DE599747C - Werkzeug zum Verrunden der Kanten und Ecken der durch Biegen hochgestellten Seitenwaende eines Schlossgehaeuses - Google Patents

Werkzeug zum Verrunden der Kanten und Ecken der durch Biegen hochgestellten Seitenwaende eines Schlossgehaeuses

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DE599747C
DE599747C DER87012D DER0087012D DE599747C DE 599747 C DE599747 C DE 599747C DE R87012 D DER87012 D DE R87012D DE R0087012 D DER0087012 D DE R0087012D DE 599747 C DE599747 C DE 599747C
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edges
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lock housing
raised
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DER87012D
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Ludw Rocholl & Co
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Ludw Rocholl & Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/38Making other particular articles locksmith's goods, e.g. handles
    • B21D53/42Making other particular articles locksmith's goods, e.g. handles keys

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 9. JULI 1934
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M599747 KLASSE 7c GRUPPE
Ludw. Rocholl & Co. in Radevormwald
eines Schloßgehäuses
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Januar 1933 ab
Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf die Ausbildung eines Werkzeuges, mit dem die Kanten und Ecken der durch Biegen hochgestellten Seitenwände eines Schloßgehäuses verrundet und gleichzeitig dessen Nähte geschlossen werden.
Bei der Herstellung von Schloßgehäusen aus Blechzuschnitteilen durch Hochbiegen der Seitenwände bleiben die Ecken und Kanten scharf und teilweise schließen sich die Nähte der aneinanderstoßenden Seitenwände nicht dicht zusammen. Durch Nacharbeiten, wie beispielsweise Feilen oder Schleifen, wurden die Kanten und Ecken verrundet und durch Richten die Nähte geschlossen. Diese Nacharbeiten machten das Schloß verhältnismäßig teuer und man verzichtete in den meisten Fällen auf diese zweckmäßige Verschönerung und brachte es ohne diese in den Handel.
An Stelle dieser Nacharbeiten sieht die Erfindung ein Werkzeug vor, mit dem die Kanten und Ecken des Schloßgehäuses verrundet und gleichzeitig seine Nähte dicht geschlossen werden. Dieses Werkzeug besteht in der Hauptsache aus einem dreieckig, pyramidenförmig gestellten Unterteil und einem zu der Form des Unterteiles passenden oberen Hohlstempel. Auf das Unterteil wird das Schloßgehäuse aufgelegt. Seine Form entspricht dem inneren Hohlraum einer Ecke des Schloßgehäuses. Die Kante und Ecke des Unterteils, auf welche die Naht des Schloßgehäuses aufgelegt wird, ist verrundet. Dazu passend sind auch diese Verrundungen in den oberen Hohlstempel eingearbeitet. Beim Aufpressen des oberen Hohlstempels auf das Schloßgehäuse, welches auf dem Unterteil liegt, erhält dessen Kante und Ecke durch die Preßwirkung die Form des Oberstempels, sie werden verrundet und außerdem die Naht zusammengepreßt. Die vier- Kanten des Schloßgehäuses werden nacheinander einzeln unter dem Werkzeug gepreßt.
Damit bei dem Zusammenpressen der Kanten mit dem der Erfindung zugrundeliegenden Preßwerkzeug das gepreßte Material des Schloßgehäuses nicht nach der offenen Randseite hin ausweichen kann, hat der Unterstempel an den zwei Dachseiten einen hochstehenden Bordrand, dessen Höhe der Materialdicke des Bleches entspricht. Der Oberstempel übergreift mit zwei inneren Flächen diesen Bord des Unterteiles. Der überstehende Bord kann jedoch auch ein höheres Maß aufweisen als die Dicke des Bleches. In diesem Falle übergreift der Oberstempel den Bord nicht, sondern er legt sich schließend mit einer äußeren Fläche an die Fläche des Bordes an. Beim Pressen der Kanten
und Ecken kann also das Material nach keiner Seite hin ausweichen, und es kommt ein inniges Ineinanderfügen der hochgestellten Seitenwände zustande mit einem sauberen und geraden Gehäuserand.
Will man bei der Bearbeitung die Kanten der hochgestellten Seitenwände fast einstückig aneinanderpressen, so ist hierfür ein Erwärmen vorgesehen. Zweckmäßig werden to die Kanten auf elektrischem Wege erhitzt, wobei nicht unbedingt die Schweißtemperatur erreicht werden muß. Nur für wasserdichte Gehäuse werden die Kanten tunlichst auf Schweißhitze gebracht.
Belanglos bleibt für den Erfindungsgegenstand die Form des Schloßgehäuses. So können die Seitenwände gerade oder gebogene Flächen aufweisen, daß das Preßwerkzeug der jeweiligen Gehäuseform angepaßt werden kann.
Erforderlichenfalls kann auch das Preßwerkzeug so ausgebildet sein, daß das vorbeschriebene Unterteil als Oberstempel und der Oberstempel als Unterteil zur Anwendung kommt. ! ' r
Die Zeichnung veranschaulicht den Gegenstand der Erfindung.
Abb. ι zeigt den Oberstempel in der Ansicht von unten mit der vertieft eingearbeiteten Hohlform.
Abb. 2 zeigt den Oberstempel in der Schausicht. Die vertieft eingearbeitete Hohlform ist hierbei gestrichelt gezeichnet.
Abb. 3 zeigt die Seitenansicht des Oberstempeis, gesehen von der Seite aus, mit der der Oberstempel an der hochstehenden Fläche des Bordrandes des Unterteiles anliegt.
Abb. 4 zeigt ein Schloßgehäuse, das der Einfachheit halber abgebrochen ist; es sind nur die Kanten und Flächen zu sehen, die bearbeitet werden.
Abb. 5 zeigt das Unterteil in der Schausicht.
Abb. 6, g, Ii und 13 zeigen das Schloßgehäuse vor dem Pressen, während die Abb. 7, 10, 12 und 14 die Gehäusekante nach dem Pressen darstellen.
Abb. 8 zeigt ein Beispiel, wie die Kanten zwischen den Elektroden einer Schweißmaschine zusätzlich erhitzt werden.
Auf das pyramidenförmig gestellte Unterteil ι wird das Schloßgehäuse 2 aufgelegt. Der Oberstempel 3, in den die Form 4 passend zu dem Unterteil 1 vertieft eingearbeitet ist, drückt auf das Gehäuse 2, welches auf dem Unterteil 1 liegt, auf und verrundet dessen Kanten und preßt gleichzeitig die geöffneten Nähte zusammen, dergestalt, daß dieselben sich entweder übereinander oder stumpf voreinander legen. Der überstehende Bordrand 5 des Unterteils 1 verhindert in Gemeinschaft mit der an ihm anliegenden Fläche 6 des Hohlstempels 3 ein Ausweichen des Materials des Gehäuses nach der offenen Randseite zu. Vor dem Pressen können zweckmäßig die Kanten erwärmt werden. Ein Beispiel hierfür zeigt die Abb. 8, bei der das Gehäuse zwischen den beiden Elektroden 7 und 8 elektrisch erwärmt bzw. geschweißt wird.
Beispiele, die die Lage des Materials nach dem Pressen der Gehäuse mittels der Preßvorrichtung darstellen, zeigen die Abb. 6, 7, 10 bis 14.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Werkzeug zum Verrunden der Kanten und Ecken und zum Schließen der Nähte der durch Biegen hochgestellten Seitenwände eines aus einem Blechzuschnitt hergestellten Schloßgehäuses, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug aus einer dreieckigen, pyramidenförmig gestellten Unterplatte besteht, deren Kanten und die hochstehende Ecke verrundet und von der die beiden dachförmig stehenden Flächen mit einem erhöhten Bordrand (5) versehen sind, und aus einem zu der Form des Unterteiles passend ausgearbeiteten (4) oberen Hohlstempel (3), von dem die beiden dachförmig stehenden Hohlflächen go den Bordrand (5) des Unterteiles übergreifen bzw. von dem die abgeschrägte Außenfläche sich vor die Wand (5) des Bordes des Unterteiles legt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DER87012D 1933-01-24 1933-01-24 Werkzeug zum Verrunden der Kanten und Ecken der durch Biegen hochgestellten Seitenwaende eines Schlossgehaeuses Expired DE599747C (de)

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