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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1 und Vorrichtungen nach den Oberbegriffen der Ansprüche 3 und
11. Derartige Verfahren und Vorrichtungen sind in dem Dokument EP-0
527 088 beschrieben.
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Bekanntlich
wird jedes Ventil, beispielsweise eines Verbrennungsmotors, durch
eine Feder auf seinen Sitz gedrückt,
wobei die Feder mit Hilfe von zwei Halbkegeln an einem Federteller
am Ende des Ventils anliegt und wobei die zwei Halbkegel das Ende umschließen, das
eine oder mehrere Nuten hat, in denen jeweils eine oder mehrere
Vorsprünge
der Halbkegel aufgenommen sind, wodurch ein Winkel gebildet ist,
an dem eine konische Aussparung des Federtellers zur Anlage kommt.
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Das
Anordnen des Federtellers und der Halbkegel am Ende des Ventils
erfordert im allgemeinen das vorherige Zusammensetzen von Federteller und
Halbkegel. Diese zusammengesetzte Anordnung wird in die Nähe des Ventils
gebracht, um sodann am Ende des Ventils angeordnet zu werden.
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Der
Stand der Technik umfasst mehrere Arten von Vorrichtungen, die dazu
dienen, dieses vorherige Zusammensetzen durchzuführen. Bei den meisten Vorrichtungen
wird derart vorgegangen, dass ein Paar gleicher Halbkegel zusammengeführt wird,
wobei nun die kleine Basis nach unten weist und oberhalb eines Federtellers
angeordnet ist, dessen große Öffnung nach
oben weist. Die beiden Halbkegel werden (beispielsweise mit Hilfe
einer Greifvorrichtung oder einer Magnetvorrichtung) aufgenommen
und möglichst
nah an den Federteller herangeführt.
Sodann werden die Halbkegel losgelassen, so dass sie in die konische
Aussparung des Federtellers fallen.
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Beispielsweise
im Dokument
EP 0 527 088 ist
eine Vorrichtung beschrieben, bei welcher der Federteller unterhalb
einer Vorrichtung zum vertikalen Heranführen des Paars von Halbkegeln
angeordnet wird, wobei die Halbkegel durch eine Greifvorrichtung
unbeweglich gehalten sind, sodann der Federteller wieder angehoben
wird, bis dieser eine Höhe erreicht,
an der das Öffnen
der Greifvorrichtung ausgelöst
wird, wodurch ermöglicht
wird, dass die Halbkegel in die konische Aussparung des Federtellers fallen.
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Von
Nachteil ist, dass bei dieser Vorgehensweise das Ende des von den
Halbkegeln zurückgelegten
Weges nicht gesteuert ist. Dies kann zu einer schlechten Positionierung
führen
oder im schlimmeren Fall zu einem Verkeilen der Halbkegel im Federteller
in einer hervorstehenden Position, wodurch die Vorrichtung leicht
beschädigt
werden kann. Ferner ist es bei dieser Vorgehensweise nötig, eine
Greifvorrichtung einzusetzen, um die Vorgänge des Greifens/Loslassens
der Halbkegel durchzuführen,
was die Zeit zum Zusammensetzen weiterhin verlängert. Ferner ist bekannt,
dass das Loslassen der Halbkegel ein Risiko darstellt, da es möglicherweise
zu einem Hängenbleiben
oder einer Reibung zwischen den Halbkegeln und dem Greifelement
kommen kann.
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Gelöst werden
diese Probleme durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche. Die
Erfindung ist daher zunächst
gerichtet auf ein Verfahren zum automatischen Bestücken eines
eine konische Aussparung aufweisenden Federtellers mit einem Paar
Halbkegel, gemäß dem das
Paar Halbkegel derart angeordnet wird, dass der gesamte Kegel hergestellt
ist, der Federteller und das Paar Halbkegel vertikal ausgerichtet
werden und das Paar Halbkegel durch eine relative Vertikalbewegung
in den Federteller eingeführt
wird, wobei vorgesehen ist, dass die Scheitel des von dem Paar Halbkegel
gebildeten Kegels und des Kegels der konischen Aussparung des Federtellers
nach oben weisen und der Federteller senkrecht über den Halbkegeln steht.
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Vorteilhafterweise
liegen die Halbkegel auf ihrer großes Basis auf. Es versteht
sich, dass die derart auf ihrer großen Basis aufliegenden Halbkegel sehr
stabil sind. Somit müssen
diese während
des Vorgangs des Zusammensetzens nicht gehalten werden. Auf diese
Weise ist die Verwendung einer Vorrichtung zum Einspannen oder Halten
der Halbkegel nicht nötig.
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Gemäß einer
ersten Ausführungsform
der Erfindung wird der Federteller fallengelassen, so dass er auf
die Halbkegel aufgesetzt wird. Bei dieser Arbeitsweise wird nur
ein Stück
losgelassen und nicht zwei wie im bekannten Stand der Technik, wodurch
das Problem der Steuerung der relativen Positionierung dieser beim
Loslassen umgangen wird.
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Vorteilhafterweise
wird das Verfahren derart umgesetzt, dass der Federteller stationär gehalten wird,
während
die Halbkegel zu einer positiven Bewegung nach oben gebracht werden.
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Auf
diese Weise muss der Kontakt zwischen den Halbkegeln und der Vorrichtung,
die diese nach oben bringt, nicht abgebrochen werden. Somit ist
die Führung
entlang der gesamten Bewegungslänge
positiv und es besteht kein Risiko des Loslassens der Halbkegel.
Dadurch ist die Wiederholbarkeit und die Qualität des Anbringens der Halbkegel
in dem Federteller sichergestellt.
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Weiterhin
ist die Erfindung gerichtet auf eine Vorrichtung zum Umsetzung des
Verfahrens in Form einer Maschine, umfassend zumindest eine Vorrichtung
zum Heranführen
der Halbkegel an eine Wartestation, zumindest eine Vorrichtung zum
Heranführung
der Federteller in eine Montagestation, zumindest eine Vorrichtung
zum Einführen
der Halbkegel in den Federteller und zumindest eine Vorrichtung
zum Entnehmen der bestückten
Federteller.
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Unter
der Wartestation der Halbkegel ist der Bereich der Maschine zu verstehen,
in dem das Paar Halbkegel vor dem Einführen in den Federteller auf seiner
Basis angeordnet wird. Unter Montagestation ist der Bereich der
Maschine zu verstehen, in dem der Federteller angeordnet wird, um
die Halbkegel aufzunehmen.
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Die
Vorrichtung zum Einführen
ist gebildet aus einem vertikal zwischen einer unteren und einer oberen
Position bewegbaren Stößel, dessen
im wesentlichen horizontale Oberseite in der unteren Position das
Paar Halbkegel aufnimmt, um für
diese die Wartestation zu bilden. Der Stößel führt die Halbkegel mittels einer
anhebenden Bewegung, durch die sie in die obere Position gebracht
werden, in den Federteller ein.
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Die
Mittel zum Heranführen
sind Führungsbahnen.
Die Enden dieser Bahnen, die mit der Vorrichtung zum Einführen zusammenwirken,
sind derart angeordnet, dass sie die Elemente in die Position bringen,
die sie beim eigentlichen Zusammensetzen einnehmen. Die Bahnen enden
in der Nähe
der Montage- oder Wartestation. Die Elemente werden dort durch den
Druck der folgenden Elemente vorangedrückt und halten durch Anlage
an einem hierzu vorgesehen Hindernis in der jeweiligen Station an.
Somit bedarf es keiner Vorrichtung, die dafür sorgt, dass die Elemente
in den jeweiligen Stationen angeordnet werden.
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Die
Vorrichtung zum Entnehmen der bestückten Federteller kann ebenso
von einer Führungsbahn
gebildet sein, welche die Federteller in der Position, die sie in
der Montagestation einnehmen, aufnehmen.
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Vorzugsweise
hat die Bahn zum Heranführen
und die Bahn zum Entnehmen der Federteller Seiten, die der äußeren Form
der Federteller entsprechen, um ein einwandfreies Führen sicherzustellen.
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Die
Bahn zum Heranführen
der Halbkegel transportiert und übergibt
diese in Form eines zusammengesetzten Paars Halbkegel derart, dass
dieses den Kegel bildet, wobei die Halbkegel durch eine vertikale
Platte in einer zur Achse der Bahn parallelen Richtung getrennt
sind, um ein Blockieren des Paars in der Bahn zum Heranführen zu
vermeiden.
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Ferner
transportiert die Bahn zum Heranführen der Halbkegel diese direkt
auf ihrer großen
Basis, um ihnen beim Transport ein großes Maß an Stabilität zu verleihen
und um sie direkt in dieser Position an die Wartestation abzugeben.
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Der
Weitertransport der Halbkegel in ihrer Bahn kann durch einen Schwingförderer,
ein Förderband
oder jedes andere entsprechende Mittel sichergestellt sein.
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Gemäß einer
besonderen Ausführungsform der
Maschine besteht die Montagestation aus einem Schiebeelement mit
zwei Positionen, in dem ein entsprechendes Aufnahmeelement angeordnet
ist, das in einer ersten Position des Schiebeelements mit der Vorrichtung
zum Heranführen
der Federteller zusammenwirkt, um einen davon aufzunehmen. In dieser Position
ist das Aufnahmeelement genau senkrecht über der Wartestation der Halbkegel
angeordnet. Dort findet der Arbeitsvorgang des Montierens statt. Am
Ende des Vorgangs wird das Schiebeelement derart betätigt, dass
es in seine zweite Position gebracht wird, um zu bewirken, dass
das Aufnahmeelement mit der Vorrichtung zum Entnehmen zusammenwirkt.
Während
des Übergangs
zwischen den beiden Positionen, können die Federteller der Vorrichtung
zum Heranführen
nicht weitertransportiert werden, da sie durch die Seiten des Aufnahmeelements
blockiert sind.
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Vorteilhafterweise
ist das Schiebeelement derart mit zwei Aufnahmeelementen ausgestattet, dass
das erste der Aufnahmeelemente bei einer ersten Position des Schiebeelements
senkrecht über der
Wartestation der Halbkegel steht und sich gegenüber der Vorrichtung zum Heranführen der
leeren Federteller befindet, und sich das zweite Aufnahmeelement
gegenüber
einer Entnahmevorrichtung befindet. In dieser Position nimmt das
erste Aufnahmeelement einen leeren Federteller auf, der nun mit
seinen Halbkegeln bestückt
ist. Sodann wird das Schiebeelement derart betätigt, dass es seine zweite
Position einnimmt, wofür
das zweite Aufnahmeelement den Platz des ersten Aufnahmeelements
einnimmt, und das zweite Aufnahmeelement wirkt mit einer zweiten Entnahmevorrichtung
zusammen, um den in der vorherigen Stufe bestückten Federteller zu entnehmen. Beim Übergang
zwischen den beiden Positionen können
die Federteller der Vorrichtung zum Heranführen nicht weitertransportiert
werden, da sie durch die Seiten des Schiebeelements blockiert sind.
Durch diese alternierende Bewegung wird vermieden, dass das Schiebeelement
leer zurückkehren
muss, wodurch der Montagezyklus optimiert ist.
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Das
Schiebeelement kann beispielsweise über einen Stellzylinder oder
einen Elektromotor betätigt
werden.
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Vorteilhafterweise
werden die bestückten Federteller
durch Einblasen dieser in die Entnahmevorrichtung gebracht, wobei
dieses Einblasen mit Hilfe einer Düse erfolgt, die den Federteller
aus seiner Montagestation entfernt.
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Die
Vorrichtung zum Einführen
der Halbkegel in den Federteller hat vorzugsweise die Form einer
Stange mit vertikaler Achse, deren oberes Ende dazu vorgesehen ist,
für das
Paar anzuhebender Halbkegel als Platte zu dienen. Diese Stange kann über einen
Motor, einen pneumatischen oder hydraulischen Stellzylinder oder
jedes andere entsprechende Mittel aktiviert werden.
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Der
Arbeitszyklus der Stößelstange
verläuft synchron
mit dem Arbeitszyklus des Schiebeelements, um ein harmonisches Zusammenwirken
sicherzustellen.
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Vorzugsweise
durchlaufen die Halbkegel beim Anheben eine Bohrung, die sich in
einem direkt unter der Montagestation angeordnet Element befindet,
wodurch ermöglicht
wird, die Halbkegel zugleich zu halten, zu führen und zu zentrieren, ehe
diese in den Federteller eingeführt
werden.
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Wenn
der Stößel im Übergang
zwischen unterer und oberer Position ist, verhindert er das Vorrücken der
folgenden Halbkegel, da er deren Verschieben nur ermöglicht,
wenn er in der unteren Position ist.
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Weitere
Merkmale und Vorteile der Erfindung sind anhand der folgenden Beschreibung
der angefügten
Zeichnungen näher
erläutert.
In den Figuren zeigen:
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1 eine
Ansicht von oben auf die Maschine, wobei die allgemeine Anordnung
der zum Umsetzen des erfindungsgemäßen Verfahrens eingesetzten
Mittel gezeigt ist;
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2 eine
Vorderansicht dergleichen Maschine;
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3 die
Bahnen zum Heranführen
und Entnehmen der Federteller;
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4 die
Bahn zum Heranführen
der Halbkegel;
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5 ein
zweites Ausführungsbeispiel
des Verfahrens;
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6 ein
drittes Ausführungsbeispiel
des Verfahrens.
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Die
Maschine umfasst einen Rahmen 1, in dem sich ein Kanal 2 zum
Heranführen
der leeren Federteller befindet sowie Kanäle 3 und 4 zum
Entnehmen der bestückten
Federteller. Die Kanäle
befinden sich jeweils gegenüber
der Bahn 5 zum Heranführen der
leeren Federteller, durch welche die leeren Federteller in einer
mit 29 bezeichneten Richtung herangeführt werden, und den Bahnen 6 und 7 zum
Entnehmen der bestückten
Federteller, deren Entnahmerichtung mit 28 und 30 gekennzeichnet
ist.
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Der
Rahmen ist mit einem Schiebeelement 8 mit zwei Positionen
ausgestattet, das in einer senkrecht zur Richtung des Hinführ- und
Entnahmekanals verlaufenden Richtung verläuft. Das Schiebeelement 8 umfasst
zwei Aufnahmeelemente 9 und 10, die dazu bestimmt
sind, Federteller aufzunehmen und deren allgemeine Form die Form
des Hinführ-
und Entnahmekanals verlängern,
um mit einem kreisförmigen
Ende abzuschließen,
welches das Hindernis bildet, an dem der Federteller, der in das
Aufnahmeelement eingeführt
wird, zur Anlage kommt.
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Die
Schiebeelement 8 ist mit Löchern 12 und 13 versehen,
die dazu bestimmt sind, das Ausblasen der bestückten Federteller zu deren
Entnahme zu ermöglichen.
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Das
Schiebeelement 8 ist verschiebbar in dem Rahmen 1 gelagert
und wird mit Hilfe eines Stellzylinders 31 bewegt, der über eine
Verbindung 35 mit dem Schiebeelement 8 verbunden
ist. Der Stellzylinder aktiviert das Schiebeelement 8 über eine
Stange 34, die verschiebbar in der Buchse des Stellzylinders 31 lagert,
dessen zwei Kammern über eine
Fluidzufuhr 32 und 33 gespeist werden.
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Die
beiden Positionen des Schiebeelements 8 werden von Anschlägen 22 und 23 begrenzt,
die ein präzises
Positionieren der Aufnahmeelemente 9 und 10 gegenüber dem
Hinführ-
und Entnahmekanal 6 und 7 ermöglichen.
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In
der in 1 dargestellten Position fällt das Loch 12 mit
einer Öffnung 14 in
dem Rahmen 1 zusammen, die mit einem Hohlraum 16 in
Verbindung steht, der eine Düse 18 aufnimmt,
die über
die Leitung 20 mit Luft versorgt wird. Der bestückte Federteller,
der sich in dem Aufnahmeelement befindet, unterliegt sodann der
Blasluft der Düse 20 und
wird an den Kanal 3 und sodann an die Entnahmebahn 6 abgegeben.
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Das
Aufnahmeelement 10 ist auf dem Hinführkanal 2 ausgerichtet
und kann einen leeren Federteller 36 aufnehmen.
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Man
kann sich das Schiebeelement leicht in der anderen Position vorstellen,
in der es auf dem Anschlag 23 ruht und das Aufnahmeelement 9 gegenüber dem
Hinführkanal 2 und
das Aufnahmeelement 10 gegenüber dem Entnahmekanal 7 angeordnet
ist. In dieser Position befindet sich das Loch 13 in dem
Schiebeelement 8 gegenüber
einer Öffnung 15 in
dem Rahmen 1, die mit einem Hohlraum 17 in Verbindung
steht, welche die Düse 19 aufnimmt,
die durch die Leitung 21 mit Luft versorgt wird.
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Die
Anordnungen 3, 6, 18 und 4, 7, 19 bilden jeweils
eine Vorrichtung zum Entnehmen der bestückten Federteller.
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In 1 ist
die die Bahn 24 zum Hinführen der Halbkegel 26, 27 in
die Richtung 28' dargestellt, wobei
diese eine zentrale vertikal Wand 25 hat, die dazu vorgese hen
ist, zu verhindern, dass sich die Halbkegel beim Transport in der
Bahn drehen oder herunterfallen.
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In 2,
die eine Vorderansicht der in 1 dargestellten
Vorrichtung ist und in der zum besseren Verständnis die Vorrichtung zum Steuern
des Schiebeelements weggelassen wurde, ist die Schiebevorrichtung 8 mit
ihren Aufnahmeelementen 9 und 10, deren Querschnitt
der äußeren Form
der Federteller entspricht, in der Schnittansicht zu sehen. Das
Schiebeelement ist in einer Nut 36 im Rahmen 1 verschiebbar
und liegt dabei auf einem flachen Untergrund 37 auf. Die
Bewegung des Schiebeelements ist durch die Anschlagelemente 22 und 23 begrenzt.
Das Aufnahmeelement 10 dient hier als Montagestation und liegt
auf der vertikalen Achse 38. Unterhalb des Aufnahmeelements 10 ist
eine Führung 54 zu
erkennen, die dazu vorgesehen ist, die Halbkegel 43 beim
Einführen
in einen in dem Aufnahmeelement 10 angeordneten Federteller 55 zu
führen
und zu zentrieren. Unter dieser Führung 54 ist die Bahn 24 zum
Heranführen
der Halbkegel mit ihrer vertikalen Wand 25 zu sehen, die
in die Wartestation 44 mündet, die entlang der Achse 38 vertikal
zum Aufnahmeelement 10 angeordnet ist. Die Unterseite der
Wartestation wird vom Ende 42 eines Stößels 41 in der unteren
Position gebildet und umfasst einen Anschlag 39, der es ermöglicht,
die Halbkegel in dieser Wartestation anzuhalten.
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Der
Stößel 41 ist
einstückig
mit einer Stange 45 eines mit dem Rahmen 1 verbundenen
Stellzylinders 47 ausgebildet. Ein mit der Stange 45 verbundener
Kolben 46 definiert zwei Kammern, die über eine Fluidzufuhr 49 bzw. 50 versorgt
werden. Die untere und obere Position des Stößels wird durch Anschlag eines
mit der Stange 45 des Stellzylinders 47 verbundenen
Elements 51 an zwei mit dem Rahmen 1 einstückig ausgebildeten
Hindernissen 53 und 52 begrenzt.
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In
der dargestellten Position liegt das Ende 42 des Stößels 41 mit
der Unterseite der Bahn 24 in einer Ebene und kann eine
aus einem Paar Halbkegel 43 gebildete Anordnung aufnehmen.
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Der
Stößel 41 ist
dazu vorgesehen, das in der Wartestation 44 angeordnete
Paar Halbkegel durch die Führung 54 hindurch
zu schieben, um sie in den in dem Aufnahmeelement 10 angeordneten Federteller 55 einzuführen.
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In
der oberen Position liegt das Ende 42 des Stößels mit
dem Boden 37 des Rahmens 1 in einer Ebene. Das
Schiebeelement kann somit frei gleiten und die Halbkegel 43 im
Federteller 55 mitnehmen, da der Stößel seine Bewegung nicht behindert.
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Die
Maschine führt
nun folgenden Arbeitszyklus aus:
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Unter
der Wirkung des von den nachfolgenden Elementen ausgehenden Drucks
wird ein Paar Halbkegel 43 in seine Position in der Wartestation 44 gebracht
und ein Federteller 55 wird in dem Aufnahmeelement 10 herangeführt. Sodann
wird die Stange 45 betätigt,
um die Halbkegel 43 anzuheben und in die konische Aussparung
des Federtellers 55 einzuführen. Das Schiebeelement 8 wird
nun verschoben, um das Aufnahmeelement 10 gegenüber dem
Entnahmekanal 7 anzuordnen. In dieser Position liegt das
Aufnahmeelement 9 gegenüber
dem Kanal 2 zum Heranführen
der Federteller und erhält
automatisch einen leeren Federteller. Nun wird die Stange 45 gerade
soweit gesenkt, bis das Ende 42 des Stößels 44 mit der Unterseite
der Bahn zum Hinführen
der Halbkegel 24 in einer Ebene liegt. Ein Paar Halbkegel kann
sodann in der Wartestation 44 aufgenommen werden. Die Stange 45 wird
nun wieder angehoben, um den Halbkegel in den Federteller, der im
Aufnahmeelement 9 aufgenommen ist, einzuführen, und
so weiter. Die beschriebene Vorrichtung ist somit sehr einfach umzusetzen
und verursacht geringe Kosten. Es werden lediglich zwei Steuerelemente
an zwei Positionen benötigt.
Deren Folgesteuerung ist sehr einfach und der Fertigungszyklus kann
sehr hoch sein.
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3 zeigt
den Aufbau der Seiten des Hinführkanals 2 und
der Entnahmekanäle 3 und 4.
Die folgende Beschreibung gilt sowohl für die Hinführbahn 5 als auch
für die
Entnahmekanäle 6 und 7.
Dieser Figur ist zu entnehmen, dass der Kanal 2 Seiten 60 und 61 hat,
in denen Nuten 62 und 63 angeordnet sind, die
dazu vorgesehen sind, den Flansch 65 eines Federtellers 64 aufzunehmen,
dessen konische Aussparung 66 nach oben weist.
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4 zeigt
die Anordnung der Bahn 24 zum Hinführen der Halbkegel 26 und 27,
die paarweise vorliegen, um den gesamten Kegel auszubilden und durch
eine vertikale zentrale Wand 25 voneinander getrennt sind,
die dazu vorgesehen ist, die Halbkegel zu führen.
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5 zeigt
nun eine zweite Ausführungsform
zum Umsetzen des erfindungsgemäßen Verfahrens.
Diese umfasst eine schräge
Bahn 100 zum Hinführen
der Halbkegel, die im Paar den gesamten Kegel bilden, wobei die
Bahn eine vertikale Trennwand 101 aufweist und die Halbkegel
in die mit 114 gekennzeichnete Richtung führt. Die
Hinführbahn 100 befindet
sich unter einer horizontalen Bahn 102 zum Hinführen der
Federteller in die mit 113 gekennzeichnete Richtung, wobei
die Seiten der Bahn der äußeren Form
der Federteller entsprechen. Die Bahn 100 zum Hinführen der
Halbkegel trifft auf die Bahn 102 zum Hinführen der
Federteller und seine Unterseite bildet somit die Unterseite der
Bahn zur Entnahme der bestückten
Federteller, die am Übergangspunkt 104 beginnt,
hinter dem die Halbkegel vollständig
in den Federteller eingeführt
werden. Die Halbkegel-Paare sind durch ein hier nicht dargestelltes
Mittel voneinander beabstandet, so dass jeder Halbkegel in die konische
Aussparung eines senkrecht darüber
angeordneten Federtellers eingeführt
werden kann. Es ist das progressive Einführen der Halbkegel-Paare 106, 108 und 110 in
die entsprechenden Federteller 105, 107 und 109 zu
sehen, wobei schließlich
die vollständige
Positionierung der Halbkegel 112 im Federteller 111 erzielt
ist. Die Trennwand 101 schließt mit einer Schräge 115 ab,
die dazu vorgesehen ist, die Halbkegel progressiv freizugeben, damit
sich diese selbst in der konischen Aussparung des Federtellers zentrieren.
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Auf
diese Weise ist das erfindungsgemäße Verfahren durch eine einfache
kontinuierliche Bewegung umgesetzt.
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6 zeigt
schließlich
eine dritte Ausführungsform
des Verfahrens des ersten Anspruchs. Hier ist das Ziel sowohl das
Bestücken
der Federteller mit den Halbkegeln als auch das Umdrehen der bereits
bestückten
Federteller, so dass der Mechanismus, durch welchen der Federteller
auf den Ventilschaft gesetzt wird, diesen greifen kann. Es ist ein Mittel
zum Umdrehen bekannt, bei dem die Entnahmebahn um 180 Grad verdreht
wird. Dieser Vorgang wird umgangen durch ein kreisförmiges Schiebeelement 200,
das sich um eine horizontale Achse dreht und mehrere Aufnahmeelemente 201, 202, 203 und 204 umfasst.
Es ist natürlich
möglich,
weitere Aufnahmeelemente vorzusehen, die insbesondere Winkelpositionen 210 einnehmen.
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Das
Aufnahmeelement in der unteren Position 201 dient als Montagestation.
Gemäß einer
im Hinblick auf die 1 und 2 beschriebenen
Maschine werden die Federteller über
eine nicht dargestellte Hinführbahn
zugeführt,
die sich hori zontal erstreckt und dabei senkrecht zur Drehebene
des kreisförmigen
Schiebeelements 200 verläuft. Es ist die Bahn 24 zum
Hinführen
des Halbkegel-Paars mit ihrer vertikalen Wand 25 und dem
Anschlag 39 zu sehen. Wie auch zuvor drückt der über den Stellzylinder 47 betätigte Stößel 41 die
auf seiner Anlagefläche 42 geführten Halbkegel 43 in
den Federteller 55, der über diesen angeordnet ist.
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Das
kreisförmige
Schiebeelement 200 dreht sich nun in der mit 208 gekennzeichneten
Richtung, um den bestückten
Federteller progressiv in eine Darbietungsposition 204 zu
bringen, die im wesentlichen vertikal in Flucht mit der Montageposition
liegt.
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Während des
Drehens des kreisförmigen Schiebeelements 200 werden
die Halbkegel und die Federteller durch die kreisförmige Führung 205 am Rand
des kreisförmigen
Schiebeelements 200 in ihrem Aufnahmeelement in Position
gehalten. Weiterhin können
die in der Hinführvorrichtung
enthaltenen Federteller während
des Übergangs
zwischen zwei winkelförmigen
Anhaltepositionen des kreisförmigen Schiebeelements 200 nicht
vorrücken,
da sie an der Oberfläche
des kreisförmigen
Schiebeelements 200 zur Anlage kommen.
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In
der Darbietungsposition 204 angekommen, wird der bestückte Federteller 209 durch
den von dem Stellzylinder 206 angetriebenen Stößel 207 soweit
nach oben gedrückt,
bis er aus dem kreisförmigen
Schiebeelement 200 hervorsteht, wodurch er von einem in
der Figur schematisch dargestellten Mechanismus gegriffen werden
kann, durch den der bestückte
Federteller auf einem Ventilschaft abgelegt wird.
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Auf
diese Weise wurde sowohl das Bestücken des Federtellers mit den
Halbkegeln als auch sein Umdrehen realisiert, wodurch er sich dem
Mechanismus zur Abgabe an den Ventilschaft von der richtigen Seite
her darbietet.
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Es
kann ebenso vorgesehen sein, dass die Zufuhrbahn der Federteller
und der Halbkegel tangential zum kreisförmigen Schiebeelement 200 verlaufen,
so dass das Einführen
der Halbkegel in die Federteller nach Art der in 5 dargestellten
Vorrichtung durchgeführt
wird, wobei die Beabstandung der Halbkegel durch einstückig mit
dem kreisförmigen
Schiebeelement 200 ausgebildete Profile erzielt sein können. Auf
diese Weise kann der Stößel 41 und seine
Antriebsvorrichtung eingespart werden.