DE601191C - Direktionssperre fuer ein Mietfachschloss mit Umstellzuhaltungen - Google Patents

Direktionssperre fuer ein Mietfachschloss mit Umstellzuhaltungen

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DE601191C
DE601191C DEK121413D DEK0121413D DE601191C DE 601191 C DE601191 C DE 601191C DE K121413 D DEK121413 D DE K121413D DE K0121413 D DEK0121413 D DE K0121413D DE 601191 C DE601191 C DE 601191C
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Theodor Kromer GmbH and Co KG Spezialfabrik fuer Sicherheitsschloesser
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Theodor Kromer GmbH and Co KG Spezialfabrik fuer Sicherheitsschloesser
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B35/00Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor
    • E05B35/08Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor operable by a plurality of keys
    • E05B35/12Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor operable by a plurality of keys requiring the use of two keys, e.g. safe-deposit locks
    • E05B35/125Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor operable by a plurality of keys requiring the use of two keys, e.g. safe-deposit locks with changeable combination

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  • Component Parts Of Construction Machinery (AREA)

Description

Es sind Mietfacliselilösser bekannt, bei denen der Mietermechanismus mit Umstellzuhaltungen versehen ist und weiche durch eine Direktionssperre entweder gegen Verschieben längs einer Befestigungsplatte und Abnehmen von dieser oder aber gegen unberechtigtes Verstellen1· der Mieterzuhaltungien bzw. Auswechseln des Mieterschlüssels gesichert werden.
Diese beiden Lösungen sind für sich allein unvollkommen. Nach der Erfindung sollen diese beiden Sicherheitsmaßnahmen durch die Direktionszuhaltungen erfüllt werden. Diese verhindern alsdann vor ihrer Einordnung das völlige Zurückschließen des Riegels, nachdem dieser einen die Öffnung der Tür zulassenden Öffnungshub ausgeführt hat, wozu der mit den Bankzuhaltungen zusammenarbeitende Riegelstollen sich gegen die Vorderkante der Direktionszuhaltungen anlegt; sind diese dann 'eingeordnet, so kann der Stollen in den Schlitz dieser Zuhaltungen eintreten und der Mieterschlüssel ausgewechselt werden. Gleichzeitig gelangt alsdann ein anderer Schlitz der Zuhaltungen in den Bereich des Stollens einer Befestigungsplatte, so daß das Schloß gegenüber der letzteren verschoben und abgenommen werden kann.
In der Zeichnung zeigt
Bild ι die Stellung der Direktionszuhaluingen bei normaler Öffnungsmöglichkeit,
Bild 2 die Direktionszuhaltungen zum Austausch des Mieterschlüssels und Abnehmen des Schlosses eingeordnet,
Bild 3 einen waagerechten Schnitt durch das Schloß,
Bild 4 die Befestigungsplatte mit dem Sicherheitsstollen.
In dem Schloßkasten 1 befindet sich der Absperriegel 2 mit den beiden Sicherheitsstollen 3 und 4, von denen der erstere mit den Mieterzuhaltungen 8 und der letztere mit den Beamtenzuhaltungen 9 und den Direktionszuhaltungen 10 zusammenwirkt. Die Mieterzuhaltungeni 8 haben an ihrem hinteren Teil eine kammartige Ausbildung 8a, in welche je nach ihrer Einordnung durch den Schlüssel der spitze Teil des Sicherheitsstollens 4 eingreift. Diese Zuhaltungen arbeiten nach dem bekannten Prinzip der Umstell-Schlösser. Die Beamtenzuhaltungen sind Doppelbartzuhaltungen und können mit und ohne Fenster für den Sicherheitsstollen 4 ausgebildet werden.
Über den Beamtenzuhaltungen, durch eine Zwischenplatte 12 (Bild 3) von ihnen getrennt, liegen die Direktionszuhaltungen. Diese weisen gegenüber den bekannten Zuhaltungen vor allem den Unterschied auf, daß sie zwei Öffnungsschlitze besitzen. Der obere kürzere, 4°, ist für den hinteren Sicherheitsstollen 4 des Riegels bestimmt, während der

Claims (1)

  1. untere, 7°, für die Aufnahme des Sicherheitsstollens 7 der Befestigungsplatte 65 (Bild 4) vorgesehen ist. Dieser Sicherheitsstollen greift durch eine Aussparung der Deckplatte 5 hindurch.
    Nachdem, die Beamtenzuhaltungen eingestellt sind, kann mit dem Mieterschlüssel der Riegel in die in Bild 1 gezeichnete Stellung zurückgeschlossen werden. Damit ist
    ίο das Fach zu öffnen; ein weiteres Zurückschließen des Riegels ist jedoch dadurch verhindert, daß der Sicherheitsstollen· 4 sich an die Vorderkante der Direktionszuhaltungen 10 anlegt.
    Der Mieterschlüssel 11 kann daher nicht über die gezeichnete Stellung hinaus gedreht und abgezogen werden, so daß ein Auswechseln des Schlüssels zunächst nicht möglich ist.
    Erst nachdem die Direktionszuhaltungen 10 eingestellt sind (Bild 2), kann eine zusätzliche Öffnungsbewegung des Riegels 2 ausgeführt und der Mieterschlüssel gegen, einen anderen ausgewechselt werden. Ebenso steht in dieser Stellung der Direlctionszuhaltungen der Sicherheitsstollen 7 dem Öffnungsschlitz ja der Befestigungsplatte 6 gegenüber, wodurch das ganze Schloß von der letzteren abzunehmen ist.
    ΙΆΐϋΝΊ'ΛΝ SI1IUJClI :
    Direktionssperre für ein Mietfachschloß mit Umstellzuhaltungen., dadurch gekennzeichnet, daß die Sperre von Zuhaltungen gebildet wird, die vor ihrer Einordnung nach einem die Türöffnung zulassenden Öffnungshub durch Anschlagen eines Riegelstollens an ihre Vorderkante das völlige Zurückschließen des Riegels und damit das Abziehen des Mieterschlüssels unmöglich machen, nach ihrer Einordnung mit zwei in ihnen vorgesehenen Schlitzen die Bahn für den Riegelstollen und für einen in der Befestigungsplatte des Schlosses spenden Sicherheitsstoillen freigeben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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