DE60107786T2 - Elektromagnetisches Relais - Google Patents

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Description

  • Hintergrund der Erfindung
  • 1. Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein elektromagnetisches Relais, welches ein Gehäuse mit einer Öffnung an einer Seite, welches das gesamte Relais abdeckt, einen Spulenkörper mit einer darauf gewickelten Wicklung als Elektromagneten, einen Festkontakt und einen beweglichen Kontakt aufweist, wobei ein erster Flansch des Spulenkörpers auf der Gehäuseöffnung angeordnet ist und ein zweiter Flansch des Spulenkörpers auf einer Innenseite des Gehäuses angeordnet ist, der Festkontakt und der bewegliche Kontakt einander gegenüber angeordnet sind an Positionen näher zu dem inneren Abschnitt als der zweite Flansch des Spulenkörpers, und ein Festanschluss, mit dem darauf vorgesehenen Festkontakt auf dem Spulenkörper angebracht ist.
  • 2. Beschreibung des relevanten Standes der Technik
  • Im Allgemeinen ist ein elektromagnetisches Relais so aufgebaut, dass ein beweglicher Kontakt und ein Festkontakt auf einer Seite (Innenseite des Gehäuses) angeordnet sind, die einer Anschlussseite gegenüber angeordnet ist, von der Verbindungsanschlussenden von Anschlüssen abzweigen. Der bewegliche Kontakt wird in Richtung der Spulenachse bewegt, um eine Umschaltung eines Leitungszustands (Kontaktzustands) zum Festkontakt herzustellen. Bei einem solchen elektromagnetischen Relais, wie es auch in der ungeprüften japanischen Patentveröffentlichung Nr. Sho 56-93234 beschrieben ist, ist üblicherweise der Festanschluss mit dem an einem Ende desselben befestigten Festkontakt durch Presspassung oder Ähnliches an einem starken Abschnitt des Gehäuseinnenseitenflansches des Kunstharzspulenkörpers, auf dem eine Wicklung gewickelt werden soll, befestigt. Es ist auch eine andere Art von elektromagnetischem Relais bekannt. Bei dem elektromagnetischen Relais wird das andere Ende (Verbindungsanschlussende) des Festanschlusses in eine außerhalb des Anschlussseitenflansches des Spulenkörpers befindliche Basis presseingepasst, wobei der Festanschluss stabil gehaltert ist (siehe 2 der ungeprüften japanischen Gebrauchsmusterveröffentlichung Nr. Hei 3-12198).
  • Größen- und Kostenreduzierung sind wichtige Anforderungen an ein elektromagnetisches Kleinrelais (Höhe: 20 mm oder geringer), das auf einer in einem Kraftfahrzeug verwendeten Leiterplatte angebracht ist. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, sind eine weitere Reduzierung der Anzahl benötigter Bauelemente und eine höhere Montagedichte der Bauelemente essentiell.
  • Ein elektromagnetisches Relais, das eine Lösung für ein solches Problem bietet, ist in der ungeprüften japanischen Patentveröffentlichung No. Hei. 10-162712 offenbart. In der Veröffentlichung ist ein als Basis bezeichnetes Bauteil, welches üblicherweise als die Basis für das Montieren der Relaisteile verwendet wird, weggelassen. Einer der Flansche des Spulenkörpers, auf den eine Wicklung für den Elektromagneten gewickelt werden soll, ist innerhalb der Gehäuseöffnung angeordnet und dieser Flansch wird als Basis verwendet.
  • Bei dieser Art von kleinem elektromagnetischem Relais wird vorwiegend ein versiegeltes elektromagnetisches Relais (d. h. ein vergossenes Relais) verwendet, damit der nach der Anbringung auf die Leiterplatte erfolgende Waschvorgang überstanden werden kann und eine gegebene wasser- und staubsichere Funktion gewährleistet wird. Der Waschvorgang wird nach dem Löten zum Anbringen des Relais auf die Leiterplatte durchgeführt. Folglich wird das aufgeheizte Relais rasch durch die Waschflüssigkeit abgekühlt. Dies verursacht einen Druckunterschied zwischen dem Inneren und dem Äußeren des Relais. Unter diesen Voraussetzungen wird Waschflüssigkeit leicht durch einen Zwischenraum oder durch Zwischenräume, selbst wenn Zwischenraum oder Zwischenräume klein sind, in die Relaisbaugruppe gezogen. Um dieses zu verhindern, ist eine großes Maß an hermetischer Dichtheit für die Relaisbaugruppe erforderlich.
  • Zum Vergleich zeigt 8A die schematische Darstellung eines herkömmlichen elektromagnetischen Relais eines solchen Typs.
  • In diesem durch die Bezugszahl 1 gekennzeichneten Relais, wird ein an der offenen Seite des Gehäuses eines Spulenkörpers 2 angeordneter Flansch 2a als Basis für den Zusammenbau des elektromagnetischen Relais verwendet. Das Relais 1 ist aufgebaut aus dem Spulenkörper 2, einem Eisenkern (nicht dargestellt) des Elektromagneten, der beim Einführen in den Spulenkörper 2 montiert wird, einem L-förmigen Joch 4, einem beweglichen Eisenteil 5, einer L-förmigen beweglichen Kontaktfeder (beweglicher Kontaktanschluss) 6, einem beweglichen Kontakt 7, einem ersten Festkontakt (Ruhekontakt) 8, einem ersten Festanschluss 9, einem zweiten Festkontakt (Arbeitskontakt) 10, einem zweiten Festanschluss 11, erstem und zweitem Wicklungsanschluss 12 und 13 und einem Gehäuse 14. Eine Wicklung 1a, welche einen Elektromagneten ausbildet, ist um den Spulenkörper 2 gewickelt. Das Joch 4 ist an den Eisenkern gekoppelt und liefert einen Kraftlinienweg, der Durchlass von magnetischen Kraftlinien gestattet. Das bewegliche Eisenteil 5 ist an der Basis verbunden mit dem oberen Ende (= oberes Ende in den 8A und 8B) des Jochs 4, und das obere En de des beweglichen Eisenteils 5 kann unter Anziehung durch den Eisenkern schwenken, wenn Strom durch die Wicklung fließt. Die bewegliche Kontaktfeder 6 besteht aus einer Blattfeder, deren oberes Ende schwenken kann und am oberen Ende des beweglichen Eisenteils angebracht ist. Der bewegliche Kontakt 7 ist am oberen Ende der beweglichen Kontaktfeder 6 montiert. Der bewegliche Kontakt 7 ist in Druckkontakt mit dem ersten Festkontakt 8, wenn kein Strom durch die Wicklung fließt. Der erste Festkontakt 8 ist an dem oberen Ende des ersten Festanschlusses 9 angebracht. Der bewegliche Kontakt 7 ist in Druckkontakt mit dem zweiten Festkontakt 10, wenn Strom durch die Wicklung fließt. Der zweite Festkontakt 10 ist an dem oberen Ende des zweiten Festanschlusses 11 angebracht. Der erste und zweite Wicklungsanschluss 12 und 13 sind jeweils mit den Zuleitungsdrähten der Wicklung verbunden. Für den Zusammenbau ist eine Seite (untere Seite in 8A und 8B) des Gehäuses 14 offen.
  • Die streifenartigen Abschnitte der beweglichen Kontaktfeder 6, des ersten Festanschlusses 9 und des zweiten Festanschlusses 11, die sich zur offenen Seite des Gehäuses 14 erstrecken (= untere Endseite in 8A und 8B), stehen auf Positionen außerhalb des Flansches 2a (Basis) vor, um die Verbindungsanschlüsse 21 bis 23 auszubilden, die dazu verwendet werden, die einzelnen Kontakte jeweils mit vorgegebenen Stromkreisleitern, wie dem ersten und zweiten Wicklungsanschluss 12 und 13, zu verbinden. In den 8A und 8B ist der zweite Wicklungsanschluss 13 auf der gegenüber liegenden Seite des ersten Wicklungsanschlusses 12 angeordnet. Das untere Ende des ersten Festanschlusses 9 (= Verbindungsanschluss 22) ist ebenfalls auf der gegenüber liegenden Seite des unteren Endes des zweiten Festanschlusses 11 (= Verbindungsanschluss 23) angeordnet.
  • Beim Zusammenbau des Relais 1 werden Bauelemente außer dem Gehäuse 14 unter Verwendung des Flansches 2a als Basisteil zu einer Untergruppe zusammengesetzt. Das Gehäuse 14 wird auf die Untergruppe aufgesetzt, um diese abzudecken. Danach wird die offene Seite des Gehäuses 14 mit einem Versiegelungsmaterial 20 versiegelt, z.B. mit wärmehärtendem Harz, um damit das elektromagnetische Relais fertigzustellen.
  • Der erste Festanschluss 9 und der zweite Festanschluss 11 werden durch Presspassung an dem Flansch 2a (Flansch an der offenen Seite des Gehäuses) des Spulenkörpers 2 an den in 8A mit A bezeichneten Positionen angebracht. Diese Festanschlüsse werden durch Presspassung auch an einem Flansch 2b (Gehäuseinnenseitenflansch) des Spulenkörpers 2 an den in 8A mit B bezeichneten Positionen angebracht.
  • Bei dem Relais des oben erwähnten Typs gibt es folgende Probleme.
  • (1) Wie oben beschrieben, werden die Festanschlüsse mit den daran befestigten Festkontakten an dem Gehäuseinnenseitenflansch befestigt, oder sowohl an dem Gehäuseinnenseitenflansch als auch den Flansch an der offenen Gehäuseseite, wie in 8A dargestellt ist. Daher besteht die Möglichkeit, dass in einem abnormen Zustand der Überstromspeisung, der zweite Festkontakt (NO-Kontakt bzw. Arbeitskontakt) 10 in Kontakt mit dem beweglichen Kontakt 7 verbleibt (deren Leitungszustand beibehalten wird).
  • Der Grund dafür ist, dass in einem Zustand, in welchem Überstrom in die Wicklung gespeist wird, die Wicklung 1a auf eine hohe Temperatur aufgeheizt wird und sich somit in spulenaxialer Richtung thermisch ausdehnt. Folglich wird der Spulenkörper 2 dahingehend deformiert, dass sich die Flansche 2a und 2b voneinander entfernen, wie durch die Pfeile in 8A gezeigt ist. Mit der Deformation bewegt sich ein Abschnitt des zweiten Festanschlusses 11 in der Nähe seiner Stelle, an welcher der Festanschluss an dem an der Innenseite des Gehäuses angeordneten Flansch 2b (d. h. der Abschnitt, an dem der zweite Festkontakt 10 befestigt ist) befestigt ist, zur Innenseite des Gehäuses.
  • Üblicherweise ist der zweite Festkontakt (Arbeitskontakt) 10 zum Zweck der Stromversorgung mit einer Stromleitung einer Last (z.B. eines Motors) verbunden. Der erste Festkontakt (Ruhekontakt) 8 ist mit einer Erdungsleitung verbunden. Wird die "Ein"-Stellung des Arbeitskontakts (Stellung mit beibehaltenem leitenden Zustand) beibehalten, kann demnach durch die Aufheizung an dieser Stelle ein Brand verursacht werden. Wenn der Leitungshaltezustand weiter andauert und die oben erwähnte Deformation weiter fortschreitet, werden der bewegliche Kontakt 7, der erste Festkontakt (Ruhekontakt) 8 und der zweite Festkontakt (Arbeitskontakt) 10 einander überlagernd in Berührung, wie in 8B gezeigt ist. In diesem Zustand besteht die Gefahr eines Kurzschlusses zwischen der Spannungsquelle und Masse.
  • (2) Da ein in der Nähe seines Festkontakts liegender Abschnitt des Festanschlusses am Gehäuseinnenseitenflansch 2b befestigt ist, führt eine Deformation (Verbiegung) des Flansches 2b in spulenaxialer Richtung zu einer Verlagerung der Festkontaktposition (vor allem in spulenaxialer Richtung). Als Folge dessen ändert sich der Druck des Kontakts und seine Charakteristik hat die Tendenz, sich sehr stark zu verändern. Üblicherweise ist die Wicklung um den Spulenkörper des elektromagnetischen Relais dicht gewickelt und daher wird sich die Wicklung ständig nach außen ausdehnen. Folglich wirkt ständig eine nach außen gerichtete Ausdehnungskraft der Wicklung (= Druck, der in spulenaxialer Richtung wirkt) auf den Spulen körper. Da vor allem bei dem oben erwähnten elektromagnetischen Kleinrelais die Flansche des Spulenkörpers dünn sind, werden die Flansche des Spulenkörpers durch den Druck in spulenaxialer Richtung beträchtlich deformiert (verbogen), wie in 9A gezeigt ist. Als Ergebnis der Deformation verlagert sich auch der Festkontakt und sein Kennwert wird sehr stark von seinem theoretischen Wert abweichen.
  • Besonders bei Verwendung von wärmehärtendem Harz als Versiegelungsmaterial wird eine Restspannung innerhalb der Wicklung durch den Alterungsprozess, nachdem die Wicklung gewickelt wurde, und den Wärmehärtungsvorgang (Aufheizvorgang) des Versiegelungsmaterials nach dem Zusammenbau des Relais (nachdem das Versiegelungsmaterial aufgebracht wurde), verhältnismäßig stark vermindert. Die Erfinder der vorliegenden Patentanmeldung entdeckten den folgenden Sachverhalt: Die Flansche des Spulenkörpers, welche sich wie in 9A gezeigt ist, nach außen ausgedehnt haben, sind von solcher Beschaffenheit, dass diese Flansche sich nach innen verlagern (sich gegenseitig annähern), um ihre ursprüngliche Form wieder anzunehmen, wie in 9B gezeigt ist.
  • Eine Auswirkung der seitlichen Verlagerung der Kontaktposition des Kontakts auf dessen Charakteristik, z.B. den Kontakt- bzw. Übergangswiderstand, ist relativ gering. Bei einem Kontakt einer gewissen Größe wird dieser bis zur Vernachlässigbarkeit absorbiert werden. Andererseits beeinflusst eine Verlagerung des Festkontakts in eine Kontaktrichtung, in die sich der bewegliche Kontakt bewegt (d. h. die Richtung axial zur Wicklung), den Kontaktdruck erheblich und verursacht eine starke Veränderung der Charakteristik. Vor allem bei der Verwendung von wärmehärtendem Harz als Versiegelungsmaterial werden nach dem Zusammenbau des Relais der Gehäuseinnenseitenflansch 2b und der zweite Festkontakt 10 auf grund der Rückstellung des Spulenkörpers nach dessen Deformation merklich zur offenen Gehäuseseite verlagert (in eine Richtung, in der sie sich vom beweglichen Kontakt 7 weg bewegen). Folglich verringert sich danach der Kontaktdruck, der auf einen optimalen Wert eingestellt wurde (als die Bauteile im Gehäuse montiert wurden). Als Folge davon ist es nicht möglich, einen erforderlichen Kontaktdruck sicherzustellen. Die Anzahl der resultierenden Produkte, welche die Erfordernisse der Produktspezifikationen nicht erfüllen, erhöht sich (d. h. die Produktausbeute sinkt). Dieser Sachverhalt wurde von den Erfindern bestätigt.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Es ist daher eine erste Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein elektromagnetisches Relais zu schaffen, bei dem Flansche eines Spulenkörpers an einer offenen Seite des Gehäuses bzw. einem inneren Abschnitts des Gehäuses angeordnet sind und ein Festanschluss am Spulenkörper angebracht ist, wodurch das Relais dahingehend verbessert wird, dass, selbst wenn die Wicklung thermisch ausgedehnt ist, keine (oder nur eine geringe) Möglichkeit bzw. Wahrscheinlichkeit besteht, dass der Arbeitskontakt in die Stellung mit beibehaltenem leitenden Zustand gebracht wird.
  • Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung wird ein erstes elektromagnetisches Relais gemäß Anspruch 1 bereitgestellt.
  • In der Beschreibung bezeichnet der Ausdruck "Festkontakt" oder "Festanschluss" einen "NO-Kontakt" bzw. "Arbeitskontakt", welcher im Normalzustand (wenn kein Strom in die Wicklung gespeist wird) von einem beweglichen Kontakt getrennt ist, oder einen Festanschluss mit dem darauf vorgesehenen Arbeitskontakt.
  • Das gemäß der vorliegenden Erfindung aufgebaute elektromagnetische Relais kann einen Ruhekontakt enthalten, welcher im Normalzustand (wenn kein Strom in die Wicklung gespeist wird) in Kontakt mit einem beweglichen Kontakt ist, wie nachfolgend beschrieben wird.
  • Es versteht sich, dass einige der neuen und einzigartigen Merkmale der Erfindung auch bei Strukturen, die einen Festkontakt und einen Festanschluss beinhalten, welche mit dem Ruhekontakt zugeordnet sind, wirksam zum Einsatz gebracht werden können. Aus Gründen einfacher Erklärung wird die vorliegende Erfindung in der nachfolgenden Beschreibung auf einen Relaisaufbau angewandt, welcher dem Arbeitskontakt zugeordnet ist.
  • Wenn die Wicklung sich thermisch ausdehnt, wird bei dem ersten erfindungsgemäß aufgebauten elektromagnetischen Relais eine Übertragung einer Kraft, welche auf einen zweiten Flansch des Spulenkörpers (der an dem inneren Abschnitt des Gehäuses angeordnet ist) wirkt und den zweiten Flansch auszudehnt, in dem Abschnitt niedriger Festigkeit blockiert oder behindert. Der Festanschluss (= der Festanschluss für den Arbeitskontakt) ist im übrigen am ersten Flansch des Spulenkörpers (der an der offenen Seite des Gehäuses angeordnet ist) befestigt. Daher werden, selbst wenn sich die Wicklung thermisch ausdehnt, der Endrandabschnitt des am inneren Abschnitt des Gehäuses angeordneten Flansches, welcher dem oberen Endabschnitt (Festkontakt) des Festanschlusses gegenüber angeordnet ist, und der Festkontakt nicht zur Innenseite des Gehäuses (zu dem beweglichen Kontakt) verlagert (oder die Verlagerung ist beträchtlich verringert oder es wird zur offenen Seite des Gehäuses verlagert). Aus diesem Grund kommt es nie zu der unerwünschten Situation, dass sich die Wicklung thermisch ausdehnt, der Spulenkörper deformiert und somit der Festkontakt (Arbeitskontakt) gegen den beweglichen Kontakt gedrückt wird. Folglich besteht keine Möglichkeit bzw. Wahrscheinlichkeit, selbst in dem abnormen Zustand der Einspeisung von Überstrom, dass der Festkontakt (Arbeitskontakt) festgehalten wird, während er in Kontakt mit dem beweglichen Kontakt ist (d. h., das Relais hat eine Funktion der selbsttätigen Unterbrechung des Überstroms). Mit anderen Worten, selbst wenn die Wicklung auf extrem hohe Temperatur aufgeheizt wird, kann der Festkontakt von dem beweglichen Kontakt nach der offenen Seite des Gehäuses hin getrennt werden. Folglich wird die Wahrscheinlichkeit eines auf den beibehaltenen leitenden Zustand zurückgehenden Brandfalls vollständig eliminiert.
  • Vor allem wenn der Abschnitt niedriger Festigkeit so konstruiert ist, dass er bei Belastung bzw. Spannung und Hitze, die von einer abnormen Ausdehnung der Wicklung verursacht werden, bricht, wird die Übertragung der Kraft, die den Festkontakt gegen den beweglichen Kontakt drückt (d. h. die Kraft, die ihn zum inneren Abschnitt des Gehäuses verlagert) vollständig blockiert. Der Festkontakt wird verlässlich an einer normalen Position gehalten, wo er vom Festanschluss, der an dem an der offenen Seite des Gehäuses angeordneten Flansch befestigt ist, gehaltert wird (normale Position = Position mit ausreichendem Abstand zum beweglichen Kontakt wenn kein Strom in die Wicklung gespeist wird). Folglich kann ein Brandfall mit größerer Wahrscheinlichkeit verhindert werden.
  • Der Flansch der offenen Seite des Gehäuses wird auch gleitend (engl.: lubricant) verwendet als Basis für den Zusammenbau des Relais. Folglich ist er so konstruiert, dass er im Vergleich zu dem Flansch des inneren Abschnitts des Gehäuses dick und von großer Steifigkeit ist. Folglich ist dort, wo der Festanschluss an dem Flansch der offenen Seite des Ge häuses befestigt ist, der obere Endabschnitt (d. h. der Festkontakt) des Festanschlusses schwer zum beweglichen Kontakt verlagerbar. Der Festkontakt wird verlässlich an einer vom beweglichen Kontakt getrennten Position gehalten und wird dabei von der Deformation des Flansches des inneren Abschnitts des Gehäuses nicht betroffen, da der Abschnitt niedriger Festigkeit vorhanden ist.
  • Bei dem elektromagnetischen Relais kann der Abschnitt niedriger Festigkeit aus einem dünner gemachten Abschnitt bestehen. Der Abschnitt niedriger Festigkeit kann auch aus einer Anzahl an Löchern bestehen (Durchgangslöcher oder Sacklöcher), welche im zweiten Flansch ausgebildet sind. Der dünner gemachte Abschnitt wird gebildet durch Ausbilden von Nuten bzw. Rillen in einer Oberfläche des zweiten Flansches an der Innenseite des Gehäuses.
  • Das erste elektromagnetische Relais trägt bei zur Lösung des Problems der Deformation des Spulenkörpers durch den Druck in spulenaxialer Richtung und der nachfolgend auftretenden Konfigurationsrückstellung des deformierten Spulenkörpers. Die Begründung dafür folgt. Wie auch aus 6A ersehen werden kann, wird, wenn der Spulenkörper von dem Druck in spulenaxialer Richtung in ausdehnender Art deformiert wird, der Endrandabschnitt des dem oberen Endabschnitt des Festanschlusses (d. h. der am Festkontakt befestigte Abschnitt) gegenüber angeordneten Flansches stark gebogen, da der Abschnitt niedriger Festigkeit (gerillt oder ähnlich) vorhanden ist. Mit der Biegung wird eine auf den oberen Endabschnitt des Festanschlusses wirkende Kraft stark vermindert. Folglich besteht keine oder nur eine sehr geringe Möglichkeit bzw. Wahrscheinlichkeit, dass der Spulenkörper von dem Druck in spulenaxialer Richtung deformiert wird, und daher wird der Festkontakt gegen den beweglichen Kontakt gedrückt. Daher wird die Reduzierung des Kontaktdrucks, die aus der nachfolgenden Konfigurationsrückstellung des deformierten Spulenkörpers resultiert, beseitigt oder verringert.
  • Das elektromagnetische Relais der Ausführungsform kann die Vibration und das Geräusch, die erzeugt werden, wenn der Kontakt geschlossen ist, unterdrücken (erzeugt Schalldämpfungseffekte). Der Grund dafür ist, dass die Vibration, welche erzeugt wird, wenn der bewegliche Kontakt auf den Festkontakt trifft, von dem Endrandabschnitt des Flansches am inneren Abschnitt des Gehäuses, welcher dem oberen Endabschnitt des Festanschlusses gegenüber angeordnet ist, flexibel absorbiert wird. Genauer gesagt ist der Endrandabschnitt vom verbleibenden Abschnitt durch den Abschnitt niedriger Festigkeit getrennt. Folglich lässt er sich leicht biegen. Die Vibration wird durch seine flexible Deformation absorbiert. Daher wird das durch die Vibration verursachte Geräusch vermindert.
  • Außerdem wird festgestellt, dass der Abschnitt niedriger Festigkeit die Form der Nut bzw. Rille annimmt. Diese Nut bzw. Rille dient auch als Barriere, um die Qualitätsminderung der Isolierung durch Kohlenstoffpartikeln zu verhindern, welche beim Öffnen und Schließen des Kontakts erzeugt werden.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Festanschluss am ersten Flansch in einer Weise befestigt, dass ein sich vom Festanschluss erstreckender vorspringender Abschnitt in ein Loch des Flansches presseingepasst ist, das an der zum Gehäuse hin offenen Seite des Spulenkörpers angeordnet ist, und ein Abschnitt nahe des Festkontakts des Festanschlusses mit einem Eingreifabschnitt des Flansches in Eingriff gebracht, der am inneren Abschnitt des Gehäuses angeordnet ist.
  • In der so gestalteten Anordnung sind die Festanschlüsse an beiden Seiten stabil gehaltert und eine ausreichende Positionierungsgenauigkeit sichergestellt, ohne dahingehende Maßnahmen zu ergreifen, die das Ausmaß der Installation durch Vergrößern der Dicke des Flansches des Spulenkörpers vergrößern würden. Des weiteren werden an einem Abschnitt nahe dem Kontakt (Flansch an dem inneren Abschnitt des Gehäuses) die Festanschlüsse durch bloßes Eingreifen gehaltert und nicht durch Presseinpassen. Die Möglichkeit bzw. Wahrscheinlichkeit, dass beim Presseinpassen entstehender Frässtaub in den Zwischenraum zwischen den Kontakten eindringt und daher eine Kontaktstörung auftritt, ist erheblich verringert.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform besitzt der Festanschluss die oben beschriebene Montageanordnung, wird das gesamte elektromagnetische Relais durch das Aufbringen von wärmehärtendem Versiegelungsmaterial bei der offenen Seite des Gehäuses versiegelt, sind die Löcher, in welche die vorspringenden Abschnitte presseingepasst sind, als zur offenen Seite des Gehäuses hin offene Durchgangslöcher ausgeformt und sind die Zwischenräume zwischen den Durchgangslöchern und die darin presseingepassten vorspringenden Abschnitte mit dem Versiegelungsmaterial gefüllt.
  • Mit einer solchen Anordnung werden die Festanschlüsse an dem an der offenen Seite des Gehäuses angeordneten Flansch durch Presspassung befestigt. Die Klebe- bzw. Haftwirkung des Versiegelungsmaterials (wirksam auch bei hoher Temperatur) trägt ebenfalls zur Befestigung des Festanschlusses an dem Flansch bei. Folglich wird der Festkontakt (Arbeitskontakt) (d. h. der obere Endabschnitt des Festanschlusses) bei thermischer Ausdehnung der Wicklung verlässlich an einer normalen Position gehalten, an der er durch Befestigung an dem an der offenen Seite des Gehäuses angeordneten Flansch gehaltert wird (normale Position = Position in ausreichender Entfernung vom beweglichen Kontakt, wenn kein Strom in die Wicklung gespeist wird).
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besitzt der Festanschluss die oben beschriebene Montageanordnung, hindert der Eingreifabschnitt den Festanschluss nur daran, sich in seitlicher Richtung orthogonal zur spulenaxialen Richtung zu bewegen und ist der Festanschluss wenigstens in der spulenaxialen Richtung am Eingreifabschnitt bewegbar.
  • Auch wenn als Ganzes die Festanschlüsse stabil von den jeweiligen Flanschen gehaltert sind, besteht bei einer solchen mechanischen Anordnung keine Möglichkeit bzw. Wahrscheinlichkeit, dass als Folge der Deformation des Flansches des Spulenkörpers der obere Endabschnitt des Festanschlusses (d. h. der Festkontakt) in eine solche Richtung verlagert wird, dass er gegen den beweglichen Kontakt gedrückt wird. Folglich wird das Auftreten eines beibehaltenen leitenden Zustands, welches den oben erwähnten Brandfall verursachen wird, höchst verlässlich verhindert. Außerdem wird der oben erwähnte Schalldämpfungseffekt sichergestellt. In diesem Fall wird der Schlag, welcher erzeugt wird, wenn der bewegliche Kontakt auf den Festkontakt trifft, durch das Biegen (die Verlagerung) des oberen Endabschnitts des Festanschlusses mit dem darauf bereitgestellten Festkontakt verlässlich auf den an dem inneren Abschnitt des Gehäuses angeordneten Flansch (Randendabschnitt) übertragen. Und der Endrandabschnitt wird gebogen, um so den Aufprall zu absorbieren.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist zwischen dem oberen Endabschnitt (Festkontakt) des Festanschlusses und dem Endrandabschnitt des am inneren Abschnitt des Gehäuses angeordneten Flansches einen Zwischenraum ausgebildet.
  • Mit einer solchen mechanischen Anordnung wird in der Anfangsphase zuverlässig verhindert, dass der obere Endabschnitt des Festanschlusses (d. h. der Festkontakt) in eine solche Richtung verlagert wird, dass er als Folge der Deformation des am inneren Abschnitt des Gehäuses angeordneten Flansches gegen den beweglichen Kontakt gedrückt wird. Ein Brand oder Ähnliches wird verlässlich verhindert und der Schalldämpfungseffekt wird weiter verbessert. In diesem Fall wird der Schlag, der entsteht, wenn der bewegliche Kontakt auf den Festkontakt trifft, zunächst durch das Biegen des oberen Endabschnitts des Festanschlusses absorbiert, wie in . 5A und 5B gezeigt ist. Im Gegenzug kommt der obere Endabschnitt des Festanschlusses in Kontakt mit dem Endrandabschnitt und der Endrandabschnitt wird daher weiter gebogen, um den Schlag weiter zu absorbieren. Daher wird der Schlag sanft in zwei Schritten absorbiert.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird ein zweites elektromagnetisches Relais gemäß Anspruch 8 bereitgestellt.
  • Bei dem zweiten elektromagnetischen Relais kommen die vorspringenden Abschnitte in Kontakt mit dem beweglichen Eisenteil und pressen dieses bewegliche Eisenteil an die Innenseite des Gehäuses, selbst wenn die Spule in spulenaxialer Richtung thermisch ausgedehnt ist. Folglich wird, selbst wenn die Wicklung thermisch ausgedehnt ist, die thermisch verursachte Kraft zur Ausdehnung des Flansches des Spulenkörpers, der am inneren Abschnitt des Gehäuses angeordnet ist, auf das bewegliche Eisenteil übertragen. Infolgedessen bewegen sich bei fortschreitender thermischer Ausdehnung des Spulenkörpers das bewegliche Eisenteil und der daran gekoppelte bewegliche Kontakt zum inneren Abschnitt des Gehäuses (bewegen sich weg vom Festkontakt). Daher besteht, selbst wenn die Wicklung thermisch ausgedehnt ist und der Festkontakt sich leicht zum inneren Abschnitt des Gehäuses (zum beweglichen Kontakt) verlagert, eine geringere Möglichkeit bzw. Wahrscheinlichkeit, dass der Festkontakt gegen den beweglichen Kontakt gedrückt wird und deren leitender Zustand beibehalten wird.
  • Vor allem wenn ein Abschnitt niedriger Festigkeit, welcher eine niedrige Steifigkeit hat und auf welchen sich Spannung konzentriert, entlang eines den Endrandabschnitt eines am inneren Abschnitt eines Gehäuses angeordneten Flansches abgrenzenden Abschnitts ausgebildet ist, welcher dem oberen Endabschnitt eines Festanschlusses gegenüber angeordnet ist, und der Festanschluss an einem an der offenen Seite des Gehäuses angeordneten Flansch befestigt ist, bewirkt der Synergieeffekt der Arbeitsweise des ersten elektromagnetischen Relais (der Festkontakt verlagert sich nicht zum inneren Abschnitt des Gehäuses, selbst wenn sich die Wicklung thermisch ausdehnt) und der Arbeitsweise des zweiten elektromagnetischen Relais (der bewegliche Kontakt wird zwangsweise in eine solche Richtung verlagert, dass er sich bei thermischer Ausdehnung der Wicklung vom Festkontakt weg bewegt) eine merkliche Reduzierung der Möglichkeit bzw. Wahrscheinlichkeit der Beibehaltung einer Kontakt-zu-Kontakt-Leitung. Folglich wird das Vorkommen des oben erwähnten Brandfalls sehr verlässlich verhindert.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1A und 1B sind schematische Darstellungen eines Spulenkörpers, der ein elektromagnetisches Relais gemäß der vorliegenden Erfindung ausbildet;
  • 2A und 2B sind Vorderansichten einer Gesamtstruktur des elektromagnetischen Relais und nützlich bei der Erklärung der Arbeitsweise des Relais;
  • 3 ist eine perspektivische Ansicht des elektromagnetischen Relais;
  • 4A und 4B sind schematische Darstellungen eines Eingreifabschnitts des Festanschlusses;
  • 5A und 5B sind schematische Darstellungen zur Erläuterung einer schalldämpfenden Arbeitsweise des Relais;
  • 6A und 6B sind schematische Darstellungen zur Erläuterung der Eliminierung oder Verminderung einer Verlagerung des Festkontakts;
  • 7A und 7B sind schematische Darstellungen eines weiteren elektromagnetischen Relais;
  • 8A und 8B sind schematische Darstellungen zur Erläuterung eines Problems (Kontakt-ein-Fehler) eines herkömmlichen elektromagnetischen Relais; und
  • 9A und 9B sind schematische Darstellungen zur Erläuterung eines weiteren Problems (Kontaktdruckänderung durch Deformation des Spulenkörpers) des herkömmlichen elektromagnetischen Relais.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
  • Die bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. In der nachfolgenden Beschreibung ist die Erfindung in elektromagnetische Kleinrelais (versiegeltes Relais) implementiert.
  • Eine Gesamtkonstruktion eines erfindungsgemäß aufgebauten elektromagnetischen Relais wird beschrieben.
  • 1A ist eine perspektivische Ansicht eines Spulenkörpers 32, der ein erfindungsgemäßes elektromagnetisches Relais 31 ausbildet. 1B ist eine Draufsicht des Spulenkörpers 32. Die 2A und 2B zeigen Vorderansichten des elektromagnetischen Relais 31 (dessen Gehäuse und Ähnliches entfernt sind, von vorne betrachtet). 3 ist eine perspektivische Darstellung des elektromagnetischen Relais 31 (dessen Gehäuse und zu beweglichen Kontakten gehörende Teile entfernt sind). 4A ist eine Seitenansicht eines oberen Endabschnitts (Eingreifabschnitts) eines Festanschlusses. 4B ist eine Draufsicht des Eingreifabschnitts eines Festanschlusses. In der nachfolgenden Beschreibung wird eine offene Seite (untere Seite in 2A und 2B) eines später zu beschreibenden Gehäuses 44 als "offene Gehäuseseite", "untere Endseite" oder "untere Seite" bezeichnet. Eine Seite des Gehäuses, die der offenen Gehäuseseite gegenüber angeordnet ist, wird als "Gehäuseinnenseite", "Innenseite des Gehäuses", "obere Endseite" oder "obere Seite" bezeichnet.
  • Wie in den 2A, 2B und 3 gezeigt ist, ist das elektromagnetische Relais 31 aufgebaut mit dem Spulenkörper 32, einem Eisenkern (nicht dargestellt) des Elektromagnets, welcher beim Einfügen in den Spulenkörper 32 befestigt wird, einem L-förmigen Joch 34, einem beweglichen Eisenteil 35, einer L-förmigen beweglichen Kontaktfeder 36, einem beweglichen Kontakt 37, einem ersten Festkontakt (Ruhekontakt) 38, einem ersten Festanschluss 39, einem zweiten Festkontakt (Arbeitskontakt) 40, einem zweiten Festanschluss 41, einem ersten und zweiten Wicklungsanschluss 42 und 43, und einem Gehäuse 44. Eine Wicklung 31a, die einen Elektromagneten ausbildet, ist um den Spulenkörper 32 gewickelt. Das Joch 34 ist an das untere Ende des Eisenkerns 33 gekoppelt und stellt einen Kraftlinienweg bereit, der magnetischen Kraftlinien den Durchgang gestattet. Das bewegliche Eisenteil 35 ist am Basisende mit dem oberen Ende des Jochs 34 verbunden und das obere Ende des beweglichen Eisenteils 35 kann unter Anziehung des Eisenkerns geschwenkt werden, wenn Strom in die Wicklung gespeist wird. Die bewegliche Kontaktfeder 36 besteht aus einer Blattfeder, deren oberer Abschnitt oder plattenartiger Abschnitt 36a geschwenkt werden kann, und der plattenartige Abschnitt 36a ist an der Oberseite des beweglichen Eisenteils 35 angebracht. Der bewegliche Kontakt 37 ist am oberen Ende der beweglichen Kontaktfeder 36 durch Verstemmen montiert. Der bewegliche Kontakt 37 ist in Druckberührung mit dem ersten Festkontakt 38, wenn Strom in die Wicklung gespeist wird. Der erste Festkontakt 38 ist durch Verstemmen am oberen Ende des ersten Festanschlusses 39 angebracht. Der bewegliche Kontakt 37 ist in Druckberührung mit dem zweiten Festkontakt 40, wenn Strom in die Wicklung gespeist wird. Der zweite Festkontakt 40 ist durch Verstemmen am oberen Ende des zweiten Festanschlusses 41 angebracht. Der erste und zweite Wicklungsanschluss 42 und 43 sind jeweils mit Zuleitungsdrähten der Wicklung 31a verbunden. Eine untere Seite des Gehäuses 44 ist geöffnet.
  • Das elektromagnetische Relais 31 ist von dem Typ, bei dem der untere Flansch 32a (erster Flansch) des Spulenkörpers 32 in den 1A und 1B auch als ein als Basis bezeichnetes Teil dient. Beim Zusammenbau des Relais 31 werden Bauteile außer dem Gehäuse 44 unter Verwendung des Flansches 32a als Basisteil zu einer Untergruppe zusammengesetzt. Das Gehäuse 44 wird abschließend auf die Untergruppe aufgesetzt, um diese abzudecken. Danach wird die offene Seite des Gehäuses 44 mit einem Versiegelungsmaterial 50 aus wärmehärtendem Harz (z.B. Epoxyharz) versiegelt (dargestellt in 2A und 2B) und ein elektromagnetisches Relais damit fertiggestellt. Die bewegliche Kontaktfeder 36 ist auf dem Joch 34 ange bracht.
  • Die unteren Abschnitte oder streifenartigen Abschnitte der beweglichen Kontaktfeder 36, des ersten Festanschlusses 39 und des zweiten Festanschlusses 41 ragen mit ihren unteren Enden zu Stellen unterhalb der Basis (des Flansches 32a des Jochs 34) vor und bilden jeweils die Verbindungsanschlüsse 51, 52 und 53, welche zum Verbinden der einzelnen Kontakte mit vorgegebenen Stromkreisleitern verwendet werden, wie der erste und der zweite Wicklungsanschluss 42 und 43. In den 2A und 2B befindet sich der zweite Wicklungsanschluss 43 auf der gegenüber liegenden Seite des ersten Wicklungsanschlusses 42. Das untere Ende des ersten Festanschlusses 39 (= Verbindungsanschluss 52) befindet sich ebenfalls auf der gegenüber liegenden Seite des zweiten Festanschlusses 41 (= Verbindungsanschluss 53).
  • Wie in 1A gezeigt ist, beinhaltet der Spulenkörper 32 den Flansch 32a, welcher innerhalb der Öffnung des Gehäuses 44 angeordnet ist, und einen weiteren Flansch 32b (zweiter Flansch), welcher am inneren Abschnitt des Gehäuses 44 angeordnet ist. Der Flansch 32b beinhaltet einen Endrandabschnitt 61, welcher der unteren Seite (dem oberen Ende, an dem der zweite Festkontakt 40 befestigt ist) eines plattenartigen Abschnitts 41a, welcher später beschrieben wird, gegenüber angeordnet ist. Ein Abschnitt niedriger Festigkeit 62, welcher von niedriger Steifigkeit ist und auf welchen sich die Spannung konzentriert, ist entlang eines L-förmigen Abschnitts (schraffiert in 1B) ausgebildet, welcher den Endrandabschnitt 61 abgegrenzt. In diesem Fall ist der Abschnitt niedriger Festigkeit 62, wie in 2A gezeigt ist, eine in der Endseite des Flansches 32b geformte Nut bzw. Rille am inneren Abschnitt des Gehäuses.
  • Wie in 1A und 1B gezeigt ist, sind zwei vorspringende Abschnitte 63 an gegenüber angeordneten Positionen auf der Endoberfläche des am inneren Abschnitts des Gehäuses angeordneten Spulenkörpers 32 vorgesehen. Wenn sich der Spulenkörper 32 in spulenaxialer Richtung thermisch ausdehnt, kommen die vorspringenden Abschnitte 63 in Kontakt mit dem beweglichen Eisenteil 35 und drücken das bewegliche Eisenteil 35 gegen die Innenseite des Gehäuses.
  • Der Spulenkörper 32 ist ein Formteil aus einem Kunstharz, z.B. PBT (Polybutylenterephthalat). Das PBT (Polybutylenterephthalat) kann durch flüssiges Kristallpolymer (LCP) ersetzt werden.
  • Der erste Festanschluss 39 und der zweite Festanschluss 41, wie in 3 gezeigt ist, sind derart gestaltet, dass ihre oberen Enden rechtwinklig zu plattenartigen Abschnitten 39a und 41a gebogen sind, mit den darauf befestigten Festkontakten 38 und 40.
  • Die Montageanordnungen des ersten Festanschlusses 39 und des zweiten Festanschlusses 41 sind in der vorliegenden Ausführungsform symmetrisch zueinander, wie nachfolgend beschrieben wird.
  • Die Montageanordnung des zweiten Festanschlusses 41 wird modellartig beschrieben. Wie in 3 gezeigt ist, ist der zweite Festanschluss 41 mit vorspringenden Abschnitten 41e und 41f versehen, die sich zur Anschlussseite erstrecken. Durchgangslöcher 32d und 32e (siehe 1A), in welche die vorspringenden Abschnitte 41e und 41f presseingepasst werden können, sind im Flansch 32a des an der offenen Gehäuseseite angeordneten Spulenkörpers 2 ausgebildet.
  • Der Flansch 32b des Spulenkörpers 32 (angeordnet am inneren Gehäuseabschnitt) beinhaltet einen L-(oder ha ken-)förmigen Eingreifabschnitt 32f, welcher in Eingriff gebracht wird mit dem Seitenrand des plattenartigen Abschnitts des zweiten Festanschlusses 41, welcher sich in spulenaxialer Richtung erstreckt. Wenn der Eingreifabschnitt bei dem Seitenrand eingreift, werden die seitlichen Bewegungen des zweiten Festanschlusses 41 an einem Abschnitt nahe dem Kontakt in die Richtungen X1, X2, Y1 in 3 verhindert (siehe 4B).
  • Wie in 1A oder 3 gezeigt ist, wird ein Passabschnitt 32g, welcher in eine langgestreckte Vertiefung (nicht mit einer Bezugszahl gekennzeichnet) zwischen dem vorspringenden Abschnitt 41e und dem Verbindungsanschluss 53 eingepasst wird, an einem an das Durchgangsloch 32d angrenzenden Abschnitt des Flansches 32a ausgebildet. Im Montagezustand des Festanschlusses 41 ist dieser Passabschnitt 32g fest in die langgestreckte Vertiefung eingepasst. Der Festanschluss 41 wird an diesem Abschnitt daran gehindert, sich in die Einpassrichtung (zu der offenen Gehäuseseite hin) bewegen zu lassen.
  • Eine Höhe eines in der Nähe des Durchgangsloches 32e des Flansches 32a befindlichen Abschnitts wird so gewählt, dass er im Montagezustand des Festanschlusses 41 nicht mit dem Festanschluss 41 in Kontakt kommt (außer dem vorspringenden Abschnitt 41f). Folglich wird zwischen dem nahe dem Durchgangsloch des Flansches 32a angeordneten Abschnitt und dem Festanschluss 41 (außer dem vorspringenden Abschnitt 41f) ein feiner Zwischenraum S1 (in 3 gezeigt) ausgebildet.
  • Im Speziellen werden die Ausmaße der in Beziehung stehenden Abschnitte so ausgewählt, dass, wenn der Festanschluss 41 gerade in Längsrichtung bewegt wird, während er parallel zur spulenaxialen Richtung gehalten wird, und die vorsprin genden Abschnitte 41e und 41f jeweils in die Durchgangslöcher 32d und 32e presseingepasst werden, der Passabschnitt 32g zuerst in die Vertiefung eingepasst wird und dabei der feine Zwischenraum S1 sichergestellt wird.
  • Die Längenabmessung des Festanschlusses 41 (in spulenaxialer Richtung betrachtet) wird so ausgewählt, dass im Montagezustand des Festanschlusses 41 ein feiner Zwischenraum S2 (4A) auch zwischen dem plattenartigen Abschnitt 41a des Festanschlusses 41 (oder des Festkontakts 40) und dem Flansch 32b ausgebildet wird.
  • In diesem Fall wird der Festanschluss 41 in einfacher Weise montiert, wie nachfolgend beschrieben ist.
  • Der Festanschluss 41 wird gerade in Längsrichtung bewegt und dabei parallel zur spulenaxialen Richtung gehalten. Dann wird der Festanschluss 41 heruntergedrückt, während der Seitenrand des Festanschlusses 41 mit dem Eingreifabschnitt 32f des Flansches 32b in Eingriff gebracht wird, um die vorspringenden Abschnitte 41e und 41f des Festanschlusses 41 in die Durchgangslöcher 32d und 32e des Spulenkörpers 32 presseinzupassen.
  • In diesem Fall wird die Bewegung des Festanschlusses 41 in Längsrichtung zu einem Zeitpunkt vollständig gestoppt, in welchem der Eingreifabschnitt 32f in die Nut bzw. Rille eingepasst wird (die Bewegung des vorspringenden Abschnitts 41e in Richtung der Presspassung wird gestoppt). Dabei wird jedoch die Bewegung des vorspringenden Abschnitts 41f in Richtung der Presspassung nicht unterbrochen, da der feine Zwischenraum S1 in zusammengebautem Zustand sichergestellt ist. Folglich kann sich der Festanschluss 41 mit dem Dreh- bzw. Hebelpunkt des vorspringenden Abschnitts 41e oder des Passstücks 32g in eine Richtung drehen, in diesem Fall die Rich tung Y1 in 4B. Aus diesem Grund wird, wenn eine Position des Festanschlusses 41, welche auf der Innenseite des vorspringenden Abschnitts 41e angeordnet ist (aus seitlicher Richtung betrachtet), mit einem bestimmten Druck an die Innenseite gedrückt wird, deren Drehung von dem Eingreifabschnitt 32f blockiert, wobei sie eine vorbestimmte Montagelage einnimmt (in diesem Fall: aufrecht in spulenaxialer Richtung). Es wird jedoch ein Drehmoment erzeugt, welches die Drehrichtung hat und hinsichtlich der Amplitude proportional zu einer Andruckkraft ist. Dieses Drehmoment wird als ein Kraftmoment (d. h. Drehmoment) belassen, um den Flansch 32b und dgl. elastisch leicht zu deformieren, nachdem die Andruckkraft für die Zusammenbauarbeit (Presspassungsarbeit) weggenommen ist, da der Festanschluss 41 durch eine Reibungskraft (oder einer Halte- bzw. Befestigungskraft des Versiegelungsmaterials 50) durch die Presspassung des vorspringenden Abschnitts 41f in das Durchgangsloch 32e in der Drehrichtung gezogen wird.
  • Bei der oben erwähnten Montageanordnung wird der Festanschluss 41 an drei Punkten gehaltert, den beiden Andruckabschnitten und dem Eingreifabschnitt 32f. Des weiteren wird er in dieser Montageanordnung in 4B von dem verbleibenden Drehmoment anhaltend in die Richtung Y1 gedrückt (um zu verhindern, dass er vom Eingreifabschnitt 32f abfällt). Ein Gleichgewicht zwischen diesem verbleibendem Drehmoment und der Gegenkraft des Eingreifabschnitts 32f wird hergestellt und das Ergebnis ist Stillstand.
  • Während die Montageanordnung des Festanschlusses 41 und die Art, diesen anzubringen, beschrieben wurden, wird das gleiche entsprechend auf die Montageanordnung des ersten Festanschlusses 39 und dgl. angewandt (auf eine detaillierte Beschreibung und Zeichnungen unter Verwendung von Bezugszah len und Symbolen wird verzichtet). Ein Zwischenraum S3 (gezeigt in 4A) wird, wie der feine Zwischenraum S2, bei der Konstruktion ebenfalls zwischen einem plattenartigen Längsabschnitt 32i des Flansches 32b, welcher an der Innenseite des plattenartigen Abschnitts 39a des ersten Festanschlusses 39 angeordnet ist, und dem plattenartigen Abschnitt 39a vorgesehen.
  • Die Durchgangslöcher 32d und 32e sind ebenfalls an der zum Gehäuse hin offenen Seite des Flansches 32a offen. Folglich dringt das Versiegelungsmaterial 50 aufgrund der Kapillarwirkung und Schwerkraft auch in die Durchgangslöcher 32d und 32e ein. In dem Abschnitt, an welchen der Festanschluss 41 pressangepasst ist (bezeichnet mit C in den 2A und 2B), wird ein Abschnitt gebildet, in welchen das Versiegelungsmaterial 50 fließt, das in den 2A und 2B schwarz dargestellt ist. Ein solcher Einfließabschnitt wird auch in dem Abschnitt gebildet, an welchen der erste Festanschluss 39 pressangepasst ist.
  • Das Versiegelungsmaterial 50 wird wie folgt auf das Relais aufgebracht. Nach dem Zusammenbau wird das elektromagnetische Relais 31 in eine Lage gebracht, in der die offene Seite des Gehäuses nach oben gerichtet ist. In dieser Lage wird eine vorgegebene Menge an Versiegelungsmaterial 50 (nicht gehärtet) in die offene Seite des Gehäuses getropft oder gegossen. Dann dringt das Versiegelungsmaterial 50 durch natürliches Fließen aufgrund von Schwerkraft und Kapillarwirkung in die jeweiligen Zwischenräume in der offenen Seite des Gehäuses ein. Die Folge dessen ist die Ausbildung einer versiegelnden Schicht, deren Oberfläche flach ist, innerhalb der Gehäuseöffnung. Danach wird das ganze elektromagnetische Relais 31 in ein Aushärtungsbad gegeben. Im Bad wird das Versiegelungsmaterial 50 für eine vorbestimmte Zeitdauer auf ei ne Aushärtungstemperatur des Versiegelungsmaterials 50 oder höher aufgeheizt, wodurch das Versiegelungsmaterial 50 gehärtet wird.
  • Wenn sich die Wicklung 31a des derart aufgebauten elektromagnetischen Relais 31 thermisch ausdehnt, wirkt eine Kraft auf den Flansch 32b (angeordnet am inneren Abschnitt des Gehäuses) des Spulenkörpers 32, welche den Flansch 32b ausdehnt. In diesem Fall wird eine Übertragung einer solchen Kraft im Abschnitt niedriger Festigkeit 62 blockiert oder erschwert. Der Festanschluss 41 (= Festanschluss für Arbeitskontakt) ist indessen am Flansch 32a (angeordnet an der offenen Seite des Gehäuses) des Spulenkörpers befestigt. Daher werden, selbst wenn die Wicklung 31a thermisch ausgedehnt ist, der Endrandabschnitt 61 des Flansches 32b, welcher dem oberen Endabschnitt (plattenartiger Abschnitt 41a) des Festanschlusses 41 gegenüber angeordnet ist, und der Festkontakt 40 (Arbeitskontakt) nicht zur Innenseite des Gehäuses verlagert (zum beweglichen Kontakt 37) (oder seine Verlagerung wird merklich vermindert oder er wird zur offenen Gehäuseseite verlagert). Aus diesem Grund kommt die unerwünschte Situation, dass die Wicklung 31a thermisch ausgedehnt wird, der Spulenkörper 32 deformiert wird und daher der Festkontakt 40 gegen den beweglichen Kontakt 37 gedrückt wird, niemals vor. Folglich besteht, selbst in einem abnormen Zustand der Überstromspeisung, keine Möglichkeit bzw. Wahrscheinlichkeit, dass der Festkontakt 40 gehalten wird, während er mit dem beweglichen Kontakt 37 in Berührung ist (d. h., das Relais besitzt eine Funktion, die den Überstrom selbsttätig unterbricht). Mit anderen Worten, selbst wenn die Wicklung auf extreme Temperatur aufgeheizt wird, kann der Festkontakt 40 vom beweglichen Kontakt 37 zur offenen Seite des Gehäuses gelöst hin werden. Folglich wird die Wahrscheinlichkeit, dass auf grund der Beibehaltung des Leitzustandes ein Brandfall eintritt, gänzlich eliminiert.
  • Besonders wenn der Abschnitt niedriger Festigkeit 62 derart konstruiert ist, dass er durch Belastung bzw. Spannung und Wärme, verursacht durch abnorme Ausdehnung der Wicklung, wie in 2B gezeigt, bricht, wird die Übertragung der Kraft, welche den Festkontakt 40 gegen den beweglichen Kontakt 37 drückt (d. h. die Kraft, die ihn zum inneren Abschnitt des Gehäuses verlagert), vollständig blockiert. Der Festkontakt 40 wird verlässlich an einer normalen Position gehalten, an welcher er vom Festanschluss 41, welcher am an der offenen Seite des Gehäuses befindlichen Flansch 32a befestigt ist, gehaltert wird (normale Position = Position mit ausreichender Entfernung zum beweglichen Kontakt, wenn kein Strom in die Wicklung gespeist wird). Folglich kann Brandfall mit größerer Zuverlässigkeit verhindert werden.
  • Desweiteren ist eine Anzahl vorspringender Abschnitte 63 auf der Endfläche des Spulenkörpers 32 vorgesehen, welche am inneren Abschnitt des Gehäuses angeordnet ist. Sogar wenn der Spulenkörper 32 in spulenaxialer Richtung thermisch ausgedehnt ist, kommen die vorspringenden Abschnitte 63 in Kontakt mit dem beweglichen Eisenteil 35 und drücken das bewegliche Eisenteil 35 an die Innenseite des Gehäuses. Folglich wird, sogar wenn die Wicklung thermisch ausgedehnt ist, die thermisch verursachte Kraft, die den Flansch 32b des Spulenkörpers 32, welcher am inneren Abschnitt des Gehäuses angeordnet ist, ausdehnt, auf das bewegliche Eisenteil 35 übertragen. Als Folge dessen bewegen sich das bewegliche Eisenteil 35 und der daran gekoppelte bewegliche Kontakt 37 zum inneren Abschnitt des Gehäuses hin (bewegen sich vom Festkontakt 40 weg), während die thermische Ausdehnung des Spulenkörpers 32 fortschreitet. Daher besteht, sogar wenn die Wicklung ther misch ausgedehnt ist und sich der Festkontakt 40 geringfügig zum inneren Abschnitt des Gehäuses (zum beweglichen Kontakt 37) bewegt, eine geringere Möglichkeit bzw. Wahrscheinlichkeit, dass der Festkontakt 40 gegen den beweglichen Kontakt 37 gedrückt wird und deren leitender Zustand beibehalten wird.
  • Bei der vorliegenden Erfindung wird die Möglichkeit bzw. Wahrscheinlichkeit einer Beibehaltung der Kontakt-zu-Kontakt-Leitung durch den Synergieeffekt der Arbeitsweise des ersten elektromagnetischen Relais (der Festkontakt verlagert sich nicht zum inneren Abschnitt des Gehäuses, selbst wenn die Wicklung thermisch ausgedehnt ist) und der Arbeitsweise des zweiten elektromagnetischen Relais (der bewegliche Kontakt wird zwangsweise in eine solche Richtung verlagert, dass er sich vom Festkontakt weg bewegt, wenn die Wicklung thermisch ausgedehnt ist) merklich vermindert. Folglich wird das Vorkommen des oben erwähnten Brandfalls äußerst verlässlich verhindert.
  • Der Flansch 32a der offenen Gehäuseseite wird gleitend (engl.: lubricant) auch als Basis für den Zusammenbau des Relais verwendet. Folglich ist er so konstruiert, dass er im Vergleich zu dem Flansch 32b des inneren Abschnitts des Gehäuses dick und von großer Steifigkeit ist. Folglich ist, dort wo der Festanschluss 41 an den Flansch 32a der offenen Gehäuseseite befestigt ist, der obere Endabschnitt (d. h. der Festkontakt 40) des Festanschlusses 41 schwer zum beweglichen Kontakt verlagerbar. Der Festkontakt 40 wird verlässlich an einer vom beweglichen Kontakt 37 getrennten Position gehalten, während er von der Deformation des Flansches 32b des inneren Abschnitts des Gehäuses nicht betroffen ist, da der Abschnitt niedriger Festigkeit 62 vorhanden ist.
  • Das wie oben beschrieben aufgebaute elektromagnetische Relais 31 löst erfolgreich das Problem der Deformation des Spulenkörpers 32 durch den Druck in spulenaxialer Richtung und der nachfolgend auftretenden Konfigurationsrückstellung des deformierten Spulenkörpers.
  • Die Begründung dafür folgt. Wenn der Spulenkörper 32 von dem Druck in spulenaxialer Richtung in ausdehnender Art deformiert wird, wie in 6A gezeigt ist, wird der dem oberen Endabschnitt des Festanschlusses 41 (d. h. der am Festkontakt 40 befestigte plattenartige Abschnitt 41a) gegenüber angeordnete Endrandabschnitt 61 stark gebogen, da der Abschnitt niedriger Festigkeit (Nut bzw. Rille) 62 vorhanden ist. Mit der Biegung wird eine auf den oberen Endabschnitt des Festanschlusses 41 wirkende Kraft stark vermindert. Folglich besteht keine oder nur eine sehr geringe Möglichkeit bzw. Wahrscheinlichkeit, dass der Spulenkörper 32 von dem Druck in spulenaxialer Richtung deformiert wird und daher der Festkontakt 40 gegen den beweglichen Kontakt 37 gedrückt wird. Daher wird die Reduzierung des Kontaktdrucks, die aus der nachfolgenden Konfigurationsrückstellung des deformierten Spulenkörpers resultiert, beseitigt oder verringert.
  • Desweiteren wird festgestellt, dass der Festanschluss 41 an dem an der offenen Seite des Gehäuses gelegenen Flansch 32a befestigt ist. Dieses technische Merkmal bringt den folgenden Vorteil mit sich. Wenn sich der durch den Druck in spulenaxialer Richtung nach außen hin deformierte Flansch 32b des Spulenkörpers 32 in die entgegengesetzte Richtung verlagert oder in die Richtung, in welcher die Deformation des Spulenkörpers als Folge des Alterungsprozesses nach Wicklung der Spule und nach dem Wärmehärtungsvorgang des Versiegelungsmaterials 50 vermindert wird, geschieht es niemals, dass der obere Endabschnitt des Festanschlusses 41 (d. h. der Festkontakt 40) sich zusammen mit dem am inneren Abschnitt des Gehäuses gelegenen Flansch 32b zur offenen Gehäuseseite verlagert (räumlich vom beweglichen Kontakt 37 weg), da der Festanschluss 41 am Flansch 32a an der offenen Gehäuseseite befestigt ist. Anstatt sich vom beweglichen Kontakt weg zu bewegen, wird er durch die Deformationsverminderung des Flansches 32a an der offenen Seite des Gehäuses (die Verlagerung zum inneren Abschnitts des Gehäuses) gegen den beweglichen Kontakt 37 gedrückt (d. h. der Druckkontakt erhöht sich).
  • Aus diesem Grund löst das Relais der Ausführungsform erfolgreich das folgende Problem: Der Kontaktdruck, welcher zum Zeitpunkt des Zusammenbaus der Bauelemente im Inneren des Gehäuses auf einen optimalen Wert eingestellt wurde, verringert sich danach; als Folge davon ist es nicht möglich, einen erforderlichen Kontaktdruck zu sichern und die Anzahl der resultierenden Produkte, welche die geforderten Produktspezifikationen nicht erfüllen, ist erhöht (d. h. die Produktausbeute nimmt ab). Folglich wird die Produktausbeute merklich erhöht. Im Gegenteil, der Kontaktdruck wird erhöht und das Verhalten beim Öffnen/Schließen der Kontakte sowie die Lebensdauer beim Öffnen/Schließen der Kontakte werden verbessert.
  • Das elektromagnetische Relais 31 der Ausführungsform kann die Vibration und das Geräusch, welche entstehen, wenn der Kontakt geschlossen wird, unterdrücken (erzeugt Schalldämpfungseffekte). Der Grund dafür ist, dass die Vibration, welche verursacht wird wenn der bewegliche Kontakt 37 auf den Festkontakt 40 trifft, vom Endrandabschnitt 61 des Flansches 32b am inneren Gehäuseabschnitt flexibel absorbiert wird, welcher so angeordnet ist, dass er mit dem Festkontakt 40 dem plattenartigen Abschnitt 41a gegenüber angeordnet ist. Genauer ausgedrückt wird der Endrandabschnitt 61 vom Abschnitt niedriger Festigkeit 62 umrissen oder durch denselben vom restlichen Abschnitt abgegrenzt. Folglich kann er leicht gebogen werden. Die Vibration wird durch seine flexible Deformation absorbiert. Als Folge davon wird das von der Vibration verursachte Geräusch reduziert.
  • Zusätzlich wird angemerkt, dass der Abschnitt niedriger Festigkeit 62 die Form einer Nut bzw. Rille annimmt. Diese Nut bzw. Rille dient auch als Barriere zur Verhinderung der Verschlechterung der Isolierung durch Kohlenstoffpartikeln, welche entstehen, wenn der Kontakt geöffnet und geschlossen wird.
  • In der vorliegenden Ausführungsform sind die Festanschlüsse am Flansch 32a in einer Weise befestigt, dass die vorspringenden Abschnitte des ersten und zweiten Festanschlusses 39 und 41 in die Löcher des an der offenen Gehäuseseite angeordneten Flansches 32a presseingepasst sind und ein Abschnitt in der Nähe des Festanschlusses der Festanschlüsse mit dem am inneren Abschnitt des Gehäuses angeordneten Flansch 32b in Eingriff gebracht ist.
  • Folglich sind die Festanschlüsse an beiden Seiten stabil gehaltert und es wird eine ausreichende Positionierungsgenauigkeit gewährleistet, ohne Maßnahmen zu ergreifen, die das Ausmaß der Installation durch ein Vergrößern der Dicke des Flansches 32a des Spulenkörpers 32 vergrößern würden. Des weiteren sind die Festanschlüsse an einem Abschnitt in der Nähe des Kontakts (Flansch 32b angeordnet am inneren Abschnitt des Gehäuses) durch bloßes Eingreifen und nicht durch Presspassung gehaltert. Eine Möglichkeit bzw. Wahrscheinlichkeit, dass beim Presseinpassen entstehender Frässtaub in den Zwischenraum zwischen den Kontakten eindringt und somit eine Kontaktstörung auftritt, wird erheblich verringert.
  • Die Ausführungsform wendet die Montageanordnungen der Festanschlüsse an. Das gesamte Relais wird durch Aufbringen des wärmehärtenden Versiegelungsmaterials 50 an der offenen Seite des Gehäuses 44 versiegelt. Die Löcher, in welche die vorspringenden Abschnitte presseingepasst sind, sind als Durchgangslöcher ausgebildet. Die Zwischenräume zwischen den Durchgangslöchern und den darin presseingepassten vorspringenden Abschnitten sind mit dem Versiegelungsmaterial gefüllt.
  • Folglich sind die Festanschlüsse am Flansch 32a, welcher an der offenen Gehäuseseite angeordnet ist, durch Presspassung befestigt. Eine Kleb- bzw. Haftwirkung des Versiegelungsmaterials 50 (wirksam auch bei hoher Temperatur) trägt ebenfalls zur Befestigung des Festanschlusses am Flansch 32a bei. Der Festkontakt wird verlässlich an einer normalen Position gehalten, wo er dadurch gehaltert wird, dass er am Flansch 32a, welcher an der offenen Seite des Gehäuses angeordnet ist, befestigt ist (normale Position = Position ausreichend entfernt vom beweglichen Kontakt, wenn kein Strom in die Wicklung gespeist wird).
  • Die Ausführungsform wendet, wie oben angegeben, die Montageanordnungen der Festanschlüsse an. Deren Eingreifabschnitte verhindern nur, dass sich die Festanschlüsse in der seitlichen Richtung orthogonal zur spulenaxialen Richtung bewegen. Folglich sind die Festanschlüsse wenigstens in der spulenaxialen Richtung am Eingreifabschnitt bewegbar.
  • Da die Festanschlüsse als Ganzes durch die entsprechenden Flansche stabil gehaltert sind, besteht aus diesem Grund keine Möglichkeit bzw. Wahrscheinlichkeit, dass der obere Endabschnitt des Festanschlusses 41 (d. h. der Festkontakt 40) als Folge der Deformation des Flansches 32b des Spulenkörpers 32 in eine solche Richtung verlagert wird, dass er gegen den beweglichen Kontakt 37 gedrückt wird. Folglich wird ein Vorkommen der Beibehaltung des leitenden Zustands, welches oben genannten Brandfall verursachen wird, höchst verlässlich verhindert. Zusätzlich wird der oben erwähnte Schalldämpfungseffekt gewährleistet. In diesem Fall wird ein Schlag, welcher verursacht wird, wenn der bewegliche Kontakt 37 auf den Festkontakt 40 trifft, durch die Biegung (Verlagerung) des plattenartigen Abschnitts 41a des Festanschlusses mit dem darauf bereitgestellten Festkontakt 40 verlässlich auf den am inneren Abschnitt des Gehäuses angeordneten Flansch 32b (Endrandabschnitt 61) übertragen. Und der Endrandabschnitt 61 wird gebogen und der Schlag absorbiert.
  • Zusätzlich wird in der Ausführungsform der feine Zwischenraum S2 zwischen dem plattenartigen Abschnitt 41a (Festkontakt 40) des Festanschlusses 41 und dem Endrandabschnitt 61, der ersterem gegenüber angeordnet ist, ausgebildet. Mit dem Vorsehen des Zwischenraums wird in der Anfangsphase verlässlich verhindert, dass der obere Endabschnitt 41 des Festanschlusses 41 (d. h. des Festkontakts 40) in eine solche Richtung verlagert wird, dass er als Folge der Deformation des am inneren Gehäuseabschnitt angeordneten Flansches 32b gegen den beweglichen Kontakt 37 gedrückt wird. Der Brandfall oder Ähnliches wird verlässlich verhindert und der Schalldämpfungseffekt wird weiter verbessert. In diesem Fall wird der Schlag, welcher verursacht wird, wenn der bewegliche Kontakt 37 auf den Festkontakt 40 trifft, durch die Biegung des plattenartigen Abschnitts 41a des Festanschlusses 41 zunächst absorbiert, wie in den 5A und 5B gezeigt ist. Der plattenartige Abschnitt 41a des Festanschlusses 41 kommt wiederum in Kontakt mit dem Endrandabschnitt 61 und er wird gebogen und absorbiert den Aufprall weiter. Somit wird der Aufprall in zwei Schritten sanft absorbiert.
  • In einer Modifikation, wie in den 7A und 7B dargestellt ist, ist der Abschnitt niedriger Festigkeit (Nut bzw. Rille) 62 linear ausgebildet und eine Anzahl von vorspringenden Abschnitten 63 sind zusätzlich vorgesehen.
  • Der Abschnitt niedriger Festigkeit kann mit einer Anzahl von in dem am inneren Abschnitt des Gehäuses angeordneten Flansch ausgebildeten Löchern realisiert werden (die Löcher können die Form von Durchgangslöchern haben oder eine sich davon unterscheidende Form).
  • Es ist nicht essentiell wichtig, die Montageanordnung des Festanschlusses mechanisch so zu gestalten, dass ein restliches Drehmoment erzeugt wird. Der ungünstige Effekt durch die seitliche Verlagerung des Kontakts ist nicht schwerwiegend, wie oben erwähnt ist. Folglich reicht die Verwendung eines presseingepassten Abschnitts für den Festanschluss an der offenen Gehäuseseite, wenn er innerhalb eines tolerierbaren Bereichs ist.
  • Falls erforderlich kann die Anzahl der presseingepassten Abschnitte an der offenen Gehäuseseite und des Eingreifabschnitts am inneren Abschnitt des Gehäuses (ein Abschnitt in der Nähe des Festkontakts) erhöht werden.
  • Der Festanschluss wird nicht immer angebracht, während er linear und parallel bewegt wird. Das elektromagnetische Relais kann nicht nur unter Verwendung einer automatischen Zusammensetzmaschine zusammengebaut werden, sondern auch von Hand. Da es montiert werden kann, während es linear und parallel bewegt wird, ist das automatische Zusammensetzen leicht und die Produktionseffizienz wird somit verbessert.
  • Auch in der Anordnung wie in der oben erwähnten Ausführungsform besteht keine Notwendigkeit für das Vorhandensein der Zwischenräume S1, S2 und S3 in einer Phase, in der der tatsächliche Zusammenbau abgeschlossen ist. Die Abmessungswerte der in der oben erwähnten Ausführungsform vorgestellten Zwischenräume S1, S2 und S3 sind die theoretischen Werte, welche so gewählt sind, dass eine Deformation von Bauteilen nicht zugelassen ist (elastische Deformation und plastische Deformation). Tatsächlich wird eine Deformation der Flansche des Spulenkörpers an den Zwischenräumen S1, S2 und S3 absorbiert, und diese Zwischenräume sind häufig in ihren Abmessungswerten gleich Null.
  • Während das in der Ausführungsform verwendete elektromagnetische Relais vom C-Kontakt-Typ ist (welches sowohl den Ruhekontakt als auch den Arbeitskontakt verwendet), kann die Erfindung selbstverständlich auch auf einen Typ von elektromagnetischem Relais angewendet werden, der nur den Arbeitskontakt enthält.
  • Im ersten erfindungsgemäß aufgebauten elektromagnetischen Relais wird, wenn sich die Wicklung thermisch ausdehnt, die Übertragung einer Kraft, welche auf einen zweiten Flansch des Spulenkörpers (der an der Innenseite des Gehäuses angeordnet ist) wirkt und den zweiten Flansch ausdehnt, in dem Abschnitt niedriger Festigkeit blockiert oder behindert. Der Festanschluss (= der Festanschluss für den Arbeitskontakt) ist indessen am ersten Flansch des Spulenkörpers (der an der offenen Seite des Gehäuses angeordnet ist) befestigt. Daher werden, selbst wenn sich die Wicklung thermisch ausdehnt, der Endrandabschnitt des am inneren Abschnitts des Gehäuses angeordnete Flansches, welcher dem oberen Endabschnitt (Festkontakt) des Festanschlusses gegenüber angeordnet ist, und der Festkontakt nicht zur Innenseite des Gehäuses (zu dem beweglichen Kontakt) verlagert (oder die Verlagerung ist beträchtlich verringert oder es wird zur offenen Seite des Gehäuses verlagert). Aus diesem Grund tritt nie die unerwünschte Situ ation ein, dass sich die Wicklung thermisch ausdehnt, der Spulenkörper deformiert und daher der Festkontakt (Arbeitskontakt) gegen den beweglichen Kontakt gedrückt wird. Folglich besteht keine Möglichkeit bzw. Wahrscheinlichkeit, selbst in dem abnormen Zustand der Einspeisung von Überstrom, dass der Festkontakt (Arbeitskontakt) festgehalten wird, während er in Kontakt mit dem beweglichen Kontakt ist (d. h., das Relais hat eine Funktion, die den Überstrom selbsttätig unterbricht). Mit anderen Worten, selbst wenn die Wicklung auf extrem hohe Temperatur erwärmt wird, kann der Festkontakt (Arbeitskontakt) von dem beweglichen Kontakt zur offenen Seite des Gehäuses gelöst werden. Folglich wird die Wahrscheinlichkeit eines Brandfalls aufgrund des beibehaltenen leitenden Zustands vollständig eliminiert.
  • In dem zweiten erfindungsgemäß aufgebauten elektromagnetischen Relais wird, selbst wenn die Spule thermisch ausgedehnt ist, die thermisch verursachte Kraft zur Ausdehnung des Flansches des Spulenkörpers, der am inneren Abschnitt des Gehäuses angeordnet ist, auf das bewegliche Eisenteil übertragen. Als Folge davon bewegen sich bei fortschreitender thermischer Ausdehnung des Spulenkörpers das bewegliche Eisenteil und der daran gekoppelte bewegliche Kontakt zum inneren Abschnitt des Gehäuses (bewegen sich weg vom Festkontakt). Selbst wenn die Wicklung thermisch ausgedehnt ist und der Festkontakt sich leicht zum inneren Abschnitt des Gehäuses (zum beweglichen Kontakt) verlagert, besteht daher eine geringere Möglichkeit bzw. Wahrscheinlichkeit, dass der Festkontakt (Arbeitskontakt) gegen den beweglichen Kontakt gedrückt wird und deren leitender Zustand beibehalten wird.
  • Vor allem wenn ein Abschnitt niedriger Festigkeit entlang eines den Endrandabschnitt eines am inneren Abschnitt eines Gehäuses angeordneten Flansches abgrenzenden Abschnitts ausgebildet ist, welcher dem oberen Endabschnitt eines Festanschlusses gegenüber angeordnet ist, und der Festanschluss an einem an der offenen Seite des Gehäuses angeordneten Flansch befestigt ist (diese zweite Erfindung ist mit der ersten Erfindung kombiniert), bewirkt der Synergieeffekt der Arbeitsweise der ersten Erfindung (der Festkontakt verlagert sich nicht zum inneren Abschnitt des Gehäuses, selbst wenn die Wicklung thermisch ausgedehnt ist) und der Arbeitsweise der zweiten Erfindung (der bewegliche Kontakt wird zwangsweise in eine solche Richtung verlagert, dass er sich bei thermischer Ausdehnung der Wicklung vom Festkontakt weg bewegt) eine merkliche Reduzierung der Möglichkeit bzw. Wahrscheinlichkeit der Beibehaltung einer Kontakt-zu-Kontakt-Leitung. Demnach wird das Vorkommen des oben erwähnten Brandfalls sehr verlässlich verhindert.

Claims (10)

  1. Elektromagnetisches Relais, welches aufweist: ein Gehäuse, welches an einem Ende desselben eine Öffnung hat und bei Blick von oben das gesamte elektromagnetische Relais abdeckt; einen Spulenkörper (32) mit einer darauf gewickelten Wicklung als Elektromagnet, wobei der Spulenkörper einen ersten Flansch (32a), der innerhalb des Gehäuses und an einer offenen Seite des Gehäuses angeordnet ist, und einen zweiten Flansch (32b), der in einem inneren Teil des Gehäuses angeordnet ist, enthält; einen Festkontakt (40), der an einem oberen Endabschnitt eines Festanschlusses (41) angeordnet ist, der sich näher zum inneren Teil des Gehäuses erstreckt als der zweite Flansch des Spulenkörpers; und einen beweglichen Kontakt (37), der näher zu dem inneren Teil des Gehäuses als der Festkontakt angeordnet ist, wobei der bewegliche Kontakt durch eine Anziehungskraft des Elektromagneten und eine Rückstellkraft einer Feder (36a) zur Halterung des beweglichen Kontakts mit dem Festkontakt in Berührung gebracht oder von diesem gelöst wird, wodurch ein Leitungszustand zwischen einem Beweglichkontaktanschluss, der leitend mit dem beweglichen Kontakt verbunden ist, und dem Festanschluss umgeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Flansch (32b) einen dem oberen Endabschnitt des Festanschlusses (41) gegenüber stehenden Endrandabschnitt sowie einen Abschnitt (62) niedriger Festigkeit, welcher niedrige Steifigkeit hat, so dass sich mechanische Spannung auf ihn konzentriert, angeordnet zwischen dem Endrandabschnitt und dem Rest des zweiten Flansches aufweist, und der Festanschluss (41) am ersten Flansch befestigt ist.
  2. Elektromagnetisches Relais nach Anspruch 1, wobei der Abschnitt niedriger Festigkeit eine Nut ist, die an einer Oberfläche des zweiten Flansches ausgebildet ist, welche dem inneren Teil des Gehäuses zugekehrt ist.
  3. Elektromagnetisches Relais nach Anspruch 1, wobei der Abschnitt niedriger Festigkeit eine Anzahl von in dem zweiten Flansch ausgebildeten Löchern enthält.
  4. Elektromagnetische Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Festanschluss einen vorspringenden Abschnitt enthält, der sich vom oberen Endabschnitt desselben zur offenen Seite des Gehäuses hin erstreckt, wobei der erste Flansch ein Loch und der zweite Flansch einen Eingreifabschnitt aufweist, wobei der Festanschluss am ersten Flansch in einer Weise befestigt ist, dass der vorspringende Teil des Festanschlusses sich in Presspassung im Loch des ersten Flansches befindet, und ein Teil in der Nähe des Festkontakts des Festanschlusses mit dem Eingreifabschnitt des zweiten Flansches in Eingriff gebracht ist.
  5. Elektromagnetisches Relais nach Anspruch 4, wobei die Öffnung des Gehäuses mit einem wärmehärtenden Versiegelungsmaterial gefüllt ist, so dass das elektromagnetische Relais versiegelt ist, und das Loch des ersten Flansches ein Durchgangsloch ist, wobei ein Zwischenraum zwischen dem Durchgangsloch und dem darin presseingepassten vorspringenden Teil mit dem Versiegelungsmaterial gefüllt ist.
  6. Elektromagnetisches Relais nach Anspruch 4 oder 5, wobei der Eingreifabschnitt des zweiten Flansches nur verhindert, dass sich der Festanschluss in einer seitlichen Richtung senkrecht zur Spulenachsenrichtung bewegt, und der Festanschluss wenigstens in Spulenachsenrichtung an dem Eingreifabschnitt beweglich ist.
  7. Elektromagnetisches Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei ein Zwischenraum zwischen dem oberen Endabschnitt des Festanschlusses und einem Endrand des zweiten Flansches, der dem oberen Endabschnitt des Festanschlusses gegenüber liegt, gebildet ist.
  8. Elektromagnetisches Relais, welches aufweist: ein Gehäuse, welches an einem Ende desselben eine Öffnung hat und bei Blick von oben das gesamte elektromagnetische Relais abdeckt; einen Spulenkörper (32) mit einer darauf gewickelten Wicklung als Elektromagnet, wobei der Spulenkörper einen ersten Flansch, der innerhalb des Gehäuses und an einer offenen Seite des Gehäuses angeordneten ist, und einen zweiten Flansch, der in einem inneren Abschnitt des Gehäuses angeordnet ist, enthält; ein bewegliches Eisenteil (35), auf welches die Anziehungskraft des Elektromagneten wirkt, angeordnet näher zum inneren Abschnitt des Gehäuses als der Spulenkörper; einen Festkontakt (40), der an einem oberen Endabschnitt eines Festanschlusses angeordnet ist, der sich näher zum inneren Abschnitt des Gehäuses erstreckt als der zweite Flansch des Spulenkörpers; und einen beweglichen Kontakt (37), welcher sich in Verbindung mit dem beweglichen Eisenteil bewegt, angeordnet näher zum inneren Abschnitt des Gehäuses als der Festkontakt, wobei der bewegliche Kontakt durch eine Anziehungskraft des Elektromagneten und eine Rückstellkraft einer Feder (36a) zur Halterung des beweglichen Kontakts mit dem Festkontakt in Berührung gebracht oder von diesem gelöst wird, wodurch ein Leitungszustand zwischen einem Beweglichkontaktanschluss, der leitend mit dem beweglichen Kontakt in Verbindung steht, und dem Festanschluss umgeschaltet wird, wobei der zweite Flansch (32b) angeordnet an einer dem inneren Abschnitt des Gehäuses zugekehrten Fläche des Spulenkörpers wenigstens einen vorspringenden Abschnitt (63) aufweist, wobei der vorspringende Abschnitt mit dem beweglichen Eisenteil in Berührung kommt und das bewegliche Eisenteil zur Innenseite des Gehäuses hin drückt, wenn sich der Spulenkörper in einer spulenaxialen Richtung thermisch ausdehnt.
  9. Elektromagnetisches Relais nach Anspruch 8, wobei der zweite Flansch einen Abschnitt niedriger Festigkeit, welcher niedrige Steifigkeit hat und auf welchen sich Spannungen konzentrieren, angeordnet längs eines Abschnitts aufweist, der einen dem oberen Endabschnitt des Festanschlusses gegenüber stehenden Endrandabschnitt des zweiten Flansches abgrenzt, und der Festanschluss am ersten Flansch befestigt ist.
  10. Elektromagnetisches Relais nach Anspruch 4, wobei ein Zwischenraum zwischen einem Abschnitt in der Nähe des Loches des ersten Flansches und dem Festanschluss ausgebildet ist.
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