DE60189C - Zellstoff-Sichter - Google Patents

Zellstoff-Sichter

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DE60189C
DE60189C DENDAT60189D DE60189DA DE60189C DE 60189 C DE60189 C DE 60189C DE NDAT60189 D DENDAT60189 D DE NDAT60189D DE 60189D A DE60189D A DE 60189DA DE 60189 C DE60189 C DE 60189C
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DE
Germany
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rings
pulp
sifter
visible surface
cylinder
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Active
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DENDAT60189D
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English (en)
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B. ZIEGLER in Todtnau, Badent
Publication of DE60189C publication Critical patent/DE60189C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21DTREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
    • D21D5/00Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor
    • D21D5/18Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor with the aid of centrifugal force

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE SS: Papierfabrikation.
Zellstoff-Sichter.
Zusatz zum Patente No. 53182 vom 11. December 1889.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. Juni 1891 ab. Längste Dauer: 10. December 1904.
Nachdem der zu sichtende Faserstoff die Vorrichtung zum Aufschliefsen der Faserbündel verlassen, wird derselbe der eigentlichen Sichtmaschine durch die trichterförmige Oeffnung c des Deckels G (vgl. beifolgende Zeichnung) zugeführt. Er gelangt hier sofort in das flache Gefäfs D und fliefst unter der Kante d des Deckels C weg über den Rand des Gefäfses D gleichmäfsig vertheilt in den Raum H, dessen ringförmiger Boden mit grob gelochtem Blech belegt ist, ähnlich wie bei dem Haupt-Patent. Durch dieses gelochte Blech fällt aller Stoff unmittelbar von oben auf die an der Trommel J befestigten schrägen Schaufeln m und nicht, wie beim Haupt-Patent, zum Theil auf die untere Hälfte derselben. Damit aber dennoch eine gleichmä'fsige Beanspruchung des Sichtcylinders G stattfindet, ist dieser durch Ringe k von dreieckigem Querschnitt der Höhe nach in mehrere Abtheilungen geschieden. Diesen Abtheilungen entsprechend sind entweder ebenso viele Schaufelreihen über einander angeordnet oder die Schaufeln sind, wie in beiliegender Zeichnung, mit Einschnitten versehen,' welche den !Ringen k freien Raum lassen.
Der von oben herabfallende Stoff wird zunächst von den obersten Schaufeltheilen erfafst und von innen nach aufsen durch den Sichtcylinder hindurchgetrieben. Der nicht ausgeschiedene Stoff fällt auf die schräge Fläche des obersten der Ringe k und fliefst auf derselben gegen die Schaufeltrommel / zurück in die zweite Abtheilung des Sichtcylinders, wo er von den Schaufeln aufs Neue erfafst und nach aufsen geschleudert wird. Der hier zurückgebliebene Stoff fliefst auf gleiche Weise über den zweiten Ring in die dritte Abtheilung, wo sich der Vorgang wiederholt.
. Um zu verhüten, dafs die Aufsenfläche des Sichtcylinders durch herabfliefsenden gesichteten Stoff belegt werde, sind den inneren Ringen k gegenüber. die äufseren Ringe Z angebracht, die den Stoff nach aufsen ableiten und dadurch die darunter liegenden Abtheilungen freihalten.
In die unterste Abtheilung gelangt der Stoff ' in ziemlich entwässertem Zustande, und er würde die erforderliche Beweglichkeit nicht mehr besitzen, wenn ihm nicht von neuem Wasser zugesetzt würde, das durch das Rohr r in das Innere der Schaufeltrommel J fliefst und durch die Löcher s dem Stoff zuströmt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Die Abänderung an dem Zellstoff-Sichter nach Patent No. 53182, welche eine gleichmäfsige Beanspruchung und bessere Ausnutzung der Sichtfläche dadurch erreicht, dafs diese letztere durch Ringe (k) der Höhe nach in mehrere Abtheilungen ge-r theilt ist, welchen der zu sichtende Stoff
    nach einander in der Weise zugeführt wird, dafs der in der oberen Abtheilung nicht ausgeschiedene jeweils in die zunächst darunter liegende gelangt, wo er der Wirkung der Schaufeln (m) von neuem ausgesetzt wird, wobei am äufseren Umfang des Sichtcylinders den Ringen k gegenüber angebrachte Ringe (I) das Belegen der Sichtfläche durch herabfliefsenden Stoff verhindern.
    Die Zuführung von Wasser in die untere Abtheilung des Sichtcylinders vom Innern der Schaufeltrommel aus behufs Wiederverdünnung des infolge der vorhergegangenen Sichtungen zu stark entwässerten Stoffes.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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