DE600955C - Anhaengerkupplung fuer Fahrzeuge aller Art, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Anhaengerkupplung fuer Fahrzeuge aller Art, insbesondere fuer KraftfahrzeugeInfo
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- B60D1/00—Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices
- B60D1/01—Traction couplings or hitches characterised by their type
- B60D1/07—Multi-hitch devices, i.e. comprising several hitches of the same or of a different type; Hitch-adaptors, i.e. for converting hitches from one type to another
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Kupplung für Fahrzeuge aller Art, insbesondere
für Motorwagen mit Anhängern. Es sind schon Kupplungen mit einer allseitig
beweglich aufgehängten und durch eine Feder in Mittelstellung gehaltenen Kupplungshälfte
bekanntgeworden. Bei derartigen Kupplungen war jedoch nur der Kupplungsstab beweglich
aufgehängt, der Auffangtrichter dato gegen nicht, so· daß eine Kupplung nur in beschränktem
Maße möglich war. In der Praxis steht oft der Anhänger, welcher mit dem
Triebwagen zu kuppeln ist, im Winkel zum Triebwagen und außerdem nicht in der gleichen
Ebene. Wenn sich der Fahrer auch bemüht, die beiden Wagen zentriscli und sowenig
schräg wie möglich zusammenzubringen, so gelingt dies in der Regel nicht vollständig.
Um auch in diesem Falle eine sichere Kupplung zu erzielen und die Nachteile der bisherigen
Kupplungen zu beseitigen, trägt erfindungsgemäß der Auffangtrichter der Kupplung
einerseits an dem einen Ende eine Kua5 gel, die in am Fahrzeuggestell angebrachten
Platten gelagert ist, von denen die obere eine Aufhängevorrichtung für die die Mittelstellung
des Auffangtrichters sichernde Feder besitzt, und weisü andererseits nahe seiner Eintrittsöffnung
den Drehpunkt für die Sperrklinken auf, die unter einer derartigen Formgebung
sich in den Auffangtrichter erstrecken, daß sie dem auftrefrenden Kupplungsstab als
Führung dienen. Infolgedessen wird mit Sicherheit auch bei einem im Winkel zur Auffangtrichter-Längsachse
stattfindenden Auftreffen des Kupplungsstabes eine sichere Kupplung herbeigeführt. Die Sperrklinke
weicht beim Auf treffen des Kupplungsstabes entgegen einer Feder aus und leitet dabei den
Kupplungsstangenkopf bis zur Greifstelle, während der schwere Auffangtrichter selbst
infolge seiner großen trägen Masse und infolge der Tatsache, daß nur ein Bruchteil der
Stoßkraft auf das Gelenk übertragen wird, nicht so rasch ausweicht. Diesen Vorgang
kann der Zugwagenführer bei einiger Geschicklichkeit zustande bringen. Es könnte
zwar ausnahmsweise vorkommen, daß der Kupplungsstangenkopf bei der Gelenkstelle oder sogar vor derselben auftrifft, wodurch
der Auffangtrichter in der Stoßrichtung verschwenkt wird. Dann trifft aber der gegenüberliegende
Riegel auf den Kupplungsstangenkopf, und zwar, da inzwischen die Kupplungsstange
tief in den Auffangtrichter eingedrungen ist, mit einer weiter hinten gelegenen Stelle, wodurch die unerwünschte
Verschwenkung des Auffangtrichters begrenzt wird. Nach erneutem Zurückprallen trifft
der Kupplungsstangenkopf wieder auf den zuerst getroffenen Sperriegel, nunmehr aber
hinter dem Gelenk, so daß nunmehr doch die erwünschte Leitung zur Greifstelle zustande
kommt. Nach dem Kuppeln liegt der Auffangtrichter mit seiner Mittellinie ungefähr
in der Fortsetzung der Mittellinie der Kupplungsstange.
Die Gelenkbewegung zwischen den beiden verbundenen Wagen findet hauptsächlich in dem auf Zug beanspruchten Kugel-5
gelenk statt, so daß die empfindlichen Teile der eigentlichen Kupplung nicht durch fortwährende
Lagenänderung zwischen Kupplungsteilen beansprucht werden.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in mehreren Ausführungsformen in
Abb. ι bis 6 dargestellt. Es zeigen
Abb. ι getrennt voneinander in Seitenansicht den empfangsbereiten, am Zugwagen
angebrachten Auffangtrichter und den am Anhänger angebrachten Kupplungsstab,
Abb. ι a in vergrößertem Maßstab einen Schnitt nach Linie Ia-Ia der Abb. 2,
Abb. 2 eine Oberansicht auf die' beiden
Kupplungshälften teilweise im Schnitt nach Linie II-II der Abb. 1,
Abb. 3 einen gelegentlich zu benutzenden Steckbolzen,
Abb. 4 bis 6 einen Längsschnitt sowie Oberansicht und Vorderansicht auf einen
mit einer zweiten Sperrung versehenen Auffangtrichter.
Bei der Kupplung ist am Anhänger, von welchem nur ein Trägerblech 1 gezeichnet ist,
das die Längsösen 2 und 3 trägt, ein Kupplungsstab 4 geführt, der in einen vorn abgerundeten
Kopf 5 endet und hinter dem Kopf beiderseits Schultern 6 aufweist. Zwischen den ösen 2 und 3 befinden sich, den
Stab 4 umgebend, zwei schwache Federn 7 und 8 und eine kräftige Feder 9. Zwischen
den Federn 7 und 9 befindet sich eine Ringscheibe 12, die sich gegen eine Schulter 13
des Stabes 4 legt. Zwischen den Federn 9 und 8 befindet sich eine zweite Ringscheibe
14, gegen die sich eine auf den dünneren Teil des Stabes 4 gesteckte, in der öse 3 geführte
Hülse 10 legt. Gegen den nach hinten überstehenden Teil der Hülse 10 legt sich eine
auf das hintere Ende der Stange 4 geschraubte Mutter 11.
Die soeben erläuterte Einrichtung läßt die federnde Aufnahme von Längsstößen zu; sie
bildet jedoch keinen für die Erfindung wesentlichen Bestandteil. Wesentlich ist hingegen
das Vorhandensein des Stangenkopfes 5 nebst den Schultern 6,
Am Zugwagen ist ein Anschlußstück 15 befestigt, auf welchem mittels dreier Schrauben
16 eine untere kugelig ausgenommene Platte 17, eine obere kugelig ausgenommene
Platte 18 und der Fuß eines Auslegers 19 befestigt sind. Zwischen den Ausnehmungen
der Platten 17 und 18 ist eine Gelenkkugel
20 gefaßt. Um diese Kugel greift das nach vorn gerichtete ösenstück 21α eines Kupplungsgehäuses
21. Das Gehäuse ist nach unten durch eine Platte 22 und nach oben durch
eine Platte 23 abgeschlossen. Die Teile 21, 22, 23· werden durch eine Anzahl, z. B. vier,
Schrauben 24 zusammengehalten. Die obere Platte 23 hat in ihrer Mittellinie einen Anhängehaken
25; ebenso ist das Ende des Auslegers 19 zu einem Haken 19° ausgestaltet.
Diese beiden Haken sind durch eine kräftige Zugfeder 26 verbunden.
Die soeben beschriebene Einrichtung läßt die Winkeleinstellung des Kupplungsgehäuses
nach allen Richtungen zu, wobei indessen die Feder 26 das Bestreben hat, das Kupplungsgehäuse
in seiner mittleren Lage zu erhalten oder in die mittlere Lage zurückzuholen.
Am hinteren Ende ist das Gehäuse 21 bei 2ic nach rechts und links, die Platte 22 bei
22a nach unten und die Platte 23 bei 23" nach
oben mit einer Erweiterung versehen.
Zwischen den Platten 22 und 23 sind zwei Gelenkbolzen 27 befestigt. Auf jeden Bolzen
ist ein Riegel 28 gesteckt. Zwischen das vordere Ende je eines Riegels, der zu diesem
Zweck eine als Federsitz dienende Eindrehung 28a hat, und eine ungefähr radial zum zugehörigen
Gelenkbolzen 27 gerichtete Wandstelle 2i6 des Gehäuses 21 ist eine in der
Längsrichtung gekrümmte Schraubenfeder 29 eingeschaltet, durch welche das über den
Bolzen 27 nach hinten reichende Riegelende 28* an die Gehäusewand 2ic angedrückt wird.
Bei dieser Lage des Riegels bilden die Innenflächen seines hinter und seines vor dem BoI-zen
befindlichen Stückes schräge Leitflächen 28C und 28^ welche zusammen mit den entsprechenden
Flächen des gegenüber befindlichen Riegels den eintretenden Kopfs des
Kupplungsstabes 4 nach der Mitte lenken, wobei schließlich die beiden Riegel 28 entgegen
den Federn 29 ausschwingen, so daß sie den Kopf 5 durchlassen. Dieser trifft in ein innen
im Kupplungsgehäuse 21 befestigtes Bogenstück 30, das die Aufgabe hat, den Stabkopf 5 ■
in seiner Mittellage innerhalb des Kupplungsgehäuses zu sichern.
Bei Erreichung dieser Lage ist der Kupplungskopf 5 mit seinen Schultern 6 hinter je
einen nasenartigen Ansatz 28e der beiden Riegel
28 gelangt, so daß diese unter der Einwirkung der Federn 29 einschnappen, womit die Kupplung hergestellt ist.
Wesentlich für die Erfindung ist, daß die nämlichen Riegel 28, welche die Leitflächen
28° und 28^ aufweisen, auch die Greifnasen
28e tragen.
Zum Lösen der Kupplung ist folgende Einrichtung getroffen:
Die Oberplatte 23 setzt sich in einem ihrer Mittelebene angeordneten lotrechten Lageransatz
23* fort, in welchem ein nach oben heraustretender Handhebel 31 gelagert ist,
der mit seiner Welle aus einem Stück besteht. Die Hebelwelle setzt sich nach, unten in ein
Gewindestück fort und ist mit diesem Gewindestück in eine Leitscheibe 32 geschraubt,
die zwei exzentrische Bogenschütze 33 aufweist und mit je einem dieser Schlitze um
einen oben auf einem der Riegel 28 angebrachten Zapfen 34 herumgreift.
Durch Verschwenken des Handhebels 31 in
Richtung des eingezeichneten Pfeiles 35 werden mittels der Bogenschlitzführung die beiden
Riegel; entgegen den Federn 29 mit ihren vorderen Enden auseinandergedrückt, wodurch
der Kupplungsstab 4 mit seinen Schultern 6 von den .Riegelnasen 28e freikommt,
während er durch das Bogenstück 30 immer noch in seiner Mittellage gehalten wird, so
daß er nicht etwa, die Bewegung des einen Riegels mitmachend, an der einen Riegelnase
hängenbleibt. Nunmehr ist es möglich, den Zugwagen nach vorn vom stehenbleibenden
Anhänger wegzufahren, womit die Kupplung getrennt ist.
Die Unterplatte 22 und die Oberplatte 23 weisen in ihrer Mittelebene hinten je ein
• Auge 35,36 zur Aufnahme eines Steckbolzens 37 auf, der in Ausnahmefällen, nämlich
immer dann benutzt wird, wenn das anzuhängende Fahrzeug statt eines Kupplungs-Stabes
eine Kupplungsöse hat. Vorsorglich ist auch der Stabkopf 5 mit einem Durchsteckloch
38 versehen, so daß die Kupplung mittels des Bolzens 37 auch dann hergestellt
werden kann, wenn wegen Vereisung oder eines sonstigen Vorkommnisses die Riegel 28
zeitweilig unbeweglich geworden sein sollten.
In vielen Fällen wird gewünscht, daß neben
der durch die Riegelnasen 28e dargebotenen
ersten Sperrung eine zweite Sperrung vorhanden sei, damit auch bei etwaigem Bruch
einzelner Teile die Kupplung bestehen bleibt. Die zu diesem Zweck hinzuzufügende Einrichtung
ist aus den Abb. 4 bis 6 ersichtlich. Die Unterplatte 22 und die Oberplatte 23
weisen in der lotrechten Mittelebene vorn je ein nach unten gerichtetes Auge 39 und 40
auf, in welchem ein Sicherungsbolzen 41 lotrecht verschiebbar geführt ist. Oberhalb der
Platte 23 ist der Bolzen zu einem Vierkantstück 41° verbreitert, das zunächst das Durchfallen
des Bolzens 41 hindert. Das im Querschnitt rechteckige Vierkantstück trägt auf
der Mitte seiner beiden länglichen Seiten je einen Zapfen 42 nebst einer Rolle 43. Über
dem Vierkantstück befindet sich eine Ringscheibe 44 mit einem Nabenstück 45. Auf
die Scheibe ist eine Druckfeder 46 aufgesetzt. Das Ganze ist mit einem zylindrischen Gehäuse
47 umgeben, das, beispielsweise durch Stumpfschweißen, auf der Oberplatte 23 befestigt
ist. In das Gehäuse ist oben ein Deckel 48 eingeschraubt, dessen Nabenstück eine dritte Führung für den Bolzen 41 bildet.
Das Gehäuse 47 hat auf der Vorderseite eine niedrige und auf der Hinterseite eine
höhe Ausnehmung 47", 47*. Von der Hinter- seite her reicht in das Gehäuse 47 ein mit einer
Schrägfiäche 49" versehenes gegabeltes Anhebestück
49, das zu beiden Seiten des Vierkantstückes 41" unter je eine Rolle 43 greift
und sich auf der Oberseite der Platte 23 verschiebt, indem es mit einem zapfenartigen
unteren Fortsatz 49* durch einen Längsschlitz 23C der Platte 23 hindurch in das Innere
des Kupplungsgehäuses greift.
Der Schlitz 23C nebst dem Zapfen 49* und
dem Vierkantstück 41" liefert, zusammen mit den seitlichen Begrenzungen der Ausnehmungen
47°, 476, eine gerade Führung zunächst
für das Anhebestück 49, welches bewirkt, daß das Vierkantstück 41" seine Längslage
beibehält, also der Bolzen 41 sich nicht dreht. Die Feder 46 hat das Bestreben, den Bolzen
41 in seiner tiefsten Lage und durch Vermittelung der auf die schiefen Leitflächen 49°
einwirkenden Rollen 43 das Anhebestück 49 in seiner hintersten Lage zu erhalten. Außerdem
liegt das innerhalb des Kupplungsgehäuses befindliche Stück des Zapfens 49*
mit einer zu diesem Zweck an ihm vorgesehenen Kurvenfläche 49er an einer an der Leitscheibe
32 vorgesehenen Gegenkurvenfläche 32° an.
Die Wirkungsweise der beschriebenen zusätzlichen
Einrichtung ist folgende:
Beim Eindringen des Kopfes 5 des Kupplungsstabes 4 zwischen die Riegel 28 werden
diese entgegen den Federn 29 auseinandergedrückt, wobei die oben auf den Riegeln vorgesehenen
Zapfen 34 innerhalb der exzentrisehen Bogenschütze 35 so am Leitstück 32
angreifen, daß dieses im Sinne des Pfeiles 50 verschwenkt wird. Dabei wirkt das Kurvenstück
32a in der Weise auf den Zapfen 49 ein,
daß das Anhebestück 49 sich nach vorn verschiebt und dabei mit seinen schiefen Flächen
49a anhebend auf die Rollen 43 und damit auf den Zapfen 41 einwirkt. Infolgedessen
gelangt der Stangenkopf 5 unterhalb des Zapfens 41 in seine Endlage. Sobald' die Riegel
28 mit ihren Nasen 28" hinter den Schultern
6 des Stangenkopfes 5 einschnappen, wird auch die Leitscheibe 32 samt ihrer Leitfläche
32a zurückgeschwenkt, wodurch der Feder 46
gestattet wird, den Bolzen 41 nach unten und den Anhebekörper 49 nach hinten zu drücken.
Dabei tritt der Bolzen 41 in das Loch 38 des Stangenkopfes S ein. Hiermit ist die Kupplung
ein zweites Mal gesichert.
Beim Lösen der Kupplung wird mittels des Handhebels 31 beim Auseinanderdrücken der
beiden Riegel 28 gleichzeitig auch durch das
Kurvenstück 32° der Anlfebekörper 49 nach
vorn gedrückt, also der Bolzen 41 aus dem Stangenkopf 5 herausgehoben, 'so daß beide
Sperrungen gleichzeitig gelöst werden und das Wegfahren des Zugwagens vom gekuppelten
Anhänger möglich ist.
Damit der eindringende Kupplungsstangenkopf 5 nicht gegen die Leitscheibe 32 anschlägt,
ist innen am schiefen Erweiterungsstück 23° der oberen Platte 23 ein Ablenkstück
51 befestigt.
Claims (7)
- Patentansprüche:i. Anhängerkupplung für Fahrzeuge aller Art, insbesondere für Kraftfahrzeuge mit einer allseitig beweglich aufgehängten und durch eine Feder in Mittelstellung gehaltenen Kupplungshälfte, die aus einem mit federbelasteten Sperrklinken versehenen Auffangtrichter besteht, mit denen; ein die andere Kupplungshälfte bildender pfeilartiger Kupplungsstab in Eingriff kommt, dadurch gekennzeichnet, daß der Auffangtrichter (21 bis 23) einerseits am einen Ende eine Kugel (20) trägt, die in am FahrzeuggesteE angebrachten Platten (17, 18) gelagert ist, von denen die obere eine Aufhängevorrichtung (19) für die die Mittelstellung des Auffangtrichters sichernde Feder (26) besitzt und andererseits nahe seiner Eintrittsöffnung den Drehpunkt (27) für die Sperrklinken (28) aufweist, die sich unter einer derartigen Formgebung in den Auffangtrichter erstrecken, daß sie dem auftreffenden Kupplungsstab (4 bis 6) als Führung dienen.
- 2. Anhängerkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Auffangtrichter an der offenen Seite ein Ablenkstück (51) besitzt, das bei ungleicher Höhenlage der Kupplungselemente (21 bis 23 bzw. 4 bis 6) einerseits zur Einführung des Kupplungsstabes in den Trichter dient und andererseits verhindert, daß der Kupplungsstab gegen die Entriegelungsvorrichtung (32) der Sperrklinken (28) anschlägt.
- 3. Anhängerkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Auffangtrichter eine -unverschiebbare Auffangvorrichtung (30) für den Kupplungsstab (4 bis 6) angeordnet ist, welche die auftretenden Stoßkräfte in die Mittelachse dies Kugelgelenkes leitet.
- 4. Anhängerkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Nähe der Trichteröffnung drehbar gelagerten Sperrklinken (28) mittels eines auf ihr in den Trichter hineinragendes Ende wirkenden, von außen beeinflußbaren Exzentertriebes (31, 32, 33) gegen Wirkung der auf ihnen lastenden Federn (29) in Offenstellung gebracht werden können.
- 5. Anhängerkupplung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinken (28) an ihrem in das Innere des Trichters ragenden Ende Zapfen (34) tragen, die in exzentrische Nuten (33) einer mittels eines Handhebels (31) drehbaren Scheibe (32) greifen.
- 6. Anhängerkupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine zusätzliche Sperrvorrichtung, bestehend in einem federbelasteten Bolzen (41) vorgesehen ist, der beim Einkuppeln aus der Bahn des Pfeilkopfes (5) des Kupplungsstabes (4 bis 6) vorübergehend entfernt wird und, sobald- dieser die Sperrlage erreicht hat, in ein Loch (38) dieses Kopfes (5) eintritt (Abb. 4 bis 6).
- 7. Anhängerkupplung nach Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrbolzen (41) auf einem Vierkantstück (41") Rollen (43) trägt, unter die ein gegabeltes, mit keilförmigen Anhebeflächen (49°) versehenes Anhebestück (49) greift, das mit einem zapfenartigen Ansatz (49*) in das Kupplungsgehäuse hineinreicht und an diesem Ansatz von einer zusätzlichen Kurvenfläche (32**) der Leitscheibe (32) erfaßt wird (Abb. 4 bis 6).Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE600955T | 1930-11-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE600955C true DE600955C (de) | 1934-08-04 |
Family
ID=6574635
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930600955D Expired DE600955C (de) | 1930-11-06 | 1930-11-06 | Anhaengerkupplung fuer Fahrzeuge aller Art, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE600955C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4421340A (en) * | 1980-11-08 | 1983-12-20 | Dr. Ing. H.C.F. Porsche Aktiengesellschaft | Coupling means comprising a centering device and a locking mechanism for a motor driven utility unit having a complementary unit |
-
1930
- 1930-11-06 DE DE1930600955D patent/DE600955C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4421340A (en) * | 1980-11-08 | 1983-12-20 | Dr. Ing. H.C.F. Porsche Aktiengesellschaft | Coupling means comprising a centering device and a locking mechanism for a motor driven utility unit having a complementary unit |
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