DE598013C - Vorrichtung zur Herstellung von gemusterten Jacquarddrehergeweben - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von gemusterten Jacquarddrehergeweben

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DE598013C
DE598013C DESCH102275D DESC102275D DE598013C DE 598013 C DE598013 C DE 598013C DE SCH102275 D DESCH102275 D DE SCH102275D DE SC102275 D DESC102275 D DE SC102275D DE 598013 C DE598013 C DE 598013C
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leno
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jacquard
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DESCH102275D
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MAX SCHEFFEL GmbH
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C7/00Leno or similar shedding mechanisms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Herstellung von gemusterten Jacquarddrehergeweben Zur Herstellung gemusterter Jacquarddrehergewebe wurden bisher im allgemeinen nur Dreherlitzen verwandt. Soweit aber Jacquardmuster mittels eines Dreherblattes hergestellt wurden, war die Musterung dieser Gewebe sehr beschränkt, da entweder nur Dreher- oder Leinwandstreifen abwechselnd über die ganze Breite hergestellt oder einzelne Drehergruppen von der Drehung ausgeschlossen werden können, wie beispielsweise bei einem bekannten Verfahren, bei dem die zur Bildung des Musters bestimmten Dreherkettenfäden durch eine Jacquardmaschine nur ausgehoben werden, wohingegen zur Herstellung des eigentlichen Drehers das an sich bekannte changierende Dreherblatt Verwendung findet. Bekannt ist es auch, mittels Hakenplatinen die Dreherfäden zu erfassen und sie über die Stehfäden emporzuheben. Diese Vorrichtungen benötigen entweder sehr umfangreiche, daher kostspielige und leicht zu Störungen Anlaß gebende Harnischeinrichtungen oder sie lassen sich nur für geringe Dichten verwenden. Bei allen mit Hakenplatinen arbeitenden Drehervorrichtungen liegt eine große Gefahr darin, daß durch die offenen *Haken die Arbeitsweise unzuverlässig wird, da leicht falsche Fäden von den Haken erfaßt werden können. Im Gegensatz hierzu ist es nach, vorliegender Erfindung möglich, mit verhältnismäßig einfachen Mitteln einwandfreie Jacquarddrehergewebe herzustellen, in welchen Dreherbin-5 sowie Leinwand- und andere Bindangen beliebig durcheinandergewebt werden können. Dies wird dadurch erreicht, daß das Dreherblatt in einzelne Teile, Lamellen oder Platinen, zerlegt wird, welche von der Jacquardmaschine nach Bedarf beeinflußt werden.
  • In den beiden Ausführungsbeispielen Fig. i bis q. und Fig. 5 bis 8 ist a der Brustriegel, b der Streichbaum, c der Ladenklotz, d der Ladendeckel, e der Schützen, f das Verschiebeblatt, welches nach jedem Schuß einmal nach. rechts und einmal nach links verschoben wird und durch welches nur die Stehfäden p gezogen sind, ä der Harnischfaden mit Litze für den Stehfaden p und das Kreuzstabpaar.
  • In der Ausführungsform nach Fig. i bis 4. befindet sich zwischen der Lade c, d und dem Verschiebeblatt f ein gewöhnliches Webeblatt i, in welches Lamellen k eingefügt sind. Die nähere Ausführung der Lamelle k ist in Fig. q. größer dargestellt. Die Lamelle k kann auch unten, bei w, offen sein. Das Blatt i ist mit dem Webstuhl fest verbunden, dagegen sind die zwischen den einzelnen Rohren befindlichen Lamellen k auf der Welle Z gelagert und werden durch den Harnisch na von der Jacquardmaschine aus gezogen. Wie aus Fig. q. ersichtlich, wird der Dreherfaden q durch die Fadenaugen ya und o gezogen. Durch die Führung des Dreherfadens q nach unten durch das Loch ia wird erreicht, daß ein besonderer Ausgleich bzw. Ausgleichharnisch für den Dreherfaden q im Falle des Kreuzfaches nicht erforderlich ist. Fig. i zeigt die Stellung der Lamellen h bei Dreherbindung, bei welcher der Dreherfaden q abwechselnd links und rechts vom Stehfaden p gehoben wird. Der Stehfaden p wird nämlich beim Tiefgang der Lamelle k durch das Verschiebeblatt abwechselnd nach links oder rechts verschoben. Fig. 3 zeigt die Stellung der Lamelle k bei Leinwandbindung; hier wird abwechselnd der Stehfaden p und der Dreherfaden q gehoben. Fig. 2 zeigt die Stellung der Lamelle k, wenn mehrere Schüsse in das gleiche Dreherfach kommen sollen. Es ist hierzu eine Doppelhubjacquardmaschine mit zwei Messerkasten erforderlich, wovon der eine Messerkasten zur Bildung des Webfaches und der andere zur Bildung eines Hilfsfaches benutzt wird. Die Lamelle k wird beim Niedergang unterwegs von der Platine des Hilfsfaches wieder mitgehoben und gelangt daher nicht in die unterste Stellung, so daß der Stehfaden p seine Lage zum Dreherfaden q nicht verändern kann. Die seitliche Verschiebung wird also für diese Drehergruppe unwirksam.
  • Fig. 5 bis 8 zeigen eine etwas abweichende Ausführungsform. Verwendung finden hier Einzellamellen r, gemäß Fig. B. Diese Lamellen r werden über und unter den Kettfäden in den webblattartigen Führungen s und t geleitet. DerDreherfaden wird hier ebenfalls durch ein unten in der Lamelle befindliches Fadenauge n gezogen, so daß ein besonderer Ausgleich nicht erforderlich ist. Die Lamellen r werden aus Stahlblech gestanzt und das nadelstabartige Teil u durch Dengeln an der Stelle v so weit gebogen, daß sich beide Teile teilweise überdecken.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Herstellung von gemusterten jacquarddrehergeweben, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle des bekannten Dreherblattes den Nadelstäben entsprechende Einzellamellen verwendet werden, welche mit einem verschiebbaren Blatt zusammenarbeiten und von der Jacquardmaschine unmittelbar gehoben werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, da- . durch gekennzeichnet, daß in den Lamellen unterhalb der tiefsten Durchgangsstelle des Stehfadens ein zweites Fadenauge für den Dreherfaden vorgesehen ist, so daß eine besondere Ausgleichvorrichtung für die Dreherfäden nicht nötig ist.
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