DE60186C - Strafsensprengwagen - Google Patents
StrafsensprengwagenInfo
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- DE60186C DE60186C DE189260186D DE60186DA DE60186C DE 60186 C DE60186 C DE 60186C DE 189260186 D DE189260186 D DE 189260186D DE 60186D A DE60186D A DE 60186DA DE 60186 C DE60186 C DE 60186C
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- punitive
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- explosives
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Links
- 239000002360 explosive Substances 0.000 title claims 2
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 8
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01H—STREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
- E01H3/00—Applying liquids to roads or like surfaces, e.g. for dust control; Stationary flushing devices
- E01H3/02—Mobile apparatus, e.g. watering-vehicles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 19: Eisenbahn-, Strassen- und Brückenbau.
Straßensprengwagen.
Zusatz zum Patente No. 51697 vom 12. October 1889.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. Mai 1891 ab.
Längste Dauer: 11. October 1904.
Um erforderlichenfalls eine dichtere Besprengung vornehmen zu können, ist die Brause in
zwei über einander angeordnete Brausenkam-. mem A A1 getheilt, wovon jede, um die Sprengbreite
regeln zu können, in üblicher Weise in drei besondere Räume abc getheilt ist: Jeder
dieser Räume steht durch einen Kanal mit dem Schiebergehäuse A^ in Verbindung, in welches
das Wasser aus dem Behälter B geprefst wird. Die Kanäle a1 b1 c1 der in einer Ebene liegenden
Abtheilungen .A ^L1 werden von je einem
Schieber verschlossen, welcher durch ein Gestänge d mit einem Hebel D in Verbindung
steht, so dafs die Schieber C vom Kutschersitz D1 aus eingestellt werden können.
In jedem Schieber C ist eine Oeffnung vorhanden, welche ermöglicht, dafs das Wasser
in den mittleren und seitlichen Raum α und c der Kammern AA1 einströmt. Wird hingegen
die Schieberöffnung c' mit dem Kanal b1 verbunden,
so strömt das Wasser in den mittleren und in den rechten Raum α und b, während
in der Endstellung der Schieber Wasser in sämmtliche Räume abc und in der Mittelstellung
des Schiebers nur in den mittleren Raum α strömen kann.
In gleicher Weise werden die unteren Abtheilungen der Kammer A1 durch Stellung des
zweiten Schiebers C mit Wasser versorgt.
Für den gewöhnlichen Bedarf ist nur einer der Schieber C mit dem Hebel D verbunden;
zur Vergröfserung der Wirkung der Brause mufs das Gestänge d des zweiten Schiebers
mit dem Hebel D in Verbindung gesetzt werden (Fig. 4 a). .
Um während der Besprengung Passanten und Fuhrwerken ausweichen zu können, ohne den
Wasserzuflufs absperren zu müssen, ist die Brause beweglich gemacht, wie dies in Fig. 5
und 6 dargestellt ist.
Die hierzu verwendete Brause E, Fig., 7 und 8, hat dieselbe innere Einrichtung, wie
die in Fig. 1 bis 3 dargestellte, nur ist dieselbe kleiner, und die Zuleitung des Wassers zur
Brause erfolgt mittelst eines am Wasserbehälter B befestigten Schlauches /, Fig. 6.
Die Brause E ruht in einem nach allen Seiten beweglichen Gelenk g und ist mit Handgriffen
e versehen, mittelst welcher die Verstellung der Brause von einer am Rückende
des Wagens auf einem Sitz h befindlichen Person vorgenommen werden kann.
Damit der Spritzwagen zu Löschzwecken gebraucht werden kann, ist an der Rückseite des
Wagens ein um eine Achse i schwingbarer Hebel /, Fig. 9, angebracht, dessen kurzer
Arm 21 durch einen Lenker Ϊ1 auf den Kreuzkopf
j der Luftpumpe;/1 einwirkt, während der längere Arm dieses- Hebels mit abnehmbaren,
bei Feuerspritzen gebräuchlichen Druckarmen k versehen wird, welche in Laschen i
eingeschoben und darin befestigt werden.
Letztere. Einrichtung hat den Zweck, das Zerlegen, Abnehmen und Unterbringen der
Pumpenantriebsvorrichtung am Wagen bequem vornehmen zu können.
Der Spritzenschlauch I wird zweckmäfsig am
Ablafshahn m angeschraubt.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:Bei dem im Haupt-Patent beschriebenen Strafsensprengwagen:Als Ersatz des Absperrhahnes c3 (Anspruch 2.) die Schieber C zum gesonderten Abschliefsen der über einander artgeordneten Brausenkammern AA1.Zum Betriebe der in Anspruch 1. erwähnten Luftpumpe auch beim Stillstand des Wagens der mit abnehmbaren Druckarmen versehene Hebel / und dessen Verbindung mit dem Kreuzkopf j der Luftpumpe.Hierzu ι Blatt Zeichmingen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE51697T | 1889-10-12 | ||
| DE60186T | 1892-05-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE60186C true DE60186C (de) | 1891-12-11 |
Family
ID=334343
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE189260186D Expired DE60186C (de) | 1889-10-12 | 1892-05-05 | Strafsensprengwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE60186C (de) |
-
1892
- 1892-05-05 DE DE189260186D patent/DE60186C/de not_active Expired
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