DE600177C - Elektrischer Drehschalter - Google Patents

Elektrischer Drehschalter

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Publication number
DE600177C
DE600177C DE1930600177D DE600177DD DE600177C DE 600177 C DE600177 C DE 600177C DE 1930600177 D DE1930600177 D DE 1930600177D DE 600177D D DE600177D D DE 600177DD DE 600177 C DE600177 C DE 600177C
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DE
Germany
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switching
switching wheel
guide bracket
rotary switch
switch
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DE1930600177D
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DREEFS ERNST
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DREEFS ERNST
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H19/00Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • H01H19/02Details
    • H01H19/10Movable parts; Contacts mounted thereon
    • H01H19/20Driving mechanisms allowing angular displacement of the operating part to be effective in either direction
    • H01H19/24Driving mechanisms allowing angular displacement of the operating part to be effective in either direction acting with snap action

Landscapes

  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
17. JULI 1934
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 600 KLASSE 21 c GRUPPE
Ernst Dreefs in Unterrodach, Oberfranken Elektrischer Drehschalter
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. März 1930 ab
Die Erfindung· betrifft einen elektrischen Drehschalter, bei welchem das Schalträdchen in beiden Richtungen drehbar ist und die Schnellschaltuhg durch ein Exzentergesperre bewirkt wird. Das Eigentümliche der Erfindung· dem Bekannten gegenüber besteht im wesentlichen darin, daß das Schalträdchen, welches in an sich bekannter Weise mit einem radial nach außen federnden U-förmigen Kontaktbelag ausgerüstet ist, durch eine auf besondere Weise hierfür ausgebildete Isolierbuchse, die den Kontaktbelag abstützt, in Verbindung mit einer besonderen Scheibe, die auf der anderen Seite die Aussparung für die Sprungsfeder abdeckt, eine sichere Führung in dem auf dem Schaltersockel befestigten Lagerbügel bzw. an der Schalterachse erhält, während die Schalterachse im Sockel und in einem durch den Lagerbügel hindurchgreif enden Zapfen der Isolierbuchse gelagert ist. Ebenso wie die Isolierbuchse erhalten erfindungsgemäß die Abdeckscheibe und der Lagerbügel eine besondere Ausbildung, so daß sie einen einfachen und sicheren Zusammenbau des Schalters ermöglichen und dadurch eine hohe Betriebssicherheit des Schalters gewährleisten. Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen:
Abb. ι einen Längsschnitt durch den Drehschalter in der Ebene der Sockelkontakte,
Abb. 2 einen Längsschnitt durch den Drehschalter in der Ebene des Führungsbügels, Abb. 3 eine Oberansicht des Schalters,
Abb. 4 eine Unteransicht des Schalträdchens mit eingesetzter Abdeckscheibe und eingelegtem Kontaktbelag.
Der mit den starren Sockelkontakten 3 zusammenarbeitende Kontaktbelag 1 des Schalträdchens 2 ist U-förmig gebogen und greift von der oberen Stirnfläche aus über das Schalträdchen, so daß die mit den Kontaktflächen versehenen freien Enden des Belages ι in radialer Richtung federn und an den starren Sockelkontakten 3 den Stromschluß bewirken. Gegen den Führungsbügel 7 zu ist der Belag 1 durch eine die Schalterachse S umschließende Isolierbuchse 6 abgestützt. Diese Isolierbuchse 6 greift mit einem Hohlzapfen 8 durch den metallischen Bügel 7 hindurch und gibt der Schalterachse 5 in dem verhältnismäßig schwachen Lagerbügel 7 eine lange Führung, so daß die Achse gegen vorzeitigen Verschleiß gesichert ist. Nach tonten zu besitzt die Isolierbuchse 6 eine Aussparung 9, mit der sie den Ansatz 10 des Schalträdchens, der den Kontaktbelag zentriert, überdeckt. Dadurch wird der Kontaktbelag von einem Rande größeren Durchmessers gehalten, so daß er sicher auf das Schalträdchen aufgepreßt wird.
Die im Innern des Schalträdchens befindliche Aussparung 20 für die Sprungfeder 21 ist nach unten zu von einer Metallscheibe 22 abgedeckt. Diese Scheibe greift mit mehreren nach oben gebogenen Lappen 23 in die entsprechenden Aussparungen 24 des Schalträdchens ein. Außerdem befindet sich an der Scheibe ein größerer Schlitz 25, der von seitlich aufgebogenen Lappen der Scheibe gebildet wird. Diese Lappen bilden die Führung für die Mitnehmemase 26 der Exzenterscheibe 27 und übertragen den von ihnen aufgenommenen Teil des Schaltstoßes auf die einzelnen Haltelappen 23. Dadurch wird der sonst nur an einer Stelle am Schalträdchen wirkende Schlag auf mehrere Stellen verteilt und so herabgemindert, daß das Schalträdchen vor dem Zersprengen geschützt ist. Außerdem besitzt die Abdeckscheibe 22 ' eine zentrische Bohrung 28 für die Schalterachse 5, so daß das Schalträdchen außer in dem Ansatz ro und der Isolierbuchse 6 auch hier noch eine weitere Lagerstelle findet und dadurch bei der Betätigung des Schalters sicher geführt wird.
Der die gesamte Schalteinrichtung abstützende Führungsbügel 7 ist auf besonderen Nocken 30 befestigt. Die obere Fläche 29 der Nocken liegt tiefer als die die Anschlußkontakte 3 tragende Stirnfläche des Schaltersockels 17. Dadurch ist in einfachster Weise erreicht, daß der Führungsbügel die notwendige Isolation gegen die neben ihm liegenden Sockelkontakte 3 erhält.
Die Schraubenlöcher 31 der Befestigungsnocken 30 für den Führungsbügel 7 sind in radialer Richtung weiter gehalten als in der senkrecht dazu stehenden Richtung. Durch diese Maßnahme ist erreicht, daß die bei der to Massenherstellung auftretenden Schwindungsdifferenzen des meist aus keramischem Stoff bestehenden Sockels 17 ausgeglichen werden können, so daß das Schalträdchen und das darunter befindliche Gesperre immer sicher zentrisch geführt sind.
Die gesamte Anordnung und Ausbildung der Einzelteile ermöglicht es, bei einfachster Ausführung einen Schalter von geringen Ausmaßen auch für große Schaltleistungen betriebssicher und trotzdem billig herzustellen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: i. Elektrischer Drehschalter mit Exzentersperrung für Rechts- und Linksschaltung, bei dem ein radial nach außen federnder U-förmiger Kontaktbelag über das Schalträdchen von der oberen Stirnfläche aus bügeiförmig greift, dadurch gekennzeichnet, daß die den Kontaktbelag (1) in an sich bekannter Weise gegen den Führungsbügel (7) abstützende Isolierbuchse (6) mit einem Zapfen (8) durch den metallischen Bügel (7) hindurchgreift, während eine an der unteren Stirnfläche der Isolierbuchse (6) angebrachte Aussparung (9) den den Kontaktbelag zentrierenden Ansatz (10) des Schalträdchens (2) überdeckt, so daß der Kontaktbelag (ι) von einem Rande größeren Durchmessers der Isolierbuchse (6) gehalten wird.
  2. 2. Elektrischer Drehschalter mit Exzentersperrung für Rechts- und Linksschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die im Innern des Schalträdchens (2) befindliche Aussparung (20) für die Sprungfeder (21) nach unten zu von einer Metallscheibie (22) abgedeckt ist, die mit mehreren angebogenen Lappen (23) in entsprechende Aussparungen (24) des Schalträdchens (2) greift, wobei sie einen größeren und seitlich aufgebogenen Schlitz (25) für die Mitnehmemase (26) der Exzenterscheibe (27) sowie eine Bohrung (28) für die Führung des Schalträdchens auf der SGhalterachse (5) auf-■weist.
  3. 3. Elektrischer Drehschalter mit Exzentersperrung für Rechts- und Linksschaltung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die Isolierbuchse (6) abstützende Führungsbügel (7) derart auf Haltenocken (30) des Schaltersockels (17) befestigt ist, daß die obere Fläche (29) der Nocken (30), auf denen der Führungsbügel (7) aufsitzt, zur Vergrößerung der Kriechstrecken und daher zur besseren Isolation zwischen Führungsbügel (7) und Sockelkontakten (3) tiefer liegt als die die Sockelkontakte tragende Stirnfläche des Schaltersockels.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930600177D 1930-03-02 1930-03-02 Elektrischer Drehschalter Expired DE600177C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE600177T 1930-03-02

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DE600177C true DE600177C (de) 1934-07-17

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ID=6574507

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DE1930600177D Expired DE600177C (de) 1930-03-02 1930-03-02 Elektrischer Drehschalter

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