DE598040C - Einrichtung zum gleichmaessigen Anwaermen oder Warmhalten von Dampfturbinen - Google Patents

Einrichtung zum gleichmaessigen Anwaermen oder Warmhalten von Dampfturbinen

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DE598040C
DE598040C DEA69600D DEA0069600D DE598040C DE 598040 C DE598040 C DE 598040C DE A69600 D DEA69600 D DE A69600D DE A0069600 D DEA0069600 D DE A0069600D DE 598040 C DE598040 C DE 598040C
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warm
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D25/00Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from, other groups
    • F01D25/08Cooling; Heating; Heat-insulation
    • F01D25/14Casings modified therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description

Es ist bekannt, abgestellte Dampfturbinen durch die Einführung eines luft- oder gasförmigen Wärmeträgers warm zu halten oder vorzuwärmen, um so die Turbine sofort auf Last schalten zu können. Diese Art der Warmhaltung oder Vorwärmung hat den Nachteil, daß diejenigen Stellen des Turbinengehäuses, an denen sich eine große Baustoffanhäufung befindet, wie z. B. an Teilfugenflanschen, nicht gleichmäßig erwärmt werden.
Man hat weiterhin bereits vorgeschlagen, die Turbinen durch Wärmezufuhr von außen vorzuwärmen und warm, zu halten. Die Turbinengehäuse werden von gut isolierten Verschalungen umhüllt, die mittels Dampfschlangen und elektrischer Heiz wider stände beheizt werden, wobei die wärmetragende Luft durch ein Gebläse der Verschalung zugeführt und aus dieser wieder abgeführt wird. Die elektrischen Heizwiderstände sind dabei in Abhängigkeit der Tageszeit oder der Tagesleistungskurve selbsttätig ein- und abschaltbar.
■Gegenüber diesen bekannten Verfahren besteht die Erfindung in der Erkenntnis, daß es zur Heißhaltung oder Vorwärmung der Turbine völlig genügt, wenn nur diejenigen Stellen des Gehäuses beheizt werden, an denen eine starke Baustoffanhäufung vorliegt. Gemaß der Erfindung sind daher die Heizwiderstände nur an den Gehäuseteilfugenflanschen vorgesehen, wobei die Heizleistung an den verschiedenen Stellen der Flanschen den Temperaturen angepaßt sind, die sich im Gehäuseinnern einstellen. Besondere Heizschlangen und Gebläse sind hierbei nicht erforderlich, und die notwendige Heizleistung ist auf ein kleinstes Maß beschränkt. Infolge der Anpassung der Heizwiderstände an die Innentemperatur des Gehäuses werden auch diejenigen Wärmespannungen vermieden, die sich aus den unterschiedlichen Innentemperaturen an verschiedenen Stellen der Turbine ergeben.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Es bezeichnen α das im Längssinne geteilte Dampfturbinengehäuse und b, c die Gehäuseteilfugenflanschen. Die letzteren sind außen mit einem elektrischen Heizwiderstand d versehen. Zur Vermeidung einer äußeren Wärmeausstrahlung ist das Gehäuse mit einem Isolierbaustoffe verkleidet.
Um hierbei eine Angleichung der Erwärmung der Teilfugenflanschen an die sich während des Betriebes der Turbine einstellenden Gehäusetemperaturen zu erreichen, kann die Erwärmung der Flanschen durch entsprechende Verteilung der Heizwiderstände oder durch Verschiedenheit der Heizdrahtquerschnitte örtlich verstärkt werden. Die Stromzufuhr und damit die Heizleistung des Heizwiderstandes können dabei in Abhängigkeit von dem sich hinter der ersten Stufe der Dampfturbine einstellenden Druck oder aber in Abhängigkeit von der elektrischen Leistung der Turbine geregelt werden, so daß» auch beim Übergang von Teillast auf Vollast erne rasche Angleichung der Temperaturen der Teilfugenflanschen an diejenigen der übrigen Gehäuseteile stattfindet.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Einrichtung zum gleichmäßigen Anwärmen oder Warmhalten von Dampfturbinen durch äußere Wärmezufuhr mittels elektrischer Heizwiderstände, dadurch gekennzeichnet, daß. die Heizwiderstände nur an den Gehäuseteilfugenflanschen vorgesehen sind, wobei die Heizleistung an den verschiedenen Stellen der Gehäuseteilfugen den sich im Betrieb der Turbine im Gehäuseinnern einstellenden Temperaturen angepaßt ist.
    *) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
    Kurt Bassler in Luchau, Sa.
DEA69600D Einrichtung zum gleichmaessigen Anwaermen oder Warmhalten von Dampfturbinen Expired DE598040C (de)

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DE598040C true DE598040C (de) 1934-06-05

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2451124A (en) * 1944-07-10 1948-10-12 Singer Mfg Co Bearing for electric motors
DE850616C (de) * 1941-11-13 1952-09-25 Escher Wyss Maschinenfabrik G Heizeinrichtung mit Ausnehmungen fuer das Heizmittel in den Flanschen mit verhaeltnismaessig grossen Massen an den Gehaeuseteilfugen von Dampf-oder Gasturbinen
DE760962C (de) * 1941-07-18 1954-04-29 Aeg Einrichtung zum Anwaermen von Gasturbinen
USB287270I5 (de) * 1971-09-14 1975-01-28

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