DE600218C - Vorrichtung zur Sterilisierung von organischen Fluessigkeiten, insbesondere von Obstsaeften - Google Patents

Vorrichtung zur Sterilisierung von organischen Fluessigkeiten, insbesondere von Obstsaeften

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DE600218C
DE600218C DES101403D DES0101403D DE600218C DE 600218 C DE600218 C DE 600218C DE S101403 D DES101403 D DE S101403D DE S0101403 D DES0101403 D DE S0101403D DE 600218 C DE600218 C DE 600218C
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DE
Germany
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electrodes
electrode
sterilization
organic liquids
fruit juices
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Expired
Application number
DES101403D
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English (en)
Inventor
Erich Capelle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
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Application granted granted Critical
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    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
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    • C02F1/46Treatment of water, waste water, or sewage by electrochemical methods
    • C02F1/461Treatment of water, waste water, or sewage by electrochemical methods by electrolysis
    • C02F1/46104Devices therefor; Their operating or servicing
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B2/00Preservation of foods or foodstuffs, in general
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    • AHUMAN NECESSITIES
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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 10. AUGUST 1'934
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 53 k GRUPPE loi
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Oktober 1931 ab
Es ist bekannt, leicht verderbliche organische Flüssigkeiten, wie z. B. Obstsaft oder Milch, dadurch haltbar zu machen, daß man sie der Wirkung des elektrischen Stromes aussetzt. In die Flüssigkeit werden unter Spannung stehende Elektroden eingetaucht, so daß der zwischen den Elektroden fließende elektrische Strom die Flüssigkeit durchflutet und sie erhitzt. Durch diesen Prozeß werden alle organischen Substanzen, die beispielsweise beim Obstsaft den Gärungsprozeß herbeiführen, vernichtet, und der Saft bleibt dauernd im frischen Zustand haltbar. Das gleiche Verfahren kann auch noch für andere Zwecke angewendet werden, z. B. kann Exportflaschenbier auf elektrischem Wege pasteurisiert oder gegorener Süßwein durch elektrische Erhitzung haltbar gemacht werden. Ferner kann bei Essig die Bildung von Bssigaalen verhindert werden. Auch zur Sterilisierung von Wasser läßt sich das Verfahren verwenden. Als Elektroden dienen dann Silberelektroden, von denen ein Silberionenstrom in die Flüssigkeit gesandt wird.
Bei den bisher bekanntgewordenen Apparaten waren teils zwei, teils auch mehrere Elektroden vorgesehen. Bei den Apparaten, die nur zwei Elektroden aufweisen, waren die Elektroden stets symmetrisch im Gefäßraum angeordnet. Die beiden Elektroden hingen in gleicher Höhenlage in dem Gefäß, in dem sich die zu behandelnde Flüssigkeit befindet. Diese Anordnung ist unvorteilhaft, da die Wirkung der beiden Elektroden auf den gesamten Gefäßraum sehr ungleichmäßig und somit nur unvollkommen! ist.
Besser ist die Flüssigkeitsbehandlung bei Apparaten mit drei oder mehreren Elektroden, da diese den Gefäßraum gleichmäßiger bearbeiten können als nur zwei Elektroden. Die Elektroden sind bei solchen Mehrelektrodenapparaten meist in einer waagerechten Ebene kreis- oder sternförmig angeordnet. Es ist auch schon eine Anordnung bekanntgeworden, bei der drei Elektroden nicht, wie üblich, in einem waagerechten, sondern in einem senkrechten Dreieck angeordnet sind. Die Apparate mit drei und mehr Elektroden erfordern aber Drehstromanschluß, der in Haushaltungen nicht zur Verfügung steht. Außerdem lassen sie sich infolge ihrer Sperrigkeit sohlecht durch den engen Gefäßhals einbringen.
Um auch mit Zweielektrodenapparaten eine einwandfreie Flüssigkeitbehandlung des ganzen Gefäßinhaltes zu erzielen, besteht erfindungsgemäß der Elektrodentragkörper, an dem die Elektroden gemeinsam angeordnet sind, aus einem winklig abgebogenen Träger, an dessen Winklungsecke die obere (erste) Elektrode und an dessen unterem Ende die untere (zweite) Elektrode befestigt ist. Da-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Erich Capelle in Breslau.
durch, daß die Elektroden in waagerechter und senkrechter Richtung zueinander versetzt angeordnet sind, wird auf die elektrisch behandelte Flüssigkeit eine überraschend S günstige Einwirkung erzielt. Der Grund hierfür ist darin zu sehen, daß durch die sich schräg durch den Flüssigkeitsraum erstrekkende Erwärmungszone eine besonders starke Umwälzung der Flüssigkeitsteilchen eintritt ίο und somit der gesamte Flüssigkeitsinhalt schnell und völlig gleichmäßig durchwärmt wird. Es ist also nicht nur die bei Apparaten symmetrischer Elektrodenanordnung zu befürchtende Gefahr, daß einzelne Teile der Flüssigkeit infolge ungenügender Durchwärmung nicht völlig entkeimt werden und somit den ganzen Gefäßinhalt verderben, vollkommen beseitigt, sondern auch, die Gefahr einer örtlichen Überhitzung, wodurch die Flüssig-
ao keit leicht Kochgeschmack annehmen kann, ist gänzlich behoben. Außerdem können mit einem gemäß der Erfindung ausgebildeten Zweielektrodengerät große Flüssigkeitsmengen behandelt werden, was für die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens sehr wertvoll ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die beiden Elektroden ι und 2 sind mechanisch in geeigneter Weise mit einem als Tragkörper dieneraden Rohr 3 verbunden. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist die Elektrode 1 vermittels eines Gelenkes 4 unter Zwischenschaltung eines Verbindungsstückes 5 mit dem Rohr 3 verbunden, während die Elektrode 2 fest an dem Ende des Tragkörpers angebracht ist.
Der Tragkörper 3 hat an der Ansatzstelle der Elektrode 1 eine Winkkingsecke 6. Die Elektrode ι liegt um ein beträchtliches Stück höher als die Elektrode 2 und auch in waagerechter Richtung gegen die Elektrode 2 versetzt. Das Verbindungsstück 5 zwischen dem Rohr 3 und der Elektrode 1 ist derart geformt, daß das Gerät unbehindert in enge Gefäßöffnungen eingebracht werden kann. Während des Einbringens wird die Elektrode 1 um das Gelenk 4 gedreht und liegt dann in paralleler Lage zu dem unteren Stück des Rohres 3. In dem gezeichneten- Beispiel liegt die Elektrode 1 so hoch über der Elektrode 2, daß sieb die beiden. Elektroden gegenseitig nicht berühren können. Es hat dieses den Vorteil, daß das Gerät, selbst wenn es einmal in eingeschaltetem Zustand in< das Gefäß eingeführt oder verdreht wird, keinen Kurzschluß1 durch Berührung der beiden Elektroden erleiden kann.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zur Sterilisierung von organischea Flüssigkeiten, insbesondere von Obstsäften, bestehend aus Elektroden, die an einem· Tragkörper angebracht und in waagerechter und senkrechter Richtung versetzt angeordnet sind, gekennzeichnet durch einen winklig abgebogenen Träger (3), an dessen Winklungsecke (6) die obere (erste) Elektrode (1) und dessen unterem Ende die untere (zweite) Elektrode (2) befestigt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES101403D 1931-10-11 1931-10-11 Vorrichtung zur Sterilisierung von organischen Fluessigkeiten, insbesondere von Obstsaeften Expired DE600218C (de)

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DE600218C true DE600218C (de) 1934-08-10

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ID=7523732

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DE (1) DE600218C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2626571A1 (de) * 1976-06-14 1977-12-29 Sachs Systemtechnik Gmbh Wasserversorgungssystem

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2626571A1 (de) * 1976-06-14 1977-12-29 Sachs Systemtechnik Gmbh Wasserversorgungssystem

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