DE600077C - Selbstkassierender Kalender - Google Patents

Selbstkassierender Kalender

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DE600077C DEJ45765D DEJ0045765D DE600077C DE 600077 C DE600077 C DE 600077C DE J45765 D DEJ45765 D DE J45765D DE J0045765 D DEJ0045765 D DE J0045765D DE 600077 C DE600077 C DE 600077C
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    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/16Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for devices exhibiting advertisements, announcements, pictures or the like
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Description

Die Erfindung betrifft einen selbstkassierenden Kalender, der den Tagesnamen, das Datum und den Monatsnamen oder nur zwei dieser Angaben anzeigt und welcher von Tag zu Tag je nach Einstellung durch Einwurf einer oder mehrerer Münzen umgestellt wird. Man kennt Apparate dieser Art, bei denen die Umstellung der die Kalenderangaben tragenden Organe unter Mitwirkung eines Hebels erfolgt, der von der Münze, wenn sie durch die MünzöfEnung des Apparates leingeführt wird, ausschwenkt und dadurch zur Wirkung gebracht wird. Bekannt ist auch die Anwendung einer mit verschieden tiefen Einschnitten versehenen Steuerscheibe, gegen deren Umfang ein mit der Umstellvorrichtung verbundener Arm anliegt und welche in Verbindung mit nur am Monatsende wirksam werdenden Schaltmitteln die Umstellung den verschiedenen, unter sich ungleichen Tageszahlen der Monate anpassen.
Erfindungsgemäß wird nun bei derartigen
selbstkassierenden Kalendern die Anordnung so getroffen, daß zwecks an sich bekannter.
selbsttätiger Weiterschaltung der Kalenderoder Anzeigeorgane durch den Münzeinwurf allein der Fortschaltmechanismus für die Tagesnamen bzw. die Datumanzeige von einer von dem beim Münzeinwurf ausgeschwungenen Hebel beeinflußten Welle betätigt wird, deren Stellung von einem auf dieser Welle sitzenden Stützarm abhängt, der sich gegen den Umfang der mit verschieden tiefen Einschnitten versehenen Steuerscheibe abstützt und dadurch die Größe der Bewegung, der durch Hilfsorgane gesteuerten- Schaltorgane beeinflußt.
Eine .Ausführungsform der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt den Apparat von vorn gesehen bei entfernter Vorderwand des umgebenden Gehäuses;
Fig. 2 zeigt den Apparat von der einen Seite gesehen bei entfernter Seitenwand des umgebenden Gehäuses;
'Fig. 3 zeigt einen Teil der Fig. 2 mit den Teilen in derjenigen Lage, welche sie einnehmen, wenn eine Münze in den Mechanismus eingeführt ist;
Fig. 4 zeigt dasselbe Bild, teilweise im Schnitt, wobei einige Teile fortgelassen sind;
Fig. 5 zeigt eine Einzelheit in perspektivischer Abbildung;
Fig. 6 zeigt ein Detailbild der Vorrichtung, durch die die Scheibe umstellt wird, deren Umfang den Namen des Wochentages trägt;
Fig. 7 zeigt ein ähnliches Bild derjenigen Vorrichtung, welche die Scheibe umstellt, deren Umfang das Datum trägt;
Fig. 8 zeigt den Gegenstand der Fig. 7, wobei aber die Einzelteile eine andere gegenseitige Lage einnehmen;
Fig. 9 zeigt ein Detailbild der Vorrichtung, die bei Monatswechsel diejenige Scheibe umstellt, deren Umfang den Namen des Monats trägt;
Fig. ίο zeigt ein Detailbild der Vorrichtung, die die Einstellung der Datumscheibe bei Monatswechsel vorbereitet, wobei die Datumscheibe je nach der Tageszahl (31 bis 28) des Monats um ein bis vier Schritte hervorgestellt werden muß, sowie weiterhin die Vorrichtung zur Regelung der Einstellung bei Schaltjahren;
Fig. 11 zeigt einen Schnitt nach der Linie XI-XI der Fig. 10, und
Fig. 12 zeigt ein Detailbild der Vorrichtung der Fig. 10 in derjenigen Lage, welche die Teile in einem Schaltjahre einnehmen. Wie in Fig. 1 gezeigt, ist die Vorrichtung in einem Gehäuse 12 eingeschlossen, dessen Vorderwand 13 (Fig. 2) entfernt ist. Die innere Einrichtung ist zwischen zwei Seitenwinden 14 und 15 eingebaut, die durch Bolzen 16, IJ, 18 zusammengehalten. werden. In den Seiten wänden ist eine Welle 19 gelagert, auf welcher drei gleich große zylindrische Scheiben lose angebracht sind, und zwar die Scheibe 20, an deren· Umfang die Namen der Wochentage angebracht sind, die Scheibe 21, die am Umfange die Datenzahlen hat, und die Scheibe 22, deren Umfang die Monatsnamen trägt. In der Vorderwand 13 des umgebenden Gehäuses (Fig. 2) befindet sich eine rechteckige Aussparung 3a 23, innerhalb deren eltran den Seitenwänden 14 und ι s befestigter undurchsichtiger Schirm 24 mit drei Öffnungen 25 vorgesehen ist. Letztere sind in Fig. 1 durch punktierte Striche gezeigt, da der Schirm 24 in dieser Figur ausgelassen ist. Durch diese Öffnungen kann man, wie in Fig. 1 gezeigt, in der vorliegenden Lage der Scheiben 20 bis 22 die Angabe: TORS 22 SEPT (d.h. Donnerstag, 22. Sept.) lesen.
In den Seitenwänden 14 und 15 ist (Fig. 2) eine drehbare Welle 26 gelagert, welche auf der Außenseite der Seitenwand 14 einen auf der Welle lose angebrachten Doppelhebel 27, 28 trägt, dessen einer Arm 26 in einem Haken 29 endigt. In der Rückwand 30 des umgebenden Gehäuses 12 (Fig. 2) gibt es einen senkrechten Münzeinwurf schlitz 31, und innerhalb desselben ist in einem Schütz 32 in der Seitenwand 14 ein Zapfen 33 festgespannt, dessen Höhenlage je nach der Größe der zu verwendenden Münzen entsprechend eingestellt werden kann. An der Seitenwand 14 ist zugleich eine oben und unten offene Münzrinne 34 befestigt. Das Ende des Armes 27 des Doppelhebels 27, 28 ragt über die Münzrinne 34, und wenn eine Münze 35 durch den Münzschlitz 31 geführt wird, so gleitet sie über den Zapfen 33 und drängt dadurch den Arm 27 in die Höhe (Fig. 3). Wenn die Münze zwischen dem Zapfen 33 und dem Arm 27 hindurchgegangen ist, fällt sie durch die Münzrinne 34 in einen unter dem Schaltwerk angebrachten und auf der Zeichnung nicht dargestellten Sammelbehälter.
An der Wand 14 ist ein Zapfen 36 befestigt, um welchen sich ein Arm 37 drehen kann. Dieser Arm hat einen Haken 38 und eine Verlängerung, welche in die Münzrinne 34 hineinragt und dort von der durch die Münzrinne fallenden Münze betätigt wird. Der Arm 37 steht unter dem Einfluß einer Feder 40.
Wird also die Münze 3 5 durch den Münzschlitz 31 gepreßt, so hebt sie den Arm 27, wodurch der Haken 29 des Armes 28 mit dem Haken 38 des Armes 37 in Eingriff gelangt, so daß der Doppelhebel 27, 28 in der in Fig. 8 dargestellten Lage verriegelt wird. Bei ihrem Fall durch die Münzrinne 34 betätigt jedoch die Münze den- Arm 37 derart, daß der Halten 38 den Haken 29 losläßt, so daß eine weiter unten erwähnte Feder dann den Doppelhebel 27, 28 in die in Fig. 2 gezeigte Lage zurückführt. Diese Bewegung des Doppelhebels 27, 28 bewirkt die Umstellung der Kalenderscheiben 20 bis 22 auf folgende Weise r
•Der Doppelhebel 27, 28 ist, wie bereits erwähnt, auf der Welle 26 lose angebracht. Am Arm 28 ist durch einen Zapfen 41 ein drehbarer Schalthaken 42 befestigt, der mit einem aclitzähnigen Klinkenrad 43 auf einer Welle 44 in Eingriff steht. Auf einem Zapfen 45 sitzt eine Sperrklinke 46, die ebenfalls mit dem Klinkenrad 43 in Eingriff ist. Eine Feder 47 verbindet den Schalthaken 42 mit der Sperrklinke 46 und hält normalerweise 'diese beiden mit dem Klinkenrad 43 in Eingriff. "
Wird nun eine Münze 35 eingeworfen ioo (Fig. 3), so drehf dieselbe den Doppelhebel 27, 28 derart, daß der Schalthaken 42 das Klinkenrad 43 um einen Zahn in der Richtung umgekehrt zum Uhrzeigerdrehsinn fortschaltet, wobei die Sperrklinke 46 hinter den nächsten Zahn des Klinkenrades hineinklappt. Gleichzeitig kommt, wie bereits beschrieben, der Haken 29 mit dem. Haken 3 8 in Eingriff, wodurch der Doppelhebel 27, 28 in der ausgeschwungenen Lage verriegelt wird. Wenn nun die Münze weiter durch die Münzrinne fällt, so verschwenkt sie den Arm 37, so daß die Organe unter dem Einfluß der Feder 47 aus der in Fig. 3 dargestellten zu · der in Fig. 2 gezeigten Lage zurückgehen, und das Klinkenrad 43 ist damit um einen Zahn, d. h. ein Achtel einer Umdrehung, weitergeschaltet. Dies geschieht regelmäßig bei jedem Einwurf einer Münze.
Auf der Welle 26 ist an der Innenseite der Seitenwand 14 des Apparates ein Arm 48 (Fig. 4) befestigt, der einen umgebogenen
Zipfel 49 hat, der durch eine Aussparung
50 in der Wand 14 Mndurchragt und von dem Arm 28 des Doppelhebels 27, 28 bei dessen Drehung mitgenommen wird, wenn eine Münze in den Apparat 'eingeworfen wird. Ferner hat der Arm 48 einen Zahn 5r, der mit einem Rad 52 mit vier Zähnen 53 zusammenwirkt. Dieses Rad, das perspektivisch in Fig. 5 gezeigt ist, sitzt auf der Welle 44^ aber auf der Innenseite der Wand 14 und in der gleichen Ebene mit dem Armi48. Diester steht unter der Einwirkung einer Feder 54.
Die in ausgezogenen Linien dargestellte Lage des Rades 52 in Fig. 4 entspricht der Lage der übrigen Teile in F%. 2. Beim Einwurf einer Münze bewegt der Arm 28 durch einen Druck gegen den Zipfel 49 den Arm 48 nach der in Fig. 4 strichpunktiert gezeichneten Lage 48', und gleichzeitig wird das auf der Welle 44 sitzende Rad 52 so gedreht, daß ein Zahn 53 sich vor den Zahn
51 (der nunmehr die Lage 51' eingenommen hat) legt, so daß der Arm 48 in seiner neuen Lage 48' verriegelt wird, während die übrigen Organe in ihre normale Lage (Fig. 2) zurückgehen, sowie die Münze durch den Kanal 34 durchgefallen ist. Wenn danach eine neue Münze eingeworfen wird, so wird der Doppelhebel 27, 28 erneut ausgeschwungen, aber diesmal nimmt ■ er den Arm 48 nicht wieder mit. Dahingegen wird das Rad
52 um ein Achtel einer Umdrehung weitergedreht, so daß-keiner der Zähne 53 mehr dem Zahn 51' den Weg versperrt. Der Arm
48 kann nunmehr unter Einfluß der Feder 54 dem zurückgehenden Doppelhebel 27, 28 nach der in Fig. 2 gezeigten Lage folgen.
Der Doppelhebel 27, 28 muß infolgedessen zweimal auf und nieder bewegt werden, damit der fest auf der Welle 26 sitzende Arm 48 einmal hin. und her bewegt wird. Hieraus ergibt sich, daß zur UmsteEung des Kalenders das Einwerfen zweier Münzen nötig ist.
Mittels eines auf der Welle 26 angebrachten drehbaren· Hakens 55 (Fig. 2) kann man den Schalthaken 42 in der strichpunktiert gezeichneten Lage 42' verriegeln, so daß er nicht mehr das Klinkenrad 42 betätigen kann. Die Kalenderorgane werden dann schon durch Einwurf einer einzelnen Münze weitergeschaltet, indem das Klinkenrad 43 und das Rad 52 damit ganz außer Tätigkeit gesetzt ■ sind, so daß der Arm 48 künftig jeder Bewegung des Doppelhebels 27, 28 "folgen kann.
Damit man sich sichern, kann, daß auch kleine Münzen bei ihrem Fall durch die Münzrinne 34 den Arm 37 betätigen, ist die eine Seitenwand 56 der Münzrinne drehbar um einen Zapfen 57· gemacht, damit sie gemäß der Größe der Münze eingestellt werden kann (Fig. 3)."
In fester Verbindung mit der Tagesscheibe 20 ist ein Klinkenrad*58 (Fig. 1 und 6) mit 28 Zähnen angebracht. Auf der Welle 26 ist ein Arm 59 befestigt, der unten durch einen Gelenkzapfen 60 mit einer Schaltklinke 61 verbunden ist. Diese hat einen Ausschnitt 62, der eine in den Seitenwänden des Apparates gelagerte Welle 63 umschließt, und sie wird von einer Feder 64 an die Welle 63 angedrückt gehalten. Diese Schaltklinke 61 hat einen Mitnehmer zahn 65 und einen Anschlagzahn 66. Wenn die Welle 26 beim Einwurf einer Münze, wie vorstehend beschriehen, in die Pfeilrichtung 67 (Fig. 6) gedreht wird, wird der Mitnehmerzahn 65 mit dem Schaltrad 58 in Eingriff gelangen und dasselbe und die Scheibe 20 um einen Zahn vorwärts drehen, und der Anschlagzahn 66 wird, indem er. sich unter den folgenden Zahn des Schaltrades 58 legt, dasselbe daran hindern, μηα mehr als den einen Zahn weitergeschaltet zu' werden. '
Auf diese Weise wird die Tagesscheibe 20 jedesmal um einen Schritt fortgeschaltet, wenn die Welle 26 in die Richtung des Pfeiles 67 gedreht wird.
In Verbindung mit dem Datumrad 21 ist (Fig. ι und 7) ein. Klinkenrad 68 mit 3 r Zähnen angebracht. Am Gelenkzapfen 60 des Armes 59 ist noch eine Schaltklinke 69 mit einem Ausschnitt 70 aufgehängt, der ebenfalls die Welle 63 umschließt, und auch diese Schaltklinke wird von einer Feder 71 gegen die Welle 63 angedrückt gehalten. Die Schaltklinke 69 trägt 'einen Mitnehmerzahn 72 und einen Anschlagzahn 73. Wird die Welle 26 im Uhrzeigersinne gedreht, so schaltet der Mitnehmerzahn 72 das Klinkenrad 68 um einen Zahn vorwärts, während der Anschlagzahn 73 ein Überschleudern des Klinkenrades 68 verhütet. Auf diese Weise erfolgt normalerweise die Umstellung der Datumscheibe 2 r von Tag zu Tag, aber beim MonatslwechseL wenn der verlaufene Monat weniger als 31 Tage hat und das Datumrad infolgedessen um mehr als einen Sehritt vorwärts bewegt werden soll, tritt folgende Vorrichtung in Tätigkeit:
In fester Verbindung mit der Monatsscheibe 22 ist eine Scheibe 74 angebracht (Fig. ι und 10 bis 12), deren Umfang in 12 Teile, geteilt ist und Einschnitte besitzt, deren Tiefe der jeweiligen Tagesizahl der Monate 'entspricht, und zwar so, daß an den Teilen des Umfanges, welche Monaten mit 31 Tagen entsprechen, keine, Vertiefungen vorgesehen sind, wohingegen an den Teilen des Umfanges, die den· Monaten mit 3 ο Tagen entsprechen, Einschnitte 75 von bestimm-
ter Tiefe vorgesehen sind, während an dem Teil, der- dem Monat Februar entslpricht, ein besonders tiefer Einschnitt 76 vorgesehen ist. Auf der Welle 26 ist ein hakenförmiger Arm 77 befestigt, der unter Einfluß der Fe; der 54 (Fig. 4) gegen den Umfang der Scheibe 74 anliegt. Die normale Ruhelage der Welle 26 und des Armes 59 ist somit verschieden in den verschiedenen Monaten und von deren Anzahl Tage abhängig. Die Lage des Armes 59 in Fig. 6 und 7 'entspricht einer Stellung, in der der hakenförmige Arm 77 (Fig. 10) gegen denjenigen Teil der Scheibe 74 anliegt, der keine Vertiefung aufweist, also einem Monat mit 31 Tagen entspricht. Die Drehung der Welle 26 infolge des Einwurfs einer Münze genügt in diesem Falle gerade zum Drehen der Klinkenräder58 und 68 um einen Zahn mittels der Schaltklinken 61 und 69. In denjenigen Monaten·, in. denen der hakenförmige Arm 77 gegen den Boden eines der Einschnitte 7 5 anliegt, ist die Drehung der Welle 26 durch Einwurf einer Münze etwas1 größer und im Februar, wo der Arm 77 gegen den Boden des tiefsten Einschnittes 76 anliegt, noch etwas größer. Fig. 8 zeigt, welche Lage der Arm 59 mit der Schaltklinke 69 normalerweise im Februar einnimmt, wenn dieser Monat 28 Tage hat. Die Schaltklinke 69 ist liier so weit nach rechts geführt, daß die Welle 63 sich hier an dem einen Ende des Ausschnittes 70 befindet.
An der Seite des Klinkenrades 68 ist (Fig. 7 und 8) ein Zapfen 78 angebracht, der mit einer an einem Zapfen 79 auf der Schaltklinke 69 gelagerten· Hilfsschaltklinke 80 zusammenwirkt. Letztere hat einen einzelnen schräg abgeschnittenen Zahn 81, und sie wird von einer Feder 82 gegen einen auf der Schaltklinke 69 festsitzenden Zapfen 83 gedrängt. Wenn der Zapfen 78 bei der Drehung des Klinkenrades 68 im Uhrzeigersinne an dem Zahn 81 vorb eigeht, preßt er die Hilfsschaltklinke 80 abwärts, wenn aber der Zapfen 78 an dem Zahn 81 vorbeigegangen ist, hebt die Feder 82 die Hilfsschaltklinke 80 wieder zur Berührung mit dem Zapfen 83 empor.
Nun ist die ganze Vorrichtung so eingestellt, daß der Zapfen 78 am Monatsende den Zahn 81 passiert, und wenn dann 'eine Münze in den Apparat eingeworfen wird und die Welle 26 sich infolgedessen dreht, so führt nunmehr der Zahn 8 r mittels ,des Zapfens 78 das Klinkenrad 68 um so viel Zähne hervor, daß die mit dem Klinkenrad verbundene Datumscheibe 21 das Datum 1 angibt.
In Schaltjahren, wo der Februar nicht 28, sondern 29 Tage hat, darf der hakenförmige Arm 77 nicht gegen den Boden des tiefsten Einschnittes 76 anliegen, sondern muß etwas darüber 'emporgehoben gehalten werden. Dies erzielt man (Fig. 10 bis 12) dadurch, daß an einem Zapfen 84 an der Wand 15 'ein drehbarer Arm 85 mit einem Haken 86 aufgehängt ist. Der Arm 85 ruht normalerweise gegen einen an der Wand 15 befestigten Anschlag 87, und er ist in· dieser Lage unwirksam. In der Wand 15 ist ein drehbarer Zapfen 88 gelagert, der ein vierzackiges Sternrad 89 mit einem Zapfen 90 trägt. Nimmt das Sternrad die Lage nach Fig. 12 ein, so hebt der Zapfen 90 den Arm 85 so viel, daß der hakenförmige Arm 77 gegen den Haken 86 anliegt und von diesem daran gehindert wird, den Boden des tiefsten Einschnittes 76 der Scheibe 74 zu err eichen. Auf letzterer ist ein Zapfen· 91 befestigt, der für jede Umdrehung der Scheibe, d.h. für jedes Jahr, das Sternrad 89 um eine Zacke vorwärts stellt. Eine Feder 92, die gegen das Sternrad anliegt, hält dasselbe zwischen den einzelnen Schaltungen um 1^ Umdrehung jn der jeweiligen Stellung fest.
"An der Außenseite der Wand 15 ist an dem Zapfen 88 eine Scheibe 93 befestigt, mittels deren das Sternrad 89 so eingestellt werden kann, daß der Zapfen 90, wenn es· Schaltjahr ist, die Lage nach Fig. 12 einnimmt, in welcher sie den Arm 85 erhebt. Ist das Sternrad einmal richtig eingestellt worden, dann wird es von dem Zapfen 91 selbsttätig von Jahr zu Jahr umgesteUt werden. Nur das Ausschalten des Schaltjahres alle hundert Jahre kann der Apparat in der beschriebenen Ausführungsform nicht selbsttätig ausführen.
Für je eine Umdrehung des' Datumrades 2i soll ferner die Monatsscheibe 22 um Vj 2 Umdrehunig her vorgestellt werden. Dies erfolgt durch die ini Fig. 9 gezeigte Vorrichtung. An· der Seite des Datumrades 21 ist eine spiralförmige Scheibe 94 befestigt, die einen Zahn 95 hat, der mit einer Nase 96 an einem Arm 97 zusammenarbeitet, welcher auf der Welle 63 drehbar gelagert ist. Um einen Zapfen 98 am Arm 97 ist ein· Schalthaken 99 drehbar gelagert, der gegen den Umfang eines Zahnrades 100 mit 12 Zähnen anliegt, das mit der Monatsscheibe 22 in fester Verbindung ist. Eine Zugfeder 101 verbindet den Schalthaken 99 mit dem Bolzen 16. An der Seite des Armes 97 ist ein Anschlag 102 angebracht. Wenn d,er Zahn 95 an der Nase 96 vorbeipassiert und wenn der Arm 97 unter Einfluß der Feder 101 in der Richtung· des Pfeiles 103 bewegt wird, wird der Schalthaken 99 von derselben Feder zum Eingriff mit dem Zahnrad 100 gebracht, wodurch dasselbe und somit die Monatsscheibe

Claims (8)

  1. um V12 Umdrehung fortgeschaltet werden. Gleichzeitig greift der Anschlag 102 durch die Drehung des Armes 97 um die Achse 63 in einen Zahnzwischenraum dies Zahnrades 100 ein und verhindert auf diese Weise ein. etwaigies Überschleudern des Zahnrades 100 bzw. der Monatsscheibe 22.
    Am Bolzen 16 ist (Fig. 1 und 9) eine Blattfeder 104 befestigt, die das Zahnrad 100
    to in dessen Ruhelagen festhält, sowie eine Blattfeder 105 (Fig. 1, 6, 7), deren zweiteiliger Körper zum Festhalten der Klinkenräder 58 und 68 dient.
    Die Erfindung kann in anderen Ausführungsformen als in der auf der Zeichnung gezeigten angewandt werden, und die beschriebenen Einzelheiten lassen sich durch andere mit gleicher oder ähnlicher Wirkung ersetzen. Ferner kann die Vorrichtung mit einem Organ ergänzt werden, das die Jahreszahl zeigt und welches selbsttätig von Jahr zu Jahr umgestellt wird.
    Ordnet man den Doppelhebel 27, 28 auf der Welle 26 fest an, so können die Teile 41 bis 54 ausgelassen werden, der Apparat tritt dann bei jedem Einwurf einer Münze in Tätigkeit. In diesem Falle empfängt der Doppelhebel 27, 28 beim Einwurf einer Münze eine Bewegung, deren Größe mit der Anzahl der Tage des betreffenden Monats schwankt, so daß die Bewegung in den kürzesten Monaten am größten ist.
    i. Selbstkassierender Kalender, der den Tagesnamen, das Datum und den Monatsnamen oder nur zwei dieser Angaben laufend anzeigt und der je nach Einstellung gegen Einwurf einer oder mehrerer Münzen unter Mitwirkung eines beim Einschieben der Münze ausgeschwungenen Hebels umgeschaltet wird, wobei die ungleiche Länge der 'einzelnen Monate hinsichtlich der Schaltung des Datumrades in Abhängigkeit von einer mit verschieden tiefen Einschnitten versehenen Steuerscheibe und von besonderen, nur am Monatsende wirksam werdenden Schaltmitteln berücksichtigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks an sich bekannter selbsttätiger Weiterschattung der Anzeigeorgane (20 bis 23) durch den Münzeinwurf allein der Fortschaltmechanismus (59, 61, 69) für die Tagesnamen bzw. die Datumangabe von einer von dem beim Münzeinwurf ausgeschwungenen Hebel (27) beeinflußten Welle (26) betätigt wird, deren Stellung von einem auf dieser Welle (26) sitzenden Stützarm (77) abhängt, der sich gegen den Umfang der mit verschieden tiefen Einschnitten versehenen Steuerscheibe (74) abstützt und dadurch die Größe der Bewegung der durch Hilfssteuerorgane (62, 63 bzw. 63, 70) gesteuerten Scnaltorgane (61, 69) beeinflußt.
  2. 2. Selbstkassierender Kalender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der von der eingeschobenen Münze ausgeschwungene Arm (27) auf der die Schaltorgane (59, 61, 69) beeinflussenden Welle (26) fest angebracht ist, so daß die Ruhelage des Armes (27) sich entsprechend der jeweiligen^ Anzahl der Monatstage ändert.
  3. 3. Selbstkassierender Kalender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit verschieden tiefen Einschnitten versehene Steuerscheibe (74) in an sich bekannter Weise auf derselben Welle (19) sitzt, welche die Anzeigeorgane (die Scheiben 20 bis 22) trägt.
  4. 4. Selbstkassierender Kalender nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Münze ausgeschwungene Arm (27) über seinen Umdrehungspunkt, die Welle (26), hinaus verlängert ist und in einen Haken (29) endigt, welcher, wenn die eingebrachte Münze den Arm (27) zur Seite schiebt, mit einer Nase (38) eines zweiten, in eine unter der Münzeinwurf öffnung (31) angebrachte Münzrinne (34) hineinragenden Armes (37) in Eingriff kommt und von diesem Arm (37) verrie_gelt wird, bis die herunterfallende Münze diesen zweiten Arm
    (37) trifft und derart dreht, daß die Nase
    (38) dieses Armes (27) den Haken (29) des anderen Armes (27) wieder freiläßt, wonach eine Feder (47) den letzteren Arm (27) in seine Ruhelage zurückdreht.
  5. 5. Selbstkassierender Kalender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Welle (ß6) ein Arm (48) mit einem Anschlag (49) fest angebracht ist, der in die Bahn eines mit dem auf der Welle (26) angeordneten Schwingarm (27) verbundenen weiteren Armes (28) so hineinragt, daß der Schwingarm (27) der Welle (26), wenn er beim Einbringen einer Münze in die Münzeinwurföffnung (31) ausgeschwungen wird, den ersterwähnten Arm (48) und damit die Welle (26) mitnimmt und gleichzeitig ein Organ. (Rad 52) bewegt, das diesen Arm [48) in seiner neuen Lage verriegelt, so daß er dem auf der Welle (26) sitzenden Schwingarm (27) nicht folgen kann, wenn dieser in seine Ruhelage zurückgeht, und daß dieser Schwingarm (27) erst bei seiner nächsten Bewegung durch
    Einbringen einer weiteren Münze das Sperrorgan (Rad 52) für den ersterwähnten Arm (48) auslöst, so daß derselbe dann gleichzeitig· mit dem Schwingarm (27) der Welle (26) in seine Ruhelage zurückgehen kann.
  6. 6. Selbstkassierender Kalender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Welle (26), die den Schwingarm
    (27) und den Abstützarm (γγ) trägt, din weiterer Arm (59) befestigt ist, der durch einen Gelenkzapfen (60) mit zwei Schaltklinken (61 und 69) verbunden ist, von denen die eine (61) bei der Drehung der Welle (26) zum Fortschalten der Tagesscheibe (20) um einen Schritt dient, während die andere Schaltklinke (69) gleichzeitig die Datumscheibe (21) um 'einen Schritt weiterdreht.
  7. 7. Selbstkassierender Kalender nach Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß mit der die Datums'cheibe (21) weiterdrehenden Schaltklinke (69) eine um einen Zapfen (79) drehbare Hilfsschaltklinke (80) mit 'einem schräg abgeschnittenen Zahn (81) verbunden ist, der mit einem Zapfen (78) des1 mit der Datumscheibe (21) verbundenen Schaltrades (68) mit 31 Zähnen zusammenwirkt, der am Ende eines Monats an dem Zahn (81) der Hilfsschaltklinke (80) vorbeigeht und diese zur Seite drückt, wonach sie von einer Feder (82) wiederum hinter den Zapfen (78) des Schaltrades "(68) gebracht wird, so daß die Schaltklinke (69), wenn sie nunmehr durch Einwurf einer Münze bewegt wird, durch den Zahn (81) der Hilfsschaltklinke (80) das Schaltrad (68) und damit die Datumscheibe (21) dreht.
  8. 8. Selbstkassierender Kalender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Steuersicheibe (74) ein. Zapfen (91) angebracht ist, der für jede Umdrehung der Steuerscheibe ein vierzackiges Sternrad (89) umstellt, das einen Zapfen (90) trägt, der in einer bestimmten Lage des- Sternrades (89) einen schwenkbaren Arm (85) so einstellt, daß ein hakenförmiger Stützarm (77) im Februar eines Schaltjahres nicht den Boden des Ausschnittes (76) der mit Einschnitten versehenen Steuerscheibe (74) erreichen kann, sondern von diesem Arm (S 5) in einer gewissen Entfernung von ihm _gehalten wird, so daß der Zahn (81) der Hilfsschaltklinke (80) erst am 29. Februar mittels des Zapfens (78) das Schaltrad (68) und damit die Datumscheibe (21) drehen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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