DE494538C - Kuenstliches Bein - Google Patents

Kuenstliches Bein

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DE494538C
DE494538C DED53909D DED0053909D DE494538C DE 494538 C DE494538 C DE 494538C DE D53909 D DED53909 D DE D53909D DE D0053909 D DED0053909 D DE D0053909D DE 494538 C DE494538 C DE 494538C
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Germany
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foot
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artificial leg
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leg
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DED53909D
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FRANZ MAYER DR
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FRANZ MAYER DR
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F2/00Filters implantable into blood vessels; Prostheses, i.e. artificial substitutes or replacements for parts of the body; Appliances for connecting them with the body; Devices providing patency to, or preventing collapsing of, tubular structures of the body, e.g. stents
    • A61F2/50Prostheses not implantable in the body
    • A61F2/60Artificial legs or feet or parts thereof

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Biomedical Technology (AREA)
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  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Veterinary Medicine (AREA)
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Description

  • Künstliches Bein Die Erfindung betrifft ein künstliches Bein und besteht darin, daß eine auf der Rückseite des Unterschenkels entlanggeführte und diesen mit dem Fuß verbindende Feder nur oberhalb der Ferse auf der ledernen Stumpfhülse befestigt ist und von dort gut federnd zum Fuß führt, längs dessen sie in an sich bekannter Weise als Flachfeder verläuft; der längs des Fußes verlaufende Teil der Feder ist durch eine an der Vorderseite des Unterschenkels befestigte Feder in der Nähe des Ballens abgestützt, so daß sich der Fuß beim Gehen dem natürlichen Fuß entsprechend abwickelt.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht zum Teil im Schnitt, Abb.2 eine Vorderansicht, Abb. 3 eine Rückansicht und Abb. 4. einen Grundriß.
  • Das künstliche Bein besteht aus einem Unterschenkelteil a aus Leder, der durch Schnüre und Haken b am Stumpf befestigt werden kann. Auf der Vorderseite ist das künstliche Bein durch eine Auflage c aus Metall, beispielsweise Duralum.inblech, versteift. Auf diesem Blech ist eine Blattfeder festgenietet, die bei dem Bein nach der Erfindung aus zwei übereinanderliegenden und vernieteten Teilen f, i besteht. Auf der Rückseite ist gleichfalls eine doppelte Blattfeder d, e festgenietet. Diese Feder ist unten umgebogen und ragt in einen Schlitz des aus Blockfilz gebildeten Fußteiles atz. Wie aus Abb. i ersichtlich ist, sind die Blattfedern d, e vom Punkte k aus abwärts bis zur Spitzel nicht miteinander vernietet, so daß sie die beim Beugen des Fußes erforderliche Nachgiebigkeit besitzen. Die Blattfeder f, i ist in einen Schlitz des Fußteiles fz eingelassen. Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform stützt sie sich auf den unteren vorderen Teil der Feder d, e.
  • Der Streifen c aus Duralumin reicht unten ungefähr 3 cm tief vor dem Filz und verbindet Feder und Filz. Die Feder f, i braucht nicht unbedingt bis auf die Feder d, e nach unten hinuntergeführt zu werden.
  • Beim Beugen des Fußteiles wird die Feder f, i .an ihrem unteren Ende und die Feder d, e an ihrem hinteren, unteren Ende verbogen. Hört der Druck auf die Fußspitze auf, so rücken die Federn den Fußteil wieder in die Ruhelage.
  • Die beiden Federn i, f und d, e verwirklichen die physiologische Abwicklung des Fußes dergestalt, daß die beim Beugen des Fußes zusammengepreßten Federn nach Entlastung des Fußes wieder auseinandergehen und damit die jeweilige Muskeltätigkeit übernehmen.
  • Infolge der beschriebenen Verbindung des Fußes mit dem Beinteil wird die Raumbeanspruchung vermieden, die bei Verwendung der üblichen Gelenkverbindung mit ihren eingelegten Federn unvermeidlich ist. Man gewinnt dadurch die Möglichkeit der Herstellung eines künstlichen Beines, welches von der natürlichen Fußform wenig oder gar nicht abweicht.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Künstliches Bein, gekennzeichnet durch eine auf der Rückseite des Unterschenkels entlanggeführte und diesen mit dem Fuß verbindende Feder, die nur oberhalb der Ferse auf der ledernen Stumpfhülse befestigt ist und von dort gut federnd zum Fuß führt, längs dessen sie in an sich bekannter Weise als Flachfeder verläuft.
  2. 2. Künstliches Bein nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der längs des Fußes verlaufende Teil der Feder durch eine an der Vorderseite des Unterschenkels befestigte Feder (f, i) in der \Tähe des Ballens abgestützt ist, so daß sich der Fuß beim Gehen dem natürlichen Fuß entsprechend abwickelt.
  3. 3. Künstliches Bein nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Erhöhung der Elastizität der auf der Vorder- und Rückseite angebrachten Federn diese je aus zwei Lamellen (f, i und d, e) bestehen, die bei der rückwärtigen Feder (d, e) nur oberhalb der Ferse miteinander vernietet sind.
  4. 4. Künstliches Bein nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der längs des Fußes verlaufende Teil der Feder in den Fußfilz eingebettet ist. . Künstliches Bein nach Anspruch dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Vorderseite des Unterschenkels angeordnete Feder auf einer zum Schutze des Schienbeins dienenden Duraluminplatte befestigt ist.
DED53909D 1927-09-18 1927-09-18 Kuenstliches Bein Expired DE494538C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5156631A (en) * 1991-09-16 1992-10-20 John Merlette Foot and leg prosthesis and method of making same

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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