DE597909C - Verfahren und Maschine zum Formen von plastischen Massen, wie Marzipan, Schaummasse u. dgl., im Laengs- und Querschnitt - Google Patents

Verfahren und Maschine zum Formen von plastischen Massen, wie Marzipan, Schaummasse u. dgl., im Laengs- und Querschnitt

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DE597909C
DE597909C DEK116633D DEK0116633D DE597909C DE 597909 C DE597909 C DE 597909C DE K116633 D DEK116633 D DE K116633D DE K0116633 D DEK0116633 D DE K0116633D DE 597909 C DE597909 C DE 597909C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G3/00Sweetmeats; Confectionery; Marzipan; Coated or filled products
    • A23G3/02Apparatus specially adapted for manufacture or treatment of sweetmeats or confectionery; Accessories therefor
    • A23G3/0236Shaping of liquid, paste, powder; Manufacture of moulded articles, e.g. modelling, moulding, calendering
    • A23G3/0252Apparatus in which the material is shaped at least partially in a mould, in the hollows of a surface, a drum, an endless band, or by a drop-by-drop casting or dispensing of the material on a surface, e.g. injection moulding, transfer moulding

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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Maschine zum. Formen von plastischen Massen, wie Marzipan, Schaummasse u. dgl., im Längs- und Querschnitt. Das Verfahren besteht darin, daß die Masse aus einem Behälter durch selbsttätig nachspeisende Mittel, beispielsweise Walzen, durch in einer Reihe angeordnete, das Ouerschnittprofil der Werkstücke bestimmende Öffnungen absatzweise auf eine heb- und senkbare, während des Auspressens je nach dem beabsichtigten Längsschnittprofil der Werkstücke stillstehende oder sich in der Höhenrichtung bewegende Unterlage angepreßt wird, worauf nach beendeter Profilierung die Werkstücke bei Abwärtsbewegung der Unterlage durch einen Schneiddraht abgeschnitten werden.
Zur Ausführung des Verfahrens dient eine Maschine, bei der unter einem mit Auspreßwalzen o. dgl. versehenen Zuführungsbehälter mit in einer Reihe angeordneten Auspreßdüsen für die Masse eine heb- und senkbare Unterlage und zwischen beiden ein hin und her beweglicher Schneiddraht vorgesehen ist.
Durch den* Gegenstand der Erfindung wird erreicht, daß man im Längs- und Querschnitt profilierte Werkstücke in gleicher Masse und gleichmäßiger Dichte erzielen und auf der Unterlage aufsetzen kann.
In der Zeichnung ist eine zur Ausführung des Verfahrens gemäß der Erfindung geeignete Maschine als Beispiel dargestellt. Es zeigen
Abb. ι die Maschine in einem senkrechten Schnitt,
Abb. 2 in größerem Maßstabe den Antrieb des zum Abtrennen der Werkstücke dienenden Schneiddrahtes,
Abb. 3 in größerem Maßstabe eine Aüspreßdüse mit dem darunter befindlichen angehobenen Arbeitstisch,
Abb. 4 die Teile gemäß Abb. 3 in der Stellung, in welcher der Arbeitstisch nach dem Breitdrücken des Werkstückes gesenkt und der Schneiddraht in Bewegung gesetzt ist.
Im Untergestell 1 der Maschine ist um eine ortsfeste Achse eine Unterlage oder ein Tisch 3 pendelnd gelagert, um welchen ein Förderband o. dgl. läuft, das durch einen Sperrklinkenantrieb 4 mittels der Pleuelstange 5 vom Kurbelzapfen 6 der Antriebswelle 7 absatzweise bewegt wird. Der Zapfen 2 der Unterlage 3 ist durch die Stütze 8 mit dem verstellbaren Doppelhebel 9 verbunden, dessen eines Ende durch die auf der Welle 7 verstellbar sitzende Kurvenscheibe 10 auf und ab bewegt wird.
Auf dem Zapfen 11 des Gestells 1 sind zwei doppelarmige Hebel 12 schwenkbar gelagert, an deren oberen Enden ein heizbarer Schneiddrahtträger 13 gelenkig gelagert ist. Das untere Ende des Hebels 12 läuft mit einer Rolle so auf der Kurvenscheibe 14, daß der Schneiddrahtträger'13 in der Laufrichtung der Fördereinrichtung des Tisches 3 während einer kurzen Zeitspanne unter den Austritts-
düsen schnell hin und her bewegt wird. Eine Feder 15 ist ständig bestrebt, die Hebel 12 gegen die Kurvenscheibe 14 zu drücken.
Wie Abb. 2 zeigt, ist das Ende der Hebel 12 gabelartig ausgebildet. In den Führungsnuten 16 sind Rollen 17 gelagert, die mit dem Schneiddrahtträger 13 verbunden sind und den Draht in entsprechender Weise unter der Düsenplatte 23 hindurchführen, die den Boden des Auspreßraumes 22 bildet. Oberhalb der Fördereinrichtung des Tisches 3 ist ein Massebehälter 18 vorgesehen, aus dem die Masse durch selbsttätig nachspeisende, an sich bekannte Mittel, beispielsweise Speisewalzen ig, 20, 21, in den Auspreßraum 22 gefördert wird. Die Düsenplatte 23 hat Düsen 24, die in.einer Reihe angeordnet sind und das Querschnittprofil der Werkstücke bestimmen. An dem Massebehälter 18 sind zwei ao Anschlußstutzen 26 vorgesehen, durch welche das Temperiermittel eingeführt wird. Zu dem gleichen Zweck sind auch die Wand des Auspreßraumes 22 und die Düsenplatte 23 hohl ausgebildet und mit Stutzen 27, 28 versehen. Die Achsen der Walzen 19, 20, 21 sind zur Einführung eines Temperiermittels ebenfalls hohl ausgebildet.
Die große Speisewalze 19 wird durch ein Klinkengesperre 29 und die Pleuelstange 30 von der Welle 7 absatzweise bewegt. Die Maschine arbeitet wie folgt: Der Tisch 3 wird bis zu einer bestimmten Höhe unter die Düsenplatte 23 heruntergedrückt; dann wird mittels der Auspreßwalzen Masse durch die Düsen 24 gegen den Tisch gepreßt, und zwar so lange, bis das ausgedrückte Stück etwas breitgedrückt und geformt ist. Durch die Einstellbarkeit des Hebels 9 ist man in der Lage, die Werkstücke mehr oder weniger oder gar nicht breitzupressen. Je nach dem beabsichtigten Längsschnittprofil der Werkstücke kann der Tisch 3 während des Auspressens stillstehen oder sich in der Höhenrichtung bewegen. Das Heben und Senken kann für das gleiche Werkstück ein- oder mehrfach und/oder mit wechselnder Geschwindigkeit erfolgen, um das Längsprofil zu beeinflussen. Dies wird dadurch erreicht, daß die hierfür vorgesehene Kurvenscheibe 10 mit einer entsprechenden Kurvenbahn versehen wird.
Die geformten Stücke werden dann von den Auspreßdüsen 24 dadurch abgeschnitten, daß die Kurvenscheibe 14 die Schneiddrahtträger 13 unter den Düsen 24 schnell hin und zurück führt, wobei durch die Hinbewegung das Abtrennen erfolgt. Die schnelle Bewegung des Drahtes ist vorgesehen, damit der Draht das Auspressen und Formen nicht stört und dabei 6b das.Anheben und Senken der Unterlage beliebig oft ausgeführt werden kann, weil die Sc'hneidbewegung nur während eines Teiles des gesamten Arbeitsganges andauert. Die Stücke bleiben auf der Unterlage sitzen, wenn sie vor dem Senken des Tisches abgeschnitten werden, dagegen fallen sie auf die Unterlage herunter, wenn das Schneiden erst nach dem Absenken des Tisches ausgeführt wird. Dies wird durch die Einstellung der Kurvenscheibe 10 bestimmt, die den Tisch 3 abwärts bewegt, bzw. durch die Kurvenscheibe 14, die die Schneidvorrichtung treibt. Durch den Kurbelzapfen 6 und das Klinkengesperre 4 wird dann die Fördereinrichtung in Bewegung gesetzt, so daß die unter den Austrittsdüsen 24 liegenden Stücke weggeführt werden und ein neuer Arbeitsgang beginnen kann.
Das genaue Zusammenspiel aller bewegten Teile ist von wesentlicher Bedeutung, damit alle für einen Arbeitsgang erforderlichen Vorgänge immer in der richtigen Reihenfolge ausgeführt werden·.
In den Abb. 3 und 4 ist eine Auspreß düse 24 und ein Teil des Tisches 3 mit der Fördereinrichtung in größerem Maßstabe dargestellt, um das Zusammenarbeiten der Teile zum Formen des Werkstückes 31 verständlich zu machen.
Um die Schnittfläche der Werkstücke zu glätten, können die Schneidwerkzeuge beheizt werden, beispielsweise durch elektrische Heizmittel.
Der Massebehälter und der Auspreßraum der Maschine kann durch parallel zur For- ■ derrichtung der Werkstücke angeordnete Zwischenwände unterteilt sein, die zweckmäßig ebenfalls beheizbar eingerichtet sind. Durch diese Unterteilung ist man in der Lage, verschiedene Massen gleichzeitig zu verarbeiten.
Die abgetrennten Werkstücke werden unter eine Kühlvorrichtung oder durch eine Kühlbahn hindurchgeleitet, um sie auf die für die Weiterverarbeitung, z. B. das Überziehen, erforderliche Temperatur zu bringen.
Zur Ausführung des Verfahrens können alle Auspreßvorrichtungen Verwendung finden, bei' denen stets eine der bei jedem Arbeitsgang ausgepreßten Menge entsprechende Massemenge in· den Auspreßraum selbsttätig n0 eingebracht wird, so daß ein ununterbrochenes Auspressen ohne Störung stattfinden kann.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Verfahren zum Formen von plastischen Massen, wie Marzipan, Schaummasse u. dgl., im Längs- und Querschnitt, dadurch gekennzeichnet, daß die Masse durch selbsttätig" nachspeisende Mittel, beispielsweise Walzen, aus einem Behälter durch in einer Reihe angeordnete, das
    Ouerschnittprofil der Werkstücke bestimmende Düsen absatzweise auf eine heb- und senkbare, während des Auspressens je nach dem beabsichtigten Längsschnittprofil der Werkstücke stillstehende oder sich in der Höhenrichtung bewegende Unterlage ausgepreßt wird, worauf nach beendeter Profilierung die Werkstücke bei Abwärtsbewegung der Unterlage durch einen Schneiddraht abgeschnitten werden.
  2. 2. Maschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß unter einem mit Auspreßwalzen o. dgl. versehenen Zuführungsbehälter (i8) mit in einer Reihe angeord- neten Auspreßdüsen (24) für die Masse eine heb- und senkbare Unterlage (3) und zwischen beiden ein hin und her beweglicher Schneiddraht vorgesehen ist.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage (3) als Förderband ausgebildet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK116633D 1929-09-18 1929-09-18 Verfahren und Maschine zum Formen von plastischen Massen, wie Marzipan, Schaummasse u. dgl., im Laengs- und Querschnitt Expired DE597909C (de)

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