DE5994C - Schablone für Sandgebläse - Google Patents

Schablone für Sandgebläse

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DE5994C
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sandblower
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DENDAT5994D
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H. WÜRZ, Maler, in Elberfeld
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44CPRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
    • B44C1/00Processes, not specifically provided for elsewhere, for producing decorative surface effects
    • B44C1/22Removing surface-material, e.g. by engraving, by etching
    • B44C1/221Removing surface-material, e.g. by engraving, by etching using streams of abrasive particles

Landscapes

  • Printing Methods (AREA)

Description

1878.
Klasse 15.
H. WÜRZ in ELBERFELD. Schablone für Sandgebläse.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. November 1878 ab.
Diese Erfindung bezweckt, die mittelst des Sandgebläses auf Glas oder anderen Körpern hervorgebrachten Bilder in beliebiger Vervielfältigung und in möglichst einfacher und rationeller Weise zu erzeugen. Das wichtigste Hülfsmittel zur Erlangung dieses Zweckes besteht in einer eigenthümlichen Schablone, welche aus Seidenpapier oder einem anderen ähnlichen Material hergestellt und mit einer eigenartigen Farbe bedruckt ist. Eine für diesen Zweck passende Farbe erlangt man zum Beispiel durch inniges Mischen
von 100 Theilen Wachs,
50 - venetian. Terpentin,
12 - Leim,
soviel Glycerin, als nöthig ist, um diesen Leim zu lösen, and soviel Zinnober, als hinreicht, der Mischung eine kräftige Farbe zu geben. Der Leim kann auch durch ein gleiches Quantum Gelatine oder Dextrin ersetzt werden.
Das Bedrucken der Schablone wird am passendsten auf einer Druckmaschine, welche im Princip eine Kupferdruckmaschine ist, bewerkstelligt und zwar mittelst einer Druckplatte, in welcher die herzustellende Zeichnung als Vertiefung vorhanden ist.
Jedes Druckbild, das in dieser Weise und mit Hülfe der näher angegebenen oder einer anderen geeigneten Farbe erzeugt wird, bildet eine passende Schablone für das Sandgebläse.
Um dieselbe nun mit dem zu verzierenden Gegenstande möglichst innig zu vereinigen, wird der Gegenstand erst gereinigt, dann mäfsig erwärmt und hierauf mit Terpentinöl schwach befeuchtet. Nachdem letzteres so weit getrocknet ist, dafs es sich nur noch klebrig anfühlt, was nach wenigen Secunden der Fall ist, wird die Schablone mit der Farbseite darauf gelegt und entweder mit der Hand oder einem weichen Körper oder auch mit Hülfe einer Walze festgedrückt. Wird nun der Körper mit der aufgeklebten Schablone dem Sandgebläse ausgesetzt, so schlagen die gegen die Schablone geschleuderten Körner wohl das dünne Papier, nicht aber die Farbe durch. Wo ein tiefer Schliff bezweckt wird oder aus anderen Gründen ein einmaliger Schliff als ungenügend erscheint, da läfst sich das Verfahren durch erneuertes AufklebenidentischerSchablonen beliebig oft wiederholen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Schablone für das Sandgebläse, bestehend aus Papier oder einem anderen geeigneten Material, auf welchem diejenigen Stellen mit einer schützenden Farbe bedeckt sind, die von den Körnern des Sandgebläses nicht durchgeschlagen werden sollen.
2. Die oben mitgetheilte Farbe als Mittel, um feste Körper gegen die Einwirkung der Körner des Sandgebläses zu schützen.
DENDAT5994D Schablone für Sandgebläse Active DE5994C (de)

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