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Gebiet der
Erfindung
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Die
Erfindung betrifft eine Plattenkassette für Platten im Allgemeinen, wie
einen magnetooptischen Aufzeichnungsträger (nachfolgend als magnetooptische
Platte bezeichnet) sowie eine Plattenspieleinheit, in der eine derartige
Kassette montiert wird.
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Beschreibung
der hintergrundbildenden Technik
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Nun
wird eine Plattenkassette für
eine magnetooptische Platte als Beispiel einer herkömmlichen Plattenkassette
beschrieben. Die 6(a) ist
eine Draufsicht der Plattenkassette als Beispiel, und die 6(b) ist eine Unteransicht
derselben. In beiden 6(a) und 6(b) ist der Verschluss offen.
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In
den 6(a) und 6(b) verfügt die Plattenkassette 2 über eine
obere Schale 3, eine untere Schale 4, einen Verschluss 8 und
dergleichen. In der Plattenkassette 2 ist eine mit Informationssignalen bespielte
magnetooptische Platte 1 drehbar untergebracht. Die obere
Schale 3 verfügt über eine
erste Öffnung 5,
der ein Magnetkopf (nicht dargestellt) zum Aufzeichnen/Abspielen
von Informationssignalen zugewandt ist. Die untere Schale 4 verfügt über eine zweite Öffnung 6,
der ein Plattenantriebsmotor (nicht dargestellt) zum drehbaren Halten
der magnetooptischen Platte 1 zugewandt ist, sowie eine
dritte Öffnung 4,
der eine Aufnahmeeinheit (nicht dargestellt) zum Aufzeichnen/Abspielen
von Informationssignalen zugewandt ist.
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Die
oben beschriebene Plattenkassette 2 wird insgesamt in einem
magnetooptischen Aufzeichnungs/Wiedergabe-Gerät zum Aufzeichnen/Wiedergeben
von Information montiert.
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Nun
wird in Verbindung mit der 7 ein von-oben-lade-Verfahren
beschrie ben, bei dem es sich um ein Verfahren zum Montieren einer
derartigen magnetooptischen Platte in einem magnetooptischen Aufnahme/Wiedergabe-Gerät handelt.
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Am
Hauptchassis 10 des magnetooptischen Aufnahme/Wiedergabe-Geräts sind
ein Plattenantriebsmotor 13 und ein Kassettenhalter 12,
der die Plattenkassette 2 hält und montiert, vorhanden.
Der Kassettenhalter 12 verfügt über ungefähre Kastenform, und an einer
Rückseite
in der Einführrichtung der
Plattenkassette 2 (der Seite der X-Richtung in der 7) verfügt er über eine Öffnung zum Einführen der
Plattenkassette 2. Der Drehlagerpunkt 16 des Kassettenhalters 12 ist
an der Vorderseite in der Einführrichtung
der Plattenkassette 2 (der Seite der Y-Richtung in der 7) vorhanden, und der Kassettenhalter 12 kann
so gedreht werden, dass die Plattenkassette 2 am Gerät angebracht/von
ihm gelöst wird.
Das Hauptchassis ist mit einer Bezugsachse 11 versehen,
der in Positionsbeziehung zum Plattenantriebsmotor 13 gesteuert
wird, und diese Bezugsachse wird zur Positionierung in ein an der
Plattenkassette 2 vorhandenes Bezugsloch 1 eingesetzt.
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Die
Plattenkassette 2 wird wie folgt geladen. Wenn der Kassettenhalter 12 angehoben
wird, wird die Plattenkassette 2 in das Innere desselben
gepresst und dicht bis an das Anschlagsende eingeführt, und
dann wird der Kassettenhalter 12 allmählich abgesenkt, so dass die
Bezugsachse 11 und das Mittelloch der magnetooptischen
Platte 1 in das Bezugsloch 9 bzw. die Drehwelle 14 des
Plattenantriebsmotors eingesetzt werden. So wird der Ladevorgang
abgeschlossen.
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Die
oben beschriebene Bezugsachse 11 verfügt über ein sich verjüngendes
Vorderende, und daher kann selbst dann, wenn die Plattenkassette 2 nicht
ausreichend eingedrückt
wird, das Bezugsloch 9 derselben am Vorderende der Bezugsachse 11 entlanggleiten,
so dass die Kassette im Gerät
montiert werden kann.
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Bei
der auf die oben beschriebene Weise geladenen Plattenkassette 2 wird
ein Drehteller 15 in die zweite Öffnung 6 eingeführt. Die
zweite Öffnung 6 ist
greifbar mit zentrisch zum standardmäßigen Rotationszentrum der
magnetooptischen Platte 1 ausgebildet, und die Größe ist auf
die minimal erforderliche Größe eingestellt,
die geringfügig
größer als
der Drehteller 15 ist, und zwar unter Berücksichtigung von
Fehlern, wie sie beim Anbringen des Plattenantriebsmotors 13 im
Gerät,
Fehlern beim Positionieren der Plattenkassette 2 am Gerät oder Abweichungen oder
Variationen jedes Teils auf treten können, sowie unter Berücksichtigung
eines Problems in Zusammenhang mit der Stabilität der Plattenkassette 2.
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Bei
der herkömmlichen
Plattenkassette und dem oben beschriebenen magnetooptischen Aufnahme/Wiedergabe-Gerät kann,
wenn die Plattenkassette 2 nicht ausreichend eingedrückt wird,
die zweite Öffnung 6 derselben
gegen die Spitze des Drehtellers 15 des Plattenantriebsmotors 13 stoßen, wenn die
Plattenkassette 2 entlang der Bezugsachse 11 des
Hauptchassis 10 gleitet (Teil A in der 7).
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Insbesondere
im Fall eines Standards mit kompakter Plattenkassette mit kleiner
Dicke, wobei der Drehteller 15 des Plattenantriebsmotors 13 an
einer hohen Position liegt, ist die Höhe der Bezugsachse 11 des
Hauptchassis 10 eingeschränkt, und daher ist es wahrscheinlicher,
dass der oben beschriebene Nachteil auftritt.
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Weitere
Information zum Stand der Technik findet sich im Dokument
EP 0 352 918 A2 ,
das eine Plattenkassette offenbart, die bei einem Plattenlaufwerk
betreibbar ist und über
ein im Wesentlichen flaches Gehäuse
verfügt,
das einen Aufzeichnungsträger
einschließt,
der auf einer Platte um eine zentrale Nabe herum angeordnet ist.
Das Gehäuse
verfügt über eine
obere und eine untere Wand, die an entgegengesetzten Seiten der
Platte angeordnet sind, wobei die untere Wand über eine Zugangsöffnung verfügt, durch
die ein Plattenlaufwerk an der Nabe angreifen kann. Eine Blattfeder
verfügt über im Wesentlichen
die Form einer trichterförmigen
Scheibe, und sie ist symmetrisch um eine Mittelachse der Nabe ausgebildet
und positioniert. Die Feder ist zwischen der Platte und der oberen
Wand positioniert, um die Platte gegen die untere Wand zu drücken, um
die Zugangsöffnung
mit der Nabe zu schließen
und eine Öffnung
zur Aufnahme der Plattenantriebsachse in der Nabe zu schließen, um
das Eindringen von Verunreinigungen während Perioden des Nichtgebrauchs
zu verhindern.
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JP-A-61-077176
offenbart einen Plattenhaltemechanismus und eine Wiedergabevorrichtung
unter Verwendung dieses Mechanismus zum dünnen Ausbilden des Plattenhaltemechanismus
und der Wiedergabevorrichtung durch Anbringen einer Klemmeinrichtung,
die so angebracht ist, dass sie ein freies nach oben Schieben und
Verdrehen der oberen Abdeckung eines Gehäuses erlaubt, sowie einer Blattfeder,
die das Aufwärtsverschieben
der Klemmeinrichtung beschränkt.
Gemäß der dortigen
Lehren gelangen, wenn das Gehäuse
vollständig
im Körper eines
Sets untergebracht ist, das Mittelloch einer Platte und eine Klemmeinrichtung
unmittelbar über einen
Drehteller im Setkörper.
Dann wird eine Führung
nach unten gedrückt
und das Gehäuse
wird nach unten verschoben. Die Platte wird in engen Kontakt mit
dem Drehteller gebracht. Wenn sich das Gehäuse weiter nach unten bewegt,
wird die Blattfeder nach oben verwunden und drückt die Klemmeinrichtung mittels
einer Stahlkugel gegen die Platte und die Platte wird am Drehteller
fixiert. So wird Raum für eine
Vertikalbewegung der Klemmeinrichtung überflüssig und es ist ein dünneres Ausbilden
des Setkörpers
möglich.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Die
Erfindung ist auf eine Lösung
des obigen Problems gerichtet, und es ist eine Aufgabe derselben,
eine Plattenkassette und eine Plattenspieleinheit zu schaffen, die
es erlaubt, die Plattenkassette gleichmäßig zu laden.
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Durch
die Erfindung die Erfindung ist eine Plattenkassette gemäß den Merkmalen
der Ansprüche
1 und 3 geschaffen.
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Durch
die Erfindung ist ein Plattenspielsystem gemäß den Merkmalen des Anspruchs
5 geschaffen.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1(a) und 1(b) sind Unteransichten einer Plattenkassette
gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung;
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2 ist eine Seitenansicht
zur Verwendung beim Veranschaulichen, wie die erfindungsgemäße Plattenkassette
an der Vorrichtung montiert wird;
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3(a) und 3(b) sind Unteransichten einer Plattenkassette
gemäß einer
Variation der Erfindung;
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4(a) und 4(b) sind Unteransichten einer Plattenkassette
gemäß einer
anderen Variation der Erfindung;
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5(a) und 5(b) sind Unteransichten einer Plattenkassette
gemäß noch einer
anderen Variation der Erfindung;
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6(a) und 6(b) sind eine Draufsicht bzw. eine Unteransicht
zur Verwendung beim Veranschaulichen einer herkömmlichen Plattenkassette; und
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7 ist eine Seitenansicht
zur Verwendung bei der Veranschaulichung, wie eine herkömmliche Plattenkassette
an einer Vorrichtung montiert wird.
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BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Durch
die Erfindung ist eine Plattenkassette mit den Merkmalen des Anspruchs
1 geschaffen.
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Bei
dieser Plattenkassette kann die Öffnung über die
Form eines Kreises oder eines Langlochs verfügen, und das Zentrum ist in
der Vorwärtsrichtung
versetzt, um die Plattenkassette von einer Position her einzuführen, die
dem Rotationszentrum entspricht.
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Durch
die Erfindung ist auch eine Plattenkassette mit den Merkmalen des
Anspruchs 3 geschaffen.
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Bei
dieser Plattenkassette kann die Öffnung in
der Einführrichtung
der Plattenkassette weiter geöffnet
sein als in der Richtung rechtwinklig dazu.
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Ferner
ist durch die Erfindung ein Plattenspielsystem mit den Merkmalen
des Anspruchs 5 geschaffen.
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Wenn
die Plattenspielvorrichtung über
eine Akte verfügt
und die Kassette ein Bezugsloch aufweist, in das die Akte einzusetzen
ist, kann der Zwischenraum zwischen dem Drehteller und der Seitenwandfläche der Öffnung größer als
1/2 der Größe des Bezugslochs
in der Einführrichtung
der Plattenkassette sein.
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Die
Plattenspielvorrichtung kann ferner eine Begrenzungseinrichtung
zum Begrenzen des Ausmaßes
des Einführens
der Plattenkassette aufweisen, so dass verhindert wird, dass die
Plattenkassette und der Drehteller an der Rückseite in der Einführrichtung
der Plattenkassette beim Montieren derselben miteinander in Kontakt
gelangen.
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Nun
wird eine Ausführungsform
der Erfindung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen beschrieben.
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Die 1(a) ist eine Unteransicht
einer Plattenkassette gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung, wobei der Verschluss geschlossen ist. Die 1(b) ist eine Unteransicht
derselben mit geöffnetem
Verschluss.
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In
den 1(a) und 1(b) verfügt die Plattenkassette 2 über eine
Kassette (obere Schale, die nicht dargestellt ist, und untere Schale 4a),
einen Verschluss 8 und dergleichen. In der Plattenkassette 2 ist
eine magnetooptische Platte 1, die mit Informationssignalen
bespielt ist, drehbar untergebracht. Die obere Schale 4 verfügt über eine
erste Öffnung
(nicht dargestellt), der ein Magnetkopf (nicht dargestellt) zum
Aufzeichnen/Abspielen von Informationssignalen zugewandt ist. Die
untere Schale 4a verfügt über eine
zweite Öffnung 6,
der ein Plattenantriebsmotor 13 zum drehbaren Halten der
magnetooptischen Platte 1 zugewandt ist, sowie eine dritte Öffnung 7, der
eine Aufnahmeeinheit (nicht dargestellt) zum Aufzeichnen/Wiedergeben
von Informationssignalen zugewandt ist. Die Plattenkassette 2 ist
als Ganzes in einem magnetooptischen Aufnahme/Wiedergabe-Gerät zum Aufzeichnen/Wiedergeben
von Information montiert.
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Gemäß dieser
Ausführungsform
ist die zweite Öffnung 6 kreisförmig ausgebildet,
wobei ihr Zentrum P1 in der Vorwärts-Einführrichtung
der Plattenkassette 2 (in der Y-Richtung in der 1(a)) gegenüber einer
Position P2 versetzt ist, die dem standardmäßigen Rotationszentrum der
magnetooptischen Platte 1 entspricht. Hierbei betrifft
die dem standardmäßigen Rotationszentrum
der magnetooptischen Platte 1 entsprechende Position P2
eine Position entsprechend dem Rotationszentrum der magnetooptischen
Platte, die für
die Plattenkassette 2 vorab auf Grundlage eines Standards
oder dergleichen eingestellt wird. Das tatsächliche Rotationszentrum der magnetooptischen
Platte 1 ist beweglich zur Plattenkassette 2 vorhanden.
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Wenn
bei dieser Konstruktion die Plattenkassette 2 am magnetooptischen
Aufnahme/Wiedergabe-Gerät
anzubringen ist, ist das Zentrum der zweiten Öffnung 6 in der Vorwärts-Einführrichtung
der Plattenkassette gegenüber
dem Zentrum des Drehtellers 15 versetzt.
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Nun
wird in Verbindung mit der 2 ein Von-oben-lade-Verfahren
beschrieben, d.h. ein Verfahren zum Montieren der magnetooptischen
Platte im magnetooptischen Aufnahme/Wiedergabe-Gerät.
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Das
Hauptchassis 10 des magnetooptischen Aufnahme/Wiedergabe-Geräts ist mit
dem Plattenantriebsmotor 13 und einem Kassettenhalter 12 versehen,
der die Plattenkassette 2 hält und montiert. Der Kassettenhalter 12 verfügt über näherungsweise Kastenform,
und an seiner Rückseite
weist er entlang der Einführrichtung
der Plattenkassette 2 (in der X-Richtung in der 2) eine Öffnung auf, um die Plattenkassette 2 einzuführen. An
der Rückseite
entlang der Einführrichtung
der Plattenkassette 2 (in der Y-Richtung in der 2) ist der Schwenkpunkt 16 des
Kassettenhalters 12 vorhanden, und die Plattenkassette 2 kann
dadurch am Gerät
angebracht/von diesem gelöst
werden, dass der Kassettenhalter 12 verdreht wird. Das
Hauptchassis 12 ist mit einer Bezugsachse 11 versehen,
deren Positionsbeziehung zum Plattenantriebsmotor 13 kontrolliert
wird. Die Achse wird zur Positionierung in ein an der Plattenkassette 2 vorhandenes
Bezugsloch 9 eingesetzt.
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Die
Plattenkassette 2 wird wie folgt geladen. Wenn der Kassettenhalter 12 angehoben
wird, wird die Plattenkassette 2 in diesen eingedrückt, und
dann wird der Kassettenhalter 12 allmählich abgesenkt, so dass die
Bezugsachse 11 und das Mittelloch der magnetooptischen
Platte 1 in das Bezugsloch 9 bzw. die Drehwelle 14 des
Plattenantriebsmotors eingesetzt werden. So wird der Ladevorgang
abgeschlossen.
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Die
oben beschriebene Bezugsachse 11 verfügt über ein sich verjüngendes
Vorderende, und daher kann das Bezugsloch 9 der Plattenkassette 2 entlang
dem Vorderende der Bezugsachse 11 gleiten, wenn sie nicht
ausreichend eingedrückt
wurde, so dass die Kassette am Gerät montiert werden kann.
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Dabei
kann die Plattenkassette 2, da sie gemäß der Ausführungsform über die versetzte zweite Öffnung 6 verfügt, wenn
das Bezugsloch 9 derselben entlang dem sich verjüngenden
Vorderende der Bezugsachse 11 des Hauptchassis 10 gleitet,
montiert werden, ohne am Drehteller 15 anzustoßen.
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Es
ist zu beachten, dass bei dieser Ausführungsform ein übermäßiges Eindrücken der
Plattenkassette 2 beim Ladevorgang bewirken kann, dass der
Drehteller 15 und die Plattenkassette 2 an der Rückseite
entlang der Einführrichtung
der Plattenkassette 2 (auf der Seite der X-Richtung) aneinanderstoßen, da
die zweite Öffnung 6 an
der Rückseite entlang
der Einführrichtung
der Plattenkassette 2 (auf der Seite der X-Richtung) in
Bezug auf eine Position, die dem standardmäßigen Rotationszentrum entspricht,
schmaler als an der Vorderseite entlang der Einführrichtung der Plattenkassette 2 (auf
der Seite der Y-Richtung) ist. Dies kann dadurch verhindert werden,
dass eine Einrichtung zum Begrenzen des Einführgrats der Plattenkassette 2 angebracht wird.
Z.B. kann ein Stift vorhanden sein, der daran hindert, den Kassettenhalter 12 übermäßig nach
innen zu drücken,
oder es kann die Seitenwandfläche des
Kassettenhalter 12 an der Vorderseite entlang der Einführrichtung
der Plattenkassette an einer geeigneten Position angebracht sein
(d.h. einer Position, die es nicht erlaubt, die Plattenkassette 2 übermäßig einzudrücken).
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Als
Nächstes
wird ein spezielles Beispiel beschrieben. Beispielsweise ist in
den 1(a) und 1(b) angenommen, dass der
Durchmesser der zweiten Öffnung 6 14,4
mm beträgt
und der Durchmesser des Drehtellers 15 des Plattenantriebsmotors 13 in der 2 12 mm beträgt. Auch
ist angenommen, dass der Versatz zwischen der dem standardmäßigen Rotationszentrum
der magnetooptischen Platte 1 entsprechenden Position und
dem Zentrum der zweiten Öffnung
0,3 mm beträgt.
In diesem Fall beträgt,
wenn die Plattenkassette am Gerät
montiert ist, der Zwischenraum in der radialen Richtung der Platte zwischen
dem Drehteller 15 und der Seitenwandfläche der zweiten Öffnung Kassettenhalter
1,5 mm auf der Vorderseite in der Einführrichtung der Plattenkassette
sowie 0,9 mm an der Rückseite.
Hierbei beträgt, wenn
der Durchmesser des Bezugslochs 9 1,25 mm beträgt, der
Maximalwert, wie er für
den Verschiebegrad zwischen dem Zentrum des Bezugslochs 9 und dem
Vorderende der Bezugsachse 11 zulässig ist, um es zu ermöglichen,
die Bezugsachse 11 in das Bezugsloch 9 einzuführen, 1,25
mm. In diesem Fall ist der Zwischenraum (1,5 mm) in der radialen
Richtung der Platte zwischen dem Drehteller 15 und der Seitenwandfläche der
zweiten Öffnung 6 auf
der Vorderseite in der Einführrichtung
der Plattenkassette größer als
die oben beschriebene Maximalverschiebung. Daher kann, wenn die
Verschiebung ungefähr einem
Ausmaß entspricht,
das es erlaubt, die Bezugsachse 11 in das Bezugsloch 9 einzuführen, verhindert
werden, dass der Drehteller 15 und die Plattenkassette 2 an
der Vorderseite in der Einführrichtung
der Plattenkassette miteinander in Kontakt gelangen.
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Wie
vorstehend erläutert,
kann gemäß der Ausführungsform
ein Zusammenstoß zwischen
der Plattenkassette und dem Drehteller beim Laden der Plattenkassette
verhindert werden.
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Außerdem ist
auf einer geraden Linie durch eine dem standardmäßigen Rotationszentrum entsprechende
Position und parallel zur Einführrichtung der
Plattenkassette die zweite Öffnung
auf der Rückseite
in der Einführrichtung
der Plattenkassette in Bezug auf die dem Rotationszentrum entsprechende Position
kürzer
als auf der Rückseite
in der Einführrichtung
der Plattenkassette, so dass die Stabilität der Plattenkassette nicht übermäßig verringert
ist. Auch ist die Größe des die
zweite Öffnung
abdeckenden Verschlusses nicht übermäßig erhöht.
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Ferner
ist, wenn die Plattenkassette am Drehteller zu montieren ist, der
Zwischenraum in der radialen Richtung der Platte zwischen dem Drehteller und
der Seitenwandfläche
der zweiten Öffnung
größer einzustellen
als der Radius des Bezugslochs (1/2 der Größe der Plattenkassette in der
Einführrichtung der
Plattenkassette), so dass sicher verhindert werden kann, dass der
Drehteller und die Plattenkassette an der Vorderseite in der Einführrichtung
der Plattenkassette miteinander in Kontakt gelangen. Es ist zu beachten,
dass dabei, wenn der Radius des Bezugslochs größer als die Größendifferenz
zwischen der zweiten Öffnung
und dem Drehteller in der Einführrichtung
der Plattenkassette ist, die Toleranz für die Positionsabweichung zwischen
dem Zentrum des Bezugslochs und dem Vorderende der Bezugsachse beim
Montagevorgang erhöht
werden kann.
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Nun
wird eine Variation der oben in Verbindung mit den 1(a) und 1(b) beschriebenen
Plattenkassette beschrieben.
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Die 3(a) ist eine Unteransicht
einer Plattenkassette 21 gemäß einer ersten Variation, wobei der
Verschluss derselben geschlossen ist. Die 3(b) ist eine Unteransicht der Plattenkassette 21 mit
geöffnetem
Verschluss. In den 3(a) und 3(b) sind dieselben Teile
wie in den 1(a) und 1(b) mit denselben Bezugszeichen
gekennzeichnet, und sie werden nicht oder nur kurz beschrieben.
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Bei
dieser Variation ist eine zweite Öffnung 61 ein Langloch,
das dadurch gebildet ist, dass ein Kreis mit dem Zentrum an einer
Position P2, die dem standardmäßigen Rotationszentrum
der magnetooptischen Platte 1 entspricht, d.h. an einem
Punkt, an dem Übereinstimmung
mit dem Rotationszentrum des Plattenantriebsmotors 13 besteht,
und ein Kreis (Zentrum bei P3) verbunden werden, der zur Vorderseite
in der Einführrichtung
der Plattenkassette gegenüber
dem Kreis versetzt ist.
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Genauer
gesagt, beträgt
der Zwischenraum auf der Vorderseite in der Einführrichtung der Plattenkassette
1,5 mm, und der Zwischenraum an der Rückseite beträgt 1 mm,
wenn die Plattenkassette am Gerät
montiert ist, wenn die zweite Öffnung 61z.B.
ein Langloch ist, das dadurch erzeugt wird, dass ein Kreis mit einem
Durchmesser von 14 mm mit seinem Zentrum an der Position P2, die
dem standardmäßigen Rotationszentrum
der magnetooptischen Platte entspricht, und ein Kreis mit einem Durchmesser
von 14 mm mit seinem Zentrum an der Position P3, die gegenüber dem
Rotationszentrum P2 zur Vorderseite in der Einführrichtung der Plattenkassette
(in der Y-Richtung) um 0,5 mm versetzt ist, verbunden werden, und
der Durchmesser des Drehtellers 15 des Plattenantriebsmotors 13 12
mm beträgt.
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Diese
Konstruktion sorgt für
denselben Effekt, wie er in Verbindung mit den 1(a) und 1(b) beschrieben
wurde. Auch bei dieser Konstruktion ist die Größe der zweiten Öffnung 61 in
der Richtung rechtwinklig zur Einführrichtung der Plattenkassette 21 kleiner
als die Größe in der
Einführrichtung
der Plattenkassette, und daher kann die Stabilität der Plattenkassette 21 auf
einem hohen Wert gehalten werden.
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Die 4(a) und 4(b) zeigen eine andere Variation der
Plattenkassette gemäß der Ausführungsform.
Die 4(a) ist eine Unteransicht
der Plattenkassette 22, deren Verschluss geschlossen ist.
Die 4(b) ist eine Unteransicht
der Plattenkassette 22, deren Verschluss geöffnet ist.
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Bei
der in der 4 dargestellten
Plattenkassette 22 ist eine zweite Öffnung 62 dadurch
gebildet, dass die zweite Öffnung 6 und
die dritte Öffnung 7 bei
der in den 1(a) und 1(b) dargestellten Plattenkassette 2 verbunden
sind.
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Die 5(a) und 5(b) zeigen noch eine andere Variation
der Plattenkassette der Ausführungsform.
Die 5(a) ist eine Unteransicht
der Plattenkassette 23, deren Verschluss geschlossen ist
und die 5(b) ist eine
Unteransicht der Plattenkassette 23, deren Verschluss geöffnet ist.
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Die
zweite Öffnung
in der in den 5(a) und 5(b) dargestellten Plattenkassette 23 ist
dadurch gebildet, dass die zweite Öffnung 61 und die
dritte Öffnung 7 in
der in der 2 dargestellten
Plattenkassette 21 verbunden sind.
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Vorstehend
wurden veranschaulichend eine magnetooptische Platte aufnehmende
Plattenkassetten und magnetooptische Aufnahme/Wiedergabe-Geräte beschrieben.
Indessen ist die Erfindung auch bei einer Platte wie einer optischen
Platte und einer magnetischen Platte sowie einer Plattenspieleinheit
mit einem Drehteller zum Platzieren einer derartigen Platte anwendbar
(wie bei einem Aufnahme/Wiedergabe-Gerät, das von Wiedergabe-, Aufzeichnungs-
und Löschvorgängen von/auf
die Platte mindestens einen ausführt).
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Gemäß der Erfindung
ist die Öffnung,
wie sie im Abschnitt vorhanden ist, der die Position enthält, die
dem Rotationszentrum der Platte in der Plat tenkassette entspricht,
auf der entfernten Seite in der Einführrichtung der Plattenkassette
in Bezug auf die dem Rotationszentrum entsprechende Position länger als
auf der Rückseite
in der Einführrichtung
der Plattenkassette entlang der geraden Linie ausgebildet, die durch
die dem Rotationszentrum entsprechende Position und parallel zur
Einführrichtung
der Plattenkassette verläuft.
Daher kann verhindert werden, dass die Plattenkassette gegen den
Drehteller stößt, wenn
sie (die Plattenkassette) montiert wird.
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Da
die Öffnung
in der Einführrichtung
der Plattenkassette in der Richtung rechtwinklig zur Einführrichtung
der Plattenkassette größer ausgebildet ist,
muss sie nicht übermäßig groß sein,
was die Stabilität
der Plattenkassette erhöht.
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Außerdem ist
die Größe des Positionierlochs größer als
der Spalt in der radialen Richtung der Platte zwischen dem Drehteller
und der Seitenwandfläche
der Öffnung
ausgebildet, so dass sicher verhindert werden kann, dass die Plattenkassette
an den Drehteller stößt, wenn
sie (die Plattenkassette) montiert wird.
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Ferner
ist bei einer Plattenspielvorrichtung, bei der die oben beschriebene
Plattenkassette gemäß dem Von-oben-lade-Verfahren
geladen wird, eine Begrenzungseinrichtung zum Begrenzen eines zu
weiten Einführens
der Plattenkassette vorhanden. Daher kann, wenn die Größe der Öffnung an
der Rückseite
in der Einführrichtung
verringert ist, verhindert werden, dass die Kassette und der Drehteller
in dieser Richtung miteinander in Kontakt gelangen.