DE371480C - Elektrischer Dreh- oder Steckschalter - Google Patents

Elektrischer Dreh- oder Steckschalter

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DE371480C
DE371480C DEST34500D DEST034500D DE371480C DE 371480 C DE371480 C DE 371480C DE ST34500 D DEST34500 D DE ST34500D DE ST034500 D DEST034500 D DE ST034500D DE 371480 C DE371480 C DE 371480C
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plug
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electrical rotary
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H1/00Contacts
    • H01H1/58Electric connections to or between contacts; Terminals

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 16. MÄRZ 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 c GRUPPE 29
(St34500 VniJ2ic*)
Hermann Stegmeyer in Charlottenburg.
Elektrischer Dreh- oder Steckschalter. Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Mai 1921 ab.
Die Erfindung betrifft die Ausführungsform von Dreh- oder Steckschaltern und besteht in der Hauptsache in einer vorteilhaften Anordnung der Polschuhe, die sowohl den Kontaktschluß leicht und sicher herstellen läßt, wie auch die Einbringung der Enden der Leitungsdrähte erleichtert und ihren festen Halt darin sichert. Die Anordnung hat überdies den Vorzug großer Einfachheit sowohl hinsichtlich der Anzahl der zur An-
Wendung kommenden Teile wie auch der Montierung der Schalter überhaupt. Auf der Zeichnung ist durch Abb. ι eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes als Drehschalter im senkrechten Schnitt gezeigt;
Abb. 2 ist eine wagerechte Schnittansicht nach der Linie 2-2 der Abb. 1;
Abb. 3, 4 und 5 zeigen in senkrechten Teilschnitten und einer Draufsicht die Ausführungsform eines zweipoligen Steckschalters.
Mit dem Sockel α ist in an sich bekannter Weise die gleichzeitig als Griff c ausgebildete Schutzhaube b vermittels des zentralen Haltestiftes d drehbar verbunden. Unter der Decke der Haube b ist eine diametral liegende metallische Bügelfeder k angeordnet und in der Haube selbst Sperrklötze i vorgesehen, um bei Linksdrehung diese Feder ausschalten zu können. Die unteren im Halbkreis gebogenen Enden der Bügelfeder k bilden die Kontaktflächen.
In den Sockel α sind zwei Polschuhe e aus Metall eingebettet, deren Eigentümlichkeit zunächst darin liegt, daß sie aus Rundstäben i oder Stäben von beliebigem Querschnitt be- ! stehen, die an ihren beiden Enden schräg abgeschnitten sind. Das obere Ende e1 läuft j bündig mit den unteren Flächen der Bügel- j feder k, und das untere Ende schließt sich j dicht an die abfallende Kante der im Sockel a ' zur Aufnahme jeden Polschuhes vorgesehenen Ausnehmung α1 derart, daß der Polschuh darin in der aus Abb. 1 ersichtlichen schrägen Lage eingepaßt liegt. Ferner erhält jeder der Polschuhe e eine schräge Bohrung / zur Einführung des Leitungsdrahtes /,, der mittels Schraube g im Polschuh festgeklemmt wird, und der Leitungsdraht f wird hierbei durch : je eine wagerechte Bohrung α2 hindurch in den Sockel α eingeführt. Auf der oberen wagerechten Fläche des Sockels α sind noch, wie üblich, Sperrklötze h vorgesehen, um die Drehrichtung für den Kontaktschluß nur auf der einen Seite zu bestimmen und gleichzeitig den letzteren plötzlich hervorzurufen. Beim Kontaktschluß berühren sich die Enden der Bügelfeder k mit den Kontaktflächen e1 der Polschuhe, wohingegen im ausgeschalteten Zustande die Bügelfeder in Aussparungen h1 frei federt und den Sockel nicht berührt. Die beschriebene Anordnung der Polschuhe läßt sich auch vorteilhaft für zwei- oder mehrpolige Steckschalter anwenden. Wie aus Abb. 3, 4 und S zu ersehen, ist je ein Polschuh s in der Ausnehmung r1 des Steckschaltersockels r schräg eingebettet, wobei Polschuh und Sockel eine zu dem letzteren senkrechte Bohrung t zur Aufnahme des Steckstiftes 0 des Steckgriffes in erhalten. In den letzteren ist gleichfalls ein Polschuh η schräg eingebettet. Die Einführung und das Festmachen der Leitungsdrähte ν bzw. p ist hier ähnlich derjenigen nach Abb. 1 und 2. Die Polschuhe s und η sind zur Aufnahme der Drähte schräg durchbohrt, und Sockel r und Griff m haben seitliche Bohrungen r2 bzw. m2, durch welche hindurch die Leitungsdrähte eingeführt werden. Man kann die schräge Bohrung in den Polschuhen s und η an den Punkten, wo die Klemmschrauben μ bzw. q angreifen, nach außen ein klein wenig ausbuchten, wodurch der Draht beim Anziehen der Schrauben durchgebogen wird, um größere Sicherheit gegen ein Lockerwerden der Drahtenden in den Polschuhen zu schaffen. Diese Einrichtung kann auch bei der Drahtbefestigung im Drehschalter nach Abb. ι und 2 vorgesehen sein.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Elektrischer Dreh- oder Steckschalter, dadurch gekennzeichnet, daß die Polschuhe im Sockel (bei einem Steckschalter gegebenenfalls zugleich im Griff) schräg eingebettet liegen und mit schrägen Bohrungen zur Aufnahme der Leitungsdrähte versehen sind.
2. Elektrischer Drehschalter nach An- go Spruch i, dessen Kontaktschluß durch an sich bekannte Drehung der Schutzhaube vermittels einer Bügelfeder erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Bügelfeder (k) im ausgeschalteten Zustande in Aussparungen (Ii1) des Sockels (a) frei federn kann und beim Einschalten nur auf die Sperrklötze (Ji) aufschleift.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEST34500D 1921-05-10 1921-05-10 Elektrischer Dreh- oder Steckschalter Expired DE371480C (de)

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