DE2844708C2 - Verfahren zur kontinuierlichen Galvanisierung eines Bandes aus porösem, nichtleitendem Material - Google Patents
Verfahren zur kontinuierlichen Galvanisierung eines Bandes aus porösem, nichtleitendem MaterialInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur kontinuierlichen Galvanisierung eines Bandes aus
porösem, nichtleitendem Material, wobei das Band zunächst elektrisch leitfähig gemacht und danach in
mehreren, elektrolytischen Bädern mit außerhalb der Bäder angeordneten. Strom führenden Vorschubwalzen
galvanisiert wird.
Bei der Herstellung eines galvanischen Überzuges auf
einem porösen Band ist ein gleichmäßiger Niederschlag in seinen Puren erforderlich. Die Schwierigkeit der
Erreichung dieses gleichmäßigen Niederschlags entsteht dadurch, daß sich die Stron. Jichte in Richtung der
Dicke des Bandes ändert, d. h. von der Oberfläche des Bander- zu seiner inneren Schicht. Je größer der
spezifische Widerstand der elektrisch leitenden Schicht auf der Oberfläche des porösen Bandes ist, um so größer
ist der Spannungsabfall an dessen innerer Schicht.
Somit ist die Stromdichte an der Oberflächenschicht größer als an der inneren Schicht. Daher v/erden
freigegebene Metallionen hauptsächlich auf der Oberflächenschicht niedergeschlagen, während sie an der
inneren Schicht knapp sind. Diese Erscheinung tritt nicht nur aufgrund des spezifischen Widerstands der
elektrisch leitenden Schicht auf, sondern auch aufgrund der Widerstandsdifferenz des Elektrolyten, resultierend
aus dem Abstand zwischen der Kathode und der Anode und aufgrund der Polarisierung an der Grenzfläche
zwischen der Kathode und dem Elektrolyt.
Wenn das Stromdichteverhältnis an der Oberflächenschicht zur Stromdichte an der inneren Schicht zu groß
ist. werden der Unterschied in der Galvanisierungsdicke zwischen der Oberflächenschicht und der inneren
Schicht und die Dichteveränderung in Richtung der Produktdicke übermäßig groß.
Auch wenn der spezifische Widerstand der elektrisch leitenden Schicht zu groß wäre, würde der Spannungsabfall
am gerade galvanisierten Band übermäßig groß und die Badspannung würde extrem ansteigen. Dies
macht eine Steuerung der Stromdichte erforderlich. Somit karin zum Galvanisieren von elektrisch nicht
leitenden, porösen Bändern nur ein Zehntel bis ein Hundertstel der normalerweise zum Galvanisieren
gewöhnlicher Platten oder Drähte verwendeten Stromdichte verwendet werden.
Im allgemeinen werden zur komtinuierlichen Galvanisierung
einer Kathode in Bandform Vorschubrollen außerhalb des Bades für die Lieferung von Strom
verwendet. Ein derartiges, herkömmliches Verfahren ist geeignet für Metallbänder mit einem sehr geringen,
spezifischen Widerstand. Wenn es aber zur Galvanisierung eines porösen Bandes verwendet würde, welches
einen spezifischen Widerstand mit dem 103 bis 105fachen
desjenigen derartiger Metallbänder hat, würde das
ίο Gerüst des porösen Bandes einen Widerstand darstellen,
welcher einen hohen Spannungsabfall verursacht und eine große Veränderung der Stromdichte in
waagrechter Richtung erzeugt. Bei derartigen Produkten ist damit die Produktionskapazität sehr niedrig, da
die verwendete Stromdichte begrenzt ist
Als Stand der Technik, von dem die vorliegende Erfindung ausgeht, ist bereits ein Verfahren zur
kontinuierlichen Galvanisierung eines Bandes aus porösem, nichtleitendem Material bekannt (DE-OS
16 96 090). Hierbei werden zwei Stufen verwendet, wobei in der ersten Stufe das Band zunächst elektrisch
leitfähig gemacht wird und danach in der zweiten Stufe
in mehreren, elektrolytischen Bädern mit außerhalb der Bäder angeordneten Strom führenden Vorschubwalzen
2'> galvanisiert wird. Nachteilig ist hierbei der hohe
spezifische Widerstand beim Galvanisieren, was zu einer geringen Produktionskapazität führt Der Vorschub
des poröse i Bandes ist hierbei r.achteiligerweise relativ gering.
Weiterhin ist ein Verfahren bekannt, bei welchem drei
Verfahrensschritie erforderlich sind: Nichtelektrischer
Auftrag, Wärmeeinwirkung, Elektrolysebad (GB-PS 10 13 674). Nichte;! ist hierbei der hohe bauliche
Aufwand Außerdem kann das zu behandelnde Band Risse bekommen infolge der sehr »tarken Wölbung um
die einzelnen Walzen bei der Durchführung der Verfahrensschnue. Daher ist dieses Verfahren nur für
Gewebe anwendbar.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es. ausgehend
ίο von dem eingangs genannten Verfahren. eine Erhöhung
der VorschubgeschWind^eit uno der ArbeiHstrom
dichte zu erzielen
Diese Aufgabe wrd erfir,dor.^cg?ir.aß dadurch gelost,
daß zusätzlich \<it dem F.inlai.' des Bande-, in die
elektrolytischen Kader das Band in en^er B<
nihnjng mit
mindestens cinei ι c<r ·.'ek'r.i.vt'SL'hes Bad getauchten
sich bewegender« ir.minel oder Bjndkatnode durch
dieses BaJ bewegt wird. Hierdurch ergibt sich der
Vorteil, daü durch einen weiteren galvanischen Verfall
rensschritt die Herabsetzung des spezifischen Widerstatides
des leitend gema'hten Bandes durchgeführt
wird. Damit erhöht sich auf einfache Weise erheblich der Vorschub, d. h d:e Produktionskapazität und die
Arbeitsstromdichte. Erfindungsgemäß läßt sich dadurch vorteilhafterweise ein sogenanntes Schaum-Metall mit
98% Porosität herstellen
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können vor dem Einlauf des Bandes in die elektronischen Bäder
beide Seiten des Bandes abv/echselnd in enge Berührung mit mehreren, sich in elektrolytischen
Bädern bewegenden Kathoden gebracht werden.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung dargestellten Aüsführungsbeispieleri näher
beschrieben. In der Zeichnung zeig)
Fig. 1 eine schemaliische Gesamtansicht einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens;
Fig,2 eine Teilansicht des erfindungsgemäßen Verfahrens;
F i g. 3 und 4 weitere Ausführungsmögiichkeiten des erfindungsgemäßen Verfahrens;
F i g. 5 eine vergrößerte Teilansicht eines porösen Bandes mit räumlichem, unregelmäßigem Netzaufbau
eines durch das erfindungsgemäße Verfahren herge- ^ Stellten porösen Metalls.
Nach F i g. 1 wird eine in ein elektrolytisches Bad 2 eingetauchte Vorschubtrommel 1 von einer nicht näher
dargestellten Antriebsvorrichtung mit konstanter Drehzahl gedreht Elektrischer Strom wird durch einen an
einer Trommelwelle 4 befestigten Schleifring 5 so zugeführt, daß eine gegebene Spannung zwischen der
Vorschubtrommel 1 und einer Anode 6 angelegt ist Ein poröses Band 3, dessen Gerüstoberfläche elektrisch
leitend gemacht wurde, steht in enger Berührung mit dem Außenumfang der Vorschubtrommel 1 im Bad 2.
Somit läuft während dus Galvanisieren das poröse Band mit derselben Geschwindigkeit wie die Vorschubtromrnel
2.
Das im Bad 2 behandelte poröse Band 10 wird in Galvanisierungsbädern 11,12 und 13 weiter galvanisiert,
so daß eine poröse Metallbahn 14 erzeugt wird. Das poröse Band 10 wird zuerst im Bad 11 galvanisiert und
durch zwei Vorschubrollen 15,15' und 16,16' gegenüber
Anoden 19,19' auf einem negativen Potential gehalten. Das Potential am porösen Band 10 erhöht sich bei
Zunahme des Abstandes jedes Paars von Vorschubrollen 15,15' bzw. 16,16'. bis es an einer mittleren Stelle 22
ein Maximum erreicht
Das Potential hängt dort ab von der verwendeten Stromdichte und der Länge des zu galvanisierenden
Bandes zwischen den Vorschubrollen 15,15' und 16,16'.
Es ist somit möglich, die Potentialzunahme an der
mittleren Stelle 22 dadurch unter der zulässigen Grenze zu halten, daß der Abstand zwischen den Paaren von
Vorschubrollen auf einem bestimmten Wert gemäß der verwendeten Stromdichte eingestellt wird. Dies gilt für
das zweite und dritte Bad 12 bzw. 13, für die der Abstand zwischen den Vorschubrollen 16, 16' und 17, 17' bzw.
derjenige zwischen den Vorschubrollen 17, 17' und 18, 18' in Fr ge kommt. Nach Fig. 1 kann der Abstand
zwischen den Vorschubrolien auch erhöht werden, da der spe/Jische Widerstand des Bandes abnimmt, wenn
es sich vom Bad 11 zum Bad 12 und danach zum Bad 13
bewep; 4^
Fs hesteht auch die Möglichkeit, statt dreier Bäder
mehr ak drei Bäder vorzusehen.
In Fig. 2 ist der zweite Verfahrensschritt näher
dargestellt. Hierbei ist ersichtlich, wie das poröse Band 3, dessen Gerüstoberfläche elektrisch leitend gemacht
wurde, in enger Berüirung mit dem Außenumfang der
Vorschubtrommel 1 im Bad 2 steht.
Bei diesem Verfahren, bei dem elektrischer Strom dem zu galvanisierenden Band von der auf einem
gleichmäßigen Potential gehaltenen Vorschubtrommel 1 aus zugeführt wird, ist der Abstand von der
Vorschubtrommel 1 auf der Oberfläche des porösen Bandes am geringsten, wobei der maximale Abstand
etwa gleich der Dicke des Bandes ist. Somit ist die durch den elektrischen Widerstand des Bandes bedingte eo
Potentialzunahme nahezu vernachlässigbar. Dies ermöglicht die Verwendung einer Stromdichte von
wenigen A/dm*, selbst wenn das Band einen verhältnismäßig
hohen Widerstand hat, etwa wie ein mit einer elektrisch leitenden Kohlenstoffarbe beschichtetes
Band.
Fig.3 zeigt eine Ausführungsform bei der eins
Bandkathode 7 in da.« ilektrolytische Bad 2 eingetaucht
qnd durch eine nicht näner dargestellte Antriebsvorrichtung mit konstanter Geschwindigkeit auf einer Bahn
vorwäi ts bewegt wird, welche durch eine Vielzahl von Führuiigsrollen 9 festgelegt ist. Die Bandkathode 7 kann
entweder endlos oder in Form eines vor- und zurückbewegten Streifens vorliegen.
Elektrischer Strom wird von den zwei Zufuhrklemmen 8, 8' zur Bandkathode 7 geliefert zur Anlage ein^r
gegebenen Spannung zwischen der Kathode und der Anode 6. Ein poröses Band 3, dessen Gerüstoberfläche
für elektrische Leitfähigkeit behandelt ist, wird im Bad auf einem gegebenen Potential gehalten, da es in enger
Berührung mit der Bandkathode 7 steht. Das Band 3 wird während des Galvanisierens mit derselben
Geschwindigkeit wie die Bandkathode 7 vorwärtsbewegt Die Bandkathode 7 ist vorzugsweise durch
Führungsrollen 9 im Bad geführt und läuft mit derselben Krümmung, um so eine enge Berührung zwischen der
Kathode und dem porösem Band zu gewährleisten.
Es können Druckrollen verwendet werden, welche das poröse Band 3 gegen die Bandkathode 7 drücken.
Die Verwendung einer derartigei. Kathode ermöglicht die Erzielung desselben Ergebnisses als wenn die
Kathode in Form einer Trommel gemäß F i g. 1 oder 2 verwendet wird, wobei sich jedoch verringert·? Anlagekosten
ergeben.
Bei den Ausführungsformen nach Fig. 2 und 3 können sich die Gal/anisierungsbedingungen mit den
Seiten des Bandes ändern. An der der Anode 6 zugewandten Außenseite des Bandes werden die
Metalüonen durch Niederschlag verbraucht, während an der Innenseite des Bandes angrenzend an die
Kathodenrolle ein Mangel an Ionen auftritt. Je kleiner der Porendurchmesser der porösen Bahn ist. um so
stärker ist diese Tendenz. Zur Vermeidung hierzu kann eine Anordnung gemäß Fig. 4 verwendet werden, bei
welcher zwei mit dem Bad 2 in Fig. 1 identische Bader
verwendet werden zur Behandlung beider Seiten des Bandes abwechselnd unter im wesentlichen denselben
Bedingungen. Bei dieser Anordnung wird mehr Metall auf der Seite 3ßdes Bandes im Bad 2/4. und auf der Seite
ΊΑ im anderen Bad 25abgelagert. Jede beliebige gerade
Anzahl von Bädern kann anstelle von zwei Bädern verwendet werden. Dies gewährleistet einen gleichmäßigen
Niederschlag von Metall auf beiden Seiten des Bandes.
Erfindungsgemäß unterzieht sich das poröse Band 3. dessen Gerüstoberfläche als erstem Verfahrensschritt
für elektrische Leitfähigkeit behandelt wird, im zweiten
Schritt einem Galvanisieren, bei dem es vorwärts bewegt wird in enger Berührung mit der sich drehenden
Vorschubtrommel 1 gemäß Fi g. 1 und 2 oder mit einer
sich kontinuierlich bewegenden Bandkathode g^rnäß Fig. 3. um einen Niederschlag von 0.1 bis zu einigen
wenigen μιπ Dicke zu erhalten. Dies bedeutet, daß das
poröse Band nun eine zweite elektrisch leitende Schicht aufweist, wobei der spezifische Widerstand beträchtlich
verringert ist. Dies ermöglicht die Verwendung einer verhältnismäßig hohen Stromdichte (10 A/dm2 oder
mehr), selbst vn Vorschubwalzen außerhalb des Bades
im zweiten und in den nachfolgenden Galvanisierungsschritten, Wodurch ein Niederschlag bis zur gewünschten
Dicke erhalten wird. Beim ersten Galvanisieren, beispielsweise gemäß Fig.2, bei dem das Band von
einer Seite her galvanisiert wird, ist eine Galvanisierungsdicke'
von C1) bis zu einigen μπι ausreichend, da die
Aufgabe dieses ersten Galvanisierungsschrittes darin besteht, den spezifischen Widerstand des zu galvanisie-
renden Bandes zu verringern. Da die Niederschlagsmenge hauptsächlich durch die nachfolgenden Galvanisierungen
gemäß Fig. 1 in den Bädern II, 12 und 13
bestimmt wird, wird ein gewisser Unterschied in der Niederschlagsmenge zwischen den Seiten des Bandes
beim ersten Galvanisierungsschritt vernachlässigbaf.
Dort, wo ein solcher geringfügiger Unterschied unerwünscht ist, kann der erste Galvanisierungsschritt
in zwei Schritte unterteilt werden, zur Behandlung des Bandes in zwei Bädern gemäß F i g. 4.
Da dem porösem Band beim ersten Galvanisierungsschritt eine nur geringe Galvanisierungsdicke gegeben
wird, behält es seine ursprüngliche Biegsamkeit bei. Es kann somit aufgrund des Biegens beim ersten
Galvanisieren keine Risse bekommen.
Bei diesem Verfahren nimmt die Stufe 2, nämlich der erste Galvanisierungsschritt, nur eine verhältnismäßig
kurze Zeit in Anspruch aufgrund der geringen Galvanisierungsdicke. Die Bandvorschubgeschwindigkeit,
weiche haupisächiich durch die benötigte Niederschlagsmenge
in den nachfolgenden Galvanisierungsschritten bestimmt wird, beträgt 10 bis 50 cm/min. Diese
Geschwindigkeit entspricht normalerweise einer Stromdichte von 10 A/dm2 oder mehr.
Bei den nachfolgenden Gälvanisierungsschritlen sollte das zu galvanisierende Band in Intervallen mit
einem für seinen spezifischen Widerstand geeigneten Galvanisicrungsstrom beliefert werden. Beim Verfahren
nach der Erfindung hat das zu galvanisierende Band den maximalen, spezifischen Widerstand, wenn es ein
Gerüst aufweist, das mit einer elektrisch leitenden Schicht überzogen ist. Sein spezifischer Widerstand
nimmt allmählich ab. wenn auf seiner Oberfläche Metall abgelagert wird. Somit sollte bei einer vorhergehenden
Galvanisierungsstufe der Abstand zwischen den Zufuhrklemmen klein sein, um den Spannungsabfall über der
größtzulässigen Grenze zu halten, die normalerweise 10% der Spannung zwischen der Anode und der
Kathode beträgt, jedoch von der Länge der Anlage, der gewünschten Produklionsgeschwindigkeit und so weiter
abhängt. Da der spezifische Widerstand bei fortschreitender Galvanisierung abnimmt, kann der
Abstand zwischen den Zufuhrklemmen bei einer , späteren Galvanisierungsstufe allmählich erhöht werden.
Nach Fig.3 besieht auch die Möglichkeit, eine gerade Anzahl von Galvanisierungsbädern zu verwenden
zur Gewährleistung eines gleichmäßigen Nieder-
i.. Schlages auf beiden Seiten des Bandes analog F i g. 4.
Beim Verfahren nach der Erfindung kann die Produktionskapazität erhöht werden durch Erhöhung
des Durchmessers der Vorschubrolle 1 für den ersten Galvanisierungsschritt und der Anzahl von Bädern im
zweiten und in den nachfolgenden Oalvariisierungsschritten.
was eine Erhöhung der Bandvorschubgeschwindigkeit ermöglicht. Jegliche Zunahme der Anlagenbreite
erhöht ebenfalls die Produktion je Zeiteinheit. Das Verfahren nach der Erfindung ist wirksam,
unabhängig ύύνυϊί, uu ucr poröse Köfpcf eben oder
räumlich ist. Das Verfahren ist aber besonders wirksam für räumliche, poröse Körper. Dieser poröse Körper
kann einen räumlichen, netzförmigen, ungewebten oder wagenförmigen Aufbau besitzen, wie sich Fig. 5
entnehmen läßt, welche eine vergrößerte Teilansicht eines räumlichen, unregelmäßigen, porösen Körpers aus
netzförmigem Metalls mit einem Gerüst 25 und Poren 26 darstellt.
Es .«steht auch die Möglichkeit, daß poröse Körper
mit in ihren Poren eingeschlossenen Luftblasen galvanisiert werden. Solche Luftblasen würden einen
zufriedenstellenden Niederschlag beeinträchtigen. Bevor das derartig ausgebildete Band in den Elektrolyt
eindringt, sollte vorzugsweise reines Wasser oder ein Elektrolyt auf das poröse Band gesprüht werden, um die
Luftblasen aus den Poren hinauszutreiben. Die Hinzufügung eines oberflächenaktiven Mittels zum Elektrolyt
ist ebenfalls denkbar.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Verfahren zur kontinuierlichen Galvanisierung eines Bandes aus porösem nichtleitendem Material,
wobei das Band zunächst elektrisch leitfähig gemacht und danach in mehreren, elektrolytischen
Bädern mit außerhalb der Bäder angeordneten, stromführenden Vorschubwalzen galvanisiert wird,
dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich vor dem Einlauf des Bandes (10) in die elektrolytischen
Bäder(ll, 12,13) das Band in enger Berührung mit mindestens einer in ein elektrolytisches Bad (2)
getauchten, sich bewegenden Trommel- oder Bandkathode (1; 7) durch dieses Bad bewegt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Einlauf des Bandes (10) in die
elektrolytischen Bäder (11, 12, 13) beide Seiten (3A,
3B) des Bandes abwechselnd in enge Berührung mit mehreren, sich elektrolytischen Bädern (2A, 2B)
bewegenden Kathoden gebracht wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782844708 DE2844708C2 (de) | 1978-10-13 | 1978-10-13 | Verfahren zur kontinuierlichen Galvanisierung eines Bandes aus porösem, nichtleitendem Material |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782844708 DE2844708C2 (de) | 1978-10-13 | 1978-10-13 | Verfahren zur kontinuierlichen Galvanisierung eines Bandes aus porösem, nichtleitendem Material |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2844708A1 DE2844708A1 (de) | 1980-04-17 |
| DE2844708C2 true DE2844708C2 (de) | 1982-06-24 |
Family
ID=6052143
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782844708 Expired DE2844708C2 (de) | 1978-10-13 | 1978-10-13 | Verfahren zur kontinuierlichen Galvanisierung eines Bandes aus porösem, nichtleitendem Material |
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Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3914726A1 (de) * | 1989-05-04 | 1990-11-08 | Deutsche Automobilgesellsch | Vorrichtung zur chemischen metallisierung von offenporigen schaeumen, vliesstoffen, nadelfilzen aus kunststoff- oder textilmaterial |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3267017A (en) * | 1962-01-31 | 1966-08-16 | Ibm | Apparatus for producing magnetic recording materials |
| DE1696090A1 (de) * | 1967-12-15 | 1971-11-18 | Steuler Industriewerke Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zur mehrstufigen Galvanisierung von mit einer leitfaehigen Oberflaeche versehenen Baendern aus faserigen Werkstoffen |
| DE1756267A1 (de) * | 1968-04-27 | 1971-10-07 | Carl Klingspor | Galvanisiervorrichtung fuer Gewebe |
-
1978
- 1978-10-13 DE DE19782844708 patent/DE2844708C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2844708A1 (de) | 1980-04-17 |
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