DE599351C - Herstellung von Metallschildern - Google Patents

Herstellung von Metallschildern

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DE599351C
DE599351C DEG86143D DEG0086143D DE599351C DE 599351 C DE599351 C DE 599351C DE G86143 D DEG86143 D DE G86143D DE G0086143 D DEG0086143 D DE G0086143D DE 599351 C DE599351 C DE 599351C
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Germany
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GALVANOPLASTISCHE WERKSTAETTEN
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GALVANOPLASTISCHE WERKSTAETTEN
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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F7/00Signs, name or number plates, letters, numerals, or symbols; Panels or boards

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Electroplating Methods And Accessories (AREA)

Description

  • Herstellung von Metallschildern Firmen- und Reklameschilder, Plaketten, Gedenktafeln, überhaupt jede Art von Metallschildern o. dgl. sind besonders wirkungsvoll und gut lesbar, wenn die Schrift stark erhaben über die Fläche des Schildes hervortritt oder vertieft liegt. Die Herstellung dieser Schilder bedingte bisher umständliche und kostspielige Verfahren. Die vorliegende Erfindung betrifft ein außerordentlich einfaches Verfahren zur Herstellung derartig wirkungsvoller Schilder o. dgl.
  • Man konnte diese Schilder bisher entweder nur als Guß herstellen, dann brauchte man für jedes neue Schild eine besondere Gießform, was für die Anfertigung von Einzelschildern wirtschaftlich nicht in Frage kommt, oder man mußte jedes einzelne Schild einzeln schneiden oder ätzen. Dieses Verfahren, bei dem jeder einzelne Buchstabe zunächst gefräst und dann mit dem Handstichel ausgestochen werden muß, ist sehr umständlich und teuer. Außerdem fallen die Buchstaben auch bei sorgfältiger Arbeit nicht vollkommen gleichmäßig aus, und es ergibt sich daher, insbesondere dann, wenn es sich um längere Inschriften handelt, ein unruhiges Schriftbild.
  • Bei dem außerdem noch in Frage kommenden Prägen von Schildern kann man nur Buchstaben mit abgerundeten Kanten erzielen. Im übrigen kommt das Prägeverfahren auch nur für Massenanfertigungen in Betracht. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Metallschildern mit erhabener oder vertiefter Schrift auf galvanoplastischem Wege und ist dadurch gekennzeichnet, daß aus einzelnen leserichtig geschnittenen Typen nach Art der Stereotypie ein setz- und korrigierbarer Satz zusammengestellt wird, der zur Herstellung einer Galvanoplastik dient.
  • Im Druckereigewerbe werden, wie bekannt, stets bewegliche Lettern verwendet, meist spiegelverkehrte Schrift, für Spezialverfahren auch eine leserichtige Schrift. Ferner ist im Druckereigewerbe auch die Anwendung galvanoplastischer Verfahren bekannt, beispielsweise zur Herstellung von Stereotypen. Man hatte aber bisher nicht erkannt, daß für die Herstellung von Metallschildern oder Metallinschrifttafeln, die Benutzung beweglicher leserichtiger Lettern in Zusammenhang mit einer galvanoplastischen Abformung die Möglichkeit ergibt, auf einfachste Weise Schilder mit klarer erhabener oder vertiefter Schrift in Einzelanfertigung billig herzustellen.
  • Im einzelnen verläuft die Herstellung eines Schildes nach der Erfindung so, daß zunächst aus dem leserichtigen Lettermaterial, welches aus einzelnen Buchstaben besteht, jeweils das für das anzufertigende Schild gewünschte Schriftbild in bekannter Weise zusammengesetzt wird. Von dem Schriftbild wird sodann in ebenfalls an sich bekannter Weise eine Galvanoplastik hergestellt. Die Basis der einzelnen Lettern bzw. das gleich hochstehende Füllmaterial ergeben die Grundfläche des Schildes, von der sich die Inschrift j e nach den verwendeten Lettern erhaben oder auch vertieft abhebt.
  • Man kann die verschiedensten an sich bekannten galvanoplastischen Abformverfahren verwenden, beispielsweise wird zunächst eine Matrize hergestellt, indem man den Schriftsatz in Wachs oder einer anderen Prägemasse eindrückt. Diese Matrize wird dann als Elektrode in ein elektrolytisches Bad gebracht und in bekannter Weise auf galvanoplastischem Wege mit metallischem Überzug, beispielsweise einem Kupferüberzug, versehen. Dieses Metallhäutchen wird dann abgezogen und mit einem geeigneten Metall, beispielsweise Blei, hintergossen. Man erhält ein Schild mit erhaben liegenden Metallbuchstaben.
  • Da das Lettermaterial für die verschiedensten Schilder immer wieder' in anderen Zusammensetzungen verwendet werden kann, ist das neue Verfahren zur Herstellung von Schildern mit erhabenen oder versenkt liegenden Buchstaben außerordentlich billig.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRUCH: Herstellung von Metallschildern mit erhabener oder vertiefter Schrift auf galvanoplastischem Wege, dadurch gekennzeichnet, daß aus einzelnen leserichtig geschnittenen Typen nach Art der Stereotypie ein setz- und korrigierbarer Satz zusammengestellt ist, der zur Herstellung einer Galvanoplastik dient.
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