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Dosenöffner.
Die Erfindung bezieht sich auf Dosenöffner jener bekannten Art, bei welcher zwei gegeneinander verschwenkbare Schenkel vorgesehen sind, an deren einem die Zentrierspitze und das Messer, gegebenenfalls gegeneinander verschiebbar bzw. zueinander einstellbar, angeordnet sind. Diese Dosenöffner haben aber den Nachteil, dass sie wegen des vorstehenden Messers bzw. auch wegen der ungeschützten Zentrierspitze nicht in der Tasche getragen werden können. Erfindungsgemäss wird dieser Übelstand dadurch vermieden, dass der zweite Schenkel des Dosenöffners eine Aufbiegung aufweist, welche das Messer im zusammengelegten Zustande des Dosenöffners aufnimmt.
Hiebei ist die Anordnung vorzugsweise so getroffen, dass der die Aufbiegung für das Messer aufweisende Schenkel auch mit einer Überwölbung für die Führungsspitze versehen ist, in welche diese beim Zusammenlegen des Werkzeuges zum Einschnappen gebracht werden kann.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes zur Darstellung gebracht, u. zw. zeigen Fig. 1 das Werkzeug in Draufsicht, Fig. 2 dasselbe in Ansicht und Fig. 3 die geöffnete Stellung desselben schaubildlich.
Der Dosenöffner besteht aus dem Schenkel 19 mit Führungsspitze 20 und Messer 21 sowie einem zweiten Schenkel 22, welcher durch eine Niete 23 mit dem ersten verbunden ist. Der Teil 22 weist eine Ausbiegung 24 auf, die das Messer im zusammengeklappten Zustand des Dosenöffners (Fig. 1 und 2) aufnimmt Das eine Ende des Teiles 22 ist überdies zu einer Überwölbung 25 ausgebildet, in welche die Führungsspitze 20 einschnappen kann (Fig. 2), wodurch ein unbeabsichtigtes Öffnen des zusammengelegten Werkzeuges vermieden wird.
Sowohl die zusammengeklappte wie auch die gänzlich geöffnete Stellung des Werkzeuges, in welcher der Teil 19 in gerader Verlängerung des Teiles 22 zu liegen kommt, wird durch einen Anschlag 26 begrenzt.
Der Dosenöffner wird so betätigt, dass die Führungsspitze 20 in geöffnetem Zustande desselben, z. B. in den Mittelpunkt der Stirnfläche einer etwa zylindrischen Konservenbüchse, hineingedrückt
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Teiles 19 bzw. 22 um die Spitze im Uhrzeigersinn das Dosenblech aufgeschnitten.
Die Schneide des schlank ausgebildeten Messers 21 ist so geneigt, dass sie mit der Fläche des Schenkels 79 einen spitzen Winkel bildet ; ebenso liegt auch der Rücken des Messers mit der Schneide in einem spitzen Winkel (Fig. 3). Durch diese Messerform wird beim Aufschneiden des Dosenbleches ein Aufbördeln des Blechrandes nach aussen zu bewirkt.
Der verschwenkbare Schenkel 22 kann auch bei einem Dosenöffner vorgesehen werden, dessen anderer Schenkel mit einem über die Gelenkstelle hinausragenden Griffstück versehen bzw. zu einem solchen verlängert ist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Dosenöffner mit zwei gegeneinander verschwenkbaren Sehenkeln (19, 2.), an deren einem (19) die Zentriersp ; tze (20) und das Messer (21), gegebenenfalls gegeneinander verschiebbar bzw. zueinander einstellbar, angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der andere Schenkel (22) eine Ausbiegung (24) od. dgl. aufweist. welche das Messer (21) im zusammengelegten Zustand des Dosenöffners aufnimmt.
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