,22 | gut | gut | gut |
Beispiel
9 | 2,11 | gut | gut | gut |
Beispiel
10 | 2,37 | gut | gut | gut |
Beispiel
11 | 2,22 | gut | gut | gut |
Beispiel
12 | 2,29 | gut | gut | gut |
Beispiel
13 | 2,28 | gut | gut | gut |
Beispiel
14 | 2,33 | gut | gut | gut |
Beispiel
15 | 2,25 | gut | gut | gut |
Vergleichsbeispiel 4 | 2,24 | gut | schlecht
(oben) | schlecht |
Vergleichsbeispiel 5 | 1,97 | angemessen | angemessen (oben) | schlecht |
Vergleichsbeispiel | 1,86 | schlecht | gut | gut |
-
Industrielle Anwendbarkeit
-
Die
vorliegende Erfindung stellt ein Thermotransferempfangsblatt zur
Verfügung,
das qualitativ hochwertige Abbildungen erzeugt, eine hohe Bildstabilität aufweist
ohne einem Ausbluten der gedruckten Abbildungen im Verlauf der Zeit,
kostengünstig
ist und ein ausgezeichnetes Vermögen
gegen Einrollen während
des Druckens aufzeigt.