DE480920C - Fussgewoelbestuetzeinlage - Google Patents

Fussgewoelbestuetzeinlage

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DE480920C
DE480920C DEL69114D DEL0069114D DE480920C DE 480920 C DE480920 C DE 480920C DE L69114 D DEL69114 D DE L69114D DE L0069114 D DEL0069114 D DE L0069114D DE 480920 C DE480920 C DE 480920C
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leather
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Description

Die Erfindung betrifft eine Fußgewölbestützeinlage mit einer Decke aus Leder o. dgl., einem Unterzug und zwischen beiden lösbar eingeschalteten schraubenförmigen Stützfedern. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß der aus einem biegsamen Streifen bestehende Unterzug mit einem an der Unterseite der Decke anliegenden biegsamen Streifen unter der Wirkung der Spreizfedern einen lanzettförmigen Doppelbogen bildet, an dessen spitz zulaufenden Enden die Streifenendien aneinander gleitend geführt sind. Der der Decke anliegende biegsame Streifen ist nur in der Mitte mit der Lederdecke fest verbunden, so daß die Enden frei gleiten können.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt.
ao Abb. ι ist eine Unteransicht der Schuheinlage;
Abb. 2 und Abb. 3 sind Seitenansichten derselben;
Abb. 4 ist ein Querschnitt nach A-A der Abb. ι;
Abb. 5, 6 und 7 sind Einzelansichten der beiden Bänder.
Die Schuheinlage besteht taus der vorteilhaft aus Leder bestehenden Decke 1, die in eine der Fußwölbung entsprechende Gestalt gewalkt ist. Mitten an der Unterseite der Decke ist ein dünner, biegsamer, vorzugsweise aus nichtrostendem Stahl bestehender Streifen 2 befestigt, beispielsweise angenietet. Ein zweiter Streifen 4 oder ein Band, ebenfalls zweckmäßig aus nichtrostendem Stahl, ist an den Enden des Unterzugs 2 verschiebbar gelagert. Hierzu laufen die Enden des Bandes 4 in Zungen 5 aus, die in Brücken 6 am Unterzug 2 ragen. Schraubenfedern 7 sind zwischen beiden Bändern eingeschaltet und dadurch leicht auswechselbar, daß ihre untersten Windungen Zapfen 8 des Bandes 4 und ihre obersten Windungen Zapfen 8 dies Unterzuges 2 umschließen. Die Zapfen 8 treten mit ihren Schäften durch das Bodenband 4 hindurch und bilden Dorne, die ein Gleiten der Fußstütze auf dem Schuhboden verhindern. Zweckmäßig haben die Zapfen 8 Einschnürungen 14, in die sich die Feder- go enden einlegen. Die mittlere Feder legt sich oben in eine Kappe 15 am Unterzug 2 ein. Für gewöhnlich gelangen drei Schraubenfedern zur Verwendung, deren Spannung stärker oder geringer gewählt werden kann, um dadurch den El'astizitätsgrad der Schuheinlage dem Gewicht des Trägers oder der Fußdeformierung derselben anzupassen. Die
Stützkraft der Schuheinlage kann auch durch Weglassung einer oder mehrerer Federn verändert werden.
Obwohl die Streifen, wie bereits erwähnt, am besten aus nichtrostendem Stahl bestehen, in welchem Falle die Elastizität der Einlage in der Hauptsache durch die Federn zwischen diesen erzielt wird, können beide Streifen oder Bänder 2, 4 auch aus Federstahl gefertigt sein oder nur einer derselben. Ist der . Unterzug 2 aus Federstahl hergestellt, dann sind die Enden des Bandes 4 derart mit diesem verbunden, daß nur eine begrenzte Verschiebbarkeit zugelassen ist. Das Band 4 ist im wesentlichen flach, so daß bei Belastung der Fußstütze die Enden des gewölbten Streifens 2 in bezug auf das. Band 4 nach außen gleiten. Die Anordnung ist jedenfalls so getroffen, daß volle Biegsamkeit auf der ganzen Länge der Fußwölbung herrscht und die Fußstütze sich jeder Gestalt des Fußes gleichmäßig anpaßt, ohne daß stellenweiser Druck auf diesen auftreten kann.
Auch das Band 4 folgt der Fußwölbung. Die äußeren Köpfe der Zapfen 8 auf diesen sind derart gestaltet, daß die Decke sich im Schuh nicht aus der richtigen Lage verschieben kann. Außerdem kann die Decke mit einer Gummiunterlage 12 versehen sein.
An den beiden Enden kann die Decke 1 Taschen 10 aufweisen, deren öffnungen einander zugekehrt sind. Diese Taschen dienen zur Aufnahme eines einzigen etwa ovalen Schwammgummistückes; es können aber auch zwei getrennte Gummistücke, je eins in jeder Tasche, untergebracht sein.
Die Schuheinlage kann ferner mit einem Fersenheber ausgerüstet sein, der in Gestalt einer Tasche 11 an dem schmalen Ende der Einlage befestigt ist. Hierzu wird ein entsprechender Lederstreifen an die Decke angenäht. Die Tasche 11 erstreckt sich von der Fersenmitte über einen erheblichen Teil der Länge der Schuheinlage und mündet mit ihrem Einschlupf etwa in der Mitte derselben und schneidet mit der Längskante derselben ab. Gegebenenfalls können mehrere Taschen übereinander angeordnet sein, so daß ein oder mehrere Füllstücke untergebracht werden können.
Durch die Ausbildung der Schuheinlage soll die natürliche Senkung und Streckung der Fußwölbung gefördert werden. Dadurch werden die Muskeln zu ihrer normalen Arbeitsleistung zurückgeführt, wodurch mit der Zeit die Benutzung der Einlage überflüssig wird. Ist die Einlage zu starr, dann schrumpfen die Muskeln und werden undehnbar, so daß dann eine Schuheinlage überhaupt nicht mehr entbehrt werden kann.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Fußgewölbestützeinlage mit einer Decke aus Leder o. dgl., einem Unterzug und zwischen beiden lösbar eingeschal-
—teten schraubenförmigen Stützfedern, dadurch gekennzeichnet, daß der aus einem biegsamen Streifen bestehende Unterzug mit einem an der Unterseite der Decke anliegenden biegsamen Streifen unter der Wirkung der Spreizfedern einen lanzettförmigen Doppelbogen' bildet, an dessen spitz zulaufenden Enden die Streifenenden aneinander gleitend geführt sind.
2. Fußgewölbestützeinlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der der Decke anliegende biegsame Streifen nur in der Mitte mit der Lederdecke fest verbunden ist, so daß die Enden frei gleiten können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEL69114D 1926-07-21 1927-07-10 Fussgewoelbestuetzeinlage Expired DE480920C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB14875/26A GB271655A (en) 1926-07-21 1926-07-21 Improvements in foot-arch supports

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE480920C true DE480920C (de) 1929-08-10

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DEL69114D Expired DE480920C (de) 1926-07-21 1927-07-10 Fussgewoelbestuetzeinlage

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US (1) US1702012A (de)
DE (1) DE480920C (de)
GB (1) GB271655A (de)

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Publication number Publication date
US1702012A (en) 1929-02-12
GB271655A (en) 1927-06-02

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