DE597909C - Verfahren und Maschine zum Formen von plastischen Massen, wie Marzipan, Schaummasse u. dgl., im Laengs- und Querschnitt - Google Patents
Verfahren und Maschine zum Formen von plastischen Massen, wie Marzipan, Schaummasse u. dgl., im Laengs- und QuerschnittInfo
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- A23G3/02—Apparatus specially adapted for manufacture or treatment of sweetmeats or confectionery; Accessories therefor
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Maschine zum. Formen von plastischen
Massen, wie Marzipan, Schaummasse u. dgl., im Längs- und Querschnitt. Das Verfahren
besteht darin, daß die Masse aus einem Behälter durch selbsttätig nachspeisende Mittel,
beispielsweise Walzen, durch in einer Reihe angeordnete, das Ouerschnittprofil der Werkstücke
bestimmende Öffnungen absatzweise auf eine heb- und senkbare, während des Auspressens
je nach dem beabsichtigten Längsschnittprofil der Werkstücke stillstehende oder
sich in der Höhenrichtung bewegende Unterlage angepreßt wird, worauf nach beendeter
Profilierung die Werkstücke bei Abwärtsbewegung der Unterlage durch einen Schneiddraht
abgeschnitten werden.
Zur Ausführung des Verfahrens dient eine Maschine, bei der unter einem mit Auspreßwalzen
o. dgl. versehenen Zuführungsbehälter mit in einer Reihe angeordneten Auspreßdüsen
für die Masse eine heb- und senkbare Unterlage und zwischen beiden ein hin und her beweglicher Schneiddraht vorgesehen ist.
Durch den* Gegenstand der Erfindung wird erreicht, daß man im Längs- und Querschnitt
profilierte Werkstücke in gleicher Masse und gleichmäßiger Dichte erzielen und auf der
Unterlage aufsetzen kann.
In der Zeichnung ist eine zur Ausführung des Verfahrens gemäß der Erfindung geeignete
Maschine als Beispiel dargestellt. Es zeigen
Abb. ι die Maschine in einem senkrechten Schnitt,
Abb. 2 in größerem Maßstabe den Antrieb des zum Abtrennen der Werkstücke dienenden
Schneiddrahtes,
Abb. 3 in größerem Maßstabe eine Aüspreßdüse mit dem darunter befindlichen angehobenen
Arbeitstisch,
Abb. 4 die Teile gemäß Abb. 3 in der Stellung, in welcher der Arbeitstisch nach dem
Breitdrücken des Werkstückes gesenkt und der Schneiddraht in Bewegung gesetzt ist.
Im Untergestell 1 der Maschine ist um eine ortsfeste Achse eine Unterlage oder ein
Tisch 3 pendelnd gelagert, um welchen ein Förderband o. dgl. läuft, das durch einen
Sperrklinkenantrieb 4 mittels der Pleuelstange 5 vom Kurbelzapfen 6 der Antriebswelle
7 absatzweise bewegt wird. Der Zapfen 2 der Unterlage 3 ist durch die Stütze 8 mit dem verstellbaren Doppelhebel
9 verbunden, dessen eines Ende durch die auf der Welle 7 verstellbar sitzende Kurvenscheibe 10 auf und ab bewegt wird.
Auf dem Zapfen 11 des Gestells 1 sind zwei
doppelarmige Hebel 12 schwenkbar gelagert, an deren oberen Enden ein heizbarer Schneiddrahtträger
13 gelenkig gelagert ist. Das untere Ende des Hebels 12 läuft mit einer
Rolle so auf der Kurvenscheibe 14, daß der Schneiddrahtträger'13 in der Laufrichtung
der Fördereinrichtung des Tisches 3 während einer kurzen Zeitspanne unter den Austritts-
düsen schnell hin und her bewegt wird. Eine Feder 15 ist ständig bestrebt, die Hebel 12
gegen die Kurvenscheibe 14 zu drücken.
Wie Abb. 2 zeigt, ist das Ende der Hebel 12 gabelartig ausgebildet. In den Führungsnuten
16 sind Rollen 17 gelagert, die mit dem Schneiddrahtträger 13 verbunden sind und
den Draht in entsprechender Weise unter der Düsenplatte 23 hindurchführen, die den Boden
des Auspreßraumes 22 bildet. Oberhalb der Fördereinrichtung des Tisches 3 ist ein
Massebehälter 18 vorgesehen, aus dem die Masse durch selbsttätig nachspeisende, an
sich bekannte Mittel, beispielsweise Speisewalzen ig, 20, 21, in den Auspreßraum 22
gefördert wird. Die Düsenplatte 23 hat Düsen 24, die in.einer Reihe angeordnet sind
und das Querschnittprofil der Werkstücke bestimmen. An dem Massebehälter 18 sind zwei
ao Anschlußstutzen 26 vorgesehen, durch welche das Temperiermittel eingeführt wird. Zu
dem gleichen Zweck sind auch die Wand des Auspreßraumes 22 und die Düsenplatte 23
hohl ausgebildet und mit Stutzen 27, 28 versehen. Die Achsen der Walzen 19, 20, 21
sind zur Einführung eines Temperiermittels ebenfalls hohl ausgebildet.
Die große Speisewalze 19 wird durch ein Klinkengesperre 29 und die Pleuelstange 30
von der Welle 7 absatzweise bewegt. Die Maschine arbeitet wie folgt: Der Tisch 3 wird bis zu einer bestimmten
Höhe unter die Düsenplatte 23 heruntergedrückt; dann wird mittels der Auspreßwalzen
Masse durch die Düsen 24 gegen den Tisch gepreßt, und zwar so lange, bis das ausgedrückte
Stück etwas breitgedrückt und geformt ist. Durch die Einstellbarkeit des Hebels
9 ist man in der Lage, die Werkstücke mehr oder weniger oder gar nicht breitzupressen.
Je nach dem beabsichtigten Längsschnittprofil der Werkstücke kann der Tisch 3 während des Auspressens stillstehen oder sich
in der Höhenrichtung bewegen. Das Heben und Senken kann für das gleiche Werkstück
ein- oder mehrfach und/oder mit wechselnder Geschwindigkeit erfolgen, um das Längsprofil
zu beeinflussen. Dies wird dadurch erreicht, daß die hierfür vorgesehene Kurvenscheibe 10
mit einer entsprechenden Kurvenbahn versehen wird.
Die geformten Stücke werden dann von den Auspreßdüsen 24 dadurch abgeschnitten, daß
die Kurvenscheibe 14 die Schneiddrahtträger 13 unter den Düsen 24 schnell hin und zurück
führt, wobei durch die Hinbewegung das Abtrennen erfolgt. Die schnelle Bewegung des
Drahtes ist vorgesehen, damit der Draht das Auspressen und Formen nicht stört und dabei
6b das.Anheben und Senken der Unterlage beliebig oft ausgeführt werden kann, weil die
Sc'hneidbewegung nur während eines Teiles des gesamten Arbeitsganges andauert. Die
Stücke bleiben auf der Unterlage sitzen, wenn sie vor dem Senken des Tisches abgeschnitten
werden, dagegen fallen sie auf die Unterlage herunter, wenn das Schneiden erst nach dem
Absenken des Tisches ausgeführt wird. Dies wird durch die Einstellung der Kurvenscheibe
10 bestimmt, die den Tisch 3 abwärts bewegt, bzw. durch die Kurvenscheibe 14, die die
Schneidvorrichtung treibt. Durch den Kurbelzapfen 6 und das Klinkengesperre 4 wird
dann die Fördereinrichtung in Bewegung gesetzt, so daß die unter den Austrittsdüsen 24
liegenden Stücke weggeführt werden und ein neuer Arbeitsgang beginnen kann.
Das genaue Zusammenspiel aller bewegten Teile ist von wesentlicher Bedeutung, damit
alle für einen Arbeitsgang erforderlichen Vorgänge immer in der richtigen Reihenfolge
ausgeführt werden·.
In den Abb. 3 und 4 ist eine Auspreß düse 24 und ein Teil des Tisches 3 mit der Fördereinrichtung
in größerem Maßstabe dargestellt, um das Zusammenarbeiten der Teile zum
Formen des Werkstückes 31 verständlich zu machen.
Um die Schnittfläche der Werkstücke zu glätten, können die Schneidwerkzeuge beheizt
werden, beispielsweise durch elektrische Heizmittel.
Der Massebehälter und der Auspreßraum der Maschine kann durch parallel zur For- ■
derrichtung der Werkstücke angeordnete Zwischenwände unterteilt sein, die zweckmäßig
ebenfalls beheizbar eingerichtet sind. Durch diese Unterteilung ist man in der Lage,
verschiedene Massen gleichzeitig zu verarbeiten.
Die abgetrennten Werkstücke werden unter eine Kühlvorrichtung oder durch eine Kühlbahn
hindurchgeleitet, um sie auf die für die Weiterverarbeitung, z. B. das Überziehen, erforderliche
Temperatur zu bringen.
Zur Ausführung des Verfahrens können alle Auspreßvorrichtungen Verwendung finden,
bei' denen stets eine der bei jedem Arbeitsgang ausgepreßten Menge entsprechende
Massemenge in· den Auspreßraum selbsttätig n0
eingebracht wird, so daß ein ununterbrochenes Auspressen ohne Störung stattfinden kann.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Verfahren zum Formen von plastischen Massen, wie Marzipan, Schaummasse u. dgl., im Längs- und Querschnitt, dadurch gekennzeichnet, daß die Masse durch selbsttätig" nachspeisende Mittel, beispielsweise Walzen, aus einem Behälter durch in einer Reihe angeordnete, dasOuerschnittprofil der Werkstücke bestimmende Düsen absatzweise auf eine heb- und senkbare, während des Auspressens je nach dem beabsichtigten Längsschnittprofil der Werkstücke stillstehende oder sich in der Höhenrichtung bewegende Unterlage ausgepreßt wird, worauf nach beendeter Profilierung die Werkstücke bei Abwärtsbewegung der Unterlage durch einen Schneiddraht abgeschnitten werden.
- 2. Maschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß unter einem mit Auspreßwalzen o. dgl. versehenen Zuführungsbehälter (i8) mit in einer Reihe angeord- neten Auspreßdüsen (24) für die Masse eine heb- und senkbare Unterlage (3) und zwischen beiden ein hin und her beweglicher Schneiddraht vorgesehen ist.
- 3. Maschine nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage (3) als Förderband ausgebildet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK116633D DE597909C (de) | 1929-09-18 | 1929-09-18 | Verfahren und Maschine zum Formen von plastischen Massen, wie Marzipan, Schaummasse u. dgl., im Laengs- und Querschnitt |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEK116633D DE597909C (de) | 1929-09-18 | 1929-09-18 | Verfahren und Maschine zum Formen von plastischen Massen, wie Marzipan, Schaummasse u. dgl., im Laengs- und Querschnitt |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE597909C true DE597909C (de) | 1934-06-04 |
Family
ID=7243608
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK116633D Expired DE597909C (de) | 1929-09-18 | 1929-09-18 | Verfahren und Maschine zum Formen von plastischen Massen, wie Marzipan, Schaummasse u. dgl., im Laengs- und Querschnitt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE597909C (de) |
-
1929
- 1929-09-18 DE DEK116633D patent/DE597909C/de not_active Expired
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