DE60103419T2 - Verfahren zum elektroplattieren eines schaumbandes - Google Patents

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D7/00Electroplating characterised by the article coated
    • C25D7/06Wires; Strips; Foils
    • C25D7/0614Strips or foils

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Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf ein Verfahren zum Elektroplattieren eines Schaumbandes.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Das Elektroplattieren von Schaum wird üblicherweise in einer vertikalen Galvanisierzelle durchgeführt. Ein solche Zelle umfasst ein Elektroplattierungsbad und eine Kathodenkontaktrolle, die außerhalb des galvanischen Bades positioniert ist. Eine vertikale, flache Anode ist in das Bad eingetaucht. Ein Schaumband mit einer elektrisch leitenden Oberfläche wird kontinuierlich in das Bad eingebracht und so geführt, dass es hinter die Anode bewegt wird, bevor es die Kathodenrolle erreicht. Diese Kathodenrolle stellt einen Kathodenkontakt bereit, was bedeutet, dass das Schaumband dann als Kathode fungiert. Folglich wird das Band mit Metall elektroplattiert, wenn es an der flachen Anode vorbeiläuft.
  • Obwohl das Elektroplattieren in vertikalen Zellen breite Verwendung findet, hat diese Methode einige Schwächen. Erstens läuft das Elektroplattieren in vertikalen, flachen Zellen relativ langsam ab; zweitens besteht wegen des spezifischen Widerstandes des Schaums ein großer Spannungsabfall zwischen der Kathode und dem Elektroplattierungsbad. Dies kann dazu führen, dass dieser Teil des Bandes erwärmt und folglich beschädigt wird. Da das Band von der Kathodenrolle und anderen frei laufenden Rollen oder Antriebsrollen geführt wird, schwingt es außerdem etwas im Bad, insbesondere während es an der Anode vorbeiläuft, wodurch örtliche Abweichungen beim Metallplattierungsgewicht verursacht werden.
  • Im Dokument US 4.326.931 wird ein Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von porösem Metall beschrieben. Dabei wird ein nichtleitendes, poröses Band durch Behandlung elektrisch leitend gemacht. Das elektrisch leitende Band wird dann durch ein Elektrolytbad in Kontakt mit einer in das Bad getauchten rotierenden Kathodentrommel geführt, um eine Metallschicht auf die Bandoberfläche zu elektroplattieren. Das Elektroplattieren des Bandes wird in mehreren Elektrolytbädern weiter ergänzt, um es bis zu einer gewünschten Dicke galvanisch zu beschichten. In einer anderen Ausführung ist die Kathode aus einem elektrisch leitenden Riemen gebildet, der in ein Elektrolytbad getaucht ist und von einem geeigneten Antriebsmittel bei konstanter Geschwindigkeit über eine von mehreren Führungsrollen definierte Strecke zugeführt wird. Ein Paar Versorgungsanschlüsse speist den leitenden Riemen mit elektrischem Strom, um eine vorbestimmte elektrische Spannung zwischen dem Riemen und der Anode anzulegen.
  • Das Dokument JP 63 089697 A bezieht sich auf ein Verfahren zum Plattieren eines bandförmigen Schaumkörpers. Der bandförmige Schaumkörper wird durch eine erste Galvanisierzelle geführt, wobei eine erste Schaumkörperseite eine Kathodenrolle berührt, um die gegenüberliegende – nach außen weisende – zweite Seite mit ungefähr einer Hälfte einer vorbestimmten Menge Metall zu plattieren. In einer zweiten Galvanisierzelle wird die zweite Seite nach innen weisend geführt und in Kontakt mit einer Kathodenrolle gebracht, um die erste Seite des bandförmigen Schaumkörpers mit der restlichen Metallhälfte zu plattieren.
  • Ziel der Erfindung
  • Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein verbessertes Verfahren zum Elektroplattieren eines Schaumbandes bereitzustellen, durch das eine gleichmäßigere Plattierung erreicht werden kann. Dieses Problem wird durch ein Verfahren nach Anspruch 1 gelöst.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Elektroplattieren eines Schaumbandes, das zwei gegenüberliegende Seiten und eine elektrisch leitende Oberfläche aufweist. Das erfindungsgemäße Verfahren umfasst die Schritte zum
    • a) kontinuierlichen Aufbringen des Schaumbandes auf eine in ein Elektroplattierungsbad getauchte bewegliche Kathode, so dass das Band in Kontakt mit der beweglichen Kathode durch das Bad läuft, um Metall auf das Schaumband zu elektroplattieren, wobei eine erste Seite des Schaumbandes einer Arbeitsoberfläche der beweglichen Kathode zugewandt ist; und
    • b) kontinuierlichen Entfernen des elektroplattierten Schaumbandes von der beweglichen Kathode, wenn Metall bis zu einer gewünschten Dicke elektroplattiert wurde.
  • Es versteht sich, dass durch Aufgalvanisieren eine Metallfolie auf der Arbeitsoberfläche der beweglichen Kathode kontinuierlich so gebildet wird, dass das Schaumband in Schritt a) über der Metallfolie auf die bewegliche Kathode aufgebracht wird. Nach Schritt b) wird die Metallfolie kontinuierlich von der beweglichen Kathode entfernt.
  • In dem Verfahren der Erfindung wird das Schaumband während des Elektroplattierens kontinuierlich von der beweglichen Kathode gestützt. Im Gegensatz zu der Methode mit vertikalen Zellen schwingt das Band demzufolge nicht während des Plattierens und der Abstand zwischen Anode und Kathode bleibt konstant, wodurch eine gleichmäßigere Plattierung erzielt werden kann. Das vorliegende Verfahren ermöglicht insbesondere entlang dem Band ein gleichmäßigeres Metallplattierungsgewicht. Da die bewegliche Kathode in das Bad getaucht ist, wird der Teil des Bandes, an dem die Plattierung erfolgt, von der Kathode gestützt und der Spannungsabfall demnach reduziert. Darüber hinaus bewirkt das Elektroplattierungsbad eine Kühlung des Schaumbandes. Diese verbesserten Galvanisierbedingungen ermöglichen das Elektroplattieren von Schaumbändern bei hohen Geschwindigkeiten. Das gesamte Schaumband läuft in dem vorliegenden Verfahren unter den gleichen Bedingungen durch das Bad und es lässt sich eine gleichmäßige und tiefe Plattierung erreichen, wodurch ein elektroplattiertes Schaumband mit besserer Plattierung erzeugt wird.
  • Die bewegliche Kathode ist vorteilhafterweise eine Rotationstrommel mit einer elektrisch leitenden Oberfläche, die die Arbeitsoberfläche bildet. Eine zylinderförmige Anode kann dann nahe der Trommel angeordnet werden, um so zwecks besserer Galvanisierbedingungen einen konstanten und kurzen Abstand zwischen Anode und Kathode zu erhalten. Diese Anode-Kathode-Konfiguration bildet eine zylindrische Galvanisierzelle.
  • Die bewegliche Kathode kann alternativ ein elektrisch leitendes Blech sein, das kontinuierlich im Elektroplattierungsbad bewegt wird, wobei die Arbeitsoberfläche durch eine Außenfläche dieses elektrisch leitenden Bleches gebildet wird. Ein solches elektrisch leitendes Blech kann im Bad von einer isolierten Rotationstrommel gestützt werden. Das elektrisch leitende Blech würde also vor Schritt a) kontinuierlich auf die isolierte Rotationstrommel aufgebracht und nach Schritt b) davon entfernt. Statt durch eine isolierte Rotationstrommel kann das Blech im Bad durch eine Reihe von isolierten Rollen in der Art eines Förderbandes gestützt werden.
  • Der Begriff „Schaum" bezeichnet im vorliegenden Dokument allgemein ein poröses Substrat mit einer elektrisch leitenden Oberfläche und schließt verschiedene Materialien wie z.B. Polymerschäume, Kohlenstoff- oder Graphitschäume, Silikatschäume, Aluminiumschaum und andere organische oder anorganische offenzellige Materialien ein. Bei Bedarf kann die elektrische Leitfähigkeit von Schäumen verbessert werden, wie später noch erklärt wird.
  • Es versteht sich, dass sich wegen der Porigkeit des Schaums einige Metallabscheidungen an der Arbeitsoberfläche der beweglichen Kathode bilden können. Solche Metallabscheidungen führen nicht nur zu übermäßigem Verbrauch des Galvanisiermetalls, sondern beeinträchtigen auch die Glattheit der Kathoden-Arbeitsoberfläche und werden daher als störend angesehen. Solche störenden Metallabscheidungen an der Arbeitsoberfläche unterhalb des Schaums würden Unregelmäßigkeiten bei der Plattierung verursachen. Die Arbeitsoberfläche der beweglichen Kathode muss in gutem Zustand gehalten werden, um eine bessere Plattierungsqualität sicherzustellen. Das erfindungsgemäße Verfahren stellt eine Lösung bereit, die dafür sorgt, dass die Arbeitsoberfläche der Kathode immer in gutem Zustand für das Elektroplattieren bleibt.
  • Gemäß dem vorliegenden Verfahren wird durch Aufgalvanisieren eine Metallfolie auf der Arbeitsoberfläche der beweglichen Kathode kontinuierlich so gebildet, dass das Schaumband in Schritt a) über der Metallfolie auf die bewegliche Kathode aufgebracht wird. Die Metallfolie schützt demzufolge die Kathode, und die störenden Metallabscheidungen bilden sich nicht an der Arbeitsoberfläche, sondern an der Letztere bedeckenden Metallfolie. Sobald das elektroplattierte Schaumband von der beweglichen Kathode entfernt wurde, d.h. nach Schritt b), wird auch die Metallfolie von der beweglichen Kathode entfernt, wodurch die Arbeitsoberfläche wiederhergestellt wird. Die Metallfolie ist vorzugsweise bis zu 20 μm dick. Diese Metallfolie soll vorteilhafterweise eine Kupferfolie sein, da sie leicht durch Abziehen entfernt werden kann.
  • Es versteht sich, dass an der Seite des Schaumbandes, die der Arbeitsoberfläche gegenüberliegt (d.h. die Seite, die dem Elektroplattierungsbad zugewandt ist), Metallionen durch Abscheidung verbraucht werden, wohingegen an der Seite, die die Kathode berührt, ein Ionenmangel entsteht. Das elektroplattierte Schaumband wird also vorteilhafterweise nach Schritt b) zu einer weiteren eingetauchten beweglichen Kathode geführt, um so mit seiner in Kontakt mit dieser beweglichen Kathode stehenden anderen Seite unter den im Wesentlichen gleichen Bedingungen wie in Schritt a) und b) elektroplattiert zu werden. Es ist jedoch klar, dass das elektroplattierte Schaumband nach Schritt b) durch eine oder mehrere andere Galvanisierzellen zylindrischen oder flachen Typs geführt werden kann.
  • Als Vorbedingung für das Elektroplattieren muss das Schaumband bei der Durchführung des vorliegenden Verfahrens eine gewisse elektrische Leitfä higkeit aufweisen. In dem vorliegenden Verfahren können verschiedene Methoden eingesetzt werden, um eine Oberfläche elektrisch leitend zu machen; dazu zählen: stromlose Metallabscheidung; Beschichten mit einem leitenden Lack, der Kohlenstoffpulver oder ein Metallpulver enthält; Vakuumbedampfen mit einem Metall (z.B. Zerstäubung); oder chemische Gasphasenabscheidung. Es wird jedoch die Verwendung eines elektrisch leitenden Polymers bevorzugt. Demgemäß wird die Oberfläche des Schaumbandes elektrisch leitend gemacht, indem erstens ein in einer polymerisierten Form elektrisch leitendes Monomer auf dem Schaumband abgeschieden und dann das Monomer zu einem elektrisch leitenden Polymer Polymerisiert wird. Ein solches Monomer kann Pyrrol sein, das durch oxidative Dotierung zu einem elektrisch leitenden Polypyrrol polymerisiert werden kann.
  • Eine andere bevorzugte Methode, das Schaumband elektrisch leitend zu machen, ist die physikalische Gasphasenabscheidung (PVD-Verfahren), die die Bildung einer kohärenten, dünnen Metallvorbeschichtung auf der Oberfläche des Schaumbandes ermöglicht. Mit den gegenwärtigen PVD-Verfahren kann eine dünne Metallvorbeschichtung auf einem Schaumband erzeugt werden, die eine bessere Leitfähigkeit und Reißfestigkeit aufweist als ein Schaumband, das durch chemische Behandlung leitend gemacht wurde. Zur Herstellung von Kupferschäumen soll das Schaumband vorzugsweise mit einer sehr dünnen Schicht aus mit einem PVD-Verfahren abgeschiedenen Kupfer vorbeschichtet werden.
  • Beim Elektroplattieren eines vorher mit einer dünnen Metallvorbeschichtung bedeckten Schaumbandes wird bevorzugt, dass das Schaumband vor dem Einführen ins Elektroplattierungsbad kathodisch polarisiert wird, um ein Auflösen der dünnen Metallvorbeschichtung zu verhindern.
  • Es können viele Arten von Galvanisierbädern im vorliegenden Verfahren verwendet werden, mit denen sich verschiedene Metalle oder Legierungen aufplattieren lassen. Ein geeignetes Elektroplattierungsbad ist ein Kupfersulfatbad, in dem Kupfer auf das Schaumband elektroplattiert wird.
  • Der elektroplattierte Schaum kann ferner einer Pyrolyse-Behandlung unterzogen werden, um die Schaumgrundmaterialien und das mögliche leiten de Polymer zu eliminieren. Der erhaltene Metallschaum kann anschließend einer Wärmebehandlung in kontrollierter Atmosphäre ausgesetzt werden.
  • Das vorliegende Verfahren kann je nach der beabsichtigten Verwendung des herzustellenden Metallschaums den weiteren Schritt des Aufgalvanisierens einer weiteren Schicht eines Metalls oder einer Legierung auf dem elektroplattierten Schaumband umfassen, der vorzugsweise in einer zylindrischen Galvanisierzelle durchgeführt wird.
  • Beispielsweise lässt sich das vorliegende Verfahren bei der Herstellung von negativen Elektroden für Nickel-Metallhydrid-Akkus (NiMH) einsetzen. Der gegenwärtige Trend bei NiMH-Akkus besteht darin, negative Elektroden zu verwenden, die ein – vorzugsweise aus Nickel hergestelltes – poröses Metallsubstrat als Ladungsspeicher aufweisen. Der Gebrauch von Kupfer, einer Kupfer-Nickel-Legierung oder nickelplattiertem Kupfer zur Bildung des porösen Metallsubstrats der negativen Elektrode würde sich in der Hinsicht als vorteilhaft erweisen, dass auf diese Weise der Widerstand der negativen Elektrode verringert werden könnte, da Kupfer ein hervorragender elektrischer Leiter ist. Dies bedeutet eine Abnahme der bedingt durch inneren Verbrauch verloren gehenden Akkuleistung und demzufolge eine Zunahme der Ausgangsleistung des NiMH-Akkus. Andere potenzielle Vorteile eines Ladungsspeichers aus Kupferschaum würden sich aus der Tatsache ergeben, dass Kupfer vom chemischen Gesichtspunkt her besser zu den gegenwärtigen Elektrolytsystemen passt und die Entstehung von Wasserstoff an der negativen Elektrode nennenswert reduziert (z.B. in NiZn-Akkus).
  • Ein solches poröses Metallsubstrat für eine negative Elektrode eines NiMH-Akkus kann durch das vorliegende Vefahren hergestellt werden, das ein effizientes und zuverlässiges Verfahren darstellt, bei dem ein Schaumband mit einer oder zwei aufeinander folgenden Schichten aus einem Metall oder einer Legierung gleichmäßig elektroplattiert werden kann.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Die vorliegende Erfindung wird nun anhand von Beispielen unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
  • 1: eine schematische Darstellung des Elektroplattierens eines Schaumbandes an einer eingetauchten Rotationstrommel;
  • 2: eine schematische Darstellung des Elektroplattierens eines Schaumbandes in zwei hintereinander angeordneten Galvanisierzellen; und
  • 3: eine schematische Darstellung des Elektroplattierens eines Schaumbandes an einer rotierenden Kathodentrommel, die mit einer Metallfolie bedeckt ist.
  • Detaillierte Beschreibung einer bevorzugten Ausführung
  • 1 zeigt eine schematische Darstellung eines bekannten Verfahrens zum Elektroplattieren eines Bandes, wie es beispielsweise im Dokument US 4.326.931 beschrieben wird. Eine Rotationstrommel 10, die eine bewegliche Kathode repräsentiert, wird in ein Elektroplattierungsbad 12 getaucht und durch Antriebsmittel (nicht dargestellt) mit einer konstanten Geschwindigkeit gedreht. Über einen an einer Trommelwelle 16 befestigten Schleifring 14 wird ein elektrischer Strom so zugeführt, dass eine vorbestimmte elektrische Spannung zwischen der Rotationstrommel 10 und einer zylinderförmigen Anode 18 anliegt, die nahe der Trommel 10 positioniert ist. In einem ersten Schritt des Verfahrens wird ein Schaumband 20, das eine elektrisch leitende Oberfläche und zwei gegenüberliegende Seiten 22, 22' aufweist, kontinuierlich so auf die Trommel 10 aufgebracht, dass es in Kontakt mit der Trommel 10 durch das Bad 12 bewegt wird. Das Band 20 läuft folglich mit der gleichen Geschwindigkeit wie die Trommel 10, während es elektroplattiert wird. Nachdem das Band 20 bis zur gewünschten Dicke mit Metall plattiert wurde, wird es kontinuierlich von der Kathodentrommel 10 entfernt. In 1 ist ersichtlich, dass das Band 20 mit einer ersten Seite 22 auf eine elektrisch leitende Arbeitsoberfläche 24 der Rotationstrommel 10 aufgebracht wird, wobei der Außenrand der Trommel 10 die Arbeitsoberfläche bildet.
  • In der in 1 dargestellten Galvanisierzelle, die eine zylindrische Galvanisierzelle bildet, wird das Schaumband 20 während des Elektroplattierens kontinuierlich von der Kathodentrommel 10 gestützt. Im Gegensatz zu der Methode mit vertikalen Zellen schwingt das Schaumband 20 demzufolge nicht während des Plattierens und der Abstand zwischen Anode und Kathode bleibt konstant, wodurch eine gleichmäßige Plattierung erzielt wird. Darüber hinaus steht der Teil des Schaumbandes 20, der gerade elektroplattiert wird, in direktem Kontakt mit der Kathode und es treten auch keine Leistungsverluste wie bei vertikalen Zellen auf, wo der Strom von der aufgetauchten Kathodenrolle durch das Band zur Galvanisierzone fließen muss. Da das ganze Band 20 unter den gleichen Bedingungen durch die Galvanisierzelle von 1 läuft, entsteht eine gleichmäßige und tiefe Plattierung, die beispielsweise bis zu halb so dick wie das Band ist, wodurch ein galvanisiertes Schaumband 20 mit verbesserter Plattierung erzeugt wird.
  • Es ist anzumerken, dass an der Seite des Schaumbandes, die der Arbeitsoberfläche der Kathode gegenüberliegt, Metallionen durch Abscheidung verbraucht werden, wohingegen an der Seite, die der Kathode zugewandt ist, ein Ionenmangel entsteht. Demnach ist das elektroplattierte Schaumband 20, das mit dem in 1 dargestellten Verfahren hergestellt wurde, hauptsächlich an der zweiten Seite 22' plattiert, d.h. an der Seite, die der Anode 18 zugewandt war. Das von der Trommel entfernte elektroplattierte Schaumband 20 sollte vorteilhafterweise also durch ein weiteres Elektroplattierungsbad mit einer eingetauchten Kathodentrommel geführt werden, um so unter äquivalenten Bedingungen elektroplattiert zu werden, wobei aber seine zweite Seite 22' auf die Trommel aufgebracht wird. Ein solches Verfahren, das zwei hintereinander angeordnete Galvanisierzellen umfasst, ist in 2 dargestellt, wo die zwei zylindrischen Galvanisierzellen 26 und 28 äquivalent zu der zylindrischen Zelle von 1 sind. Das zu elektroplattierende Schaumband 20 wird kontinuierlich von einer Zuführrolle 30 zugeführt und vollzieht an der frei laufenden Rolle 32 eine Abwärtsdrehung, bevor es auf eine Rotationstrommel 34 aufgebracht wird, die in das Elektroplattierungsbad 36 der ersten Zelle 26 eingetaucht ist. Die erste Seite 22 des Bandes 20 ist in dieser ersten Galvanisierzelle 26 der Trommel 34 zugewandt und wird an seiner gegenüberliegenden zweiten Seite 22' gleichmäßig mit Metall plattiert. Das Band wird beim Verlassen der ersten Zelle 26 zur zweiten Galvanisierzelle 28 geleitet. Zwischen den beiden Galvanisierzellen 26 und 28 wird das Band 20 so um verschiedene frei laufende Rollen 40 herumgeführt, dass es mit seiner zweiten Seite 22', d.h. der bereits plattierten Seite, auf eine Kathodentrommel 42 aufgebracht wird, die in das Elektroplattierungsbad 44 der zweiten Galvanisierzelle 28 eingetaucht ist. Zwischen den beiden Galvanisierzellen ist zur Stützung des elektroplattierten Bandes ein Förderband angeordnet, um so ein Einreißen des Schaumbandes zu reduzieren und die Bildung von Rissen in der Plattierung zu verhindern. Das aus der zweiten Zelle 28 herauskommende Schaumband 20 besitzt eine gleichmäßige Plattierung an beiden Seiten und über seine gesamte Dicke. Das Elektroplattieren in solchen zylindrischen Zellen ermöglicht die gewünschte Plattierungsdicke auf dem Schaumband und muss nicht durch weiteres Elektroplattieren in flachen Zellen ergänzt werden.
  • Es ist ferner anzumerken, dass der Schaum normalerweise ein poröses Substrat mit geringer Leitfähigkeit ist, das aus verschiedenen organischen oder anorganischen Materialien besteht, die später detailliert beschrieben werden. Auf der Arbeitsoberfläche der beweglichen Kathode können sich wegen der Porigkeit des Schaums einige Metallabscheidungen bilden. Solche Metallabscheidungen führen nicht nur zu übermäßigem Verbrauch des Galvanisiermetalls, sondern beeinträchtigen auch die Glattheit der Kathoden-Arbeitsoberfläche und werden daher als störend angesehen. Zur Beseitigung dieser störenden Metallabscheidungen sollte die Arbeitsoberfläche nach dem Entfernen des elektroplattierten Schaumbandes kontinuierlich gereinigt werden, beispielsweise mit angepassten Bürsten.
  • Die Arbeitsoberfläche muss daher kontinuierlich in gutem Zustand gehalten werden, um konstante Qualität bei der Elektroplattierung sicherzustellen. In dieser Hinsicht stellt die vorliegende Erfindung in ihrer folgenden bevorzugten Ausführung eine Lösung bereit, um die Arbeitsoberfläche einer beweglichen Kathode in gutem Zustand zu halten, während diese in ein Elektroplattierungsbad eingetaucht ist.
  • Eine bevorzugte Ausführung des vorliegenden Verfahrens ist in 3 schematisch dargestellt. Eine Rotationstrommel 50, die eine elektrisch leitende Arbeitsoberfläche 52 aufweist und eine bewegliche Kathode repräsentiert, wird in ein Elektroplattierungsbad 54 getaucht, wodurch eine zylindrische Galvanisierzelle gebildet wird. Eine zylinderförmige Anode 56 wird nahe der Kathodentrommel 50 angeordnet und es wird eine vorbestimmte elektrische Spannung zwischen der Kathodentrommel 50 und der Anode 56 angelegt. Das Bezugszeichen 58 kennzeichnet ein Schaumband, das in der zylindrischen Zelle von 3 zu elektroplattieren ist, wobei das Schaumband 58 zwei gegenüberliegende Seiten 60 und 60' und eine elektrisch leitende Oberfläche aufweist. Es versteht sich, dass zum Schutz der Arbeitsoberfläche 52 während des Plattierens des Schaumbandes 58 vorteilhafterweise an der Arbeitsoberfläche 52 kontinuierlich eine Metallfolie gebildet wird, bevor das Band 58 auf die Trommel 50 aufgebracht wird. Diese durch das Bezugszeichen 62 gekennzeichnete Metallfolie wird auf herkömmliche Weise zwischen der Anode 56 und der rotierenden Kathodentrommel 50 gebildet. Die Metallfolie 62 wird während der Drehung der Trommel 50 dicker. Wenn eine vorbestimmte Dicke der Metallfolie 62 erreicht ist, wird das Schaumband 58 mit seiner ersten Seite 60 über der Metallfolie 62 auf die Rotationstrommel 50 aufgebracht. Das Elektroplattieren des Schaumbandes 58 erfolgt, sobald es in Kontakt mit der Metallfolie 62 steht. Die Metallfolie 62, die unter dem auf die Kathodentrommel 50 aufgebrachten Schaumband 58 liegt, bietet eine glatte Oberfläche mit gutem Kathodenkontakt für das Plattieren des Schaumbandes 58, während sie die Arbeitsoberfläche 52 der Kathodentrommel 50 schützt. Die störenden Metallabscheidungen bilden sich also auf der Metallfolie 62 statt auf der Arbeitsoberfläche 52, da Letztere während des Plattierens des Schaumbandes 58 nicht freigelegt ist. Dann wird, wenn die gewünschte Metallplattierungsdicke auf dem Schaumband 58 erreicht wurde, das Band von der Trommel 50 entfernt. Die Metallfolie 62 wird anschließend von der Arbeitsoberfläche 52 entfernt.
  • Bei der Herstellung von Kupferschäumen ist das Elektroplattierungsbad 54 vorzugsweise ein Kupfersulfat-Elektroplattierungsbad. Die Metallfolie 62 wird demzufolge eine Kupferfolie sein, die bis zu einer Dicke von beispielsweise 20 μm aufgewachsen werden kann. Eine Kupferfolie verfügt über eine glatte Oberfläche mit gutem Kathodenkontakt für das Plattieren des Schaumbandes 58. Darüber hinaus ist das Entfernen der Kupferfolie 62 von der Kathodentrommel sehr einfach, da ein Abziehen genügt. Die Arbeitsoberfläche 52 wird demzufolge wirksam während des Plattierens geschützt. Die verschiedenen Betriebsparameter wie beispielweise die Geschwindigkeit der Trommel, die elektrischen Ströme und die Position, an der das Schaumband auf die Trommel aufgebracht wird, sollten so festgelegt werden, dass die Dicke der Kupferfolie so gering wie möglich gehalten und die gewünschte Plattierungsdicke des Schaumbandes 58 erzielt wird. Die Hauptanforderungen für die Kupferfolie 62 bestehen darin, dass die Folie keine Unterbrechungen aufweisen und den mechanischen Beanspruchungen standhalten sollte, die während ihrer Bewegung durch die Galvanisierzelle auf sie einwirken.
  • Wie bereits erklärt, entsteht an der der Kathodentrommel 50 zugewandten Seite des Bandes ein Ionenmangel, d.h. an der ersten Seite 60 des Bandes 58. Das aus der zylindrischen Zelle von 3 herauskommende elektroplattierte Schaumband 58 sollte daher vorteilhafterweise zu einer äquivalenten Galvanisierzelle geführt werden, um mit seiner bereits plattierten, auf die Kathodentrommel aufgebrachten zweiten Seite 60' – d.h. in Kontakt mit der die Kathodentrommel bedeckenden Metallfolie – plattiert zu werden,.
  • Wie bereits gesagt, ist der Schaum im Allgemeinen ein poröses Substrat, das aus organischen oder anorganischen offenzelligen Materialien besteht und normalerweise eine relativ niedrige elektrische Leitfähigkeit besitzt. Dazu zählen Polymerschäume, Kohlenstoff- oder Graphitschäume, Silikatschäume, synthetische oder natürliche Fasern usw. Bei Bedarf kann ein Schaum mit zu geringer Leitfähigkeit leitend gemacht werden, indem irgendeine von mehreren gut bekannten Methoden wie z.B. stromlose Metallabscheidung, Beschichten mit einem ein Kohlenstoff- oder Metallpulver enthaltenden leitenden Lack, Vakuumbedampfen mit einem Metall (z.B. Zerstäubung) oder chemische Gasphasenabscheidung eingesetzt wird.
  • In dem vorliegenden Verfahren werden vorzugsweise jedoch leitende Polymere verwendet, um Schaumbänder leitend zu machen. Die Hauptschritte dieser Methode, die in EP-A-0 761 170 beschrieben wird, sind die folgenden:
    • – Voroxidieren und anschließendes Spülen des Schaumbandes;
    • – Bedecken der Schaumbandoberfläche mit einem Monomer;
    • – Abscheiden eines in einer polymerisierten Form elektrisch leitenden Monomers auf dem Schaumband; und
    • – Polymerisieren des Monomers zu einem elektrisch leitenden Polymer.
  • Materialien, die sich für diese Methode eignen, sind Pyrrol, Furan, Thiophen oder einige von deren Derivaten. Ein bevorzugtes Monomer ist Pyrrol, das zu Polypyrrol polymerisiert werden kann. Das Voroxidieren des Schaumbandes wird vorzugsweise durch Eintauchen des Schaumbandes in ein Kaliumpermanganatbad durchgeführt.
  • Eine andere bevorzugte Methode, das Schaumband elektrisch leitend zu machen, ist die physikalische Gasphasenabscheidung (PVD-Verfahren), die die Bildung einer kohärenten, dünnen Metallvorbeschichtung auf der Oberfläche des Schaumbandes ermöglicht. Mit den gegenwärtigen PVD-Verfahren kann eine dünne Metallvorbeschichtung auf einem Schaumband erzeugt werden, die eine bessere Leitfähigkeit und Reißfestigkeit aufweist als ein Schaumband, das durch chemische Behandlung leitend gemacht wurde. Zur Herstellung von Kupferschäumen wird das Schaumband vorzugsweise mit einer sehr dünnen Schicht aus mit einem PVD-Verfahren abgeschiedenen Kupfer vorbeschichtet.
  • Bei Verwendung von mit Metall vorbeschichteten Schaumbändern sollten Letztere vorteilhafterweise vor dem Einführen ins Elektroplattierungsbad kathodisch polarisiert werden, um so ein Auflösen der Metallvorbeschichtung zu verhindern.

Claims (13)

  1. Verfahren zum Elektroplattieren eines Schaumbandes, wobei das Schaumband zwei gegenüberliegende Seiten und eine elektrisch leitende Oberfläche aufweist, umfassend die Schritte zum: a) kontinuierlichen Aufbringen des Schaumbandes auf eine in ein Elektroplattierungsbad getauchte bewegliche Kathode, so dass das Band in Kontakt mit der beweglichen Kathode durch das Bad läuft, um Metall auf das Schaumband zu elektroplattieren, wobei eine erste Seite des Schaumbandes einer Arbeitsoberfläche der beweglichen Kathode zugewandt ist; und b) kontinuierlichen Entfernen des elektroplattierten Schaumbandes von der beweglichen Kathode, wenn Metall bis zu einer gewünschten Dicke elektroplattiert wurde; wobei durch Elektroplattieren eine Metallfolie auf der Arbeitsoberfläche der beweglichen Kathode kontinuierlich gebildet wird, so dass das Schaumband in Schritt a) über der Metallfolie auf die bewegliche Kathode aufgebracht wird; und wobei die Metallfolie nach Schritt b) kontinuierlich von der beweglichen Kathode entfernt wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallfolie eine Kupferfolie mit einer Dicke von bis zu 20 μm ist.
  3. Verfahren nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegliche Kathode eine Rotationstrommel mit einer elektrisch leitenden Oberfläche ist, die die Arbeitsoberfläche bildet.
  4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegliche Kathode ein elektrisch leitendes Blech ist, das kontinuierlich in dem Elektroplattierungsbad bewegt wird, wobei die Arbeitsoberfläche von einer Außenfläche dieses elektrisch leitenden Blechs gebildet wird.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das elektrisch leitende Blech vor Schritt a) in dem Elektroplattierungsbad kontinuierlich auf eine in das Elektroplattierungsbad getauchte isolierte Rotationstrommel aufgebracht wird; und dass das elektrisch leitende Blech nach Schritt b) kontinuierlich von der isolierten Rotationstrommel entfernt wird.
  6. Verfahren nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das elektroplattierte Schaumband nach Schritt b) zu einer weiteren eingetauchten beweglichen Kathode geführt wird, um mit der in Kontakt mit dieser beweglichen Kathode stehenden zweiten Seite unter den im Wesentlichen gleichen Bedingungen wie in Schritt a) und b) elektroplattiert zu werden.
  7. Verfahren nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche des Schaumbandes elektrisch leitend gemacht wird durch: – Abscheiden eines in einer polymerisierten Form elektrisch leitenden Monomers auf dem Schaumband; und – Polymerisieren des Monomers zu einem elektrisch leitenden Polymer.
  8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Monomer Pyrrol ist und dass das elektrisch leitende Polymer Polypyrrol ist.
  9. Verfahren nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche des Schaumbandes elektrisch leitend ge macht wird, indem auf ihr mittels physikalischer Gasphasenabscheidung eine dünne Metallvorbeschichtung gebildet wird.
  10. Verfahren nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Elektroplattierungsbad ein Kupfersulfatbad ist, um so Kupfer auf das Schaumband zu elektroplattieren.
  11. Verfahren nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass in Schritt a) eine Legierung auf das Schaumband elektroplattiert wird.
  12. Verfahren nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch den weiteren Schritt zum Abscheiden einer weiteren Metall- oder Legierungsschicht auf dem elektroplattierten Schaumband.
  13. Verfahren nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch den weiteren Schritt zum Wärmebehandeln des elektroplattierten Schaumbandes in kontrollierter Atmosphäre, um das Schaumgrundmaterial und das mögliche leitende Polymer zu entfernen.
DE60103419T 2000-09-18 2001-09-12 Verfahren zum elektroplattieren eines schaumbandes Expired - Lifetime DE60103419T2 (de)

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LU90640A LU90640B1 (en) 2000-09-18 2000-09-18 Method for electroplating a strip of foam
PCT/EP2001/010517 WO2002022914A1 (en) 2000-09-18 2001-09-12 Method for electroplating a strip of foam

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