DE601388C - Wasch- o. dgl. Maschine mit einer Trommel - Google Patents

Wasch- o. dgl. Maschine mit einer Trommel

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DE601388C
DE601388C DEN36260D DEN0036260D DE601388C DE 601388 C DE601388 C DE 601388C DE N36260 D DEN36260 D DE N36260D DE N0036260 D DEN0036260 D DE N0036260D DE 601388 C DE601388 C DE 601388C
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DEN36260D
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F37/00Details specific to washing machines covered by groups D06F21/00 - D06F25/00
    • D06F37/30Driving arrangements 

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)

Description

  • Wasch- o. dgl. Maschine mit einer Trommel Die Erfindung bezieht sich auf eine Waschmaschine oder eine ähnliche Vorrichtung mit einer Trommel, die auf wenigstens zwei verschiedene Weisen angetrieben werden kann. Besonders bezieht sie sich auf eine elektrisch angetriebene Trommelwaschmaschine. Diese ist gewöhnlich so eingerichtet, daß die zur Aufnahme der Wäsche bestimmte Trommel während einer gewissen Zeit abwechselnd in der einen und in der anderen Richtung gedreht wird, bis die Wäsche genügend gereinigt ist. Danach wird der Motor abgestellt, die Trommel gebremst und mittels des Motors in nur einer Richtung gedreht, bis sie die zur Entleerung erforderliche Lage erreicht hat. Mit Rücksicht darauf ist die Maschine mit zwei, je mit einem Handgriff versehenen Schaltern und außerdem noch mit einem Bremshebel ausgerüstet, so daß ihre Bedienung große Aufmerksamkeit erfordert.
  • Die Erfindung bezweckt, die Bedienungseinrichtung einer derartigen Maschine so auszuführen, daß man mit nur einem einzigen Handgriff die ganze Maschine steuern kann. Dieselbe ist darin zu erblicken, daß die Bremse mit einem in einer Geradführung verschiebbaren Schlitten o. dgl. und letzterer mit einem als Handgriff ausgeführten Teil derart verbunden ist, daß durch Drehung dieses Teiles in der einen oder der anderen Richtung, gegebenenfalls nach Lösung der Bremse, das eine oder das andere Organ zum Antreiben der Trommel in Wirkung gesetzt werden kann.
  • Zwecks Erläuterung soll an Hand der schematischen Zeichnung eine elektrische Trommelwaschmaschine nach der Erfindung näher beschrieben werden.
  • Die Waschtrommel-ist mit i, die Treibachse mit 2 angegeben. Das zwischen diesen Teilen vorgesehene Getriebe ist deutlichkeitshalber fortgelassen worden. Auf der Welle 2 sitzt eine Bremsscheibe mit Bremsband 3, welches mittels eines bei q. drehbaren Armes 5 angezogen und gelöst werden kann. Dieser Arm ist mittels Stiftes und Schlitzes mit einer Stange 6 gekuppelt, die in einer Geradführung 7 verschiebbar ist und durch eine Feder 8 immer in die Lage gedrückt wird, in der die Bremse 3 anliegt.
  • Die Stange 6 ist bei g durch einen waagerechten Bolzen einer zweiten Stange io angelenkt. Die Stange io, welche mit einem Handgriff ii versehen ist, kann entgegen der Wirkung der Feder 8 nach links gezogen und außerdem um den Bolzen g in einer senkrechten Ebene gedreht werden. Bei entspannter Feder 8, d.h. bei angezogener Bremse 3, liegt sie mit einem seitwärts ausragenden Blöckchen 12 auf einen festen Anschlag 13, über den sie, in der Verlängerung der Stange 6 liegend, in der Längsrichtung verschiebbar ist. Ist die Stange io genügend weit nach links gezogen und die Bremse daher gelöst, so fällt das Blöckchen 12 von dem Anschlag 13 ab und wird in der Lage 12' durch das federbelastete Bedienungsorgan eines Schalters =q. aufgefangen. Dabei wird es gleichzeitig durch den Anschlag 13 daran verhindert, sich nach rechts zu bewegen. Infolge des Eindrückens dieses Organs wird der Schalter =q. geschlossen und der Motor angestellt, so daß die Trommel i auf an sich bekannte und daher nicht näher angegebene Weise abwechselnd in der einen und der anderen Richtung angetrieben wird. Hebt man die Stange =o danach wieder etwas an, so kommt das Bedienungsorgan des Schal= ters 1q. wieder auf, wodurch der Motor abgestellt wird. Außerdem wird das Blöckchen 12 dann von dem Anschlag 13 freigegeben, und es bewegt sich die Stange =o daher unter der Wirkung der Feder 8 wieder nach rechts, wodurch die Bremse angezogen und die Trommel angehalten wird.
  • Hebt man die Stange =o so weit an, bis sie die Lage =o" erreicht, so stößt das Blöckchen 12 in der Lage i2" gegen einen zweiten Anschlag 15. Wenn man die Stange =o dann nach links zieht und dadurch die Bremse teilweise löst, so drückt das Blöckchen 12, durch den Anschlag 15 geführt, das federbelastete Bedienungsorgan eines zweiten Schalters 16 nach innen, welcher dadurch geschlossen wird und den Elektromotor,. diesmal aber nicht über einen Umkehrschalter, anläßt. Indem man nun die Stange =o in ihrer Höchstlage =o" abwechselnd nach links zieht und sich wieder zurückbewegen läßt, kann man die Trommel sich daher vorsichtig in einer und derselben Richtung drehen lassen und sie sofort anhalten, sobald sie die zum Entleeren, erforderliche Lage erreicht. Läßt man die Stange =o dann los, so fällt diese durch eigene Schwere in die Lage zurück, wobei die Feder 8 entspannt, die Bremse daher angezogen ist und das Blöckchen 12 auf dem Anschlag 13 ruht.
  • Bei der beschriebenen Bauart ist die Stange =o in einer senkrechten Ebene schwingbar. Gegebenenfalls könnte man sie auch in einer waagerechten Ebene schwingbar anordnen, obgleich damit der Vorteil verloren ginge, daß die Stange lediglicli unter der Wirkung der Schwerkraft und folglich ohne Hilfe von besonderen Federn aus der Lage-io" in die Mittellage zurückkehren kann.
  • Es ist selbstredend, daß man bei Ersetzung des Elektrdmotors durch eine andere Kraftmaschine die gezeichneten elektrischen Schalter durch Ventile, Hähne oder derartige Abschlußorgane ersetzen- müßte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wasch- o. dgl. Maschine mit einer Trommel, die durch eine Kraftmaschine in wenigstens zwei verschiedenen Weisen angetrieben werden kann und eine direkt oder mittelbar auf die Trommelachse wirkende Bremse hat, welche unter dem Einfluß einer Feder o. dgl. immer die Bremslage einzunehmen bestrebt ist, gekennzeichnet durch einen mit der Bremse verbundenen und in einer Geradführung (7) verschiebbaren Schlitten (6), an dem ein als Handgriff ausgeführter Teil (=o) derart drehbar verbunden ist, daß durch Drehung dieses Teiles (=o) in der einen oder der anderen Richtung, gegebenenfalls nach Lösung der Bremse, das eine oder das andere Organ (=q. bzw. 16) zum Antreiben der Trommel in Wirkung gestellt werden kann.
DEN36260D 1933-03-22 1934-01-31 Wasch- o. dgl. Maschine mit einer Trommel Expired DE601388C (de)

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