DE60106807T2 - Verfahren und Vorrichtung zum Einsetzen von Halbkegeln in der konischen Aussparung eines Federtellers - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Einsetzen von Halbkegeln in der konischen Aussparung eines Federtellers Download PDF

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und Vorrichtungen nach den Oberbegriffen der Ansprüche 3 und 11. Derartige Verfahren und Vorrichtungen sind in dem Dokument EP-0 527 088 beschrieben.
  • Bekanntlich wird jedes Ventil, beispielsweise eines Verbrennungsmotors, durch eine Feder auf seinen Sitz gedrückt, wobei die Feder mit Hilfe von zwei Halbkegeln an einem Federteller am Ende des Ventils anliegt und wobei die zwei Halbkegel das Ende umschließen, das eine oder mehrere Nuten hat, in denen jeweils eine oder mehrere Vorsprünge der Halbkegel aufgenommen sind, wodurch ein Winkel gebildet ist, an dem eine konische Aussparung des Federtellers zur Anlage kommt.
  • Das Anordnen des Federtellers und der Halbkegel am Ende des Ventils erfordert im allgemeinen das vorherige Zusammensetzen von Federteller und Halbkegel. Diese zusammengesetzte Anordnung wird in die Nähe des Ventils gebracht, um sodann am Ende des Ventils angeordnet zu werden.
  • Der Stand der Technik umfasst mehrere Arten von Vorrichtungen, die dazu dienen, dieses vorherige Zusammensetzen durchzuführen. Bei den meisten Vorrichtungen wird derart vorgegangen, dass ein Paar gleicher Halbkegel zusammengeführt wird, wobei nun die kleine Basis nach unten weist und oberhalb eines Federtellers angeordnet ist, dessen große Öffnung nach oben weist. Die beiden Halbkegel werden (beispielsweise mit Hilfe einer Greifvorrichtung oder einer Magnetvorrichtung) aufgenommen und möglichst nah an den Federteller herangeführt. Sodann werden die Halbkegel losgelassen, so dass sie in die konische Aussparung des Federtellers fallen.
  • Beispielsweise im Dokument EP 0 527 088 ist eine Vorrichtung beschrieben, bei welcher der Federteller unterhalb einer Vorrichtung zum vertikalen Heranführen des Paars von Halbkegeln angeordnet wird, wobei die Halbkegel durch eine Greifvorrichtung unbeweglich gehalten sind, sodann der Federteller wieder angehoben wird, bis dieser eine Höhe erreicht, an der das Öffnen der Greifvorrichtung ausgelöst wird, wodurch ermöglicht wird, dass die Halbkegel in die konische Aussparung des Federtellers fallen.
  • Von Nachteil ist, dass bei dieser Vorgehensweise das Ende des von den Halbkegeln zurückgelegten Weges nicht gesteuert ist. Dies kann zu einer schlechten Positionierung führen oder im schlimmeren Fall zu einem Verkeilen der Halbkegel im Federteller in einer hervorstehenden Position, wodurch die Vorrichtung leicht beschädigt werden kann. Ferner ist es bei dieser Vorgehensweise nötig, eine Greifvorrichtung einzusetzen, um die Vorgänge des Greifens/Loslassens der Halbkegel durchzuführen, was die Zeit zum Zusammensetzen weiterhin verlängert. Ferner ist bekannt, dass das Loslassen der Halbkegel ein Risiko darstellt, da es möglicherweise zu einem Hängenbleiben oder einer Reibung zwischen den Halbkegeln und dem Greifelement kommen kann.
  • Gelöst werden diese Probleme durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche. Die Erfindung ist daher zunächst gerichtet auf ein Verfahren zum automatischen Bestücken eines eine konische Aussparung aufweisenden Federtellers mit einem Paar Halbkegel, gemäß dem das Paar Halbkegel derart angeordnet wird, dass der gesamte Kegel hergestellt ist, der Federteller und das Paar Halbkegel vertikal ausgerichtet werden und das Paar Halbkegel durch eine relative Vertikalbewegung in den Federteller eingeführt wird, wobei vorgesehen ist, dass die Scheitel des von dem Paar Halbkegel gebildeten Kegels und des Kegels der konischen Aussparung des Federtellers nach oben weisen und der Federteller senkrecht über den Halbkegeln steht.
  • Vorteilhafterweise liegen die Halbkegel auf ihrer großes Basis auf. Es versteht sich, dass die derart auf ihrer großen Basis aufliegenden Halbkegel sehr stabil sind. Somit müssen diese während des Vorgangs des Zusammensetzens nicht gehalten werden. Auf diese Weise ist die Verwendung einer Vorrichtung zum Einspannen oder Halten der Halbkegel nicht nötig.
  • Gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung wird der Federteller fallengelassen, so dass er auf die Halbkegel aufgesetzt wird. Bei dieser Arbeitsweise wird nur ein Stück losgelassen und nicht zwei wie im bekannten Stand der Technik, wodurch das Problem der Steuerung der relativen Positionierung dieser beim Loslassen umgangen wird.
  • Vorteilhafterweise wird das Verfahren derart umgesetzt, dass der Federteller stationär gehalten wird, während die Halbkegel zu einer positiven Bewegung nach oben gebracht werden.
  • Auf diese Weise muss der Kontakt zwischen den Halbkegeln und der Vorrichtung, die diese nach oben bringt, nicht abgebrochen werden. Somit ist die Führung entlang der gesamten Bewegungslänge positiv und es besteht kein Risiko des Loslassens der Halbkegel. Dadurch ist die Wiederholbarkeit und die Qualität des Anbringens der Halbkegel in dem Federteller sichergestellt.
  • Weiterhin ist die Erfindung gerichtet auf eine Vorrichtung zum Umsetzung des Verfahrens in Form einer Maschine, umfassend zumindest eine Vorrichtung zum Heranführen der Halbkegel an eine Wartestation, zumindest eine Vorrichtung zum Heranführung der Federteller in eine Montagestation, zumindest eine Vorrichtung zum Einführen der Halbkegel in den Federteller und zumindest eine Vorrichtung zum Entnehmen der bestückten Federteller.
  • Unter der Wartestation der Halbkegel ist der Bereich der Maschine zu verstehen, in dem das Paar Halbkegel vor dem Einführen in den Federteller auf seiner Basis angeordnet wird. Unter Montagestation ist der Bereich der Maschine zu verstehen, in dem der Federteller angeordnet wird, um die Halbkegel aufzunehmen.
  • Die Vorrichtung zum Einführen ist gebildet aus einem vertikal zwischen einer unteren und einer oberen Position bewegbaren Stößel, dessen im wesentlichen horizontale Oberseite in der unteren Position das Paar Halbkegel aufnimmt, um für diese die Wartestation zu bilden. Der Stößel führt die Halbkegel mittels einer anhebenden Bewegung, durch die sie in die obere Position gebracht werden, in den Federteller ein.
  • Die Mittel zum Heranführen sind Führungsbahnen. Die Enden dieser Bahnen, die mit der Vorrichtung zum Einführen zusammenwirken, sind derart angeordnet, dass sie die Elemente in die Position bringen, die sie beim eigentlichen Zusammensetzen einnehmen. Die Bahnen enden in der Nähe der Montage- oder Wartestation. Die Elemente werden dort durch den Druck der folgenden Elemente vorangedrückt und halten durch Anlage an einem hierzu vorgesehen Hindernis in der jeweiligen Station an. Somit bedarf es keiner Vorrichtung, die dafür sorgt, dass die Elemente in den jeweiligen Stationen angeordnet werden.
  • Die Vorrichtung zum Entnehmen der bestückten Federteller kann ebenso von einer Führungsbahn gebildet sein, welche die Federteller in der Position, die sie in der Montagestation einnehmen, aufnehmen.
  • Vorzugsweise hat die Bahn zum Heranführen und die Bahn zum Entnehmen der Federteller Seiten, die der äußeren Form der Federteller entsprechen, um ein einwandfreies Führen sicherzustellen.
  • Die Bahn zum Heranführen der Halbkegel transportiert und übergibt diese in Form eines zusammengesetzten Paars Halbkegel derart, dass dieses den Kegel bildet, wobei die Halbkegel durch eine vertikale Platte in einer zur Achse der Bahn parallelen Richtung getrennt sind, um ein Blockieren des Paars in der Bahn zum Heranführen zu vermeiden.
  • Ferner transportiert die Bahn zum Heranführen der Halbkegel diese direkt auf ihrer großen Basis, um ihnen beim Transport ein großes Maß an Stabilität zu verleihen und um sie direkt in dieser Position an die Wartestation abzugeben.
  • Der Weitertransport der Halbkegel in ihrer Bahn kann durch einen Schwingförderer, ein Förderband oder jedes andere entsprechende Mittel sichergestellt sein.
  • Gemäß einer besonderen Ausführungsform der Maschine besteht die Montagestation aus einem Schiebeelement mit zwei Positionen, in dem ein entsprechendes Aufnahmeelement angeordnet ist, das in einer ersten Position des Schiebeelements mit der Vorrichtung zum Heranführen der Federteller zusammenwirkt, um einen davon aufzunehmen. In dieser Position ist das Aufnahmeelement genau senkrecht über der Wartestation der Halbkegel angeordnet. Dort findet der Arbeitsvorgang des Montierens statt. Am Ende des Vorgangs wird das Schiebeelement derart betätigt, dass es in seine zweite Position gebracht wird, um zu bewirken, dass das Aufnahmeelement mit der Vorrichtung zum Entnehmen zusammenwirkt. Während des Übergangs zwischen den beiden Positionen, können die Federteller der Vorrichtung zum Heranführen nicht weitertransportiert werden, da sie durch die Seiten des Aufnahmeelements blockiert sind.
  • Vorteilhafterweise ist das Schiebeelement derart mit zwei Aufnahmeelementen ausgestattet, dass das erste der Aufnahmeelemente bei einer ersten Position des Schiebeelements senkrecht über der Wartestation der Halbkegel steht und sich gegenüber der Vorrichtung zum Heranführen der leeren Federteller befindet, und sich das zweite Aufnahmeelement gegenüber einer Entnahmevorrichtung befindet. In dieser Position nimmt das erste Aufnahmeelement einen leeren Federteller auf, der nun mit seinen Halbkegeln bestückt ist. Sodann wird das Schiebeelement derart betätigt, dass es seine zweite Position einnimmt, wofür das zweite Aufnahmeelement den Platz des ersten Aufnahmeelements einnimmt, und das zweite Aufnahmeelement wirkt mit einer zweiten Entnahmevorrichtung zusammen, um den in der vorherigen Stufe bestückten Federteller zu entnehmen. Beim Übergang zwischen den beiden Positionen können die Federteller der Vorrichtung zum Heranführen nicht weitertransportiert werden, da sie durch die Seiten des Schiebeelements blockiert sind. Durch diese alternierende Bewegung wird vermieden, dass das Schiebeelement leer zurückkehren muss, wodurch der Montagezyklus optimiert ist.
  • Das Schiebeelement kann beispielsweise über einen Stellzylinder oder einen Elektromotor betätigt werden.
  • Vorteilhafterweise werden die bestückten Federteller durch Einblasen dieser in die Entnahmevorrichtung gebracht, wobei dieses Einblasen mit Hilfe einer Düse erfolgt, die den Federteller aus seiner Montagestation entfernt.
  • Die Vorrichtung zum Einführen der Halbkegel in den Federteller hat vorzugsweise die Form einer Stange mit vertikaler Achse, deren oberes Ende dazu vorgesehen ist, für das Paar anzuhebender Halbkegel als Platte zu dienen. Diese Stange kann über einen Motor, einen pneumatischen oder hydraulischen Stellzylinder oder jedes andere entsprechende Mittel aktiviert werden.
  • Der Arbeitszyklus der Stößelstange verläuft synchron mit dem Arbeitszyklus des Schiebeelements, um ein harmonisches Zusammenwirken sicherzustellen.
  • Vorzugsweise durchlaufen die Halbkegel beim Anheben eine Bohrung, die sich in einem direkt unter der Montagestation angeordnet Element befindet, wodurch ermöglicht wird, die Halbkegel zugleich zu halten, zu führen und zu zentrieren, ehe diese in den Federteller eingeführt werden.
  • Wenn der Stößel im Übergang zwischen unterer und oberer Position ist, verhindert er das Vorrücken der folgenden Halbkegel, da er deren Verschieben nur ermöglicht, wenn er in der unteren Position ist.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind anhand der folgenden Beschreibung der angefügten Zeichnungen näher erläutert. In den Figuren zeigen:
  • 1 eine Ansicht von oben auf die Maschine, wobei die allgemeine Anordnung der zum Umsetzen des erfindungsgemäßen Verfahrens eingesetzten Mittel gezeigt ist;
  • 2 eine Vorderansicht dergleichen Maschine;
  • 3 die Bahnen zum Heranführen und Entnehmen der Federteller;
  • 4 die Bahn zum Heranführen der Halbkegel;
  • 5 ein zweites Ausführungsbeispiel des Verfahrens;
  • 6 ein drittes Ausführungsbeispiel des Verfahrens.
  • Die Maschine umfasst einen Rahmen 1, in dem sich ein Kanal 2 zum Heranführen der leeren Federteller befindet sowie Kanäle 3 und 4 zum Entnehmen der bestückten Federteller. Die Kanäle befinden sich jeweils gegenüber der Bahn 5 zum Heranführen der leeren Federteller, durch welche die leeren Federteller in einer mit 29 bezeichneten Richtung herangeführt werden, und den Bahnen 6 und 7 zum Entnehmen der bestückten Federteller, deren Entnahmerichtung mit 28 und 30 gekennzeichnet ist.
  • Der Rahmen ist mit einem Schiebeelement 8 mit zwei Positionen ausgestattet, das in einer senkrecht zur Richtung des Hinführ- und Entnahmekanals verlaufenden Richtung verläuft. Das Schiebeelement 8 umfasst zwei Aufnahmeelemente 9 und 10, die dazu bestimmt sind, Federteller aufzunehmen und deren allgemeine Form die Form des Hinführ- und Entnahmekanals verlängern, um mit einem kreisförmigen Ende abzuschließen, welches das Hindernis bildet, an dem der Federteller, der in das Aufnahmeelement eingeführt wird, zur Anlage kommt.
  • Die Schiebeelement 8 ist mit Löchern 12 und 13 versehen, die dazu bestimmt sind, das Ausblasen der bestückten Federteller zu deren Entnahme zu ermöglichen.
  • Das Schiebeelement 8 ist verschiebbar in dem Rahmen 1 gelagert und wird mit Hilfe eines Stellzylinders 31 bewegt, der über eine Verbindung 35 mit dem Schiebeelement 8 verbunden ist. Der Stellzylinder aktiviert das Schiebeelement 8 über eine Stange 34, die verschiebbar in der Buchse des Stellzylinders 31 lagert, dessen zwei Kammern über eine Fluidzufuhr 32 und 33 gespeist werden.
  • Die beiden Positionen des Schiebeelements 8 werden von Anschlägen 22 und 23 begrenzt, die ein präzises Positionieren der Aufnahmeelemente 9 und 10 gegenüber dem Hinführ- und Entnahmekanal 6 und 7 ermöglichen.
  • In der in 1 dargestellten Position fällt das Loch 12 mit einer Öffnung 14 in dem Rahmen 1 zusammen, die mit einem Hohlraum 16 in Verbindung steht, der eine Düse 18 aufnimmt, die über die Leitung 20 mit Luft versorgt wird. Der bestückte Federteller, der sich in dem Aufnahmeelement befindet, unterliegt sodann der Blasluft der Düse 20 und wird an den Kanal 3 und sodann an die Entnahmebahn 6 abgegeben.
  • Das Aufnahmeelement 10 ist auf dem Hinführkanal 2 ausgerichtet und kann einen leeren Federteller 36 aufnehmen.
  • Man kann sich das Schiebeelement leicht in der anderen Position vorstellen, in der es auf dem Anschlag 23 ruht und das Aufnahmeelement 9 gegenüber dem Hinführkanal 2 und das Aufnahmeelement 10 gegenüber dem Entnahmekanal 7 angeordnet ist. In dieser Position befindet sich das Loch 13 in dem Schiebeelement 8 gegenüber einer Öffnung 15 in dem Rahmen 1, die mit einem Hohlraum 17 in Verbindung steht, welche die Düse 19 aufnimmt, die durch die Leitung 21 mit Luft versorgt wird.
  • Die Anordnungen 3, 6, 18 und 4, 7, 19 bilden jeweils eine Vorrichtung zum Entnehmen der bestückten Federteller.
  • In 1 ist die die Bahn 24 zum Hinführen der Halbkegel 26, 27 in die Richtung 28' dargestellt, wobei diese eine zentrale vertikal Wand 25 hat, die dazu vorgese hen ist, zu verhindern, dass sich die Halbkegel beim Transport in der Bahn drehen oder herunterfallen.
  • In 2, die eine Vorderansicht der in 1 dargestellten Vorrichtung ist und in der zum besseren Verständnis die Vorrichtung zum Steuern des Schiebeelements weggelassen wurde, ist die Schiebevorrichtung 8 mit ihren Aufnahmeelementen 9 und 10, deren Querschnitt der äußeren Form der Federteller entspricht, in der Schnittansicht zu sehen. Das Schiebeelement ist in einer Nut 36 im Rahmen 1 verschiebbar und liegt dabei auf einem flachen Untergrund 37 auf. Die Bewegung des Schiebeelements ist durch die Anschlagelemente 22 und 23 begrenzt. Das Aufnahmeelement 10 dient hier als Montagestation und liegt auf der vertikalen Achse 38. Unterhalb des Aufnahmeelements 10 ist eine Führung 54 zu erkennen, die dazu vorgesehen ist, die Halbkegel 43 beim Einführen in einen in dem Aufnahmeelement 10 angeordneten Federteller 55 zu führen und zu zentrieren. Unter dieser Führung 54 ist die Bahn 24 zum Heranführen der Halbkegel mit ihrer vertikalen Wand 25 zu sehen, die in die Wartestation 44 mündet, die entlang der Achse 38 vertikal zum Aufnahmeelement 10 angeordnet ist. Die Unterseite der Wartestation wird vom Ende 42 eines Stößels 41 in der unteren Position gebildet und umfasst einen Anschlag 39, der es ermöglicht, die Halbkegel in dieser Wartestation anzuhalten.
  • Der Stößel 41 ist einstückig mit einer Stange 45 eines mit dem Rahmen 1 verbundenen Stellzylinders 47 ausgebildet. Ein mit der Stange 45 verbundener Kolben 46 definiert zwei Kammern, die über eine Fluidzufuhr 49 bzw. 50 versorgt werden. Die untere und obere Position des Stößels wird durch Anschlag eines mit der Stange 45 des Stellzylinders 47 verbundenen Elements 51 an zwei mit dem Rahmen 1 einstückig ausgebildeten Hindernissen 53 und 52 begrenzt.
  • In der dargestellten Position liegt das Ende 42 des Stößels 41 mit der Unterseite der Bahn 24 in einer Ebene und kann eine aus einem Paar Halbkegel 43 gebildete Anordnung aufnehmen.
  • Der Stößel 41 ist dazu vorgesehen, das in der Wartestation 44 angeordnete Paar Halbkegel durch die Führung 54 hindurch zu schieben, um sie in den in dem Aufnahmeelement 10 angeordneten Federteller 55 einzuführen.
  • In der oberen Position liegt das Ende 42 des Stößels mit dem Boden 37 des Rahmens 1 in einer Ebene. Das Schiebeelement kann somit frei gleiten und die Halbkegel 43 im Federteller 55 mitnehmen, da der Stößel seine Bewegung nicht behindert.
  • Die Maschine führt nun folgenden Arbeitszyklus aus:
  • Unter der Wirkung des von den nachfolgenden Elementen ausgehenden Drucks wird ein Paar Halbkegel 43 in seine Position in der Wartestation 44 gebracht und ein Federteller 55 wird in dem Aufnahmeelement 10 herangeführt. Sodann wird die Stange 45 betätigt, um die Halbkegel 43 anzuheben und in die konische Aussparung des Federtellers 55 einzuführen. Das Schiebeelement 8 wird nun verschoben, um das Aufnahmeelement 10 gegenüber dem Entnahmekanal 7 anzuordnen. In dieser Position liegt das Aufnahmeelement 9 gegenüber dem Kanal 2 zum Heranführen der Federteller und erhält automatisch einen leeren Federteller. Nun wird die Stange 45 gerade soweit gesenkt, bis das Ende 42 des Stößels 44 mit der Unterseite der Bahn zum Hinführen der Halbkegel 24 in einer Ebene liegt. Ein Paar Halbkegel kann sodann in der Wartestation 44 aufgenommen werden. Die Stange 45 wird nun wieder angehoben, um den Halbkegel in den Federteller, der im Aufnahmeelement 9 aufgenommen ist, einzuführen, und so weiter. Die beschriebene Vorrichtung ist somit sehr einfach umzusetzen und verursacht geringe Kosten. Es werden lediglich zwei Steuerelemente an zwei Positionen benötigt. Deren Folgesteuerung ist sehr einfach und der Fertigungszyklus kann sehr hoch sein.
  • 3 zeigt den Aufbau der Seiten des Hinführkanals 2 und der Entnahmekanäle 3 und 4. Die folgende Beschreibung gilt sowohl für die Hinführbahn 5 als auch für die Entnahmekanäle 6 und 7. Dieser Figur ist zu entnehmen, dass der Kanal 2 Seiten 60 und 61 hat, in denen Nuten 62 und 63 angeordnet sind, die dazu vorgesehen sind, den Flansch 65 eines Federtellers 64 aufzunehmen, dessen konische Aussparung 66 nach oben weist.
  • 4 zeigt die Anordnung der Bahn 24 zum Hinführen der Halbkegel 26 und 27, die paarweise vorliegen, um den gesamten Kegel auszubilden und durch eine vertikale zentrale Wand 25 voneinander getrennt sind, die dazu vorgesehen ist, die Halbkegel zu führen.
  • 5 zeigt nun eine zweite Ausführungsform zum Umsetzen des erfindungsgemäßen Verfahrens. Diese umfasst eine schräge Bahn 100 zum Hinführen der Halbkegel, die im Paar den gesamten Kegel bilden, wobei die Bahn eine vertikale Trennwand 101 aufweist und die Halbkegel in die mit 114 gekennzeichnete Richtung führt. Die Hinführbahn 100 befindet sich unter einer horizontalen Bahn 102 zum Hinführen der Federteller in die mit 113 gekennzeichnete Richtung, wobei die Seiten der Bahn der äußeren Form der Federteller entsprechen. Die Bahn 100 zum Hinführen der Halbkegel trifft auf die Bahn 102 zum Hinführen der Federteller und seine Unterseite bildet somit die Unterseite der Bahn zur Entnahme der bestückten Federteller, die am Übergangspunkt 104 beginnt, hinter dem die Halbkegel vollständig in den Federteller eingeführt werden. Die Halbkegel-Paare sind durch ein hier nicht dargestelltes Mittel voneinander beabstandet, so dass jeder Halbkegel in die konische Aussparung eines senkrecht darüber angeordneten Federtellers eingeführt werden kann. Es ist das progressive Einführen der Halbkegel-Paare 106, 108 und 110 in die entsprechenden Federteller 105, 107 und 109 zu sehen, wobei schließlich die vollständige Positionierung der Halbkegel 112 im Federteller 111 erzielt ist. Die Trennwand 101 schließt mit einer Schräge 115 ab, die dazu vorgesehen ist, die Halbkegel progressiv freizugeben, damit sich diese selbst in der konischen Aussparung des Federtellers zentrieren.
  • Auf diese Weise ist das erfindungsgemäße Verfahren durch eine einfache kontinuierliche Bewegung umgesetzt.
  • 6 zeigt schließlich eine dritte Ausführungsform des Verfahrens des ersten Anspruchs. Hier ist das Ziel sowohl das Bestücken der Federteller mit den Halbkegeln als auch das Umdrehen der bereits bestückten Federteller, so dass der Mechanismus, durch welchen der Federteller auf den Ventilschaft gesetzt wird, diesen greifen kann. Es ist ein Mittel zum Umdrehen bekannt, bei dem die Entnahmebahn um 180 Grad verdreht wird. Dieser Vorgang wird umgangen durch ein kreisförmiges Schiebeelement 200, das sich um eine horizontale Achse dreht und mehrere Aufnahmeelemente 201, 202, 203 und 204 umfasst. Es ist natürlich möglich, weitere Aufnahmeelemente vorzusehen, die insbesondere Winkelpositionen 210 einnehmen.
  • Das Aufnahmeelement in der unteren Position 201 dient als Montagestation. Gemäß einer im Hinblick auf die 1 und 2 beschriebenen Maschine werden die Federteller über eine nicht dargestellte Hinführbahn zugeführt, die sich hori zontal erstreckt und dabei senkrecht zur Drehebene des kreisförmigen Schiebeelements 200 verläuft. Es ist die Bahn 24 zum Hinführen des Halbkegel-Paars mit ihrer vertikalen Wand 25 und dem Anschlag 39 zu sehen. Wie auch zuvor drückt der über den Stellzylinder 47 betätigte Stößel 41 die auf seiner Anlagefläche 42 geführten Halbkegel 43 in den Federteller 55, der über diesen angeordnet ist.
  • Das kreisförmige Schiebeelement 200 dreht sich nun in der mit 208 gekennzeichneten Richtung, um den bestückten Federteller progressiv in eine Darbietungsposition 204 zu bringen, die im wesentlichen vertikal in Flucht mit der Montageposition liegt.
  • Während des Drehens des kreisförmigen Schiebeelements 200 werden die Halbkegel und die Federteller durch die kreisförmige Führung 205 am Rand des kreisförmigen Schiebeelements 200 in ihrem Aufnahmeelement in Position gehalten. Weiterhin können die in der Hinführvorrichtung enthaltenen Federteller während des Übergangs zwischen zwei winkelförmigen Anhaltepositionen des kreisförmigen Schiebeelements 200 nicht vorrücken, da sie an der Oberfläche des kreisförmigen Schiebeelements 200 zur Anlage kommen.
  • In der Darbietungsposition 204 angekommen, wird der bestückte Federteller 209 durch den von dem Stellzylinder 206 angetriebenen Stößel 207 soweit nach oben gedrückt, bis er aus dem kreisförmigen Schiebeelement 200 hervorsteht, wodurch er von einem in der Figur schematisch dargestellten Mechanismus gegriffen werden kann, durch den der bestückte Federteller auf einem Ventilschaft abgelegt wird.
  • Auf diese Weise wurde sowohl das Bestücken des Federtellers mit den Halbkegeln als auch sein Umdrehen realisiert, wodurch er sich dem Mechanismus zur Abgabe an den Ventilschaft von der richtigen Seite her darbietet.
  • Es kann ebenso vorgesehen sein, dass die Zufuhrbahn der Federteller und der Halbkegel tangential zum kreisförmigen Schiebeelement 200 verlaufen, so dass das Einführen der Halbkegel in die Federteller nach Art der in 5 dargestellten Vorrichtung durchgeführt wird, wobei die Beabstandung der Halbkegel durch einstückig mit dem kreisförmigen Schiebeelement 200 ausgebildete Profile erzielt sein können. Auf diese Weise kann der Stößel 41 und seine Antriebsvorrichtung eingespart werden.

Claims (12)

  1. Verfahren zum automatischen Bestücken eines eine konische Aussparung aufweisenden Federtellers (55) mit einem Paar Halbkegel (43), gemäß dem das Paar Halbkegel (43) derart angeordnet wird, dass der gesamte Kegel hergestellt ist, der Federteller (55) und das Paar Halbkegel (43) vertikal ausgerichtet werden und das Paar Halbkegel (43) durch eine relative Vertikalbewegung in den Federteller (55) eingeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheitel des von dem Paar Halbkegel (43) gebildeten Kegels und des Kegels der konischen Aussparung des Federtellers (55) nach oben weisen und der Federteller (55) senkrecht über den Halbkegeln (43) steht.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Federteller (55) stationär gehalten wird und die Halbkegel (43) zu einer positiven Bewegung nach oben gebracht werden.
  3. Vorrichtung zur Umsetzung des Verfahrens nach Anspruch 2, umfassend zumindest eine Vorrichtung (24, 25) zum Heranführen der Halbkegel (43) an eine Wartestation (44), zumindest eine Vorrichtung (5, 2) zum Heranführung der Federteller (55) in eine Montagestation (10), zumindest eine Vorrichtung (41, 45, 46, 47) zum Einführen der Halbkegel (43) in den Federteller (55) und zumindest eine Vorrichtung (3, 6, 18 und 4, 7, 19) zum Entnehmen der bestückten Federteller, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (41, 45, 46, 47) zum Einführen der Halbkegel (43) in den Federteller (55) einen vertikal zwischen einer unteren und einer oberen Position bewegbaren Stößel (41) umfasst, dessen Ende in der unteren Position (42) die Basis der Wartestation (44) bildet.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (24, 25) zum Heranführen der Halbkegel eine im wesentlichen horizontale Bahn (24) ist, in der die Halbkegel (43) in Paaren angeordnet sind und auf ihrer großen Basis aufliegen, wobei die Bahn (24) eine vertikale zentrale Wand (25) hat.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (2, 5) zum Heranführen und die Vorrichtung (3, 6, 18 und 4, 7, 19) zum Entnehmen der Federteller Kanäle (2, 3, 4) und Bahnen (5, 6, 7) umfassen, deren Seiten (60, 61) der äußeren Form der Federteller entsprechen.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein horizontales Schiebeelement (8) mit zwei Positionen umfasst, in dem ein Aufnahmeelement (9, 10) zur Aufnahme der Federteller (55) angeordnet ist, das in einer Position senkrecht über der Wartestation (44) der Halbkegel steht und sich gegenüber der Vorrichtung (2, 5) zum Heranführen der leeren Federteller (55) befindet und sich in der anderen Position gegenüber der Vorrichtung (3, 6, 18 oder 4, 7, 19) zum Entnehmen der bestückten Federteller befindet.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Schiebeelement (8) derart mit zwei Aufnahmeelementen (9, 10) ausgestattet ist, dass das erste der Aufnahmeelemente bei einer ersten Position des Schiebeelements (8) senkrecht über der Wartestation (44) der Halbkegel (43) steht und sich gegenüber der Vorrichtung (2, 5) zum Heranführen der leeren Federteller (55) befindet und sich das zweite Aufnahmeelement gegenüber einer Entnahmevorrichtung (3, 6, 18) befindet, während das zweite Aufnahmeelement bei der zweiten Position den Platz des ersten Aufnahmeelements einnimmt und sich das erste Aufnahmeelement gegenüber einer zweiten Entnahmevorrichtung (4, 7, 19) befindet.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (3, 6, 18 und 4, 7, 19) zum Entnehmen der bestückten Federteller zumindest eine Blasevorrichtung (18, 19) umfasst.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einfuhrvorrichtung (41) mit einer Führung (54) ausgestattet ist, die es ermöglicht, die Halbkegel (43) beim Einführen in den Federteller (55) zu zentrieren und zu führen.
  10. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Federteller und die im Paar angeordneten Halbkegel entlang konvergierender Bahnen in die Einführposition gebracht werden, deren progressive Annäherung die relative Vertikal-Einführbewegung erzeugt.
  11. Vorrichtung zur Umsetzung des Verfahrens nach Anspruch 10, umfassend eine Bahn (102) zum Heranführen der Federteller, eine Bahn (100) zum Heranführen der Halbkegel und eine Vorrichtung zum Beabstanden der Halbkegel, dadurch gekennzeichnet, dass die Bahnen zum Heranführen der Federteller und der Halbkegel derart konvergent sind, dass sie in einer Bahn zum Entnehmen der bestückten Federteller zusammenlaufen.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein kreisförmiges Schiebeelement (200) umfasst, das mit zumindest einem Aufnahmeelement (201, 202, 203, 204) ausgestattet ist, das von einer unteren Montageposition (201) in eine obere Darbietungsposition (204) drehbar ist.
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