DE600083C - Vorrichtung zum Stuetzen des Metatarsalgelenks in der Fussbekleidung - Google Patents

Vorrichtung zum Stuetzen des Metatarsalgelenks in der Fussbekleidung

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DE600083C
DE600083C DEK126169D DEK0126169D DE600083C DE 600083 C DE600083 C DE 600083C DE K126169 D DEK126169 D DE K126169D DE K0126169 D DEK0126169 D DE K0126169D DE 600083 C DE600083 C DE 600083C
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    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B7/00Footwear with health or hygienic arrangements
    • A43B7/14Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts
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    • A43B7/1445Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form characterised by the location under the foot situated under the midfoot, i.e. the second, third or fourth metatarsal
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Description

  • Vorrichtung zum Stützen des Metatarsalgelenks in der Fußbekleidung Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Stützen des Metatarsalgelenks in der Fußbekleidung. Es ist bereits bekannt, die Gelenkfeder in der Nähe des Metatarsalgelenks löffelartig aufzubiegen und mit Einschnitten zu versehen, um eine nachgiebig federnde Stützung des Metatarsalgelenks zu erzielen. Diese bekannten Stützeinlagen sind trotzdem zu starr, so daß dem Metatarsalgelenk keine zweckentsprechende Stützung gegeben wird.
  • Die naturgegebene Aufgabe des Metatarsalgelenks ist die Abfederung bei Bewegungen, wie Springen und Abstoßen. Ist der Vorderfuß unbelastet, dann ist beim normalen Fuß das Quergewölbe gehoben. Bei leichterer Belastung ist es halb durchgedrückt. Beim Springen :oder Abstoßen ist es dagegen immer ganz durchgedrückt, selbst beim normalen Fuß.
  • Ist durch mangelnden Sehnen- und Muskelzug das Metatarsalgelenk völlig durchgetreten (also auch im entlasteten Zustand), dann gilt es, therapeutisch einen Ersatz für die verlorengegangene Funktion zu finden. Bis jetzt galten als Ersatz kleine, aus verschiedenen Materialien bestehende, teils herz-, teils rundgeformte pelottenähnliche Stützstücke, die unter den Mittelfußgelenkköpfchen angebracht wurden, um damit das Quergewölbe von unten her zu heben. Einen vollwertigen Ersatz für den nicht mehr vorhandenen Muskel- und Sehnenzug, welcher zur natürlichen Aufrichtung des .Quergewölbes dient, konnten diese Stützstücke nicht gewähren, da z. nicht berücksichtigt ist, daß die natürliche Lagerung der Mittelfußköpfchen beim Springen und Abstoßen plan ist, während sie unnatürlicherweise auch bei dieser ' Bewegung stützen, z. nicht berücksichtigt ist, daß bei einer schwachen Belastung ein andersgearteter Druck ausgeübt werden muß als bei einer Nichtbelastung; sie stützen also immer mit der gleichen Intensität, während sie variabel stützen müßten, um der natürlichen Funktion des Quergewölbes als Elastizitätsförderer zu genügen.
  • Zur Behebung dieser mangelhaften Funktionserfüllung hat man in ein herzförmiges Loch der Brandsohle ein aus hochgradig elastischem Gummi hergestelltes Kissen eingelegt, welches an der Unterseite einen schmalen Ringteil aufweist, der sich gegen die Innenfläche des Bandsohlenloches legt, wobei unter-der geringen Wölbung der Kissenoberfläche ein Hohlraum innerhalb des Ringteils vorgesehen ist. Durch diese Ausbildung des Kissens soll das Metatargalgelenk in normaler Lage erhalten werden, und beim Gehen soll sich die Kissendecke auf und nieder bewegen, um die Muskeln zu üben und zu stärken und das Gelenk zu normaler, gesunder Lage wiederherzustellen. ,Die Stützrippe an der Unterseite des Kissens verhindert jedoch das völlige Flachdrücken der Kissenoberfläche, und das Kissen bietet in der Mitte einen geringeren Widerstand als an diesen äußeren Teilen, so daß sich beim Eindrücken des Kissens während des Gehens in der Querrichtung desselben eine schlangenförmige Linie ergibt. Diese Stützungsmethode weiter zu verbessern, ist der Gegenstand vorliegender Erfindung.
  • Mit der Hebung der Mittelfußknet.hen durch eine Feder wird der erhöhte Effekt erreicht, daß die Mittelfußköpfchen (analog der Funktion des gesunden Vorderfußes) bei Belastung ganz flach durchgedrückt ,werden können, weil sich die Feder zu einer Ebene zusammendrückt. Bei völliger Entlastung dagegen formen sich die Mittelfußköpfchen (wie beim nicht durchgetretenen Fuß) zu einem Gewölbe, weil die Feder wieder in ihre gleichmäßig gewölbte Ausgangsform zurückkehrt. Die Funktion von Tragfedern im allgemeinen, um Stöße und Erschütterungen abzufangen, ist ja in ihrer vorzüglichen Wirkung bekannt. Diese Funktionseigenschaft aber in den Dienst der naturanalogen Behandlung und Schmerzbefreiung bei durchgetretenem Metatarsalgewölbe zu stellen, ist durch die Erfindung gegeben, deren Wesen darin besteht, daß in der Querachse des Metatarsalgelenks eine gewölbte Blattfeder mit oder ohne Verstärkungen fest oder auswechselbar vorgesehen ist; die Blattfederenden sind auf geeigneten Gleitunterlagen verschieblich, so daß das erschlaffte Metatarsalgelenk in wippender, der Natur entsprechender Gewölbelage gehalten wird. Die Federenden schlagen gegen Gummipuffer an, die die Federbelastung aufzufangen und zu mildern vermögen.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen Längsschnitt, Abb. z einen Querschnitt in vergrößertem Maßstabe, Abb.3 eine Einzeldarstellung.
  • Zwischen der Laufsohle a und Decksohle b ist die Blattfeder c quer zur Längsmittelachse des Fußes in die Brandsohle eingelassen, so daß also das ganze Metatarsalgelenk gestützt wird. Die auswechselbare Blattfeder c aus nicht rostendem Stahl o. dgl. kann aus einer oder mehreren übereinandergelegten Federn c, etwa nach Art der Wagenfedern, bestehen. Die Blattfederenden e sind in Lagern/ frei beweglich geführt. Die Gummipuffer d o. dgl. dienen als dämpfender Anschlag für die Federenden e.

Claims (1)

  1. I->ATLNTANSI'RiIClil:: i. Vorrichtung zum Stützen des Metatarsalgelenks in der Fußbekleidung, dadurch gekennzeichnet, daß in der Querachse des Metatarsalgelenks eine in an sich, bekannter Weise gewölbte Blattfeder mit oder ohne Verstärkungen fest oder auswechselbar vorgesehen ist, deren Enden auf geeigneten Gleitunterlagen verschieblich sind. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Federenden gegen Gummipuffer o. dgl. anschlagen, die die Federbelastung aufzufangen und zu mildern vermögen.
DEK126169D 1932-07-12 1932-07-12 Vorrichtung zum Stuetzen des Metatarsalgelenks in der Fussbekleidung Expired DE600083C (de)

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